“Ehre und Kameradschaft sind schlichtweg originär rechte Termini, da kommt man nicht raus. Kameradschaft bleibt immer die Verschiebung individuellen Interesses hinter das Interesse der Gruppe.”
Genauso wie die Begriffe “sozial” und “solidarisch” das Individuum dem Interesse der Gruppe unterordnen. Ohne diese Begriffe wären solche Konstruktionen wie “unsolidarisch” oder gar “asozial” nicht denkbar, die häufig sogar noch im Wahlkampf und der parlamentarischen Debatte ihre schockierenden Blüten treiben. Es gibt Begriffe, die sich nicht fortschrittlich besetzen lassen. Meist sind es jene, die Kollektives, also Familie, Dorfgemeinschaft, Staat, etc. pp., überbetonen und das Individuum in seiner Wichtigkeit verkleinern.
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“Ehre und Kameradschaft sind schlichtweg originär rechte Termini, da kommt man nicht raus. Kameradschaft bleibt immer die Verschiebung individuellen Interesses hinter das Interesse der Gruppe.”
Genauso wie die Begriffe “sozial” und “solidarisch” das Individuum dem Interesse der Gruppe unterordnen. Ohne diese Begriffe wären solche Konstruktionen wie “unsolidarisch” oder gar “asozial” nicht denkbar, die häufig sogar noch im Wahlkampf und der parlamentarischen Debatte ihre schockierenden Blüten treiben. Es gibt Begriffe, die sich nicht fortschrittlich besetzen lassen. Meist sind es jene, die Kollektives, also Familie, Dorfgemeinschaft, Staat, etc. pp., überbetonen und das Individuum in seiner Wichtigkeit verkleinern.