Schmidtklatschen
Anti Pasti
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Martin:05.07.2006 um 20:53Fussballkommentatoren… da gab es doch im Fernsehen vor dieserr WM nachts die Widerholungen der WM-Spiele von 1974. Rudi Michel oder Ernst Huberty, einer von beiden ging richtig zur Sache:
“Beckenbauer” - lange Pause
“Overath” - gaaanz lange Pause
“auf Hoeneß” - nochmal lange Pause
“Hoeneß” - unglaublich lange Pause
“zu Müller” - Pause
“Müller” - und Pause
“MÜLLER!” - ja, Pause
“Tor.”
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Martin:05.07.2006 um 16:12Ha ha ;-) Also trotz voller Zustimmung dazu, dass einem die gutmenschelnden “verdienter Sieg der Azzuri”-Tyspen in so einem Moment echt getohlen bleiben können: Italien WAR besser! Sie habe nicht so schön gekämpft wie wir. Aber sie sind bessere Fussballer. So einfach ist das. Sie haben 5 Spiele lang nichts, aber auch gar nichts für die Zuschauer getan. Gekickt wie die Angsthasen. Und geschummelt wie kein zweiter. Aber sie SIND professionellere Fussballspieler als Podolski, Lahm und Friedrich. Poldi und Klose konnte denen nicht ein einziges Mal ernsthaft gefährlich werden. So kann man dann leider auch nicht Weltmeister werden…
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Martin:05.07.2006 um 14:59Mal ehrlich: von den verbliebenen drei, wer hat sich da am meisten reingehängt? Wer hat da versucht aus einem nicht gerade sehenswerten Start ins Turnier noch was tolles zu machen? Wer spielt von denen so, dass man auch als Zuschauer seine Freude hat? Wer von denen ist vor der WM belächelt worden, weil man als über-30-Jähriger im Fussball angeblich von gestern ist? Und wer hat den “Beamten-Fussballern” aus Brasilien gezeigt, was wirklch schöner Fussball ist?
Genau, und die sollen jetzt auch gewinnen!
Der Musikant mit Taschenrechner in der Hand
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Martin:18.04.2006 um 20:38Mööönsch Johnny, warum ist Youtube denn jetzt wieder “Quatsch”? Manchmal hab ich bei deinen Comments den Eindruck, da muss sich immer abgesichert werden gegen mögliche Kritiker. Gegen Leute, die dann vielleicht noch politisch korrekter sind als du, während sie gleichzeitig auch die Attitüde “aber eigentlich is mir das ja auch egal” haben. So wie du. Mal ganz direkt gesagt. ;-) Bei der Gelegenheit will ich gleich anmerken, dass ich deine Sachen (Musik, Radio, Spreeblick) ziemlich klasse fand und finde. Aber jetzt mach mir nicht Youtube madig! Das tolle daran ist doch gerade der freiheitliche Gedanke: jeder kann und darf seinen Kram da rewinstellen und dalle dürfen es sehen. Wie du selber schreibst. Das ist doch absolut genial! Egal ob man selber nur 0.1 Prozent davon sehen möchte. Ich lese ja auch nur einen Blog regelmäßig…
Und wo wir gerade dabei sind, vielleicht gibt das hier ein paar gute Anregungen zum Nachdenken:
http://youtube.com/watch?v=UnYNO3B1Zl4&search=johnny%20haeusler
Alte Schule
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Martin:10.04.2006 um 21:35Seid fair, wenn überhaupt liest Helmut nur die ersten 3 Punkte ab, später schaut er nur nach unten und denkt nach. Das ist eben die alte Art: längere Schweigepausen während des Gesrpächs zum Nachdenken, macht mein Vater auch noch so.
Podcast vom 28.3.2006
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Martin:29.03.2006 um 11:34Also ich bin bestimmt kein Heiliger, aber wenn ich Gelegenheit habe, jemandem beim Tragen eines Kinderwagens zu helfen, dann tue ich das gerne. Denn das eigene Gefühl hinterher ist es wert. Altruismus macht Spass und ist Egoismus im positiven Sinne, denn er tut mehr für meine gute Laune als der Gedanke “soll’n se halt keine Kinder kriegen!”
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Martin:28.03.2006 um 22:00Gerade gelesen zum Thema “Gentleman”: “Die perfekte Masche” von NYT-Autor Neil Strauss. Ein Bericht über seine Zeit in der “Pickup-Community”. Das sind weltweit Jungs, die über Jahre den Umgang mit Frauen geübt und perfektioniert haben. Sozusagen moderne Casanovas.
