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I live by the river!
05.09.08
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von | 2

 

Having said that …

  1. 16

    woktor:

    @ Acid: hatte ich gar nicht dran gedacht. ‘Und überhaupt: wer seid ihr Tüpen eigentlich?’, oder? Bei ‘It’s up to you’ finde ich ‘Liegt ganz bei Dir’ auch nicht so schlecht.

    Zu btw fiel mir nur: ‘nebenbei bemerkt:’ od. ‘nur mal nebenbei:’ ein. ‘Übrigens’ ist besser.

    Bei ‘whatever’ geht je nach Kontext ja auch viel: von ‘wie dem auch sei/wie auch immer’ bis ‘mir(d)ochegal’.

    28.11.2007 um 14:16
  2. 15

    woktor:

    @Acid: ‘Wie dem auch sei’ ist doch eine schöne Entsprechung für ‘anyway’? Da schwingen für mich alle Ebenen mit, von abkanzelnd bis neutral.

    28.11.2007 um 13:21

Schere im Kopf. Aber anders.

  1. 14

    woktor:

    @ der: Ok, verstehe jetzt (und nach Lektüre des Wikipedia-Artikels), was du meinst, kannte den Begriff aus der Neurophysiologie und nicht als Konzept der Psychologie, nach deren enggefaßten Definitionen er tatsächlich nicht paßt - neurophysiologisch aber durchaus.

    26.08.2007 um 08:11
  2. 13

    woktor:

    Schließe mich maltefan an. Frage an der: warum sollten die Effekte von Bahnung (=Priming) nur bei Kurzzeitveränderungen zum tragen kommen? Gebahnt werden kann alles mögliche, sowohl kognitiv als auch motorisch. Soweit ich weiß, hält diese Bahnung auch für länger an.

    25.08.2007 um 10:56

Sorg für mich, Sozialsystem

  1. 12

    woktor:

    Heutige Mediziner schwören mitnichten den Hippokratischen Eid, wie Leo vielleicht noch glaubt. Darüberhinaus besteht Behandlungspflicht nur im Notfall, ein Arzt kann die Behandlung eines Patienten ablehnen, wenn es für den Patienten mit zumutbaren Aufwand möglich ist, sich einen anderen Arzt zu suchen.
    Was die Praxisgebühr angeht: ich verstehe das Argument, das man im Notfall nicht an Geldbörse o.ä. denkt, weiß aber aus meiner Zeit als Telefonist in einer ärztl. Bereitschaftsdienstzentrale, daß es dem Gusto des Arztes obliegt, ob er einen wegschickt oder behandelt (und dann eine Zahlungsaufforderung mitgibt, was seltener vorkommt). Ich würde heute im Notfall immer Geld einstecken…
    Zu den Wartezeiten: bei akut auftretenden Erkrankungen, die von einem Facharzt behandelt werden müssen, empfiehlt es sich, zunächst beim Allgemeinmediziner vorstellig zu werden, um dann mit Überweisung/Einweisung weiterzuziehen, meist wissen dessen Arzthelferinnen gut bescheid, wo sie einen hinschicken können und wo es nicht zu lange dauert (jedenfalls nicht Monate, sondern schlimmstenfalls Stunden).

    04.07.2007 um 09:43

Nicht diskutieren!

  1. 11

    woktor:

    Wißt ihr, was mich dabei gnadenlos abfuckt? Dieses immer wieder von CDU/CSU-Leuten (is ja Quatsch, weiß ich, das kann man keiner Partei mehr zuordnen, siehe meine Erfahrung mit Niebel) gezeigte Verhalten, das man nur ‘den Stammtisch bedienen’ nennen kann und mit dem sie immer wieder durchkommen und keiner schmiert es ihnen aufs Brot; dieser Film ist immerhin im Fernsehen gekommen und von Seiten der Medien kommt nicht mal das leiseste, gespielte Entrüsten, nur wir veranstalten hier wieder unseren Sturm im Wasserglas und können hoffen, das Google in 2 Tagen bei den Schlagwörtern ‘Merkel’ und ‘Video’ als erstes auf diesen Clip verweist (und nicht auf ihren verkrampften Podcast), so daß es mehr Leute mitbekommen.

