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Spreeblick

I live by the river!
26.07.08
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von | 2

 

Erst verbieten, dann fragen

  1. 08

    Seraja Ten:

    Töten ist, genau wie viele andere Dinge, eine Kulturleistung. Und wie es so läuft sind wir Menschen sehr stolz darauf unsere Kultur zu pflegen und zu erhalten. Ob man es da sinnvoll nennen kann, sogenannte Ballerspiele zu verbrennen, weil man sich nicht gern an seine evolutionären Wurzeln besinnt und die eigene Neigung zur Gewalt lieber unter allerlei Vernunft begräbt muss nicht erst erörtert werden. Die Nazis wollten auch lieber in der Wärme stehen, als die Texte der Bücher reflektieren.
    Im übrigen sollte die Frage erlaubt sein, wie friedliebend Menschen sind, die andere Dinge anzünden, um sie zu vernichten. Ist sicher ein Aspekt, auf den Aspekte lieber nicht eingehen will.

    25.10.2006 um 19:23

Aller Anfang ist leicht

  1. 07

    Seraja_Ten:

    Zugegebenerweise etwas arg SF-lastig, aber was solls ;)

    Der Astronaut

    „Um es gleich vorweg zu nehmen, ich sterbe. Die Tage, in denen ich auf Genesung hoffen konnte, sind schon lange vorbei und mein Leiden kann niemand heilen, denn es wurde von einem Ereignis verursacht, das niemand rückgängig machen kann. Darum können mich die Drohungen gegen mein Leben auch nicht mehr schrecken. Ich will aber nicht sterben, ohne den Menschen dieses Planeten noch eine wichtige Botschaft mit auf den Weg mitzugeben.
    Leider konnte ich meiner Familie nicht auch mitteilen, was ich nun hier beichten will, aber es wäre eine zu große Gefahr für sie gewesen, dieses Wissen mit mir zu teilen, und aus Rücksicht auf ihr Leben musste ich bis zu diesem Tag warten, ehe ich mein Schweigen breche. Eigentlich sollte ein Vater seinen Kindern etwas Bedeutendes für ihr Leben hinterlassen, stattdessen aber haben meine Söhne mir etwas hinterlassen, nämlich den Mut und die Kraft nun diese Worte auszusprechen.

    Meine Ausbildung zum Astronauten begann ich nach meiner Zeit als Pilot der Royal Navy. Ich wollte schon als Kind immer wissen, wie es ist, höher hinaus zu kommen als andere Menschen. Nach meinem Studium in Flugzeugtechnik und einer achtjährigen Dienstzeit bewarb ich mich beim European Astronaut Corps, einer Abteilung der ESA, die sich mit der Ausbildung aller Astronauten der Europäischen Raumfahrt Agentur beschäftigt. Die ESA hat zwar keine so großartige Vergangenheit wie die NASA, aber es ist ein elitärer Kreis und es machte mir Spaß, meinen Dienst dort zu absolvieren. Man muss dazu sagen, dass lange nicht alle Kadetten des EAC auch die Chance erhalten einmal in den Weltraum zu starten, aber ehrgeizig wie ich war, kämpfte ich mich immer weiter nach oben. Nach 3 Jahren schließlich hatte ich endlich meinen ersten Flug ins All. Es ging um einen einfachen Versorgungs- und Wartungsflug zur ISS, die damals gerade mal 2 Jahre im Orbit um die Erde kreiste. Ich weiß noch, wie ich meinem ältesten Sohn zu erklären versuchte, wo ich in den nächsten Tagen sein würde und was ich dort alles tun müsse, er war damals erst drei Jahre alt und wollte mich gar nicht gehen lassen.
    Der Start verlief wie im Bilderbuch, gab keinerlei Verzögerungen oder Problemen und meine zwei Kameraden und ich schwenkten unsere Soyuz-Kapsel wie geplant in einen niedrigen Orbit, wo wir unsere Ausrüstung untersuchten. Keiner von ihnen nahm sich die Zeit einen Blick aus dem kleinen Fenster an der Steuerbordseite des kleinen Raumfahrzeugs zu werfen, aber da es mein Jungfernflug war, konnte ich mich nicht daran satt sehen, wie die Erde als riesiger blauer Ball unter uns seiner ewig gleichen Bahn folgte. Als wir den Terminator, also die Tag-Nacht-Grenze, zum dritten Mal überquerten, fiel mir erstmals etwas Ungewöhnliches auf, das sonst von der Helligkeit der Sonne überblendet worden sein musste. Von der Erde aus stiegen unablässig kleine blau-weiß leuchtende Objekte auf, die sich auf ihrem Weg in die obere Atmosphäre zu größeren Leuchterscheinungen bündelten und immer schneller in Richtung Weltall glitten. Zuerst dachte ich, es wären ungewöhnliche elektrische Phänomene, doch dazu kamen sie zu großflächig und vor allem zu häufig vor. Als ich wusste, worauf ich zu achten hatte, bemerkte ich immer mehr dieser Phänomene, mehr als sich wissenschaftlich erklären ließen!
    Da ich mir keinen Rat wusste, fragte ich meine beiden Kameraden, ob sie sich diese Erscheinungen erklären konnten. Doch meine Fragen wurden nur sehr trocken beantwortet, so als gäbe es nichts, dass meine Aufregung in dieser Angelegenheit rechtfertigen würde. Diese Gleichgültigkeit machte mich einerseits ziemlich wütend, verwunderte mich aber auch stark. Beides bewog mich jedenfalls dazu, der Sache weiter nachzugehen. Am meisten aber beunruhigte mich ein einziger Gedanke – warum hatte noch nie jemand von diesen Lichtern gesprochen, geschweige denn sie von der Erde aus beobachtet!?
    Das Funkgerät zwang mich aus meinen Gedanken, als sich die Bodenstation in mein Helmsystem drängte. Es gab in der Soyuz zwar keinen Platz für Luxus, aber um den Passagieren zumindest etwas Privatsphäre zu gönnen, bestand die Möglichkeit, sowohl private Gespräche mit den Kameraden zu führen als auch von der Erde zu einzelnen Teammitgliedern Funkkontakt aufzunehmen. Diese Möglichkeit wurde aber nur sehr selten genutzt, wie ich nun im Nachhinein weiß. Aber die Stimme, die ich in meinem Helmfunk nun vernahm, kam nicht aus dem vertrauten Kontrollraum, von dem ich dutzende Starts beobachtet hatte, bevor ich selbst nach oben flog. Diese Stimme hatte von Anfang an etwas Bedrohliches, einen eisigen Unterton, der mir trotz der heuchlerischen Freundlichkeit der Worte durch mein Rückenmark fuhr, wie ein Skalpell. Die Stimme ließ mich auch gar nicht erst zu Wort kommen. In einem fünfminütigen Monolog teilte sie mir Wohnort und Anschrift meiner Familie, die Adresse des Kinderhorts meines Sohnes sowie der Arbeitsstelle meiner Frau mit. Versehen mit der unmissverständlichen Aufforderung mich nicht um Dinge zu kümmern, die außerhalb meiner Mission lagen. Angstschweiß lief über meine Stirn. Das alles ging so unglaublich schnell, dass ich nicht umhin kam meine Kameraden verhohlen nach Anzeichen von Mitwisserschaft zu mustern. Aber in ihren Augen konnte ich nur die gleiche Geschäftigkeit entdecken, die sie schon die ganze Zeit an den Tag legten. Dennoch, ich wusste dass sie genau ahnten, warum ich plötzlich so kreidebleich im Gesicht war. Man hatte auch ihnen mit Konsequenzen gedroht, darum waren sie so gleichgültig gegenüber diesem Wunder.

