Amen
Zweifel
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stralau:21.04.2006 um 12:23Nun ja — auch das Ausüben von Grundrechten kann schick sein.
Und daß die Wahl der politischen Präferenzen durchaus auch vom Freundeskreis geprägt ist, hat vor Jahren schon Max Goldt recht eindrucksvoll beschrieben. Leider haben dessen Bücher keine Suchfunktion, weswegen ich nicht mit einem Zitat dienen kann.
Zulunft
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146
stralau:21.04.2006 um 12:08Tja, die Tastaturanordnung ist dummerweise nicht für schnelles, sondern für langsames Tippen optimiert (damit sich die Typen auf der Schreibmaschine nicht verhaken).
Schlimmer ists aber (und dann auch wieder lustig), wenn man regelmäßig “Folter” statt “Filter” schreibt.
Zweifel
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stralau:20.04.2006 um 15:08Um etwas mehr Sachlichkeit in diese emotionale Debatte zu bringen, sollte man vielleicht unterscheiden zwischen dem Palastabriß einerseits und dem Schloßaufbau andererseits. Mir persönlich ist der Palast schnurzegal — außer daß es teuer ist, ihn abzureißen, kann man das von mir aus machen. Beim Abriß wirklicher architektonischer DDR-Kleinode wie dem Ahornblatt habe ich mehr geweint.
Aber muß man dann wirklich das Schloß wieder hinbauen? Warum nicht eine aufregende, einfallsreiche moderne Architektur? Diese dröge Kleingeisterei ist doch das was nervt. Übrigens auch bei einigen Palastbefürwortern, damit meine ich aber nicht dich. Klar ist der Palast ein Symbol, aber in Ostdeutschland im Moment noch ganz andere systematische Kahlschlagorgien statt. Wichtig wäre eine öffentliche Empörung über das ganze Programm Stadtumbau Ost.
Ich weise noch auf einen Text hin, den ich mal als Replik auf einen Spon-Kommentar geschrieben habe.
Apple Windows offiziell
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stralau:06.04.2006 um 08:48Natürlich werden wir alle sterben. Aber der Name „Bootcamp“ ist schon der Hammer.
Fieberwahn?
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stralau:01.04.2006 um 12:15Mh. Ich will jetzt nicht mit „damals im Usenet“ anfangen, aber ein Problem ist doch, daß eine Diskussion, wenn man sie so nenen möchte, sich viel zu sehr auf verschiedene Blogs verteilt.
Das hat dann zur Folge, daß jeder etwas anderes wahrnimmt, eine gemeinsame Sicht der Dinge also nur in Ausnahmefällen zustande kommt. Und dann sind da Leute, die mit irnkwas unzufrieden sind, diese Unzufriedenheit aber nicht deutlich benennen können oder wollen und lieber algemeine Betrachtungen anstellen.
Das trägt wenig zu einer gemeinsamen Wahrnehmung bei. Wenn man dann von außen in so eine Debatte reingerät, und sei es nur, weil man mal eine Woche nicht da war, sorgt für Unmut. Wenn man selbst Beiträge geschrieben hat, die vielleicht nur ein bißchen in die Richtung gehen, fragt man sich, ob man selbst angesprochen ist.
Was spricht denn dagegen, Roß und Reiter zu nennen? Auf Beiträge, mit denen man unzufrieden ist, auch einen Link zu setzen (wie es Felix Schwenzel oder Lanu z.B. auch run)? Einfach, um dieser Fragmentierung der Diskussion etwas entgegenzusetzen.
Frei, offen und transparent?
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stralau:28.03.2006 um 11:04KaiK: Uch naja, Deinem Spaß-Ansatz (und warum soll es nur diesen geben?) widerspricht aber ein wenig Dein Herumreiten auf dem verschwundenen Trackback.
Andreas:
Naja, wäre er da gewesen, hätte ich eine Systemmail.
Genau das ist mir aber auch schon mal passiert: Ein manuell gesetzter Trackback zu einem Spreeblick-Artikel, der kurz auftauchte und dann wieder verschwand.
Glkwnsch nchtrglch!
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Wie man die Mighty Mouse reinigt
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stralau:27.03.2006 um 15:20Oli: Sind “Geruchsvernichtung Shop 24″, “Das Wunder gegen Gerüche” und “Kaugummi Entfernung” nicht genug?
Die neue Neutralität
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stralau:25.03.2006 um 13:21Tja. Komm mal nach Stralau, da relativiert sich das mit den Jahren.
Wir haben gerade die Nachricht von der Telekom bekommen, daß sich das mit DSL noch Jahre hinzieht, weil in der Modersohnbrücke kaputte Kabelschächte liegen, da muß erstmal die Baufirma auf Regreß verklagt werden, dann muß irnkwann nochmal der komplette Verkehr auf der Stadtbahn gesperrt werden, damit man an die Kabelschächte rankommt — hier lernt man geduldig sein.