    @beggar: Selbst wenn der Clip aus dem filmischen Kontext gerissen wurde, hat er genug Aussagekraft, um für sich alleine stehen zu können. Was Merkel gesagt hat, hat sie gesagt. Das ist hier doch keine Hexenjagd, sondern höchstens eine einseitige Diskussion: wir gießen uns hier alle schön Wasser auf die Mühlen und Frau Merkel kommt nicht zu Wort. Würde sie wohl auch nicht wollen. Ich hoffe auf einen Interviewer mit Chuzpe und Penetranz.
    @Arby und @ Arne: jeweils gute Funde, danke.

    21.05.2007 um 20:03

Bioresonanz, Psychotronik und Homöopathie: My hairy Ass

  1. 10

    woktor:

    @ lusiol:
    Wenn Du selbst Naturwissenschaftler bist, kann ich nicht verstehen, daß Du offensichtlich keine Lust hast, Fakten bzw. Zitate nachzuprüfen, das zeichnet m.E. wissenschaftliches Arbeiten aus: Erkältungen und Grippe sind Viruserkrankungen, gegen die Antibiotika per se nutzlos sind, und den Arzt, der das Gegenteil glaubt, zeig mir doch mal bitte (das wird auch in Frankreich so sein)! Es ist bei einem Großteil der Ärzteschaft so, daß man den Pharmafirmen und ihren Handlungsreisenden keinesfalls bedingungslos glaubt, das arzneimitteltelegramm (kritische, einzig unbhängige Zeitschrift über Medikamente, http://www.arzneimitteltelegramm.de/) wird von mehr Leuten aboniert, als Du dir vorstellen kannst.
    Weiterglauben!

    15.10.2006 um 17:29
  2. 09

    woktor:

    @sunny3d: ich kann nur hoffen, daß es deinem Knie wieder besser geht. Der Scheinheileffekt spielt natürlich bei Operationen wie deinen nur eine untergeordnete Rolle (wenngleich sich das Gefühl, gut behandelt worden zu sein, meßbar auf den Genesungsverlauf auswirkt).
    Ich weiß zwar nicht, wie die das an der Ethikkommission vorbei gekriegt haben (auch so’n Thema für sich), aber es gibt tatsächlich Untersuchungen darüber, daß nach Eingriffen, bei denen nachweislich nichts gemacht wurde, eine Besserung des Krankheitsbildes eingetreten ist.

    10.10.2006 um 14:49
  3. 08

    woktor:

    @Malte: hast recht, ich habe bis jetzt noch jedes Werbegeschenk der Pharmavertreter hündisch-servil und dankend angenommen.
    Betr. Scheinheileffekt: kein Einspruch meinerseits. Viele können sich wahrscheinlich nicht vorstellen, welche Macht doch die “Droge Arzt” hat und wie beruhigend (bzw. heilend) so einfache Handgriffe wie Abtasten, Blutdruckmessen u.ä. sind.

    10.10.2006 um 14:16
  4. 07

    woktor:

    sunny3d, man könnte hier vom Hundertsten ins Tausendste kommen, wenn ich daran denke, wie lax noch bis vor wenigen Jahren die verpflichtenden Weiterbildungsseminare für niedergelassene Fachärzte (wie deinen Orthopäden) gehandhabt wurden (man traf sich auf Kosten der Pharmafirmen in landschaftlich schöner Umgebung, fuhr Ski und hörte sich nach dem Aprés-Ski noch ein Stündchen Vortrag an und bekam seine Weiterbildungspunkte), da kann ich nur den Kopf schütteln. Scheint gerade bei Niedergelassenen ein zentrales Problem zu sein: mit den Jahren entfernt man sich, wenn man nicht aufpaßt, zu sehr vom state-of-the-art und rutscht in die angesprochene Routine.
    Tja, und die Krankenkassen…das Thema würde jetzt eindeutig zu weit führen, falls du Interesse daran hast, wie konsequent Kk mit Geld bzw. Einsparungsmöglichkeiten umgehen, gib dir mal das hier:
    http://www1.ndr.de/ndr_pages_std/0,2570,OID3098000,00.html

