Erdbeben in China: Video aus Peking

  1. 184

    Christoph:

    Euer Video ist schon fast zynisch, wenn man an die von CNN geschätzten 10.000 Toten denkt.

Netz gegen Nazis: Interview mit Moritz Müller-Wirth

  1. 183

    Christoph:

    Von langer Hand geplant? In der Doku (http://www.nerdcore.de/wp/?s=Zionskirche&x=0&y=0) wurde vom Bandenführer der Nazis -wenn ich mich richtig erinnere- behauptet, dass die saufen waren und dann spontan beschlossen “den Punks aufs Maul zu hauen”.

    Aber wer ist nun Martin? Real-Life Genosse, der bis in die Virtualität stalkt? Ich dachte immer, solche Menschen gäbe es nur im Netz, nicht außerhalb. Oder ist doch alles nur Spaß?

    Verwirrend.

  2. 182

    Christoph:

    @Johnny:
    Ich find ja, Trolle ignoriert man oder löscht man. Deine Dickhäutigkeit im Bezug auf Pöbler ist schön, aber es ist imo ein bisschen unnötig sich mit denen zu kabbeln. You’re better than that!
    Außerdem störts den Lesefluss.

    @Frédéric:
    Meiner Meinung nach hätte sich aus der Skinheadszene nie dieser Nazizweig herauskristallisiert, wenn wir die nicht so ächten würden. Nerdcore-Réné hatte mal eine Doku zum Überfall auf die Zionskirche in Berlin in den 80′ern verlinkt, und da kam auch eigentlich raus, dass die “Heil Hitler” gebrüllt haben, weil es die einfachste Art war zu provozieren. Ich denke, viele vom Prügelgeschwader wurden erst im Nachhinein “politisiert”.

Nargis

  1. 181

    Christoph:

    @corax:
    Ich finde es gut, dass es Gutmenschen gibt. Du magst sie Berufsbetroffene nennen, aber die verändern die Welt zum Guten. Und ich habe gehört, dass es Menschen geben soll, die den Wert ihrer Arbeit nicht an Geld messen. Letztlich sind die eigentlichen Motivationen (zB Elendstourimus) völlig Banane, was zählt ist, dass den Menschen da geholfen wird.

Netz gegen Nazis: Interview mit Moritz Müller-Wirth

  1. 180

    Christoph:

    Ich nehme das Problem durch die neuen Rechten durchaus ernst, sehe das also anders als Martin. Auf der Website wird auf Fragen wie “Ich weiß von einem geheimen Nazikonzert, was soll ich tun?” Antworten gegeben wie: “Gib die Informationen an linke Organisationen wie die Antifa weiter”.

    Außerdem werden die Neo-Nazis dort schlicht nicht ernst genommen. Man sieht sie als tumbe Zombies, die auch andere infizieren wollen; dabei gibt es durchaus welche, die ihre Ansichten begründen können - mit mehr Inhalt als so mancher “Linker” auf der selben Seite.
    Gerade wenn Müller-Wirth sagt: “Wir sind keine Aktivisten, sondern sehen unseren Auftrag darin, eine möglichst breite Öffentlichkeit zu informieren – und möglichst vielen Menschen die Gelegenheit zu geben, sich untereinander auszutauschen und zu helfen.” passt der größenwahnsinnige Titel “Netz gegen Nazis” nicht.

    Mit “Schwachsinn” meinte ich genannte Aktionen, nicht die Seite an sich (bei der nur den Titel), eine (weitere) Infostelle gegen Nazis im Netz ist ja nicht schlecht.

Lobo loben

  1. 179

    Christoph:

    @#675512:
    Ich finde, dass eine gesunde Skepsis wichtig und gut ist. Weder bei Twitter, noch bei wirres, noch bei Spreeblick habe ich auch nur den Hauch von Kritik an Lobos Auftreten gelesen. Zudem ist er mit vielen von euch befreundet - natürlich beäuge ich sein Auftreten da kritischer. Gut finden wird nicht schwerer wenn viele das tun (höchstens, wenn die Falschen das tun); aber aus Prinzip mit “Hurrah” schreien suckt.

    Btw, Ich gucks gerade, Sascha Lobo hat soeben das 12.000€ Uhren Argument gebracht. Im Moment ziemlich überzeugend, aber die Idee “Rentenkasse auch für Selbstständige und andere Nicht-angestellte” ist -obwohl meiner Meinung nach gut- weder besonders grandios noch umwälzend.

Sahel: Want some desert?

  1. 178

    Christoph:

    Super interessant, Danke! Ich muss in Kürze in Französisch einen Vortrag über Algerien halten. :)

Lobo loben

  1. 177

    Christoph:

    Ich guck mir die Sendung heute abend an; aber das völlig unkritische Beklatschen von Lobo nervt mich jetzt schon.
    Hoffe mal, dass der wirklich so gut argumentiert. ;-)

Netz gegen Nazis: Interview mit Moritz Müller-Wirth

  1. 176

    Christoph:

    Wird bestimmt ganz viele Nazis bekehren, mein Video und mein Foto mit “downloadbarem Plakatmotiv”.
    “Netz gegen Nazis”… Wieso nicht gleich “Zeitungen gegen Nazis”, “Fernsehen gegen Nazis”, “Radio gegen Nazis” oder “Bücher gegen Nazis”?
    Was für ein Schwachsinn…

Diskussion: Internet total - Wie prägt das Netz die Jugend?

  1. 175

    Christoph:

    Chatplatform für Ikeatypen, (*entschärft*) und solche die es werden wollen: http://www.knuddels.de/ - editiert .as

  2. 174

    Christoph:

    Ich in meiner Position als 17-jähriger meine dazu…

    Die Gesprächsrunde scheint in der Tat derbst lächerlich. Und Anselms Ausführungen ist nur zuzustimmen; obwohl die schon eher die Internetnutzung der “upper-class” Jugendlichen beschreibt.
    Bei der Horde der 12-15 Jährigen sollte man neben Schuelervz auch über Knuddels und Pornos reden. Gerade Pornos. ;-)

Wehrdienstverweigerer im Generationenkrieg

  1. 173

    Christoph:

    Aber ich hab doch gar nichts unterschrieben!

Podcast vom 27.4.08

  1. 172

    Christoph:

    Beeindruckend schnarchender Hund.

War Jesus schwul?

  1. 171

    Christoph:

    Auf den Aufruf zur Differenzierung mit “Ach mei. Ihr Gläubigen. Immer so empfindlich.” zu antworten hat eine ganz eigene, großartige Ironie.

