Coverflow
The Frank Sinatra Timex Show
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Christov:14.01.2008 um 23:26Bizarr.
5.8×42mm DBP87
“Are in the majority”
…und das ganze vor einem Postkarten-Alpenpanorama.
Gesten von Gestern
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Christov:05.12.2007 um 18:58Bei uns kennt man diese “ja-ja-was-du-nicht-sagst”-Geste auch. (i.e. in der Schweiz). Freilich könnte es aber sein, dass sie seinerzeit im Gefolge Napoleons miteingewandert ist?
Sehr schön finde ich auch das Hin-und-her-Wedeln mit dem Daumen nebst lockerer Faust direkt vor der Nase, um jemanden der Trunkenheit zu zeihen.
Having said that …
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Christov:28.11.2007 um 23:18Ich möchte da gerne noch das hübsche Wort “handkehrum” ins Feld werfen. Schönes Wort!
Handkehrum gibt’s das aber offenbar nur im schweizerischen Sprachraum.“Bei der Frage nach einer Wandfarbe kann es nur die Entscheidung für Blau geben. Handkehrum ist meine Küche grün.”
Der nächste Song wird ihnen präsentiert von …
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Christov:12.07.2007 um 12:49Letzthin wieder ein Plakat gesehen, auf dem für irgendeinen Downloadshop-Getränkeproduzent-Verbund mit dem Argument geworben wurde: 3 Millionen Songs für lau. Das erschreckt mich als Musikant und betrübt mich als Mensch. Und wenn Johnny oben schreibt, dass beim Download die Cover durch eine Werbung ersetzt werden, dann verstehe ich sein “schön ist das nicht” durchaus auch in einem ästhetischen Sinn. Ich weiss, ich bin da sehr altmodisch, und vielleicht sollte ich mich schon mal daran gewöhnen, nur noch in einzelnen Songs zu denken, aber ich fand’s schon schön, als man sich noch die Mühe zu einer hübschen Zusammenstellung machte, zu einem im Idealfall einheitlichen Verbund von Liedern, die sich gegenseitig auch was zu sagen haben, und das ganze mit einer Umschlaggestaltung ergänzte.
Ist halt schon so, dass die Kunst flöten geht, wenn einem Song statt eines Gesichtes, eines Namens oder eben eines Covers eine Reklame zugeordnet wird. Und wenn ich das weiterdenke und mir vorstelle, dass irgendeines Tages die einzige Möglichkeit, von der Musik zu leben, diejenige ist, die eigene Musik einem Konzern zu “widmen”, weil ansonsten - im Gegensatz zu den Abspielgeräten und anderem technischen Brimborium - ja eh niemand mehr für Musik (mithin für eine geleistete Arbeit) zu bezahlen bereit ist, dann wird mir durchaus trüb zumute. Denn eben: Schön ist das nicht.
Geniales Gewinnspiel
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Christoph:11.06.2007 um 14:42gelinge gesagt: gewöhnliche gespräche gabs, grosse geste, gar geringer gehalt. gleichzeitig/grauenhaft: grämliche gezeter-genossen grabschten gesetze, geradezu gegenseitig, gell.
Ostergrüße per SMS: Obacht!
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Christoph:09.04.2007 um 01:29konkret, ich zitiere:
“274 Kommentare zu Peter Alexa - Ein ehemaliger Unterstützer der RAF”
- - “Welcome to the human network”.
DAS nenne ich unfreiwillig (un)komisch.
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Christoph:09.04.2007 um 01:26das muss man wohl oder übel hier kommentieren. (falls man es überhaupt kommentieren muss.)
schade. die werbung lenkt unvermittelt vom thema ab. in diesem konkreten, locker-flockigen artikel macht das nichts weiter aus. aber wenn man einen tiefer greifenden, ernsten artikel zu lesen beginnt, wie etwa die ganze raf-geschichte von peter alexa, dann ist werbung (egal welcher art) schon sehr fehl am platz.
etwas bescheidener, an den rand gedrückt: ich hätte nichts dagegen.
Wie man Platten sortiert
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Christoph:06.03.2007 um 16:01Oh, so schnell! Und erst noch der Chef persönlich. Das freut meine kleine Frage. Danke für die Auskunft! Auch wenn jetzt mein i-Fach sehr verweist ist…
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Christoph:04.03.2007 um 19:15Das ist ja nun auch eine lange Weile her, März 2005. Aber vielleicht kommt ja noch jemand zufällig vorbei und kann mir den Knoten lösen helfen, über den ich schon mehrmals ratlos mit Freunden diskutiert hab: Gehört Iggy Pop unter i oder unter p einsortiert?
