Wir sind Handelsblatt
Anfenger
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Laut nachdenken
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stralau:28.09.2005 um 19:23Jander: Na gut. Mit leicht verzerrtem Gesicht. Allerdings kenne ich’s mit Betonung und Dehnung auf dem H.
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stralau:28.09.2005 um 16:48Ick kenn den Spruch, aber reimen tut sich da bei mir nischte.
Besser als Schließen (manche sind einfach nicht so schnell) fände ich eine radikal subjektive Auswahl — eine Best-of-Liste, die jemand (du?) diktatorisch erstellt.
Blogroll
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stralau:28.09.2005 um 10:46Ist hier aber auch so (auch wenn man direkt hierher kommt und nicht über den Reader): In der Einzelansicht der Artikel fehlt die Blogroll.
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stralau:28.09.2005 um 08:17Wir danken! Und linken zurück! (kleiner Scherz).
Bitten aber sehr um einen Bindestrich.
Du bist Deutschland - Ich mach’ mit!
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stralau:26.09.2005 um 18:03Chrisfried:
Vielleicht stößt die kamoagne ja eine Wertediskussion an.
Naja. Diese Einstein-Kacke sehe ich jeden Tag auf meinem Arbeitsweg durchs Regierungsviertel. Ich weiß nicht, auf mich macht das alles einen ziemlich vereinnahmenden Eindruck. Gleichzeitig wirken die Zitate an den Ministerien hohl und beliebig füllbar. Es ist vielleicht nicht unbedingt sinnvoll, aus dem Zusammenhang gerissene Zitate, die ein Naturwissenschaftler über gesellschaftliche Themen so von sich gegeben hat, zu plakatieren.
Und mal ehrlich: Wertedebatte. Klar, brauchen wir. Zum Beispiel über Ideale von Jugend und Alter. Darüber, wie wir leben wollen. Über Ausgrenzung “unnützer” Menschengruppen. Über den Wert von bezahlter Arbeit.
Nur müßte uns vorher einiges klar werden. Zum Beispiel, daß ein grundlegender Wertekanon (an dem man sich ja auch reiben kann), wie ihn in früheren Tagen eine gemeinsame Religion bot, in unserer Gesellschaft quasi verlorengegangen ist.
Und daß eine Wertedebatte nur dann sinnvoll geführt werden kann, wenn man einen eigenen Standpunkt einbringt und diesen offen vertritt. Lessing ging in der Ringparabel noch von verschiedenen Standpunkten aus, die aufeinandertreffen. Ja, da läßt sichs trefflich streiten. Die heute eher vorherrschende Indifferenz erschwert jedoch einen fruchtbaren Streit.
Soviel zur Gesellschaft. Ende des Vorhergehenden.
Des weiteren: Wenn eine solche Debatte denn geführt werden söllte, möchte ich sie nicht von den schärfsten Lobbyisten, die Deutschland hat, ausgelöst sehen. Da ist mir einfach zu viel Geld im Spiel.
Mit großem Mißtrauen sehe ich aber auch ähnliche Kampagnen, die von staatlichen Institutionen ausgelöst werden (siehe Einstein-Zitate an Ministerien).
Riot inna ZKM
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stralau:23.09.2005 um 17:44Findste? Ich finde, es ist eine prima Zusammenfassung mit persönlicher Note. Don Alphonso live hätte ich natürlich zu gern gesehen.
Es gibt immer ein erstes Mal
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stralau:21.09.2005 um 18:34Wo soll das hingehen, damit es noch Sinn macht?
Wie wäre denn ein Abomodell?
D.h., Spreeblick läßt sich durch seine Leser durch monatliche Beiträge unterstützen. Der Zugang bleibt weiterhin frei, Abonennten erhalten aber einen werbefreien RSS-Feed.
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stralau:21.09.2005 um 17:52Was ich allerdings nicht weiß, wie sich die Werbeeinnahmen z.B. bei Heise von Gezappel zu Nicht-Gezappel unterscheiden.