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stralau:24.03.2006 um 23:14Ich bin da optimistisch. Letzten Endes werden Insellösungen das Nachsehen haben. Das ist im Moment ein Aufbäumen gegen den Wettbewerbsdruck, der durch das Internet entsteht, dem sich aber auch die großen Gesellschaften letztendlich nicht entziehen werden können.
Denn: je mehr wenn die Telekom mit ihren Leitungen macht, was sie will, umso mehr wird der Bedarf nach echter Konkurrenz wachsen. Und auch die Bürgernetze, die im Moment in DSL-freien Gebieten aus dem Boden sprießen, werden mit dem steigenden Bedarf wachsen.
Die Inhaltsanbieter haben diesen Kampf schon durch. Erinnert sich noch jemand an die Versuche, die Nutzer in geschlossenen Netzen einzusperren (Compuserve, AOL)? Ist alles überrollt worden.
Make Sense No More!
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stralau:24.03.2006 um 11:42Gut, laß ich gelten ;). Wie sieht’s denn mit “etwas kommunizieren” aus, auch norddeutsch?
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stralau:23.03.2006 um 12:13Hanno: “Etwas erinnern” geht genauso wie “Sinn machen”.
Sinnvoll hingegen ist “an etwas erinnern”, “sich erinnern”, “jemanden erinnern”, “sich an etwas erinnern” oder “jemanden an letzten etwas erinnern” sowie “sich erinnern + Gen.” (Ich erinnere mich des Frühlings).
Und mMn ist das durchaus aus dem Englischen übernommen (”to remember sth”).
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stralau:23.03.2006 um 11:26Wobei mir gerade auffällt, daß das schwierig wird: damit das wirklich Sinn macht (kleiner Test :), müßte ja tatsächlich die Grammatik eines Satzes vom Plugin verstanden werden — ein Problem, mit dem sich Linguisten seit über 50 Jahren rumschlagen.
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stralau:23.03.2006 um 11:24Max, ick liebe Dir.
Das ist nämlich wirklich das Hauptproblem: das Überstülpen ausländischer Grammatik. Bitte auch noch “etwas erinnern” aufnehmen.
One more time: Du bist Deutschland
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stralau:22.03.2006 um 10:33Soso, Herr Typograf ;-)
Kuck mal nach oben, das ist alles schon diskutiert worden.
(Is aber auch unübersichtlich hier, ohne Threading und so).
La Linea
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Bilderrätsel
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stralau:17.03.2006 um 15:56Genau: Sachsenwitze.
“Mir Saggsn mir sin helle,
des weeß die gondze Welt.
Und wemmerma nisch helle sin,
dann hammer uns vorschdellt.”(Naja — nicht so der Brüller, ich weiß)
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stralau:17.03.2006 um 12:21*Klatsch*
Klasse Hans-Peter. Und ich habs fümfzichmal vor mich hergemurmelt (die Kollegen im Büro halten mich jetzt für verrückt) und bin nicht draufgekommen.
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stralau:17.03.2006 um 11:55Eh sacht mal, was habt Ihr einklich alle für Assoziationen? Klar gibts in Sachsen Rassisten, aber ich behaupte, Brandenburg ist gefährlicher.
Podcastday 2006
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stralau:16.03.2006 um 21:45Jo: Das war auch schon vorher so. (Auch in der neuen Rechtschreibung ist nicht alles falsch).
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stralau:16.03.2006 um 17:15Johnny, das hat nix mit Rechtschreibung zu tun, sondern mit Grammatik. D.h., auch ein komplett neues Wort richtet sich nach deutscher Grammatik. (Sonst müßten wir die ja auch alle klein schreiben).
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stralau:16.03.2006 um 17:08Etwas irrelevant, aber weil Du gefragt hast:
Müsste man nicht „Podcast Day“ schreiben?
Fremdwörter richten sich in deutschen Texten sehr wohl nach der deutschen Grammatik. Deswegen heißt es im Deutschen z.B. Hobbys und nicht Hobbies. Und da im deutschen zusammengesetzte Wörter zusammengeschrieben werden, ist Podcastday schon ok.
Podcast vom 14.3.2006
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stralau:14.03.2006 um 21:21Nuja — die Relevanz politischer Blogs hat vielleicht nicht unbedingt was mit der Freude zur Meinungsäußerung zu tun, sondern z.B. auch damit, was sie inhaltlich bieten.
Die Diskrepanz zwischen vergleichsweise hochwertiger Qualitätspresse (ja, schlagt mich, ich meine aber nicht den Spiegel) und halbprofessionellen Blogs ist aus meiner Sicht immer noch ziemlich groß. Das hat auch mit Arbeitsaufwand zu tun — viele Blogs waren anläßlich der Wahl ziemlich politisch und da kommt jetzt nichts mehr. Gut gemachte Politikberichterstattung erfordert ein Dranbleiben auch an den Themen, die momentan nicht die Schlagzeilen beherrschen.
Frankreich hingegen: gerade heute mit Freude gelesen, daß Daniel Glazman (Entwickler des HTML-Editors nVu, ehemals bei Netscape) demnächst in seinem Blog den Innenminister interviewen wird. Warum geht sowas nicht hier?