(Weil der heisst ja nicht Iggy, geborener Pop; ich würde den Künstlernamen vermutlich unter i einsortieren. Obzwar sich “Pop, Iggy” in einem Telefonbuch hübsch ausnehmen würde.)
Das gab nämlich immer freundschaftlichen Streit, wenn wir “Stadt Land Fluss” spielten. Es lief zunächst jeweils darauf hinaus, dass Iggy Pop ein Joker für beide Buchstaben war, später haben wir dann die ganze Kategorie durch eine andere ersetzt, afrikanische Staatspräsidenten oder Chemie-Nobelpreisträger etwa. Weil wir aber einfach zuwenige afrikanische Staatspräsidenten oder Chemie-Nobelpreisträger kannten und in der Folge pro Runde eine Viertelstunde trüb auf unser Blatt starrten, kehrten wir zur freudvolleren Band/Sänger-Kategorie zurück, und schon gibt es wieder Streit im Falle i und p.
Klar im Wortlaut
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Christoph:28.02.2007 um 20:37Darf ich mitunterzeichnen? - Stralau, sind wir zu blöd oder denken wir zuviel?
Ich bin unterdessen ein wenig herumgesurft auf der Suche nach den Grundlagen einer Begnadigung. In Fällen, in denen das Bundesgericht ein Urteil gefällt hat, kann offenbar einzig der Bundespräsident über eine Begnadigung entscheiden, dies jedoch nach freiem Gusto, bzw ohne jemandem Rechenschaft ablegen zu müssen, das scheint ein Relikt aus kaiserlichen Zeiten zu sen.
Anscheinend nahmen die letzten paar Bundespräsidenten aber Rücksicht auf die respektive Rücksprache mit den Hinterbliebenen von Opfern. Und auf die Stimmung im Volk. Im Prinzip gibt es also keine Voraussetzung, die zu erfüllen wäre. Aber dies alles ohne Gewähr.
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Christoph:28.02.2007 um 19:07(Ich muss anmerken, dass sich meine Bemerkung über das “Verzeihen” auf den Beitrag von Matze, Nr. 29, bezog. Entschuldige das Nichtkenntlichmachen.)
Stralau und Malte: Ja, diese Klarstellung fand ich auch sinnvoll.
Malte, gewiss - und zum guten Glück ist ‘Verzeihen’ keine strafrechtliche Kategorie! (Bei der Reue habe ich Angesichts von Aspekten wie Begnadigung, Strafmass u.ä. allerdings meine Unsicherheiten).
Gerade deshalb sollte man das Verzeihen den Angehörigen und dafür die Frage von Begnadigung und Strafe dem Staat überlassen, und gerade deshalb, und weil du offenbar von Strafrecht und nicht von christlichen oder moralischen Kategorien ausgehst, verstehe ich nicht ganz - immer unter der Prämisse, dass ich deine Intention richtig verstanden habe -, warum du Klars nicht von der Hand zu weisende teilweise Güte der Gedanken überhaupt angeführt hast. Wo sie doch keine Rolle spielen sollen.Oder ist es aus eben jenem Grund, dass diejenigen, die über das Gnadengesuch zu entscheiden haben, sich nicht von seinen Äusserungen und der, ähm, Stimmung bei Volk und Presse beeinflussen lassen sollen? Dass seine Haltung/Gesinnung für das rein Strafrechtliche irrelevant ist? Das fände ich nachvollziehbar und teil einleuchtend, aber dann war der an sich interessante Umweg über die Verlautbarung von J.P. II definitiv eher verwirrlich als klärend.
Und ums so mehr würde mich dann aber auch (ehrlich!) interessieren, was denn dann die Grundlage für den Entscheid über eine allfällige Begnadigung sein könnte.
(Denn wie angetönt, so kurz vor den Alpen nimmt man Hintergründe aus Deutschland und insbesondere deutsches Recht ein wenig rudimentär wahr…)
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Christoph:28.02.2007 um 15:33Natürlich ist es ein hehres Ansinnen, Leute zum Nachdenken zu bringen. Selbst wenn sich der eigene Anteil lediglich darauf beschränkt, einen Fokus auf zwei ausgewählte und kontrastierende (obzwar mit Gemeinsamkeiten versehene) Texte gerichtet zu haben. Das ist keck und nicht wenig didaktisch. Aber ich finde, dann muss man auch damit leben können, dass es Kommentatoren gibt, die in eine andere Richtung denken, als man sich das wünschen würde, und sich auch den Vorwurf einer gewissen Bequemlichkeit, die sich vornehmlich an der eigenen Idee zu diesem Fokus erfreut (so kommt es mir vor), gefallen lassen. (Den ich hiermit erhoben habe.)