Das ist aber deren Problem. Kann ja sein, daß die Preise so deutlich höher sind, daß sie die paar Leute, die das dann filtern, verschmerzen. Dumm nur, wenn die, die nicht filtern (und ich schätze, das ist immer noch die Mehrheit) dann ganz wegbleiben.
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stralau:21.09.2005 um 17:43Johnny, du warst, glaube ich, mal der Meinung, daß Werbeblocker generell doof sind. Ich sehe das differenzierter. Nach deinem Beitrag zum Thema habe lasse ich Google Ads bei mir wieder durch (das hat in den Blogs ja häufig auch Unterhaltungswert), aber das Gezappel bei Heise ist mir zu viel.
D.h., Abrüstung auf Seite der Werbenden führt evtl. zu Akzeptanz beim Empfänger.
Ich vermute nämlich, daß, wenn erst Feeds mit Gezappel auftauchen, die ersten Werbeblocker für RSS-Reader nicht auf sich warten lassen werden.
Wofür Adblock auch noch gut ist: die Tracking-Elemente von ivw zu sperren. Solange die nicht offenlegen, welche Daten sie sammeln, kriegen sie von mir gar keine.
Ach so
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FUTURA BOLD 7.0: War schön gewesen!
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stralau:20.09.2005 um 00:11Oh ja — zusammen Lindenstraße kucken — Superidee.
Das mit dem gemeinsam Fernsehen wird bei uns seit mehreren Jahren am Sonntag mit dem Tatort praktiziert — wenn man nicht allein ist, erträgt man auch schlechtere Folgen ganz gut.
Danke für das mittlere Taschentuch und überhaupt.
Neuer Steuer-Vorschlag
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Spielerei
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FUTURA BOLD 7.0
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Springer ist Deutschland
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Plan B USA-Tagebuch 1990, Teil 3
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Dankeschön
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stralau:10.09.2005 um 12:11Dann gibts ja noch das hier: Linux auf dem iPod installieren und die eingebaute, aber mit Rücksicht auf die Musikindustrie deaktivierte Möglichkeit, mit 8-96 kHz(!) aufzunehmen, nutzen.
Die teuren Zusatzteile schaffen alle nur 8kHz.
BBC Creative Archive
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stralau:08.09.2005 um 17:35Ja, sehr großartig, das, auch wenn wir wohl nicht daran teilhaben können.
Fazit. Fazit? Fazit!
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stralau:01.09.2005 um 11:00Danke. Starker Text. Noch zwei davon und ich gehe doch noch wählen.
Das mit den Spritpreisen war allerdings auch Schröders Argumentation, als er die zweite (oder war’s die dritte?) Stufe der Ökosteuer abgeblasen hat.
Hudsonblick 11
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stralau:24.08.2005 um 19:51Nice article! Well-written and funny introduction to reinforcement learning. As for the question, why there are no other features, like “intelligence”:
While reinforcement learning is very well understood, it can explain only certain kinds of learning, like rats pressing keys or robots avoiding obstacles. But you would never want to learn driving a car or reading a book by reinforcement learning.
Google Talk
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stralau:24.08.2005 um 18:33Sencer: Ich glaube auch, daß die Inhalte nicht gespeichert werden. Aber die Verbindungsdaten reichen aus, um ein umfangreiches Persönlichkeitsprofil zu erstellen. Zumal sie sich ja vorbehalten, diese mit anderen Google-Daten (für Google-Talk ist ein Gmail-Account erforderlich!) zu verknüpfen.
Wenn man dann noch weiß, daß in den USA das FBI ohne belegbaren Verdacht und ohne Durchsuchungsbeschluß an die Daten rankommt, wenn es behauptet, daß es für die Terrorbekämpfung wichtig ist, dann reicht mir eine so schwammige Erklärung wie die von Google nicht aus.