    Interessanterweise scheinen es -zumindestens in der intellektuellen Popkultur- vor allem die Atheisten zu sein, die einen Missionierungsdrang haben. “Ich in meiner herausragenden Position als Atheist meine dazu, dass” liest man mittlerweile zu oft.
    Religion ist komisch, stimmt. Aber in Glaubensdiskussionen niederste Triebe zu stimulieren ist widerlich. Ha-ha, Jesus war bestimmt schwul, ihr homophoben, zölibatären Pädo-christen! Lächerlich. Außerdem wird jede echte Diskussion durch sowas unmöglich.

Generation Generation

  1. 170

    Christoph:

    Um noch ein bisschen Salz in die Wunde zu streuen: Die Generation der fast-30-jährigen hat mit dem Mauerfall auch nicht mehr zu tun als meine mit 9/11. Ist halt was, was so passiert ist, bevor man wirklich was von der Welt mit bekommen hat.

Netzaktivismus - Interview Simon Columbus

  1. 169

    Christoph:

    Nö.
    Da sind auch noch Panzer und Bomber drauf, oh Schreck!

Updating Burma/ Birma/ Myanmar: Die Mühlen der Bürokratie

  1. 168

    Christoph:

    Danke, dass ihr am Ball bleibt!

Wenn Geld zittert

  1. 167

    Christoph:

    Sozialstaat ist eine Form von Kuschelkapitalismus, Digger. Weil er eben nicht zu extrem werden kann und es ein Auffangbecken für die Verlierer gibt. Aber so ganz funktioniert das alles nicht mehr, also sollten wir uns eine neue Form von Kuschelkapitalismus ausdenken.

Fahrradniederlegung für Rudi Dutschke

  1. 166

    Christoph:

    Spreeblick-Kommentatoren erzählen immer Unsinn!

    @Malte:
    http://www.youtube.com/watch?v=Dm7F2ZVPzLo

    Die Frau ist für mich immer noch der Hauptgrund, nicht bei den Grünen mitzumachen.

Web Side Story: Das Musical

  1. 165

    Christoph:

    @#673784:
    Von heute zu “damals” in einer Woche? Respekt.

Fahrradniederlegung für Rudi Dutschke

  1. 164

    Christoph:

    In der Türkei. Trotz den liebenswerten Konflikten. Schade eigentlich.

Wenn Geld zittert

  1. 163

    Christoph:

    @Frédéric:
    Ich glaub wir reden aneinander vorbei :D
    Die Erstürmung Amritsars war 1980, was haben die Kolonialmächte damit zu tun?

  2. 162

    Christoph:

    @aktendeckel: Kein Problem.
    Zu The Clash: Ich hör auch Wagner und hab trotzdem nichts gegen Juden.

    Tut mir Leid, wenn ich hier wie ein potentieller FDP-Wähler klinge. Globalisierung ist eine Herausforderung, und unkontrollierter Kapitalismus läuft auf Neo-Feudalismus heraus, mit JP Morgan, Rockefeller und Bill Gates anstatt Medici und Fugger. Aber Panikmache wird daran nichts ändern. Der fröhliche Brandt’sche Sozialstaat ist tot, meiner Meinung nach. Aber dennoch ist Kuschelkapitalismus die einzige Möglichkeit, hier hat man den perfekten Mix von Freiheit und Sicherheit- auch wenn unser sitzpinkelnder Innenminster am Rad dreht. In der Anarchie mag erstes höher sein, kann aber nicht erhalten werden, weil Menschen fies sind. Im Kommunismus ist zweiteres höher, kann aber nicht erhalten werden, weil Menschen gierig sind (Freiheit my Ass; auf Kuba und in China geht es den jungen Leuten um Teilhabe am materiellen Reichtum, nicht um Demokratie).
    Ich halte sowas wie NOKIA für unangenehme Nebenefffekte. Aber sieh es mal weniger nationalistisch: Die gehen nach Ungarn, Rumänien usw; also in andere Regionen Europas und sorgen dafür, dass die uns näher kommen. Find ich gut.
    Ich glaube, dass hier viele nur Angst haben ihre Herrenmenschenposition zu verlieren. Auf Augenhöhe mit Indern und Chinesen wollen sich viele nicht bewegen, selbst wenn es nicht bedeutet zu ihnen runter zu rutschen, sondern sie hochkommen zu lassen.

  3. 161

    Christoph:

    @Maltefan:
    Das heutige China ist Schlaraffenland meets Kuschelverein verglichen zu dem China vor der Öffnung gen Westen die mit Nixons Ping-Pong-Politik begann (Forest Gump, wir erinnern uns). Sonderwirtschaftzonen statt Kulturrevolution. Das Tian’anmen Massaker war weniger chic, aber diese Proteste waren durch die Öffnung Chinas erst möglich geworden; und die Chinesen konnten mit sowas noch nicht umgehen. (Was natürlich nix entschuldigt). Es gibt kaum ein besseres Beispiel als China, denn der Mehrzahl der (Han-) Chinesen geht es nun besser als je zuvor und auch die persönliche Freiheit nimmt ganz langsam zu. Und das mit den Minderheiten werden die Chinesen auch noch lernen.

    @Frédéric:
    Brasilien hat 1889 erst die Sklaverei abgeschafft und hatte bis in die 60′er unstabile, wechselnde Regierungen (Kaiserreich, Demokratie, Militärregierung). Und hier zitier ich mal Wikipedia:
    “1974 wurde General Ernesto Geisel, nach seiner Militärkarriere Präsident der Petrobras, der staatlichen Ölmonopolgesellschaft, zum brasilianischen Präsidenten gewählt. Aufgrund der relativen politischen Stabilität und gezielter Förderung der Industrie war die Zeit der Militärmachthaber zugleich eine Zeit des Wirtschaftsbooms; viele Investoren – auch aus Deutschland – haben in den 70er Jahren in Brasilien investiert. So avancierte Sao Paulo zur „größten deutschen Industriestadt außerhalb Deutschlands“, was sicherlich auch heute noch zutrifft. {Anmerkung meinerseits: Soviel zu “durch die Globalisierung (…) [wird] nicht (beliebiges 3.-Welt-Land) wie Deutschland, sondern vermutlich eher Deutschland wie (beliebiges 3.Welt-Land)”}

    Anfang der 80er Jahre schwächte die Militärregierung die Repression deutlich ab, bis schließlich 1985, auch aus Mangel an eigenen Optionen aus dem Militärkader und bereits inmitten einer Wirtschaftskrise mit galoppierender Inflation, freie Wahlen zugelassen wurden.”
    Erst Wohlstand, später, als dieser in Gefahr gerät, Demokratie.