Meine letzte Demo: Gegen Softwarepatente vorm Justizministerium.
Tinte vs. Lichtpunkte
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stralau:06.03.2006 um 18:19Erstens: Jawoll.
Zweitens: kleine Anmerkung zur Taz: Wenn ich mich richtig erinnere, gabs bei denen (die auch die ersten waren, die komplett online zu lesen waren) früher mal die Möglichkeit, Artikel online zu kommentieren. Warum das rausgeflogen ist, weiß ich nicht.
Und wer weiß, was da noch passiert.
Freundschaft - Jetzt günstig bei Ebay!
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John Lydon findet Rock’n Roll Hall Of Fame nicht so gut
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Au revoir, IFPI
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stralau:25.02.2006 um 12:35und die deutsche Politik wird alles bereitwillig abnicken
Das ist mir ein bißchen zu fatalistisch. Man sollte Namen nennen (und sich bis zur nächsten Wahl merken): Brigitte Zypries zum Beispiel, unsere Justizministerin, die sich schon in der letzten Regieung bei den Softwarepatenten und jetzt bei der Vorratsdatenspeicherung hervorgetan hat. Oder Bernd Neumann, der Kulturstaatsminister.
Bookmark zum Thema Vorratsspeicherung
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stralau:24.02.2006 um 18:42WTF:
1) Die Daten werden verdachtsunabhängig gespeichert. D.h., auch wenn ich nichts verdächtiges tue, sind sie erstmal da.
2) Der Zugriff auf der Behörden auf die Daten kann eben auch bei minder schweren Straftaten geschehen, sofern sie “mittels Telekommunikation begangen” wurden.
D.h., genau P2P-Peter kann ins Visier geraten. Die Tatsache, daß der hohe Ermittlungsaufwand viele ungeschoren bleiben läßt, macht das ganze nicht besser, sondern führt zu Willkür.
Einstein hat immer Recht
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Au revoir, IFPI
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stralau:24.02.2006 um 17:29Es geht vielleicht nicht nur um die Art des Tonträgers, sondern um die mit dem Kauf verbundenen Rechte.
Eine CD, die ich kaufe, kann ich weiterverkaufen
[am Rande: habe gestern das neue Album von Placebo gekauft. Mich gewundert, daß die Aufmachung so billig ist, daß es schlecht abgemischt ist und daß ein hidden trakc (!) drauf ist. Heute festgestellt, daß es nicht 2006 sondern 1996 erschienen ist und daß das neue Album in erst in zwei Wochen erscheint.],
bei Stücken aus dem Online-Shop behaupten zumindest bestimmte Vertreter der Musikindustrie, daß man nicht das Recht erworben hat, es weiterzugeben.
Ich weiß, daß die Bindung an das Medium willkürlich ist, aber die Bindung an die Person läßt sich ja zum Beispiel bei ITMS-Stücken nicht so einfach lösen: bei Ebay verkaufen wird zumindest schwierig.
Vogelgrippen-Verschwörungstheorien
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stralau:23.02.2006 um 14:44Tschuldigung, das schreibstu ja auch oben. War nicht ganz bei der Sache.
Soll nicht wieder vorkommen.
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stralau:23.02.2006 um 14:39Ähm ja.
Kann alles stimmen. Aber mit Bröckers und dem Saar-Echo hast Du die üblichen Verdächtigen für Verschwörungstheorien schon beisammen.
Heise’s List
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Freundschaft - Jetzt günstig bei Ebay!
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stralau:17.02.2006 um 19:51Ach ja: wer Freitag um diese Zeit noch am Rechner sitzt, ist natürlich der beste Kandidat für sowas.
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stralau:17.02.2006 um 19:49Ick finds jut: Keine Zeit mehr vergeuden mit langwierigem Freundschaftsaufbau. Nie wieder in verrauchte Kneipen gehen, um Beziehungen zu pflegen.
Toni Mahoni - Folge 4: Beim Döner
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stralau:14.02.2006 um 11:29Oh Mann. Kannstu nicht einen Fernsehsehnder eröffnen? Die Themen und Photos sehen wirklich vielversprechend aus.
Hang the DJ! Hang the DJ! Hang the DJ!
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Eros ex mathematica
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stralau:10.02.2006 um 16:22Mh.
The images in this room are created entirely from mathematical algorithms.
Wäre ja nett gewesen, wenn er noch dazugeschrieben hätte, von welchen. Oder hab ich was übersehen.
Ich glaube gar nichts mehr
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stralau:09.02.2006 um 13:08Blogs aus dem Iran (der allerdings mitnichten arabisch ist) gibt es sehr viele, allerdings meist auf persisch. Hossein Derakhshan berichtet des öfteren darüber (er hat es übrigens mit seinem Blog geschafft, Einreiseverbot sowohl im Iran als auch in den USA zu bekommen).
Zur Frage, ob Religiöse Menschen nicht toleranter sein sollten: kann schon sein, allerdings haben wir im Moment (auch in Deutschland) eine andere Gesetzeslage.