Die Türen
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stralau:24.08.2005 um 10:25> ich fand den gut, ihr nicht?
Jawoll, andere allerdings wohl auch: The Doors für Apple.
Beobachter beobachten
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daniel.:22.08.2005 um 12:47Nachtrag: Es war übrinx schon lustig, zu sehen wie Frau Heltsche immer vom Newsweb sprach, aber offensichtlich das Usenet meinte, also einklich keine Ahnung hatte.
Die Screenshots von den Haßseiten wirkten wie total übertrieben Fakes, ich war erstaunt, als ich diese Seiten dann tatsächlich im Netz finden konnte (es können natürlich immer noch Fakes sein).
Wer über die unterschiedlichen Datumsangaben stutzt: Johnny hat recht — ich habs nicht so mit Kalendern.
Spreeblick-ReporterIn gesucht
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stralau:17.08.2005 um 16:47Ja, ich würde gern hingehen und kann auch vernünftige Sätze bilden. Kamera hab ich allerdings keine und ich könnte auch nur direkt dorthinkommen und nicht die Karte vorher irnkwo abholen.
Swinger-Content
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Firefox auf dem Mac
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stralau:12.08.2005 um 17:26Mein Linkbeispiel ist wohl an der Ersetzung von Wordpress gescheitert. Auch der danach folgende Hinweis auf die gute und sinnvolle HTML-Einführung von Stefan Münz.
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stralau:12.08.2005 um 17:23Klaus: Ich halte chip-online nicht für Profis. Im Gegensatz zu den Mozilla-Entwicklern, die das mit dem harten Limit so auf ihren Seiten schreiben. Eine ganze Menge von PC-Zeitschriften lebt von solchen „geheimen Tips“. Vieles davon ist wirklich nicht brauchbar, sondern dient eher der Ernährung von ein paar Schreibern. Ich denke, daß die defaults der Einstellungen bei den Mozilla-Produkten ganz gut gewählt sind (alles andere wäre ja auch widersinnig — warum sollten sie ihr eigenes Produkt langsamer machen als nötig?).
Zu den Links: einfach als html eingeben: <a href=”http://hier.steht.der.link”>Und hier der Texthier.
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stralau:12.08.2005 um 17:09Klaus: Pipelining kann die Geschwindigkeit beim Seitenaufbau erhöhen, hat aber nichts mit der Trägheit des Programms an sich zu tun. Das sind Bugs, die die Entwickler fixen müssen, da kann man als Endnutzer nichts dran drehen.
Pipelining bedeutet übrinx, daß vom Client mehrere Requests abgesetzt werden, ohne auf die vorhergehenden Antworten zu warten. Dadurch läßt sich die Gesamtladegeschwindigkeit erhöhen. Allerdings kommen einige Server damit nicht klar, deswegen ist es standardmäßig ausgeschaltet.
Der Wert von pipelining.maxrequest legt fest, wieviele Requests abgesetzt werden, bevor auf Antworten gewartet wird. Da es hier aber ein hardcodiertes internes Limit von 8 gibt, ist ein Wert von 40 sinnlos.
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stralau:12.08.2005 um 16:51In der Mozilla-Familie gibt es diverse Speicherlöcher, Tabs betreffend (Speicher für Tabs wird nicht freigegeben, wenn diese geschlossen werden). Ich habe jetzt nur den entsprechenden Bug für die Mozilla-Suite gefunden: Bug 131456. Darin wird aber auch erwähnt, daß es im Fx-Trunk einen Fix gäbe. Das bedeutet aber, daß der Bug in den momentan erhältlichen Fx 1.0.x-Versionen noch enthalten ist, in 1.1 aber gefixt sein wird.
Bis dahin hilft es nur, Fx regelmäßig neuzustarten.
