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von | 2

 

Wen die Sozialdemokraten verraten: Sozialdemokraten

  1. 10

    Peter Löwenstein:

    @#695779: Universaljoker “Regierungsmacht”

    04.11.2008 um 13:03
  2. 09

    Peter Löwenstein:

    Malte, fang die Woche noch mal Neu an. Zurück auf Start.

    03.11.2008 um 16:26

Googles Projekt Zehn hoch 100

  1. 08

    Peter Löwenstein:

    @#692238: Ok! Ich hab das “auch” in deinem Einzeiler falsch verstanden.

    Ansonsten eine Ergänzung zu obigem Stiftungssermon: Eben lese ich, daß Google schon längst eine Stiftung gegründet hat - die Google Foundation.
    Dort, bei der eigenen Stiftung, sollte Google ein Projekt wie 10^100 andocken.
    Was ist das für ein Marketingchaos bei Google, im Umgang mit Projekten für einen guten Zweck! Schade ums Geld.

    06.10.2008 um 16:33
  2. 07

    Peter Löwenstein:

    @ Philipp A.: Google stülpt sich hier auf eine fiese Weise den “Ich tue Gutes” Mantel über. Das nervt mich, da bin ich altmodisch: Google segelt auf den ersten Blick mit diesem Projekt unter falscher Flagge.

    Viele Firmen und Privatpersonen verschenken seit Jahrhunderten Geld für einen guten Zweck. Ohne die Forderung, damit Geld verdienen zu wollen. Zum Beispiel an Stiftungen. Manche Firmen gründen extra dafür Stiftungen.

    Um konstruktiv zu bleiben: Ich wäre begeistert, wenn Google eine Stiftung gründen würde. Warum nicht dasselbe Geld da reinschieben, und für den Vorstand und die GF kompetente Mitarbeiter suchen und eine Stiftungssatzung bauen, welche genau den gleichen Zielen (siehe den Clip) dient.
    Diese Google Stiftung könnte das eingesetzte Kapital (in Maßen) von der Steuer absetzen, Google könnte die Stiftung mit eigenem Logo flankieren und die Stiftung könnte in D einen gemeinnützigen Status erlangen. Ähnliche Regelungen gibt es weltweit.
    Ein wichtiger Unterschied wäre schon: Das eingesetzte Stiftungskapital darf nicht aufgebraucht werden, sondern dessen Kapitalertrag. Dafür könnte die Stiftung aber auch Gelder von Dritten als Zustiftungen annehmen.
    Das wäre eine saubere, klar abgegrenzte Lösung.

    06.10.2008 um 14:20
  3. 06

    Peter Löwenstein:

    Feine Idee. Eigentlich.

    Die Google Geschäftsbedingungen und Datenschutzerklärungen müssen akzeptiert werden, um eine Idee bei diesem Google Projekt einreichen zu dürfen.

    Schaut bitte mal mit, ob ich das richtig verstanden habe, (Nutzungsbedingungen)

    Google Projekt Nutzungsbedingungen, Paragraf 2:
    “Sie versichern, dass alle von Ihnen eingereichten Beiträge von Ihnen selbst geschaffen wurden und nicht gegen Rechte Dritter, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Rechte am geistigen Eigentum, gewerbliche Schutzrechte, Patentrechte, Geschäftsgeheimnisse, Datenschutzrechte oder Veröffentlichungsrechte verstoßen. Darüber hinaus erklären Sie, dass der Inhalt nicht anderweitig rechtswidrig ist oder unter Verstoß gegen eine eventuelle vertragliche Verpflichtung Ihrerseits gegenüber Dritten erstellt oder eingereicht wurde.”

    Das interpretiere ich so: Wer mitmacht, trägt alleine und selbst das Risiko, für die Idee von Dritten auf Schadenersatz oder Urheberrechtsverletzung verklagt zu werden. Weltweit. Google haftet nicht mit.

    Wer mitmacht erlaubt Google die Verwertung und Publizierung der eigenen persönlichen Daten und die kommerzielle Verwertung der Idee durch Google.
    Google Projekt Nutzungsbedingungen, Paragraf 2:
    “Als Bedingung für die Teilnahme erteilen Sie Google sowie ihm verbundenen Unternehmen, Beauftragten und Partnerfirmen eine unbefristete, unwiderrufliche, weltweite, gebührenfreie und nicht-exklusive Lizenz zur Nutzung, Vervielfältigung, Anpassung, Veränderung, Veröffentlichung, Weitergabe, öffentlichen Aufführung, Erstellung abgeleiteter Werke und öffentlichen Ausstellung des von Ihnen eingereichten Materials und des darin enthaltenen Vorschlags (1) zum Zweck der Beurteilung Ihrer Idee durch Google, den Beirat und die Nutzer für die Zwecke dieses Aufrufs, (2) in Verbindung mit Werbung und Promotion durch Kommunikation an die Öffentlichkeit oder an sonstige Gruppen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf das Recht zum Erstellen von Screenshots, Animationen und Videoclips für Werbezwecke sowie (3) zum Zweck der Realisierung des von Ihnen eingereichten Vorschlags. ”

    Dies ist ein Projekt, um Google mit Ideen zur Verbesserung der Welt Geld verdienen zu lassen - warum auch nicht?

    So wie es rüberkommt, macht es mich wütend.