Vor allem aber finde ich, daß die Karikaturen in Jyllands Posten, die aus den Kreisen der Mehrheitsgesellschaft kommen, sich ziemlich billig über eine Minderheit lustig machen.
Zur Provokation: gefährlicher noch als ein paar aufgebrachte Randalierer finde ich die staatliche Unterstützung derselben, wenn in Syrien zum Beispiel Botschaften nicht geschützt werden.
Man muß aber auch anmerken, daß die Macher von Jyllands Posten, nachdem die Karikaturen im Oktober nicht sonderlich beachtet wurden, diese nochmal mit der Bitte um Stellungnahme an diverse islamische Organisationen verschickt haben: die Provokation war gezielt.
Und auch die Rolle einiger deutscher Medien ist nicht frei von Scheinheiligkeit: Von wegen Meinungsfreiheit.
On the road
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Leserbefragung
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stralau:02.02.2006 um 19:29Mh. Ich kann die eh nich kucken wg. ISDN. Aber MPEG4 + AAC müßte laut Featureliste auch von VLC unterstützt werden.
spreeblick.de down
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stralau:26.01.2006 um 13:09Was natürlich niemand, der spreeblick.de eingetippt hat und sich wundert, warum nichts passiert, lesen kann.
Doch.
Offener Brief an Google
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stralau:26.01.2006 um 08:29Im Prinzip können Google und Apple froh sein, daß ihre Kunden die Hoffnung noch nicht aufgegeben haben. Die Emotionalität ist bei Google und Apple natürlich auch gezielt geweckt worden und gehört zur Strategie dazu. Im Prinzip können also beide Seiten (Verkäufer und Kunden) froh sein, daß es Marken gibt, mit denen sich die Kunden identifizieren wollen.
Abgesehen von den emotionalen gibt es (wie Du ja auch schreibst) praktische Gründe: Einer Marke zu vertrauen ist viel einfacher, als die Details bei jedem Kontakt zur Firma genau zu prüfen. Insofern ist „don’t be evil“ natürlich auch geschicktes Marketing, muß sich nun aber an der Realität messen lassen.
Arbeit rund um die Uhr
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iTMS MiniStore
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stralau:13.01.2006 um 10:12Umh. Ich muß mich korrigieren, was die Transparenz von Apple angeht. Es wird einem zwar hier suggeriert, daß man da alle Daten einsehen könnte. Das stimmt aber nicht, da sind nur die Kontaktdaten und man kann angeben, ob man über neue Produkte informiert werden will.
Die Itunes-Bestellhistorie oder irnkwelche Apple-Care-Daten stehen da ebensowenig wie das, was Apple über Deinen Rechner weiß.
Mißtrauisch macht auch das Pflichteingabefeld Geburtsdatum. Das wird nämlich normalerweise beim Verknüpfen mit anderen Datenbanken als Schlüssel verwendet.
Weils grade ganz gut paßt, weise ich mal auf den T5F hin, mit dem man sich die gespeicherten Daten bei Unternehmen offenlegen und Löschung verlangen lassen kann.
Das gibt dann auch öfter ganz interessante Briefwechsel, zumal dann, wenn die Unternehmen erst vom Datenschutzbeauftragten gezwungen werden müssen.
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stralau:12.01.2006 um 23:03Ja, mit den Datenspuren hast Du recht. Das funktioniert auch in Deutschland relativ problemlos, wenn Du die Leute bei jedem Vertrag unterschreiben läßt, daß sie mit der Weitergabe ihrer Daten einverstanden sind. Das kann man zwar durchstreichen, weiß aber keiner. Nur bei Banken hätte mich solches Verhalten dann doch gewundert.
Apple ist übrigens _sonst_, was Transparenz angeht sehr vorbildlich: Unter https://myinfo.apple.com kann man alle Daten einsehen, die Apple gesammelt hat und auch ändern etc. Sowas würde ich mir auch sehr von anderen Unternehmen wünschen.
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stralau:12.01.2006 um 22:39wer das nicht will, darf solche Services nicht nutzen
Aber das ist doch genau der Punkt: um diese Entscheidung treffen zu können, muß ich doch erstmal wissen, welche Daten übertragen werden.
Und die Annahme, daß Apple die Daten nicht auswertet, ist zwar im Moment sicher richtig, aber Wissen ist eben besser als Vermutungen.
Daß Kredikartenunternehmen meine Buchungsdaten verkaufen bezweifle ich. Ich kann mich nicht erinnern, eine solche Klausel unterschrieben zu haben (und in Deutschland ist Datenweitergabe ohne Einverständnis nicht erlaubt) und kurzes Googeln brachte auch nichts zutage. Über einen Hinweis wäre ich dankbar.
Ich vermute allerdings, daß man bei den _kostenlosen_ Kreditkarten, z.B. von Kaufhof, seine Seele verkauft, denn irgendwie muß sich das Angebot ja für die rentieren, habe aber noch keinen solchen Vertrag gesehen.