NB: Ich will hier nicht den x-ten Browserstreit lostreten, aber kurz darauf hinweisen, daß für die Mozilla-Suite das Pinstripe-Theme noch erhältlich ist, das ziemlich Mac-like aussieht, im Unterschied zum doch sehr häßlichen Fx-Winstripe: hier. Läuft bei mir entgegen der dortigen Angabe auch mit Mozilla 1.8b.
Zeit für eine Blog Etiquette?
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stralau:09.08.2005 um 13:27Auch noch ein Thema, ob das Presserecht bei Bloggern gilt…
Ja, zumindest der Teil zum Schutz am eigenen Bild. Hier spricht das Kunst-Urhebergesetz von Verbreitung und öffentlicher Zur-Schau-Stellung.
Und: Für Fotos auf öffentlichen Veranstaltungen braucht man auf die Genehmigung nur dann zu verzichten, wenn diese Teil einer Menschenmenge sind und keine berechtigten Interessen des Abgebildeten verletzt sind.
Einzelabbildungen davon, wie sich jemand auf der FB so richtig danebenbenimmt, sind also nicht davon gedeckt.
Ganz interessant hierzu ist folgende Seite: Recht und neue Medien — Recht am eigenen Bild
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stralau:09.08.2005 um 09:37Argh — und jetzt muß ich lesen, daß mein Vorredner meine Argumente zum Realname schon viel ausführlicher dargelegt hat. WP-Kommentare sind nicht gut zu lesen, eine richtige Diskussion wird nach spätestens 30 Beiträgen albern.
Threading wäre gut, noch besser vielleicht ein Blog-Kommentare-to-Usenet-Interface, wo man dann alle Vorteile des Newsreaders, wie sortieren, Scoring etc., nutzen könnte.
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stralau:09.08.2005 um 09:28Mit den Fotos hast du auf jeden Fall recht. Unter Beobachtung reagiert man anders, eitler — und ich finde den Gedanken, nur FB-Fotos zu veröffentlichen, auf denen niemand zu erkennen ist, gar nicht altmodisch, sondern sehr sympathisch.
Neulich hast du behauptet, gegen die Veröffentlichung von Bildern, die bei öffentlichen Ereignissen aufgenommen wurden, gebe es kein Einspruchsrecht. Auch hier gibt es Ausnahmen: wenn die Besucher im Umfeld der Party drauf sind oder die Party besonders prägen (also du oder die Ohrbooten), ist es ok. Bei porträtartigen Aufnahmen anderer Personen muß sehr wohl um Erlaubnis gefragt werden. Und bei Privatpartys sowieso.
Die Realnamenspflicht (die es im Usenet so auch nur im deutschen Teil gibt) sehe ich zwiespältig. In den Kommentaren söllte das kein Problem sein, im eigenen Blog muß man sich da wegen Google schon eher Gedanken machen. Gerade weil man vielleicht verhindern möchte, daß der potentielle/jetzige Arbeitgeber/Lebenspartner Dinge über einen erfährt, die man zwar der Öffentlichkeit, nicht jedoch Bekannten mitteilen möchte. Klar ist dennoch, daß diese Anonymität nicht für Ausfälligkeiten genutzt werden söllte, die man sich sonst nicht trauen würde.
Zum Urheberrecht: einerseits ist es sowieso Gesetz und muß daher gar nicht extra aufgeführt werden, andererseits kann es Situationen geben, in denen bewußt damit gebrochen wird (siehe Diskussion um Songtexte). Aber gegen das bedenkenlose Kopieren ist es (vielleicht eher als Schutz der Blogger) sicher sinnvoll, das nochmal zu erwähnen.
Ansonsten: ja. Alles.
Blogwerbung
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stralau:04.08.2005 um 21:07Ich würde Spreeblick, zoomo und lautgeben auch gegen Geld lesen. Ich weiß aber nicht, wie viele das sonst noch tun würden und ob sich ein solches Modell für Euch lohnen würde.