    Klar ist Brasilien nicht gerade auf EU-Niveau, ich hab City of God auch gesehen. Aber zu behaupten, dass ihnen die Verwestlichung (Was etwas anderes ist als die Hegemonie der USA. Deren Südamerikapolitik war schon immer Kacke.) geschadet hat, stimmt nicht.

    Indiens Probleme sind ziemlich mächtig-gewaltig: Religionsstreitigkeiten, Unberührbare, AIDS, das Verhätlnis zu Pakistan, die Behandlung der Frauen (Witwenverbrennung feat weibliche Fötenabtreibung), Pakistan, Überbevölkerung, Umweltverschmutzung, Slums, Kinderarbeit, usw.
    Aber: Sowas wie die Erstürmung des Golden Tempels in Amritsar würde heute nicht wieder passieren. Witwenverbrennungen sind seltener und Unberührbare werden vermehrt in die Gesellschaft integriert (1996 erster Präsi, Quoten an Unis). Die Abtreibung weiblicher Föten ist -Ultraschall bedingt- allerdings ein Nachteil der Technisierung. Ich habe aber gehört, dass Ärzte dazu übergehen, den Eltern nicht mehr zu sagen, welches Geschlecht ihr Kind hat. Die Spannungen mit den Moslems sind auch nicht gerade weniger geworden. Das Verhältnis zu Pakistan sieht immerhin nicht mehr ganz so nach Atom-Krieg aus.
    But “all in all”: Höchste Lebenserwartung der Geschichte, höchste Analphabetisierungsrate (dennoch weniger als 2/3), staatliches Gesundheitssystem (zumindestens in den Städten).

    Langfristig, vor allem durch Bildung, werden die das da schon in den Griff kriegen. Ich bin da Optimist.

  4. 160

    Christoph:

    @Johnny:
    Laienkommentare zu einem Laientext. “Der Kapitalismus, wie wir ihn kennen, frißt sich selber auf. Ihm ist die Legitimation abhanden gekommen.” Würden wohl eher wenige ernstzunehmende Experten sagen.

    @Der Aktendeckel:
    Stimmt, dies ist ein grausamer Rechtschreib-Fauxpas. Ich bitte um Verzeihung.

    Globalisierung drückt Deutschland in Richtung 3te Welt, nicht die 3te Welt in Richtung Deutschland? die VAE, Brasilien, Indien und Mexiko sind prima Beispiele dafür, dass zusammen mit dem Geld auch westliche Werte und stabile Demokratien durchgesetzt werden - wenn auch langsam. Natürlich gibt es Teile der Globalisierung, die eher suboptimal sind: 20 Millionen Sklavenarbeiter zum Beispiel.

    Du scheinst gar keine Debatte zu wollen. Es sieht mehr so aus, als wolltest du dich einfach beschweren; auf unangenehm paranoide Art und Weise.
    “wenn die Leute hier spitz kriegen” Jaja, die Verblenden, die alle von den Gleichgeschalteten Massenmedien manipuliert worden! Nur ein toter Fisch schwimmt mit dem Strom! Morgen, aber spätestens Samstag kommt die Revolution.
    Kann ich alles nicht so ernst nehmen, irgendwie.

  5. 159

    Christoph:

    Laber, laber, laber.
    Die Stasi-Lidl-Olympia-Musikindustrie Kombo ist willkürlich, (Grundsätzliche) Kapitalismuskritik seid 1949 purer Sozialneid und auf das System zu schimpfen ist billig. Solche Fälle würden ja eher zeigen, dass es eben kein System ist, sondern ein systemloser Zustand, in dem sich schlicht der mächtigere (=reichere) durchsetzt.

    Ihr misstraut dem Staat grundsätzlich (”die da oben”), also kommt eine zu hohe Regulierung der Wirtschaft durch ihn nicht in Frage. Ihr misstraut der Wirtschaft grundsätzlich (”fiese Kapitalisten”), also kommt auch Liberalität nicht in Frage.
    Das Ganze ist nicht mehr als Sehnsucht nach Durchschnitt, nach einer Gesellschaft in der es keine Ausreißer gibt. Keine Armen, keine Reichen, aber trotzdem viel persönliche Freiheit. Ich glaube nicht dran.

Ein Sommer in Prenzlauer Berg (2. Teil)

  1. 158

    Christoph:

    Wer ist Malte?!

Meine Haare

  1. 157

    Christoph:

    Aber jetzt ist besser, oder wie??

Black Coffee aus Haiti

  1. 156

    Christoph:

    @#672695:
    Also beherrsche ich kein “vernünftiges Englisch”, wenn ich defense statt defence schreibe?
    Oder soll das gerade Sarkamus sein?
    Ich bin verwirrt.

Tibet

  1. 155

    Christoph:

    @mspro:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ethnozid
    Lies mal.

    Und wir sollten uns daran erinnern, warum es keine unabhängigen Berichte mehr gibt. Und zwar, weil alle unabhängigen Berichterstatter rausgeworfen worden. Im Grunde hätte das Ganze sogar eine Chance für die Kommunisten sein können; sie hätten unter Beobachtung von außen angemessen und friedlich reagieren können, Dialog suchen, usw.
    Mir scheint, dass so manche hier das kommunistische Regime Chinas durch die rosa-rote Brille sehen; weil es sie an ihre Jugend erinnert, als sie Che-Guevera-T-Shirts trugen, und bei irgendwelchen Punksongs den Untergang des Kapitalismus begröhlten.

Noch hält es

  1. 154

    Christoph:

    Malte, meinst du nicht manchmal, dass deine kleine Welt ein bisschen doll simpel ist?

Gestatten, Hildebrandt, Sozialdemokrat

  1. 153

    Christoph:

    Die SPD schützt sich jetzt genauso vor der Linken, wie früher vor dem Spartakusbund. Obwohl Gregor und Oskar wohl anders abgehen werden als Karl und Rosa.

    Ich würde mich freuen, wenn die SPD ihren Zaun zur Linken aufrecht behält (in bestimmten Bereichen zumindestens), aber auch einen Zaun zur CDU errichtet.

Kommentare kommentieren

  1. 152

    Christoph:

    @Johnny:
    “ein blog ist ein orchesterstück wir müßen alle mitspielen dann gewinnen die mißtöne nicht die oberhand.”
    Das klingt in der Tat wie etwas, was du sagen (und auch noch so meinen) könntest. Würg.

    Ihr solltet nicht vergessen, dass “eure Leser” auch die Leser der Kommentare sind. Und obwohl ihr hier relativ viele persönliche Beleidigungen/Tiefschläge stehen lasst; finde ich, ihr könntet auch ruhig ein bisschen kontroversere politische Meinungen stehen lassen. Manches, was ihr als “Rassismus” bezeichnet, entspricht mehr oder minder den Tatsachen (auch wenn es 10mal vereinfacht!)