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stralau:12.01.2006 um 11:04Transparenz. Das ist der Punkt. Wenn man mal von der wahrscheinlich überhitzten Slashdot-Diskussion (ich tu mir sowas nicht an) und Spon absieht, ist es schon wichtig, daß die Nutzer mehr Transparenz fordern. Sonst sieht es mau aus und man bleibt auf Versprechen sitzen, nichts böses zu tun. P3P ist auch tot.
Ansonsten ist dieser kurze Artikel über Nach-Hause-Telefonieren von 10.4.4. ganz interessant.
MacExpo 2006
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Blogging for more than compliments
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Ich liebe Umzüge
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Das schwarze Fußball-Hemd
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stralau:08.12.2005 um 18:03Da steht doch aber gar nichts davon, daß das die WM-Hymne wird, sondern nur, daß der Sänger morgen anläßlich der Auslosung singt (was ja, wenn er die entsprechende Einstellung hat, schon schlimm genug ist). Hastu noch andere Quellen?
Kommentar-Spam-Bremse
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stralau:07.12.2005 um 22:48Hypsche Fragen hastu. Eine Frage habe ich: Ihr habt früher Hashcash eingesetzt. Spricht irgendetwas dagegen? (Ich habe es bei mir gestern eingeschaltet, auch wg. zuviel Spam).
Lehsehnlehrnehn
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stralau:06.12.2005 um 13:23Klar kann man sagen, wenn der das macht, will ich das auch. Sinnvoller ist es aber, was dagegen zu tun, daß der das macht. Sehr schön in diesem Zusammenhang sind die sehr kreativen Aktionen zur Verschönerung von Werbeplakaten, die in Friedrichshain eine Zeit lang en vogue waren.
Von einer Kriminalisierung der Sprayer halte ich im übrigen nichts, sehe aber aber nicht, woher man ein Grundrecht auf Beschriftung ableiten könnte. Ich bin eher für ein Verbot, das auch Werbung mit einschließt.
Trillian: Sehr Hypsch. Vorsprung durch Technik, das hätte gepaßt.
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stralau:06.12.2005 um 12:52Trillian: Ja. Das Ausblenden von allgegenwärtigen Plakaten hatte ich in der DDR ganz gut gelernt, um dann nach der Wende alles neu lernen zu müssen. Ich hatte tatsächlich das Gefühl, all diese Plakate lesen zu müssen.
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stralau:06.12.2005 um 12:50Ahem. Kann ich ja nicht wissen, daß sich noch zwei andere dazwischendrängeln. Ich bezog mich in Kommentar 22 auf Kommentar 19 von Zielpublikum. (Threading jetzt!)
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stralau:06.12.2005 um 12:48Das ist überhaupt kein Argument pro Graffiti. Bzw. ein ziemlich kindisches („der macht das doch aber auch“).
Unabhängig davon stört die Werbung allerdings erheblich mehr, weil sie so aufdringlich und totalitär ist.
Podcast vom 2.12.2005
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stralau:02.12.2005 um 18:38Ahem. Ich finde kürzer besser, denn es gibt auch noch Gegenden in Berlin, in denen wg. Glasfaser kein DSL verfügbar ist, sondern nur teure Minutentarife per ISDN.
Aber wenn ich der einzige sein söllte, will ich dem nicht im Wege stehen.
Bandnamen finden
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Interview with a Flocker
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stralau:28.11.2005 um 15:53Natürlich ist es völlig ok, Mozilla als Unterbau zu verwenden. Die Mozilla-Foundation macht ziemlich deutlich klar, wann man das darf und wann nicht. Viel perverser ist das, was AOL mit Netscape 8 macht: mit dem Namen Firefox werben und einen IE reinpacken.
Ansonsten sehe ich das alles mit Spannung, manchmal aber auch mit Sorge: Im Ggs. zu Flickr hält sich zum Beispiel Delicious ziemlich bedeckt, was den Umgang mit Nutzerdaten angeht. Auch bei Flock gibt es nur ein zwar sehr enthusiastisches, aber bei genauerem Hinsehen relativ allgemeines Statement zum Umgang mit Nutzerdaten. Und natürlich war ich gespannt auf die Antwort auf die Frage nach dem Geschäftsmodell von Flock. Schade, daß da so wenig kam (aber aus Flocks Sicht aber vielleicht verständlich).
Call me altmodisch: Mir sind genaue Datenschutzerklärungen lieber als ein Beharren darauf, daß man zu den Guten gehört. Davon abgesehen freue ich mich aber über alle neuen Spielereien.
One more time: Du bist Deutschland
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stralau:27.11.2005 um 13:11Lieber Herr Cords,
ich finde es wirklich gut, daß Sie hier mitdiskutieren. Was Sie schreiben, macht mich allerdings ein wenig zornig, weil ich das Gefühl habe, daß Sie die Argumente, die hier vorgebracht werden, überhaupt nicht ernstnehmen.