    12.10.2006 um 17:13

Platz 42

  1. 06

    Bernhard U.:

    Scheint so als wüssten einige Leser noch nicht, dass 42 die Antwort auf die Frage aller Fragen ist! Hier herrscht Klärungsbedarf! Darum fordere ich hiermit: D. Adams Pflicht für alle ab der 5. Klasse!
    :D

    Gruß

    30.11.2005 um 11:16

Skandal: Die Spreeblick-Jamba Connection

  1. 05

    Bernhard Uhrmann:

    Bei ITW gefunden, bei Golem veröffentlicht…

    http://www.golem.de/0504/37340.html

    Scheint so als wird die Luft dünner für diese Art von “Marketing” wie JAMBA sie betreibt! :D

    07.04.2005 um 13:41

Studiengebühbe Verpassuny?

  1. 04

    Bernhard Uhrmann:

    Es ist doch ersichtlich, dass sich der Verfasser dieses Textes nur in seiner schriftstellerischen Tätigkeit gestört sah, als er von einigen Befürwortern der Studiengebühren beim sprayen erwischt wurde! Daraufhin hat der arme Mann (Frauen machen sowas nicht… ;D) panisch die Flucht ergriffen und den Gebührenbefürwortern die Chance zugespielt ihn zu verunglimpfen. DAS ALLES ist reine Propanganda!

    Gruß

    01.03.2005 um 14:39

Handy von Stefan Raab gehackt?

  1. 03

    Bernhard Uhrmann:

    Also ich finde die Bilder durchaus bedenklich - v.a. wenn man darauf achtet WELCHE Körperpartien da jeweils gezeigt werden! *scnr* *orakel*

    24.02.2005 um 22:15

Yes, we’re open!

  1. 02

    Bernhard Uhrmann:

    Ich hoffe doch es kommt noch ein Link direkt an den Rand? Oder war ich grad zu blind zum Finden ?! :)

    Die Shirts sind klasse, wenns mein Budget diesen Monat noch zu lässt kauf ich auch eins!

    bye

    07.02.2005 um 01:05

Januar Rückblick

  1. 01

    Bernhard Uhrmann:

    Wie missverständlich Geschriebenes manchmal sein kann merke ich regelmäßig in meiner Tätigkeit als Moderator eines Internetforums.
    Und es wird umso schlimmer, je durchwachsener das Publikum wird.

    Mir ist dabei aber eines aufgefallen im Verlauf der letzten Jahre wird der
    Ton immer ruppiger und die Flexibiltät, die erforderlich ist auch anderen
    eine eigene Meinung zu zu gestehen lässt immer mehr nach.

    Zum Thema Studiengebühren wollt ich tatsächlich auch etwas sagen, als
    damals dein Statement dazu raus kam, aber ich habs mir dann noch zwei
    Mal durch den Kopf gehen lassen und es dann einfach nicht gemacht.

    Zeitgleich war im oben erwähnten Forum nämlich auch eine heisse Debatte
    zu dem Thema. Im übrigen bin ich ab März auch Student, was mich aber
    momentan nicht dazu bewegt sonderlich verärgert zu sein.
    Meine persönliche Grundhaltung von allen immer das schlechteste zu erwarten
    beugt vielen Enttäuschungen vor! ;)

    So, das wars auch schon… mein erster Kommentar in deinem wirklich erstklassigen BLog!

    Bye

    31.01.2005 um 17:26

31.01.2005 um 11:20

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