    “Der Unterschied zwischen den Drohungen der ” guten Deutschen” und den Drohungen von Islamgläubigen: erstere sind nur Maulhelden, letztere setzen ihre Drohungen auch öfters mal um. Ihr habt die Angst so weit verinnerlicht, daß Ihr Eure Eigenen Rationalisierungen ( nicht lustig) glaubt.”
    -> Sowas ist natürlich Schwachfug, brennende Asylantenheime usw widerlegen das ja eindeutig. Aber es ist Schwachfug, den man nicht einfach ignorieren oder löschen sollte. Ihr solltet euch damit auseinander setzen.

    Ich habe das Gefühl, dass ihr Kommentatoren generell als lästig empfindet. Das finde ich arrogant und unsympathisch.

    Eure selbstauferlegte Rolle als “Randgruppensympathisanten” sowieso, wer den Islam in Schutz nimmt, aber sonst regelmäßig sich über das Christentum lustig macht, hat nicht mehr alle Nadeln an der Tanne.

Poney Express: Deutschlandtour

  1. 151

    Christoph:

    Lieder wie Bye Bye Paul oder Paris de Loin sind sehr Anis-ig, finde ich.
    Aber mit der Zunge hört man wohl nicht am besten. :-)

Drei Farben Rot: Die Linke.

  1. 150

    Christoph:

    @#671083:

    Was haben die denn so bahnbrechendes in M-V zum Beispiel geschafft? Meiner Meinung nach kriegen die nix auf die Reihe und wurden dafür völlig zu Recht von Rot-Schwarz abgelöst.

Shut up and sing

  1. 149

    Christoph:

    “Fans” die Forderungen an ihren Künstler stellen, sind auch keine.

Alltagsrassismus - ein Interview

  1. 148

    Christoph:

    Für mich sind es trotzdem Negerküsse.

  2. 147

    Christoph:

    Ich meine, es gibt einen Unterschied, zwischen Verallgemeinerungen und Vorurteilen. Wenn ich viele klauende Roma kenne, mag ich zu der Meinung kommen, dass alle Roma klauen. Das ist eine Verallgemeinerung, kein Vorurteil; und vielleicht sogar eine berechtigte. Oder passt ihr nicht mehr auf eure Geldbörsen auf, wenn ihr sich zerlumpte, dunkelfarbene Kinder in der Nähe befinden?
    Ähnlich ist es auf jeden Fall mit Fabians Urteil über den Osten:
    Du warst wohl noch nie da, musst du auch nicht. Natürlich wärst du bekloppt, wenn du denken würdest, der Osten wäre nicht mehr als brennende Asylantenheime und NPD-Hochburgen. Wahrscheinlich wird auch nicht JEDER “Fremde” angepöbelt. Aber dennoch ziemlich viele, besonders in den ländlichen Gebieten.

    Die öffentliche Meinung über Schwarze ist sicher auch nicht völlig unbegründet:
    Relativ viele Drogenhändler sind schwarz; im Osten gab es viele Probleme mit den Einwanderern aus Mosambique, usw.

    Und die Anekdote mit dem Kind war eher … süß.

Kreuzzug in Neukölln

  1. 146

    Christoph:

    Hier, äh, genau: Sozialromantik, lächerliche ist der Text nämlich! Neukölln braucht eine aufwendige Neugestaltung, am besten mit nem Flammenwerfer.
    Und wie die da überhaupt aussehen. Und sprechen. Und der ganze Dreck.

    @Frédéric: Kommen dir, als Banlieu-Landsmann (sowie Napoleone, Baguetteträger und Kolonialausbeuter) diese deutschen Diskussionen über Neukölln nicht manchmal ein bisschen doof vor?

  2. 145

    Christoph:

    @Ick:
    Kuckucksblogger ;-)
    Ich mag deinen Text… Mach ma deinen eigenen Blog oder so.

Weserrakete!

  1. 144

    Christoph:

    Vielleicht sollte man, aus Imagegründen, das Viertel wieder in Rixdorf umbenennen…
    Schöner Artikel.

Toni Mahoni 135: tonimahoni.com

  1. 143

    Klon-Christoph:

    Bis bald, bei dir. :-)

Steuer

  1. 142

    Klon-Christoph:

    @#669785:
    Ein in Länge und Geisteshaltung dem Artikel und anderen Kommentaren angemessener Kommentar.

  2. 141

Russland satt: 3sat!

  1. 140

    Christoph:

    @#669777:
    Das heißt, Kind Nr 1 ist unehelich??
    *Asthmatisch drohend keuch*

Dieses Ferkel ist kein Antisemit

  1. 139

    Christoph:

    Schon allein die Tatsache, dass ein Schwein durch Moschee und Synagoge spaziert, ist recht lächerlich.

Babylon Must Fall!

  1. 138

    Christoph:

    Ja, ich. Ganz nett. Schreib mich an, wenn du es über mail oder icq oder so haben willst. Sollte hinhauen, wenn das W-Lan hier mal 3 minuten lang funzt…

When Jane became insane.

  1. 137

    Christoph:

    erinnert sich eigentlich jemand “Countdown to Oblivion”?
    http://users.livejournal.com/_countdown/
    Da hat auch jemand seine Tage vor dem angeblichen Ableben niedergeschrieben. Am Oblivionday gabs nur ein Wort: Pwned!

    Obwohl Jane schöner schreibt. :-)

Kurze Geschichte der Globalisierung

  1. 136

    Christoph:

    @#668839:
    Tilly hat aber ziemlich Recht mit seiner Kritik an eurer Attitüde. Ob Globalisierungserklärung oder das Kochen von Volksseelen: Das ist elitäre Hirnwichserei.

    @Manuel:
    Wenn Ironie zum Zynismus wird, ist sie armseliges, hündisches Beißen.

    Obwohl ich das gerade ganz lustig fand.

Dieses Ferkel ist kein Antisemit

  1. 135

    Christoph:

    @#668502: Wären sie nicht bemitleidenswerter, wenn sie wirklich als Nazis geboren wären? Wir haben immer eine Wahl, und wenn jemand einen Weg einschlägt der mir nicht passt, verachte ich ihn dafür. Das tut letzten Endes eigentlich jeder, ist doch Mitleid die ärgste Form der Verachtung.