    10.10.2006 um 14:04
  5. 06

    woktor:

    Da ich auf dem besten Weg zum “Schulmediziner” bin, bin ich natürlich befangen, was das Thema angeht. Allerdings bin ich der Meinung, daß homoöpathische Medikamente durchaus eine objektiv meßbare Wirkung haben können, wenn ihre Potenzierung niedrig ist (nicht alle besagten Mittel sind so verdünnt, daß sich keine Partikel der Ausgangssubstanz mehr finden). Ob das allein zum Heilungserfolg beiträgt, “muß” ich von meiner Warte aus natürlich bezweifeln.
    Wenn man sich mal mit klinischen Pharmakologen unterhält, werden die meisten von ihnen zugeben, daß sich viele “Allerweltsleiden” (das soll jetzt den subjektiven Leidensdruck nicht abwerten) auch ohne die Gabe egal welcher Mittel von selbst wieder bessern.

    Da der Spruch hier so noch nicht vorkam, bemühe ich ihn mal: Der Glaube kann Berge versetzen. Ist eine Binsenweisheit, hat aber in dem Metier wirklich große Bedeutung. Positives Denken und gute Motivation durch den Behandler wirken sich vermutlich nie negativ auf einen Krankheitsverlauf aus.
    Der Gedanke, eher Hilfesteller zur Selbsthilfe denn Halbgott in Weiß, eher zur Verbesserung der Lebensqualität beizutragen, als allmächtiger Heiler zu sein, der nur Erfolg hat, wenn alle Zielparameter eingestellt sind (und der Patient fortan 15 Medikamente schlucken muß), setzt sich in der Ärzteschaft immer mehr durch, auch wenn einige das hier nicht glauben mögen.

    Was die Objektivierbarkeit angeht: ich denke, daß sich JEDE Behandlungsform einer Überprüfung mit empirischen Maßstäben stellen muß, einerseits, um ihre Wirksamkeit zu überprüfen, andererseits, um ihre Schwachstellen zu entdecken und sich zu verbessern, die Bereitschaft dazu entdecke ich bei der Homöopathie nicht. Nebenbei bemerkt: die H. ist mitnichten eine “…Medizinform (…), die ganz ausschliesslich auf Ergebnissen und intensiver Forschung aufgebaut ist.”, wie Fabian (Nr. 3) meint, sie entspricht in ihrem Kenntnisstand dem 18. Jahrhundert (und war damals im Vergleich zu vielen Giftmischern gar nicht mal schlecht aufgestellt, weil Hanemann zunächst auf Mischpräparate verzichtet hat und Krankheiten nur mit einem Präparat zu kurieren versuchte) und wehrt sich nach Kräften, wenn man an ihren dogmatischen Grundsätzen kratzt. Wille zur Weiterentwicklung sieht anders aus.
    Malte hatte es ja bereits angesprochen: jeder kennt einen, bei dem H. hervorragend funktioniert hat, aber diese subjektive Wahrnehmung als alleinige Grundlage zur eigenen Meinungsbildung zu nehmen, ist ein Fehler, genauso wie es ein Fehler ist, sich als Arzt allzu routiniert auf seine klinische Erfahrung zu verlassen und sie nicht immer wieder zu hinterfragen, daß es von solchen Kollegen zu viele gibt, braucht ihr mir nicht zu erzählen.
    (Btw: ja, ich (männl.) will Beweise sehen, aber Ärztinnen wollen das auch, das ist unser Job und hat mit dem Geschlecht nichts zu tun. Bis ich selbst klinische Erfahrungen sammeln durfte, war ich auch der Meinung, daß “Wer heilt, hat recht” ein ganz toller Spruch ist. Aber der ist Bullshit: mit der Attitüde begeht man nämlich sehr schnell oben genannten Wahrnehmungsfehler.)