Die Tatsache, daß Sie die Debatte um die gesellschaftlichen Hintergründe durch eine sehr wohlfeile und populistische Intellektuellenkritik abtun, läßt ähnlich tief blicken wie die die Deutschkenntnisse der Macher oder das dem toten Mommsen zugeschriebene Zitat. Ich spreche hier nicht von Dummheit, sondern von einer erschreckenden Gedankenlosigkeit. Es geht hier eben nicht um eine öffentlich geführte Debatte.
Auch das Verstecken hinter ziemlich beliebigen Zitaten hochrangiger Historiker, anstatt auf Argumente einzugehen, ist feige. Ja, ich will, daß eine solche Kampagne auch intellektuell redlich bleibt. Denn mit dem Verlagern der Diskussion auf eine rein emotionale Ebene lassen sich eine ganze Reihe von Argumenten relativ einfach ausblenden. Schmutziger Trick, funktioniert vielleicht in der Bild-Zeitung, aber nicht hier.
Zur Akzeptanz: Die 50% Zustimmung brauchen Sie vielleicht, um gegenüber Ihren Auftraggebern gut dazustehen. Ich habe nicht den Eindruck, daß das so ist. In meinem Umfeld stößt die Kampagne bestenfalls auf Ratlosigkeit. Insbesondere Leute, die sich ehrenamtlich engagieren und die kleinen und großen Probleme von Aussiedlern, Behinderten und Sozialhilfeempfängern aus eigener Anschauung gut kennen, schütteln die Köpfe.
Dass es darüber hinaus gelungen ist, hunderte zum Mitmanchen zu motivieren – sei es Unternehmen oder Privatpersonen – und ganz konkrete Aktivität zu entfalten in vielfältigsten Projekten nährt darüber hinaus die Hoffnung, dass über die reine Diskussion hinaus vielleicht tatsächlich ein kleiner Funken Aufbruch entstehen wird.
So, und jetzt mal Butter bei die Fische: Wo wurde denn über Bekenntnisse zur Kampagne hinaus „ganz konkrete Aktivität“ entfaltet?
Warum wird das viele Geld, das für die Kampagne ausgegeben wurde, nicht lieber für ganz konkrete zivilgesellschaftliche Projekte ausgegeben? Warum fördert der größte Auftraggeber, die Bertelsmann-Stiftung, nur Projekte im Bereich Kunst und Wissenschaft, bei denen Sie auch den Inhalt mitbestimmen kann? Eine Praxis, die bei anderen Stiftungen sehr unüblich ist?
Der Eindruck, daß es hier um sehr eigennützige Ziele geht, die zudem nicht offen benannt werden, ist leider immer noch nicht ausgeräumt.
Podcast vom 25.11.2005
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stralau:26.11.2005 um 15:47Mh. Sauer in der Bildzeitung könnte über den Umweg Harald Schmidt tatsächlich aus dem Spreeblick gekommen sein, denke ich. Immerhin hat Schmidt mal geäußert, daß er großer Freund von Podcasts sei.
Und vorgestern Abend fragte er nach, wo denn Sauer gewesen sei.
Na gut, aber möglich ist es immerhin.
One more time: Du bist Deutschland
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stralau:25.11.2005 um 15:47Anchelina: Natürlich kann jeder selbst nachdenken. Kommunikation (im Sinne von Austausch zwischen gleichberechtigten Partnern) findet bei diesen Kampagnen aber nicht statt — es geht tatsächlich nur um Beeinflussung in einer Richtung. Es ist eben nicht möglich, falsche Behauptungen und Unterstellungen der Kampagnen richtigzustellen und dafür genausoviel Medienecho zu bekommen wie die Kampagnen selbst. Auch habe ich nicht den Eindruck, daß sich die Macher der Kampagne überhaupt für Feedback interessieren.
Die Sache mit dem Intellekt klingt für mich ein wenig arrogant, wenn man übel will, liest man den Satz so, als wären sog. bildungsferne Schichten die Zielgruppe der Kampagne, der Rest läßt sich sowieso nicht beeinflussen.
Produktwerbung: Klar, auch hier wird versucht zu beeinflussen, das erscheint mir aber ein ganzes Stück ehrlicher, weil dort die Ziele nicht verschleiert werden.
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stralau:25.11.2005 um 14:55(Liest hier unten überhaupt noch jemand mit?)
Johannes: Ich habe auch überhaupt kein Problem damit, Deutscher zu sein. Was das Bild so treffend macht, ist nicht das Wort Deutschland. Auch würde niemand der Kampagne vorwerfen, nationalsozialistisch zu sein. Was das Bild so treffend macht ist, daß beides eine Form von Propaganda ist: “die gezielte Verbreitung einer Botschaft, um das Handeln und Denken Anderer im eigenen Sinn zu beeinflussen” (Wikipedia).
Als die Kampagne begann, hatte ich überhaupt keine NS-Assoziationen, wohl aber fühlte ich mich an bestimmte Ausdrucksformen in der DDR erinnert.
Mein Eindruck ist, daß direkt nach der Wende so etwas in der Bundesrepublik noch überhaupt nicht üblich war. Inzwischen scheinen bestimmte Kreise jedoch Propaganda als für sie legitimes Mittel entdeckt zu haben. Neben DBD und INSM z.B. auch die unsäglichen “Raubkopierer”-Spots im Kino.