Auf der anderen Seite finde ich es nicht sinnvoll, sich über adblock aufzuregen. Du hast als Webautor einfach keinen Einfluß darauf, wie der Client die Seiten anzeigt. Mit Lynx zum Beispiel, taucht die Google-Werbung gar nicht auf und auch der ALT-Text für das Sponsorenbanner müßte etwas anders aussehen, damit man mit einem Textbrowser drauf…, nee nicht klickt, aber dem Link folgt.
Ich verstehe, daß Du Dich über eine solche Kostenlos-Mentalität aufregst, zumindest, wenn gar nicht beachtet wird, wieviel Arbeit Ihr reinsteckt.
Aber vermutlich würden die Adblocker sowieso nicht auf die Banner klicken. Und genausowenig wie ein Plakatwerber verlangen kann, daß man sich seine Plakate ansieht, kannst du verlangen, daß man sich die Werbung ansieht.
Apple mit “Trusted Computing” inside?
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stralau:02.08.2005 um 21:32macsepp, du schreibst:
ich denke dass Apple mit dem Chip eher auf die kommenden Film und Musik Kopierschutz Vorrichtungen gewappnet sein will. Es macht einfach keinen Sinn für Apple sich selber Open-Source abzusägen.
Das eine geht ohne das andere nicht. TC im klassischen Sinne funktioniert nicht mit Open-Source-Software. TC soll ja so funktionieren, daß in der vertrauenswürdigen Umgebung nur noch von den Rechteinhabern zertifizierte Software läuft. Um das sicherzustellen, müssen der TC-Chip und die Software ein Geheimnis teilen. Bei OSS würde dieses aber offenliegen.
In den momentanen Intel-Macs nutzt Apple den TC-Chip jedoch für den (vergleichsweise harmlosen) umgekehrten Weg: Anhand des TC-Chips wird überprüft, ob das OS auf einem Mac läuft.
Auch wenn ich Apple die Nutzung von TC für DRM zutrauen würde, hätte das ziemlich weitreichende Konsequenzen, da auf einen Schlag sämtliche OSS nur noch im nicht abgesicherten Modus laufen würde.
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stralau:02.08.2005 um 00:24Ahem. Apple zu verteidigen läge mir hier fern, aber der TCPA-Chip wird zunöchst dafür verwendet, zu checken, ob OS X auf einem dafür vorgesehenen System (lies: auf einem Mac und nicht auf einem Aldi-PC) läuft. Es geht also weniger um den Schutz des Rechners vor unsicherer Software als um den Schutz der Software vor unsicheren Rechnern (unsicher jeweils aus der Sicht des Herstellers).
Nichts anderes macht Apple bisher schon, indem z.B. die Installationsmedien, die mit verkauften Macs kommen, nicht auf allen Macs installiert werden können.
Gerade beim Switch auf Intel-Prozessoren ist etwas anderes auch schwer vorstellbar — wenn der Mac als Dongle für OS X wegfällt und das System auch auf Aldi-Rechnern läuft, wird das Geschäft mit den Macs ziemlich schnell einbrechen. Dann lohnt es sich für Apple auch nicht, weiter in die Entwicklung des Systems zu investieren.
Auf der anderen Seite war die TCP zuerst für den Schutz von Content gedacht, insofern trifft dein zweiter Absatz durchaus zu, nur nicht auf die konkrete Situation in Tiger.
Man weiß nicht, was Apple mit dem TC-Chip weiter vorhat, vielleicht wissen sie es selbst nicht. Vorstellen kann man sich alles mögliche — von einem Commitment gegenüber der OS-Szene bis zum Kotau vor der Musikindustrie (wobei die momentan eher auf Apple angewiesen sind als umgekehrt).
Das klassische TCP-Szenario greift jedoch erst, wenn das Betriebssystem komplett dichtgemacht wurde. Die momentane Anwendung geht in eine ganz andere Richtung. Auch Coy scheint das nicht zu sehen — in seinem Artikel geht es mehr um Befindlichkeiten als um Fakten.