Und die Frage, was der Autor (bzw. der Zusammensteller der beiden Objekte) selber denkt, auch wenn sie etwas flapsig als “Was will uns Malte damit sagen” formuliert ist, mit “Ich bin über die Massen fröhlich über diesen Satz” (als Kommentar zum Kommentar “Wie wär’s, wenn wir selber denken?”) zu beantworten, finde ich ZU bequem. Und nahe an Herablassung. (Was meine Sympathie für die meisten von Maltes Texten indes nicht wirklich einschränkt.)
Ich empfinde die hier angeschnittenen Themen wohl einfach als ein wenig ZU gross und wichtig für flapsige Tonfälle in den Kommentaren und eine abwesende Erklärung des Autors.Just for the record: ich bin ein zwinglianischer Dreissigjähriger aus der Innerschweiz und damit bislang weder mit der katholischen Kirche besonders ausgeprägt in Berührung gekommen noch mit vom Umsturz träumenden Inhaftierten, die sich meines Wissens nie vom bewaffneten Widerstand abgewandt haben. Nachdenken tu ich trotzdem darüber.
Wenn ich’s recht verstanden habe, ist’s eine Medien- und Öffentlichemeinungskritik, da Klars Grussworte wohl zu seinen Ungunsten ausgelegt und zum Zementieren aller möglichen Vorurteile über den Widerstand gebraucht werden, obwohl er inhaltlich nicht viel anderes (aber dasjenige ist dann doch wesentlich anders…) sagt als der Stellvertreter Christi auf Erden.
Mag sein, das ist einfältig, zu beklagen und alles in allem leider nicht wirklich ungewöhnlich für “die” Medien und “die” öffentlichen Meinung. Aber kann es sein, Malte, dass du dich so nicht nur zum Anwalt einer ausgewogenen, gerechten Wahrnehmung machst?Aber das ist gar nicht so sehr der Punkt.
Denn besagt nicht diese Gegenüberstellung (oder, wie oben erwähnt, “Gegenposition”) letztlich nichts anderes, als dass, um es etwas naiv zu sagen, auch böse Menschen edle Gedanken haben können? Und wäre das nicht eine Feststellung, die ein wenig banal ist? Bestreitet denn irgend jemand, dass es auch Ziele - sei’s von Revolutionären, sei’s von religiösen Würdenträgern - gibt und gab, die mit einem guten Leben, mit glückseligen Menschenrechten, mit Anstand und Würde vereinbar wären?
Das rechtfertigt aber noch lange, lange, lange nicht alles. Darf ich Kästner zitieren? Ja? Das berühmte: “Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es?” - Voilà . Ob das Gegenteil auch gilt, mag ich jetzt nicht durchdenken.
Und: Natürlich ist Verzeihen wichtig, wunderliche und wunderbar und womöglich lebenswichtig. Aber obläge es nicht strenggenommen alleine denjenigen zu verzeihen, denen Missetat, Verletzung, Unrecht wiederfuhr?Ach, es gäbe so viel zu sagen.
Dackelkontakt
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Christov:22.02.2007 um 17:18Dackel sind nicht dösig! Dackel sind süsse kleine Wesen von divenhaftem Flair. Nur schon der Name… und es gibt kaum etwas Tröstlicheres an der abendlichen Heimkehr nach harter Fron, wenn so eine Dackeldame auf einen zugewackelt kommt. Grosse Hunde können nicht wackeln.
Gänsehaut
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02
Christov:14.02.2007 um 14:07Das ist mir just ins Innerste gehupft. Unsagbar schön… Eigenartig, wie unmittelbar es wirken kann, wenn Leute plötzlich miteinander singen. Mich hat es eigenartigerweise an die Szene aus “Alice’s Restaurant” erinnert, in der all die ausgestiegenen und zurückgekehrten Hippies in der Kappelle “Amazing Grace” zu singen beginnen. Obwohl die beiden Songs ja nun nicht gerade sehr viel miteinander zu tun haben (und die Clash mit Hippies wohl auch nicht). Aber es ist doch die einzige mir bekannte Version von Amazing Grace, die nicht klebrig ist.
Adventure Time
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01
Baptiste:27.01.2007 um 14:40Und eine alte alpine Variante:
Es ésch emol e Maa gsii
de het en hohle Zahn gha,
i dem Zahn ésch es Truckli gsii,
i dem hets en Zedel gha,
uf dem isch gstande:
Es ésch emol e Maa gsii,
de het en hohle Zahn gha,
i dem Zahn ésch es Truckli gsii,
i dem …
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und funkadelic: maggot brain. grossartiges werk, jetzt wieder in den sinn gekommen…
(wobei die titelsongcoverversion von mike watt und j mascis ja fast noch entzückender ist.)