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stralau:24.11.2005 um 11:06Ja sicher.
Sie präsentieren ja auch noch den Stadtarchivar. Ich nehme an, daß da ein Redakteur auf das Rauschen im Netz aufmerksam wurde (steht ja inzwischen auch bei Telepolis) und dann nachrecherchiert hat.
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stralau:24.11.2005 um 10:54Naja, die AFP-Meldung zitiert aber auch schon die Rheinpfalz als Quelle.
An den Originalartikel scheint man aber nur gegen Bezahlung im Archiv ranzukommen.
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stralau:22.11.2005 um 17:39Zur Schrift: Das Frakturverbot war 1941. Vorher wurde fast überall auch Fraktur verwendet.
Was allerdings stutzig macht, ist die Verwendung von Schluß-s, wo einklich ein langes s stehen müßte. Sowas kann schon mal passieren, ist jedoch bei einer Computer-Gebrochenen wahrscheinlicher (die billigen haben oft kein langes s).
Spreeblick 2.0
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stralau:18.11.2005 um 17:29Habe die Hälfte vergessen. Also:
– Hor. Scrollbar ist immer zu sehen. Hinzu kommt, daß bei eingeschalteter Sidebar tatsächlich der Text nicht vollständig zu lesen ist.
– Würde mir (gerade beim Spreeblick) noch Kommentar-Threading wünschen.
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stralau:18.11.2005 um 17:26Weiß ist super! Allerdinx für iBook-Nutzer (die weißen, Du weißt schon) zu breit.
Muß weiter! Kaninchen.
Flock | Web 2.0
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stralau:24.10.2005 um 13:37Ebent. Und ich würde für Anonymität auch Geld bezahlen (bzw. tue es auch, z.B. bei meinem Mailprovider). Das Problem ist manchmal, daß es die Bezahlangebote mangels Akzeptanz nicht gibt. Man hat also häufig gar nicht die Wahl: entweder Daten rausrücken oder bezahlen.
Wobei ich aus genannten Gründen del.icio.us noch nicht genutzt habe, also gar nicht weiß, was mir dabei entgeht. Für die Bookmarkverwaltung finde ich aber das Roaming von Mozilla völlig ausreichend.
Daß Google die Daten momentan nicht weiter nutzt als für die Auslieferung von Werbung, glaube ich gerne. Aber auf das, was in den USA gesetzlich an Zugriffen durch staatliche Institutionen möglich ist, hat Google keinen Einfluß.
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stralau:24.10.2005 um 10:44Wobei mir bei Zahlung über Google schon ein wenig übel wird, was Anonymität angeht.
Leider haben die Banken in Deutschland es versäumt, richtig Energie in die Einführung von ecash zu stecken (das ist ein anonymes münzbasiertes Bezahlverfahren, bei dem auch die Bank nicht mehr nachvollziehen kann, wer welche Transaktion wann ausgelöst hat). Sie hattens in den neunzigern im Angebot, aber es gab kaum Shops, die es unterstützten, weil es keine Nutzer gab, die es hatten.
Berliner Herzlichkeit
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stralau:18.10.2005 um 21:30Daniel: Um das Grundstück ist ein zwei Meter hoher Zaun, der auch nochmal kameraüberwacht ist. Die Kamera auf dem Spielplatz kann nur zur Überwachung der Kinder gedacht sein.
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stralau:18.10.2005 um 11:53feersum: Ja, “Stadtvilla” an der Inselspitze. Der Spielplatz befindet sich innnerhalb einer Wohnanlage, die aber wiederum in einem öffentlichen Park liegt, der auch einen Spielplatz hat, aber eben ohne Kameras.
Ich glaube, da wohnen keine Kinder.
Eine Murmelbahn aus Papier
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stralau:14.10.2005 um 11:07Prima! Gleich an alle befreundeten Eltern weitergeleitet.
Auch prima: das Spreeblick-Logo im PDF.
Weltharmonie
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iPod Giganto
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Bye, bye, Blogcounter!
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Kultur-Wochenende
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Bye, bye, Blogcounter!
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stralau:10.10.2005 um 12:25Christian: Daß Software Geld kostet, finde ich erst mal ok. Auch bei den kostenlosen Angeboten stellt sich nämlich die Frage nach dem Geschäftsmodell.
Bei Mint und Sitemeter ganz klar: Mint verkauft die Software, bei Sitemeter gibts auf den kostenlosen Seiten Werbung und es gibt bezahlte Accounts, die mehr Features bieten als die kostenlosen.
AWStats (welches auf den ersten Blick — ich kannte es vorher nicht — sehr gut aussieht) ist ein Open-Source-Projekt eines Autors, der um Spenden bittet.
Wovon blogcounter lebt, ist mir nicht klar — keine Abogebühr, keine Werbung, geht es nur um Prestige?