    Wenn wir schon bei Schuldzuweisungen sind: ich denke, daß der Gesetzgeber versagt hat, weil er Ärzten nicht den Raum für eine adäquate Gesprächsführung gibt (Dokumentation und Verwaltung machen inzwischen den größeren Teil der “medizinischen” Arbeit aus), weswegen sich viele Patienten in ihrem Leiden zu wenig ernst- und wahrgenommen fühlen.

    Noch kurz zur Akkupunktur: die aktuelle Studienlage spricht der A. kein schlechtes Zeugnis aus, meines Wissens erzielt sie bei verschiedenen Erkrankungen gute Ergebnisse (z.B. chron. Schmerzen) und wird dort auch von den Krankenkassen bezahlt, aber sie hat auch ihre Grenzen: Rauchentwöhnug funktioniert mit oder ohne A. gleich schlecht…

    Und zu guter letzt: aus dem von ascoli (Nr. 25) vorgestellten Artikel auf die generelle Wirksamkeit der Homöopathie zu schließen, ist m. E. zu kurz gegriffen, mag ja für die isolierte Fragestellung hinhauen, schaut man sich alle Studien darüber an, findet man in ca. 2/3 ein schlechtes Abschneiden der H. in klinischen Fragestellungen und in 1/3 positive Ergebnisse.

    10.10.2006 um 13:14

Alles nicht so einfach

  1. 05

    woktor:

    Komm schon, Johnny, da ihr jetzt unter die großen Häuservermieter gegangen seid, sollten die Schiffchen doch Peanuts für euch sein. Zwischen Friedrichstraße und Alexanderplatz sieht man von der S-Bahn immer eure riesigen Werbebanner für freie Wohnungen. Oder versucht da jemand, in eurem Fahrwasser zu fahren?

    08.06.2006 um 14:17

Time to unpimp ze auto!

  1. 04

    woktor:

    hüstel - Aaalt:
    http://klauseck.typepad.com/prblogger/2006/02/unpimp_my_auto.html

    Und da sage noch einer, Blogs wären schnell. Wenigstens kriegt’s jetzt die Aufmerksamkeit, die es verdient.

    Ve Dub in da haus.

    12.04.2006 um 14:01

WIE BITTE?

  1. 03

    woktor:

    Paradoxerweise kann ich die Argumentation des Landrats sogar verstehen, auch wenn man dabei furchtbare Bauchschmerzen bekommt (also, Wecker nicht auftreten zu lassen, um folgende Nazi-Veranstaltungen zu verhindern).
    Was für ein politisches Klima muß in der Ecke noch herrschen, daß man sich auf solche Winkelzüge einlassen muß? Kann man dem Mann wirklich mangelnde Zivilcourage unterstellen?
    Und keiner weiß so recht, wie man solchen ausgewiesenen Undemokraten mit demokratischen, rechtsstaatlichen Mitteln beikommen kann.
    Immer wieder zum Kotzen.

    08.03.2006 um 19:25

Das kleine Einmalwas?

  1. 02

    woktor:

    Ja, das hat sie wohl gesagt. Mit ihr als Nachhilfe würde man den Bock/die Ziege zum Gärtner machen. Am schönsten finde ich ja, daß Beckham als Muttersprachler die unregelmäßigen Verben nicht “geteached” wurden. Ich glaube, das war eines der ersten, die ich damals im Unterricht “gelernt” bekommen habe…

    27.02.2006 um 14:51

Vogelgrippen-Verschwörungstheorien

  1. 01

    Woktor:

    Statt eines Trackbacks (mein Nucleus und ich..):

    http://woktor.wo.ohost.de/blog/index.php?itemid=24

    Über Vogelgrippe und die “Neue Germanische Medizin”.

    24.02.2006 um 19:31

23.02.2006 um 14:19

Positionen

Kommentare und Trackbacks sind geschlossen.


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