  2. 134

    Christoph:

    @#668486:
    Dann bitte ich um Entschuldigung. Wenn man noch jung ist, sich aber unglaublich erwachsen vorkommt, stört einen jeder Bezug aufs eigene Alter. ;-)

  3. 133

    Christoph:

    @Bongokarl:
    Aber du verachtest sie doch trotzdem, oder? Inwiefern macht da das eine Wort einen Unterschied? Wie gesagt, ich nenne sie jetzt Ignoranten, dass klingt soviel schlauer. Aber meinen tue ich das gleiche; es sind widerliche Mitglieder meiner Spezies die meiner Vorstellung von Perfektion arg hinterherhinken.

    Das Verbieten von Wörtern (wie jedes andere Tabu) ist auch irgendwie religiös, nicht wahr?
    Tabus sind Dogmen, Dogmen sind doof. Meine kleine Welt ist gar nicht mal so kompliziert.

  4. 132

    Christoph:

    Nanu, wieso steht mein ellenlanger Monolog hier nicht? War sogar politisch korrekt und so…
    Versuch 2:
    @Malte:
    Ich bin 17, im Auslandsjahr.
    Werden wir auch alle mal arrogant und volljährig? Ich behaupte nicht, dass meine Meinung die einzig richtige ist, damit bin ich Dawkins, Ultragreenpeace und Mohammed schon mal vorraus. Dein Kommentar ist ziemlich lausig, da du dich mit meinen Worten und meiner Person, nicht mit meinen Argumenten auseinandersetzt. Da diskutiere ich doch lieber mit gleichaltrigen. Die benutzen zwar auch Slangwörter und haben Dawkins nie gelesen, aber sie setzen sich mit meinen Argumenten auseinander. Deine Angriffe auf mein Alter sind auch nicht besser als lanas Kommentare bezüglich deines stylischen Web 2.0 daseins und sind damit kaum für mich ernst zu nehmen.

    @Bongokarl:
    Bitte, versteh mich nicht falsch:
    Greenpeace ist zum Teil richtig gut. Ich finde Wale ja auch cool. Aber Fanatiker sind “Spasten”. Wenns euch gefällt setzt stattdessen “Ignoranten” oder “Kretins” ein. Ich schätze, nur ein Bruchteil der Greenpeace-Unterstützen sind fanatisch; aber auch da gibt es Frutarier (Ich esse nur Pflanzen, die eines natürlichen Todes gestorben sind) und Veganer der Stufe 5 (Ich esse nix was einen Schatten wirft).
    So mancher, der sich politisch engagiert ist ein ignoranter Fanatiker (werde ich ab jetzt statt Spast benutzen, auch wenn wir alle wissen, dass es das gleiche meint). In meinem schönen Rostock ist es vor allem die SAV, woanders sind es Nazis. Natürlich könnte man diskutieren, wo Fanatismus beginnt; für manchen vermutlich bereits bei Geschwindigkeitslimit auf Autobahnen. Aber wenn politische Gruppierungen von der Revolution reden, ganze soziale Schichten hassen (”die da oben”) und die Chuch’e-Ideologie (Kim Il Sungs System) in Deutschland einführen wollen, sind sie für mich nicht mehr als ignorante Fanatiker.

    Ich halte Vegetarismus (und jede andere Art von Diät aus moralischen Gründen) für eine Beschneidung der eigenen Freiheit ohne wirklichen Sinn, und meine, dass er dem “koscheren Essen” der Juden sehr nahe steht. Zwar glauben die Veganer meist nicht, dass sie in die Hölle kommen, aber dennoch sind sie überzeugt, dass es “böse” ist.

    Der Glaube an Gut und Böse und die daraus folgende Selbstbeschränkung ist meiner Meinung nach deprimierende Lämmermoral (der Grundgedanke ist für mich das, was Nietzsche in “Zur Genealogie der Moral beschreibt”,) die Schwachen (Lämmer) herrschen, weil sie Stärke als böse deklarieren, aus reinem Hass gegen über den Adlern (die die Lämmer natürlich nicht hassen, schmeckt ja auch gut, so ein Lamm). Laut Nietzsche ist deswegen auch das Christentum eine Religion des Hasses und Ressentiments.

    Dieser Gedankengang über Religion ist für mich unglaublich interessant. Er ist deutlich tiefgehender, als die Ablehnung der Religion als bloßen Aberglauben. Die Abrahamitischen Religionen sind eine enorme Weiterentwicklung des eigentlichen Götterglaubens (auch wenn sich Reste vor allem im Alten Testament finden). Anfangs waren Götter kaum mehr als personifizierte Naturgewalten, später repräsentierten sie auch den Kampf menschlicher Kulturen, aber alles ohne MORAL (Man nehme das antike griechische Götterbild als Beispiel). Götter waren noch viel eindeutiger menschlich, als JHWH heute. Und damals waren auch nicht alle Menschen gleich, Helden kamen generell aus Königsgeschlechtern oder von Göttern. Ich frage mich, ob die Vergöttlichung mancher Helden (Als Sternbild ins Himmelsgestirn verewigt) eine Art Allegorie auf das Streben nach dem Übermensch ist. Der Abrahamitische Gott ist mehr als Zeus und co. Er stellt moralische Regeln auf, erklärt Exzess zur Sünde (etwas was geradezu diametral zu den Griechen steht), und in sein Paradies (leider habe ich den Namen des griechischen Gartens vergessen, diese Heldensammelstelle) kommt man für Nett- und Schwachsein, nicht für Heldentaten.
    Christentum ist ziemlich links.

  5. 131

    Christoph:

    @#668451:
    Bitte, jetzt keine Diskussion über Ökokacke. Veganismus ist ziemlich extrem, und mit 5 Jahren ist man definitiv nicht in der Lage, dass selber zu bestimmen.
    “Ordentliche Ernährung statt gekochter Kadaver” - Ich bin sicher, dass sich alle Aasfresser und Tiermörder jetzt schämen.

    Ich bin ja ein fröhlicher Mensch, aber Fanatiker (Egal ob Religiöse,”Brights” oder Greenpeacespasten) gehen mir irgendwie doch auf die Eier. Vermutlich weil sie so ignorant sind.
    Den Antisemitismusvorwurf halte ich für sinnlos. Natürlich ist der Rabbi eine boshafte Karikatur, aber dass sind auch die beiden.

    “Während die Vertreter anderer Religionen eher tölpelhaft und dumm dargestellt werden, scheinen die Verfasser mit der Darstellung des Rabbiners zu suggerieren, dass die jüdische Glaubensgemeinschaft andere Religionsgemeinschaften vernichten will”
    Nach den Bildern, die ich gesehen hab, werden die ja anscheinend alle als gleich bekloppt und gewalttätig dargestellt.