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stralau:10.10.2005 um 10:54Sitemeter sieht zwar nicht so sexy aus wie mint, bietet aber in der kostenlosen Version eine gute Grundlage: alle möglichen Grafiken, zeigt gut lesbar und verläßlich an, aus welchen Firmen die Zugriffe kommen sowie Referrer, Seitenaufrufe und blabla und man kann die Statistiken entweder für sich behalten oder anderen zugänglich machen.
An Mint stört mich, daß die Featurebeschreibung auf der Website ziemlich dürftig ist und man dann sofort kaufen muß, ohne vorher mal testen zu können.
Nur mal angenommen
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Hudsonblick 13
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Die Mauer fällt noch dieses Jahr (3)
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stralau:04.10.2005 um 10:58Johnny: Ja, stimmt schon, du hast es ja im Artikel sogar im Nebensatz gesagt. Das hört sich da oben auch empörter an, als ich einklich war. Einklich war ich gar nicht empört (mußdochjederselberwissenoberdummsterbenwill), ich setze nur nicht so gern Smilies.
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stralau:04.10.2005 um 10:12Els: Bauhaus und Wörlitzer Park, beides sehr sehenswert, beides Unesco-Weltkulturerbe.
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stralau:04.10.2005 um 00:47Ja, Euren gemeinsamen Teil habe ich auch damals sehr gern gehört. Den Umgang des anderen Moderators mit der Stasi-Sache fand ich, nun ja, seltsam. Ich hätte wirklich gern mehr erfahren.
Aber: daß du, der du mit Sticks & Stones für meine musikalische Erziehung quasi mitverantwortlich bist, ostdeutsche Rockmusik mit Puhdys und Rammstein abhakst, hat mich schon ziemlich schockiert, als ich neulich den Gerhard-Schöne-Artikel las.
Die Mauer fällt noch dieses Jahr (1)
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So vielleicht?
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Joerg: Schon, aber warum muß dafür das Erziehungsgeld gekürzt werden. Übrigens hat TI-Moni mal einen sehr spannenden Text darüber geschrieben, welche Kinder in dieser Debatte eigentlich erwünscht sind und welche nicht.
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Joerg: Das mit dem Elterngeld ist aber so ein Punkt, an dem ich mir extrem unsicher bin. Wir würden davon sehr profitieren und es würde (und genau das ist ja auch intendiert) mir den Rückhalt geben bei der Diskussion mit meinem Chef um die Elternzeit.
Aber wenn im gleichen Zuge das Erziehungsgeld auf ein Jahr beschränkt wird, hat das so einen Beigeschmack von Umverteilung von unten nach oben. Denn das Elterngeld steigt ja mit steigendem Einkommen.
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Nein.
Als in der DDR aufgewachsener religiöser Mensch habe ich zwar keine Erfahrungen mit Kerzen beim Onanieren (bei mir ging das immer ohne — aber vielleicht ist mit ja schöner).
Dennoch fühle auch ich mich beim neuerlichen Versuch der Einführung einer Leitkultur ziemlich unwohl. Hier wird mit äußerst verlogenen Argumenten versucht, die tatsächlichen Probleme zu umgehen, während gleichzeitig möglichst viel Schaum geschlagen wird, um Handlung zu simulieren.
Vor kurzem unterhielt ich mich mit einer Bekannten, die Qualitätsmanagerin bei einem großen Wohlfahrtsträger ist. Sie erzählte von zwei Kindergärten, einem im Norden Berlins mit dem ersten Kind mit deutscher Muttersprache seit Jahren und einem im Süden mit wohlbehüteten Kindern aus gutem Elternhaus.
Und während die Betreuerinnen im südlicheren Kindergarten alle Zeit der Welt für die Kinder haben, müssen die des nördlichen bei gleichem Betreuungsschlüssel (!) grundlegende Sprachkenntnisse vermitteln, können sich meist nur mit Dolmetscher mit den Eltern verständigen und stehen am Rande ihrer Kräfte.
Wenn dann noch eine Kindergartenpflicht für ausländische Kinder gefordert wird (warum nicht für alle?), denkt man sich: ja, macht mal. Mit Ein-Euro-Beschäftigungsverhältnissen, wie sie in Berliner Kindergärten inzwischen üblich sind, wird man den zusätzlichen Ansturm sicher nicht bewältigen können.
Zur Abtreibungsfrage: es ist zwar prima, wenn man einen Gegner (die große dicke Kirche) hat, an dem man sich abarbeiten kann, die Haltung der deutschen Kirchen ist hier aber differenzierter. Am Gesetzeskompromiß mag inzwischnen niemand mehr rütteln, weil eine neue gemeinsame Lösung außerhalb jeder Möglichkeit liegt. Das betrifft dann leider auch die sogenannte medizinische Indikation, die Kinder, bei denen eine Behinderung vermutet wird, insofern besonders behandelt, als bis kurz vor der Geburt ein Abbruch eingeleitet werden kann, und wo, um das Risiko einer Lebendgeburt zu umgehen, das Kind vorher im Mutterleib getötet wird.
[Äußerst uncooler und viel zu langer Kommentar]