Sobald Apple tatsächlich anfangen sollte, Trusted Computing im klassischen Szenario einzusetzen, ist es Zeit, erneut zu switchen, bis dahin sollte man aber nicht hysterisch werden.
FOTORA BOLD 6.0
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Back to the futura
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stralau:31.07.2005 um 17:36Noch was: die Aufkleber sind sehr schick.
Für die Verletztenstatistik: Mein Begleiter ist auf dem Heimweg noch verprügelt worden (nicht von FB-Gästen), rief aber heute schon wieder aus dem Biergarten an — es scheint ihm also wieder besser zu gehen.
FUTURA BOLD 6.0 - The final countdown
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stralau:30.07.2005 um 17:09Ja, sehr nett wars. Die Ohrbooten waren richtig klasse (nach der Ankündigung einer Mischung aus Seed und Manu Chao hatte ich ja schlimmes vermutet) und die Illumination am Himmel habt ihr großartig hingekriegt.
FUTURA BOLD 6.0
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stralau:29.07.2005 um 12:36Liegt ja quasi um die Ecke von Stralau, würde also auch gern vorbeikucken, auch wenn ich niemanden kenne.
Der eingezeichnete Tunnel ist mir übrinx unbekannt. Es gibt einen Eisenbahntunnel, der vom Osthafen unter der Kreuzung Stralauer Allee/Markgrafendamm/Alt Stralau/Elsenbrücke durch- und zum Ostkreuz hinführt, genannt „Osthafengleis“.
Ist aber stockfinster dadrin.
Erfolgreich bloggen - so geht’s!
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stralau:12.07.2005 um 20:47Hab ich ja alles versucht, mein Trackback taucht nur leider nicht hier auf.
Ego boost
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stralau:11.07.2005 um 16:43Ich hab mir aber überlegt, dass ich so’n Typ bin, der am Boden bleibt.
Das find’ ich total gut, du.
Was anderes: Hast nicht auch auf SFB 2 Stix ‘n Stones moderiert?
Was machen wir nur mit diesem blöden Blogdings?
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stralau:11.07.2005 um 14:16Nee — aber Jamba hat sich ziemlich unbeliebt gemacht. Wer ist einklich Ulrike Flach?
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stralau:11.07.2005 um 12:59Zudem ich von besonders wirksamen und relevanten “Investigativ-Blogging” bisher auch noch nichts gehört habe.
Und das augerechnet beim Spreeblick.
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stralau:11.07.2005 um 08:15Aber sind auch die Reaktionen der deutschen Blogs und der Massenmedien
^ Ich kaufe ein “vielleicht”
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stralau:11.07.2005 um 08:12Insbesondere: „… halten eher ethische Grenzen ein.“ Seltsames Verständnis von Grenze.
Bei aller Sympathie für schnelle und subjektive Information finde ich allerdings, daß sich deutsche Blogs an einer Stelle mit den traditionellen Medien ähnlich sind: Der Anschlag in London erreicht höchste Aufmerksamkeit, während die fast täglichen Anschläge im Irak und der vom Wochenende in der Türkei untergehen.
Damit meine ich nicht die Blogs direkt aus London; daß der Anschlag für die viel mehr Relevanz hat, ist klar. Aber sind auch die Reaktionen der deutschen Blogs und der Massenmedien von ähnlichen Motiven getrieben: die Situation in London ist mit der unsrigen viel vergleichbarer als die in der Türkei oder im Irak. Ist nur irnkwie tragisch, daß es andere Ereignisse kaum über unsere Wahrnehmungsschwelle schaffen.
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Brainbomb: Das denke ich auch. Auf jeden Fall sind die Google-Ergebnisse so bestimmt nicht gewollt.
Und auch der Satz
klingt ganz schön hinterhältig.