    Edit: Und Religionsbashing ist ja sowieso mal supergay. Vor allem wenn die gleichen Typen sich Warzen besprechen lassen. Oder sich weigern Tiere zu essen. Jede Form von Diät (im Sinne von eine Sache gar nciht essen, weil es böse ist; nicht Gewichtsverlust) ist schließlich Pseudoreligion. Vegetarisch/Veganische Glaubenskritiker sind so ziemlich das “intelligent verblödeste” (danke dafür).

  6. 130

    Christoph:

    @#668399:
    Ich bedaure dein Kind.

    Man sollte sein Weltbild nicht seinen Nachkommen aufzwingen. Meine Gastschwester hat, btw, letztens 5ten Geburtstag gefeiert. Mit Veganerkuchen, weil eine der eingeladenen Freundinnen aus einer Ökofamilie stammt und Veganerin war.

  7. 129

    Christoph:

    Es ist ein Kinderbuch, Leute. Soll ja Leute geben, die ihren Kindern Dawkins zum Einschlafen vorlesen; aber ich finde es schlicht unangebracht.
    Ist jawohl lächerlich, Kindern, die zum Teil noch an den Weihnachtsmann glauben, Religionskritik beibringen zu wollen.

    Will sagen: Kinder, die in diesem Alter noch gar nicht wirklich bewusste Glaubens-Entscheidungen treffen mit sowas zuzumüllen, ist auch nciht anders, als sie in den Kommunionsunterricht zu schicken. Man überträgt den eigenen Glauben auf die Gören. Nur ist es hier noch heuchlicherischer, weil es ja “Wissen” ist; und ich meinem Kind mit sowas beibringe selbständig zu entscheiden.

Heath Ledger ist tot

  1. 128

    christoph:

    @#657924:
    Stimmt so nicht. Die sind alle Mitglied im Club 27, aber Heath Ledger war schon 28 28 28.

Simbabwe: Interview mit Itai Mushekwe

  1. 127

    christoph:

    (wieso steht da eigentlich “8 Kommentare”, wenns nur 6 sind?)

  2. 126

    christoph:

    Shizz, das Elend auf der Welt und so. Ihr bringt einem das auf wunderbar unangenehme Art immer mal wieder Nahe.
    Mich verstoert ein wenig, dass der Mensch altersmaessig naeher an mir, als an Johnny dran ist.

It’s just porn, mum

  1. 125

    christoph:

    Auf meinem Klo liegt normaler Weise ein Terry Pratchett, Nietzsche, ein Stern, ein Comic und manchmal sogar das Neue Testament. Koennte ich echt Tage verbringen, auf sonem Klo.

Informiert Wolfgang

  1. 124

    christoph:

    @#655811:
    “Bild enthuellt jetzt!” :-D

Ich fordere Erzieher-Camps!

  1. 123

  2. 122

    Christoph:

    @doorie:
    Damit hast du es beim Zuender, der jungen Onlineseite der Zeit zum Zitat des Tages
    geschafft.

Spreeblick kocht eine Volksseele

  1. 121

    Christoph:

    (Hier steht ein langer Aufsatz über die Entfremdung der Intelektuellen und des gemeinen Volkes, die mittlerweile beide aufeinander herab gucken; anstatt ihr Kräfte zu bündeln und für einen positiven Umschwung zu sorgen. Alles Festgemacht an der arroganten-Blog-Bourgeoisie Spreeblicks)

12345und20 - Das Lied zur Bar

  1. 120

    Christoph:

    Coole Band, sehr … berlin.

Massiver Streifschuss. Am Arm.

  1. 119

    Christoph:

    Massiv passt wohl besser unter “Produkte”. ~.~

Wir sind die Wikinder

  1. 118

    Christoph:

    Und René auch! Und ich auch bald (8Monate, 1 Tag)!

    Glückwunsch, johannes, glückwunsch Wiki, glückwunsch René.

Der Legionär

  1. 117

    Christoph:

    Toller Text.

    @ Frédéric: Du hast Englisch sozusagen als Dritt-sprache, oder?

Rebellenblut

  1. 116

    Christoph:

    @Armin:
    Andererseits essen normale Studenten dann Abendbrot, wenn der durchschnittliche Agrarökonom frühstückt. Insofern angemessen, irgendwie.

Big Friends for Youngsters

  1. 115

    Christoph:

    Wie gut, dass es Gutmenschen gibt.
    Ohne Mist jetzt.

Wahlen? Was für Wahlen?

  1. 114

    Christoph:

    @Malte:
    Im ZeitBlog wird die Böse Frage gestellt, ob die EU vielleicht gerade funktioniert, weil sie so an der Öffentlichkeit vorbei entscheidet.

Ihrem Antrag auf Kühlschranktür - Benutzungsrecht - Einräumung konnte nicht entsprochen werden

I am Legend

  1. 112

    Christoph:

    Bob Marley Bob Marley Bob Marley Bob Marley Bob Marley Bob Marley Bob Marley Bob Marley Bob Marley Bob Marley Bob Marley Bob Marley Bob Marley

    Leider ist das Ende sehr vorhersehbar:
    Er ist schwarz
    Seine Familie ist tot
    Er findet Gott scheiße
    ~.~

    Ich fands trotzdem super, habs hier gleich zum Kinostart geguckt.

Read on, my dear: Spreeblick 2008!

  1. 111

    christoph:

    Sehr geil. Gefaellt.
    Aber warum “Johnny Haeusler”, anstatt nur Johnny? Ist das der Wunsch ab und an g gesiezt zu werden?
    Niemals! :-D

Mein grünes Päckchen

  1. 110

    christoph:

    @Johnny: Danke fuers Lesen ;-)
    @Dr. Dean: Es war nicht als Schmaehung gedacht, ich wollte nur die Art Menschen skizzieren, die ich meinte, mehr ironisch als herabwuerdigend.

    Das fuer mich Passende existiert, dass bin ich. Es ist unnoetig sich selbst in Schubladen zu stecken, dass werden schon andere uebernehmen.

Die Welt ist eine Scheibe

  1. 109

    Christoph:

    Maltefan, musst du immer Klugscheißen? :-P
    Das “Mens sana in corpore sano” ist bekanntlich eine Satire auf den übertriebenen Körperkult der Römer und aufs Beten.
    Nur um auch mal kritisch eine Augenbraue anzuheben.

Mein grünes Päckchen

  1. 108

    Christoph:

    @Bootie Bad Ass:
    Das macht dich älter als mich.

    @Johnny:
    “Was sind denn Leute wie ich so für Leute, deiner Meinung nach?”