    06.10.2008 um 12:17

Frage

  1. 05

    Peter Löwenstein:

    @#687774: In Vorbereitung: Die Himmelballons werden verboten. Mindestens in Hessen. Derzeit werden hier in den Regierungsbezirken neue behördliche Anweisungen für die kommunalen Ordnungsämter ausgearbeitet. Wegen der unkontrollierten Landung mit offener Brennerflamme kam es zu einigen Einsätzen für Feuerwehren (Abgefackelte Äcker, brennende Strohdächer, Waldbrände, Verkehrsunfälle).

    03.09.2008 um 13:22

So soll es sein, so wars erdacht: 3 x 2 x Tomte in Kaiserslautern

  1. 04

    Peter Löwenstein:

    “Das ist nicht die Sonne die untergeht,
    sondern die Erde die sich dreht.”

    23.07.2008 um 11:29

Was heißt hier öffentlich?

  1. 03

    Peter Löwenstein:

    @Arne Klempert (6): Stimmt: Ein Mitschnitt einer Kreistagssitzung ohne eigene Schnittarbeiten wird kaum Publikum finden.

    Der gelungene Audioschnitt, die Zusammenstellung mit eigener Meinung und Wahrnehmung und benachbarten, im Kontext stehenden Texten bilden im Idealfall eine neue Textur, die eine gedruckte Zeitung so nicht liefern kann, und die über die Möglichkeiten eines Online-Artikels der allermeisten regionalen Zeitungen hinausreicht. Das kann reizvoll wirken und informativ werden, denke ich.

    17.07.2008 um 18:56
  2. 02

    Peter Löwenstein:

    Äußerungen aus Arbeitskreisen und Ausschüssen oder in kleinem Kreis in der Halböffentlichkeit diskutierte Themen sollten wirklich nicht einfach so in die Öffentlichkeit gestellt werden - darum geht es konkret in meiner Anfrage auch gar nicht.

    Ich fragte um die öffentlichen Sitzungen des Kreistags Darmstadt-Dieburg nach, der so ungefähr viermal im Jahr tagt.

    Aktuell wurde bei der letzten Sitzung dort über das Thema Senio Zweckverband (einer Seniorenpflegeeinrichtung) diskutiert. Redner aller Fraktionen diskutierten die offensichtliche Missachtung dieses kommunalen Parlaments und seiner Ausschüsse durch die Verschleierung einer Pleite des im kommunalen Besitz agierenden Senio Zweckverbandes und seiner Tochter Gersprenz gGmbH, die beide letzlich auch dem Kreisparlament rechenschaftspflichtig sind und seit 2000 keinen testierten Rechenschaftsbericht mehr vorgelegt haben. Soviel zum konkreten kommunalen Kontext eines der Themen, die mich hier interessieren.

    Und sicher ist bei solchen Kreistagssitzungen viel Show dabei. Aber werden die Themen automatisch deshalb besser behandelt, weil die Bühne ausgerechnet im Internet nicht gut ausgeleuchtet werden darf? Ich denke nicht; das ist nicht mehr zeitgemäß.

    Der kommunale Kontext von politischen Entscheidungen kann gerade durchs Internet besser dokumentiert, pointiert, zugespitzt werden.

    Übrigens: Warum sollte der kommunale Kontext politischer Entscheidungen ausschliesslich den regionalen Printmedien wie z.B. dem Darmstädter Echo mit seinen eingespielten/eingeschliffenen und monopolartigen Beziehungen zur politischen Kreisführung vorbehalten bleiben? Schaut euch deren Auftritt doch mal an - alles was ins Detail geht ist nur in der Printausgabe zu lesen.
    Deren Redakteure bekommen vom kommunalen Presseamt des Kreises vollständige Sitzungsunterlagen frühzeitig zugestellt, und werden mit exklusiven Infos ausgestattet. Blogger können betteln. Oh Menno.

    17.07.2008 um 16:59

Web 2.0 - Politikfrei?

  1. 01

    Peter Löwenstein:

    Meine Erfahrung ist, daß politisch orientierte Beiträge, auch bei der Mitwirkung regionaler Politiker, in einem unabhängigen, regional orientiertem Blog (ich mein jetzt unabhängig von Medienhäusern und Parteistrukturen) ein geringes Interesse finden. Das Echo ist verhalten, auch nach vier Jahren, trotz viel Schweiss.

    Dass podcasts und politische Blogs Inhalte anders, webzweinulliger darstellen können ist für beide, den Politiker vorm und den Blogger hinterm Mikro erst mal zu lernen. Ich staune selber, daß ich noch keine mich wirklich überzeugende Web 2.0 Lösung gefunden habe, um Politische Inhalte gut und unterhaltsam darzustellen.

    Merkwürdigerweise stelle ich fest, daß Journalisten der regionalen Holzmedien nicht mehr in der Lage sind (ausgebrannt/eingefahren) um die Chance von Web 2.0 zu spüren.
    Mit Robert Basic präsentierte ich 2005 z.B. beim Darmstädter Echo vor der Chefredaktion was ein Blog ist und was das bedeutet, vollkommen für die Katz. (Und Robert war damals noch 200% Feuer und Flamme, wo er heute zu zaudern scheint weil die Klicks bei politischem Content abstürzen - und ich meine jetzt nicht solche offenbar leicht zu absorbierenden Themen wie Tibet).

    Erfahrende Journalisten wissen vielleicht auch nur schon, daß auch eine neue Technik die schlechte politische Partizipation nicht revolutionär verbessern wird.

    04.07.2008 um 13:08

02.07.2008 um 10:42

InlandNetzpolitikPolitik

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