    Jemand der leere Worte wie “Gelebte Demokratie” verwendet. Blogs sind geil, ohne Frage, aber dass hier ist auch nicht mehr gelebte Demokratie als Rostock-Lichtenhagen 93, CDU Parteitag oder ein Kanzler, der sich nicht die Haare färbt.
    “Leute wie du”; ich möchte mich entschuldigen, falls dich das getroffen hat, ich bezog das in erster Linie auf deinen hässlichen-Politiker-Spruch. Wenn ich da Ironie nicht gerafft hab, Asche auf mein cholerisches Haupt.
    Ihr seid (vermutlich) engagierte, nette, intelligente Menschen und Spreeblick ist ein tolles Projekt.


    Und letztendlich: Woher nimmst du die Arroganz davon auszugehen (…) Dass sie im Gegensatz zu dir also keine “wahren Demokraten” wären?

    Wer sagt im Gegensatz zu mir? Ich meine nur, dass jemand, der sich aufregt, auch seinen Arsch bewegen sollte. Meinen bewege ich (und rege mich auf), wenn ich alt genug bin, und genug Zeit dafür habe. Ich denke, es gibt zwei Möglichkeiten: Ignorieren, oder was ändern. Aber drüber reden, bzw schreiben, dass es nicht genug Alternativen gibt, anstatt selbst zur Alternative zu werden, erscheint mir idiotisch.

    Dass es ein u.U. sogar sehr sinnvoller Weg ist, Dinge zu bewegen, vielleicht sogar besser, als Geld an eine Partei zu schicken?

    Ich rede nicht von Geld, sondern von “was machen”. Parteien von innen verändern, und nicht sich eine aussuchen, und die dann untersützen. Seine eigene Meinung nicht nur äußern, sondern zur Wahl stellen, wäre das nicht viel eher “gelebte Demokratie”?

    Und deine Beschwerden packst du dann auch noch unter einem Artikel, in dem einer unserer Autoren über seinen Eintritt bei den Grünen berichtet, wie absurd kann es denn werden?

    Wie gesagt, was meinen Eindruck vom Spreeblickschen “Bionaden-Biedermeier” (Danke, Zeit.de) prägt ist vermutlich mehr das Publikum. Ich mag eure Artikel, sonst wäre ich nicht hier. Aber im großen und ganzen formt sich für mich hier das Bild dieser neuen Alternativ-Spießer:
    Man ist tolerant, und Ausländer bereichern uns. Die Kinder gehen natürlich nciht mit irgendwelchen Türkenbengels in die Klasse. Man ist Öko, nicht zuletzt, weil mans sich leisten kann. Man kauft sich seinen weihnachtlichen Amnesty International Ablassbrieg. Hohe Spritkosten sind okay, auch die Folgekosten (Importgüter), man hats ja. Der eigene Business ist höchstens ganz indirekt ein bisschen dreckig (Werben und restlicher Konsumscheiß insgesamt, nicht der Yahoo-Unsinn ist gemeint). Parkett und Skandinavienurlaub. Zierkamin und Popkultur. Freiheit und Soziales. Holzspielzeug und musikalische Bildung. Evangelischer Kindergarten und Waldorf. “Spielerisches” Lernen von Fremdsprachen mit den Kleinen.
    Ich kenne euch nicht, ich weiß nicht in wie fern ihr (als du, Johnny, und deine Familie) da reinpassen, aber Spreeblick verkörpert genau das für mich.

    Was mir auf den Wecker geht, ist das ganze “ich bin besser als ihr”- und “ich erkläre euch jetzt mal das richtige Leben”-Gefasel.

    Richtiges Leben? Mann, du bist 20+ Jahre älter als ich, ich musste mir noch nie meinen Lebensunterhalt verdienen, meine Auslandserfahrungen sind zum Großteil im Familienurlaub gemacht, ich war noch nie auch nur nicht wohlhabend. Doch das ich euch ein wenig unterstelle, im Elfenbeinturm zu sitzen, heißt nicht, dass ich besser bin, oder “lebensnaher”. Darum gehts mir nun wirklich nicht.

    Ich schreibe schon lange keine Briefe an Abgeordnete mehr, ich schreibe bei Spreeblick genug.
    Aber leider sitzen Maltefan und co nicht im Bundestag. Warum wendest du dich an “Die Öffentlichkeit” (die eine sehr begrenzte ist, nämlich die Schnittmenge von Legosteinen, Jugendgeschichten und brennenden Pariser Vorstädten) und nicht an die, die was zu melden haben?

    Ich würde gerne ein bisschen mehr zwischen Spreeblick, Spreeblickusern und Spreeblicker-Privatpersonen unterscheiden, aber das fällt mir sehr schwer.

Villiers-le-Bel: Brennt Paris?

  1. 107

    Christoph:

    Beängstigend ist für mich die Aussicht, dass möglicherweise früher oder später ein charasmatischer Führer auftauchen wird; ein Malcolm X, dessen Thema mehr die Religion, als die Hautfarbe sein wird.
    Dann brennt da vermutlich mehr als leere Autos.

  2. 106

    Christoph:

    @Frédéric:
    Voyou ist aber eher Bengel-Kleinkrimineller als Schurke, oder?

    Die Einwanderer brauchen doch gar keine ethno-kulturelle Einheit, allein das Gefühl, der Arsch der Gesellschaft zu sein, kann schon zusammenschweißen.

    Allerdings scheint das ganze sehr unorganisiert zu sein; dahinter steckt offenbar keine Bewegung, sondern gefrustete Kinder.

Steine der Erkenntnis

  1. 105

    Christoph:

    Legosteine sortieren? Das ist … nicht richtig…

Mein grünes Päckchen

  1. 104

    Christoph:

    @Johnny: Bitte verzeih, dass mir gleich die Galle hoch kam, ich reagiere sehr allergisch auf sowas. Ich wollte dir nicht gleich für nen doofen kleinen Scherz ans Bein pinkeln.
    Trotzdem widert es mich an; dieses spreeblicksche Stammtischgequatsche mit mehr Fremdwörtern, aber eigentlich dem gleichen Inhalt: “Jahrelang haben sie uns beschissen, die da oben” Mag sein, das daran eher die Kommentatoren Schuld haben, als die eigentlichen Schreiber, ich wäre wohl kaum jeden Tag, wenn ich eure Artikel nicht schätzen würde.

    Und ich bleib dabei: Wahre “Demokraten” machen mehr als nur wählen und sich später öffentlich echauffieren. Briefe an deinen Abgeordneten, ein Partei-Eintritt, Wahlkampfspenden, usw…

  2. 103

    Christoph:

    @Johnny:
    “Bei der Piratenpartei kann sich bestimmt noch was entwickeln, derzeit ist mir das aber auch noch viel zu dünn.”
    Es läge an dir, das zu ändern, gerade WEIL die Piraten noch eine so kleine Partei sind. Aber man ist ja schon Demokratieverteidiger, wenn man überhaupt wählen geht, damit die NPD nicht über die 10% Marke kommt. Sich auch noch selbst engagieren, Gottchen, so weit kommts noch…
    Das überlassen wir lieber “den da Oben”, den “hässlichen Poltikern”; damit wir uns weiter über “den Gesetzgeber” aufregen können; und darüber, dass die Parteien immer weiter zusammen wachsen. Und die müssen sich von Leuten wie dir als “Heuchler” abstempeln lassen.

    @Malte
    Das ist sicherlich der richtige Schritt, wenn die Jungs. deiner Meinung nahe kommen.
    Ich würde mich freuen, wenn du dich auch noch “richtig” engagieren würdest; dein rhetorisches Talent sollte nicht auschließlich dem Geld und der Selbstprofilierung dienen.

    Demnächst auf Spreeblick, Deutschlands rhetorischistem Weblog: Maltes Wahlkampfvideos.

1970

  1. 102

    Christoph:

    @Jan: egal, ob ost- oder westdeutsch, dieser Fernsehsender ist offenbar DEUTSCH.

Gefangen in der Blogosphäre oder: Benutze Faust mit Gesicht

  1. 101

    Christoph:

    Bitte, löse das Spiel mit einem Knall, anstatt es langsam absterben zu lassen

  2. 100

    Christoph:

    [s]Bitte, löse das Spiel mit einem Knall, anstatt es langsam absterben zu lassen [/s]

Schweinkram

  1. 99

    Christoph:

    Spreeblick kopiert jetzt Monate alte Ehrensenf-Links?
    *gääääähn*
    :-P

Villiers-le-Bel: Brennt Paris?

  1. 98

    Christoph:

    “Was in Villiers-le-Bel passiert ist, hat nichts zu tun mit einer gesellschaftlichen Krise, aber alles mit einer Herrschaft der Schurken.”
    Das vom Herrscher der Franzosen.
    Wie ironisch…

Gefangen in der Blogosphäre oder: Benutze Faust mit Gesicht

  1. 97

    Christoph:

    Benutze Hackfleischfabu mit Herd. Guten Appetit.

  2. 96

    Christoph:

    > Benutze Notebook
    > Suche Internetzugang (W-Lan?)

Ein neuer Grüner.

  1. 95

    Christoph:

    mümmelmümmel, Blockpartei, mümmel, Kosovo, 68′er, mümmel.

    Nja, von den >5% Parteien wohl auch meine Alternative…

Wir Mädchen

  1. 94

    Christoph:

    Erbliche Krankheiten sind eine Ausnahme; Malte redet von der üblichen Pubertät. Seiner Meinung nach geht dann Hans “Kanacken klatschen” und Gretel ritzen. Womit er ja auch ziemlich recht hat, Gewaltverbrechen werden meist von Kerlen an Kerlen ausgeführt, und Magersucht/Selbstverletzungen eher von Mädchen.

  2. 93

    Christoph:

    @Malte:
    “Zeitlos” sind auch prügelnde Jugendliche; nur “Autobahn” und ein paar Jahre liegen zwischen prügelnden Studenten/Punks und zwischen Neonazis. “Deutschland verrecke” ist genauso voller Hass wie “Türke verrecke”. Johnny hat absolut Recht, wenn er Neonazis als neue Punks bezeichnet. Obwohl bei mir in Rostock, wo die NPD Dauerwerbung macht, eher “Linke” Kriminalität auffällt.

    Die Gesellschaft mag feminisiert werden, der Geist wird es nicht. So wenig wie Werther den weibischen Suizid erfunden hat, hat Der Fremde den sinnlosen Mord erfunden (oder Dr Jekyll und Mr Jackass); beide sind meiner Meinung nach der verzweifelte Versuch zum Ausstieg, und Jahrzehnte (bzw Jahrhunderte) alt.

    Wenn Amokläufe tatsächlich zunehmen (wofür ich gerne erstmal nen Beweis hätte), mag das auch daran liegen, dass ‘die Jugend’ so gewaltlos aufwächst, das Gewalt so extrem zum Tabu wurde, dass sie aufeinmal explodiert. Manchmal glaube ich, dass die Stammtischopas mit ihrem “wir brauchen mal wieder nen Krieg” ein bisschen Recht haben.

  3. 92

    Christoph:

    Wobei du gekonnt ignorierst, dass ein bisschen Ritzen und Magersucht nicht das Ende der Fahnenstange sind, sondern der Beginn. Am Ende steht der Selbstmord. Und durch den sterben mehr als durch rechte Gewalt, Ausländerkriminalität, Drogen, Amokläufe und NPD-Aufmärsche zusammen. Das Argument, dass beim Suizid immerhin keine ‘Unschuldigen’ sterben, zieht nicht, wie kann ein 14Jähriger Schuld an irgendwas haben?
    Mir ist ein Amoklauf mit 10 Toten lieber, als die nächsten 100 nicht gemeldeten Selbstmorde.

Gefangen in der Blogosphäre oder: Benutze Faust mit Gesicht

  1. 91

    Christoph:

    (Das da oben ist mein trackback, der nicht ordentlich funktioniert, ich bitte um Verzeihung. Nehme einfach an, ich hätte dir Schäuble + Rollstuhl geschickt.)

Shine a light/ I’m not there

  1. 90

    Christoph:

    tl;dr (frederic hat angefangen!)

    Cate Blanchet übrigens sehr mit C.

Myanmar ist Burma ist Birma

  1. 89

    Christoph:

    Na los:
    Wie heißt die Hauptstadt? Wie siehts gerade aus, in Burma? Dacht ich mir.

    Betroffenheitskonsum, widerlich. Geht euch doch an Conterganfotos einen runterholen.

The Mae Shi: Run To your Grave

  1. 88

    Christoph:

    Sehr löblich.

Dr. Dieter Wiefelspütz - Ein leidenschaftlicher Sammler

  1. 87

    Christoph:

    @gruschelnix:
    Da das seit beinahe 100 Jahren so ist, frage ich mich, welchen “Guten Namen” du meinst…

    Mich widert es übrigens immer ein bisschen an, wenn hier jemand von “Den Herrschenden” redet. Das klingt immer so stark nach PDS Stammtischgequatsche.

Toni Mahoni 128: Zuhause

  1. 86

    christoph:

    Greenpeace hat was mit FDP und CDU gemeinsam: Sympathie mit denen ist unmoeglich aufgrund der Mitglieder der ‘Vereine’.

Skandalbild. Aber hallo.

  1. 85

    christoph:

    Sind fuer den Fussboden etwa Baeume ermordet worden???

    [witz-steigerung die 27te]