Demnach sollte man als Mann folgendes beachten:
1. Lade eine Frau nie zu einem Drink ein, jedenfalls nicht bevor sie dich eingeladen hat oder ihr bereits ein Paar seid.2. Sei niemals schleimig und der “nette” Junge. Kleine Frechheiten wirken viel besser.
3. Erzähle nicht von deinem Auto, Haus oder Girokonto, sondern von Dingen die alle Frauen interessieren: Beziehungen, Freundschaft, Verführungen usw. Noch besser: frage sie um Rat in diesen Themen und sie wird dir ihr Herz ausschütten.
In den Worten des Autors:
http://www.youtube.com/watch?v=M0omMTu9Ax8&search=neil%20strauss
All you people are vampires
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Martin:15.03.2006 um 00:55Johnny, diese Aufregung in jedem zweiten Artikel hier wird jetzt schon etwas anstrengend. Klar, die meisten der Besucher, die wegen des Videos zufällig hier hergekommen sind, werden nicht hier bleiben. Und nun? Kann man nicht einfach mal weitermachen, ohne den anderen, die nicht alles gleich toll finden was es hier so zu lesen gibt, artikelschreibenderweise nachzutrauern?
Press any key when ready
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Martin:09.03.2006 um 16:32Genau, in diesem Fall hatte Windows noch nicht mal die Chance seine zweifelhaften Qualitäten zu zeigen, weil gar nicht gebootet werden konnte.
Auch nett sind die Windows-Fehlermeledung auf dem Riesen Display am Times Square in NY. Und der Bluescreen während einer groß angelegten Windows-Präsentation, bei der Bill Gates selbst auf der Bühne steht und verlegen grinst (beides im Web zum Ansehen).
In der Berliner U-Bahn gibt es öfter mal Windows Fehlermeldungen. Zum Glück nicht im Weichen-Stellwerk, sondern auf den TV-Displays des “Berliner Fensters” in den Wagen.
Podcast vom 16.2.2006
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Martin:16.02.2006 um 17:29Schöner Podcast. Hat dich die Zeit bei defcom wirklich nicht verändert in Hinblick auf deine Selbstdefinition? Als GF von, ich weiss nicht, 20 Leuten? In einer Branche, die auch selten ohne Status und Angeberei uskommt (O-Ton Samwer: “nach dem Alando-Verkauf einigten wir uns, dass sich jeder [vom Gründer-Team] ein verrücktes Ding leisten kann. Ich hab mir nen Porsche gekauft…”.
In irgendeinem Interview hast du mal markant auf die Frage nach deiner Tätigkeit geantwortet: “Ich bin Geschäftsführer”. Das - und die Tatsache, dass du das Radiomachen aufgegeben hast (wofür ich die Gründe zugegebenermasse kein bisschen kenne), hat bei mir zumindest damals ein Grübeln versacht. Nach dem Motto: ach schau mal an, in dieser Branche bleiben nicht mal Leute wie “der Johnny von Fritz und Plan B” ohne die typischen Nebenwirkungen.
Nach dem heutigen Podcast zu urteilen, trügte dieser Eindruck offenbar. Was ich als ehem. “GF” einer kleineren Agentur, dem die Kollegen mit dem gelgekämmten Kurzhaarschnitt, dem schwarzen 3-Knopf-Sakko und den Businessplänen unter dem Arm ziemlich auf den Keks gingen, schon beruhigend finde.
Podcast vom 14.2.2006
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Martin:14.02.2006 um 11:56Hm, andere Sichtweise: wer persönlich mehr mit dem Vater-Sohn-Thema zu tun hatte, das der Autor im Film verarbeitet, an dem geht einiges von den guten Ideen im weiteren Verlauf etwas vorbei. Und zurück bleibt eher ein Durcheinander an Eindrücken. Das ist nicht schlecht, aber auch etwas unbefriedigend.
So weit kommt’s noch
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Martin:13.02.2006 um 17:19Nur keine Sentimentalität. Das ist doch ne gute Sache mit dem Touchscreen?
(p.s.: nein, er kommt nicht mehr zurück. Der Newton. Wirklich nicht ;-) )
1984 - Teil 2
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Martin:12.02.2006 um 13:48Wow, super geschrieben, schöne Geschichte. Wie bescheiden nehmen sich dagegen meine eignen Erfahrungen mit einer damals geschätzten Band aus: Richie Guitar gesehen (auf VHS), Session in L.A.(auf Radio4U Interview gehört), Austausch mit secret Insider (mit Hans’Cousine während des Geschichte-LK gequatscht), Band auf’m S-Bahnhof rumturnen sehen (Abendschau-Trailer mit Papa geguckt). Naja, der große Mut ist nicht jedem in die Wiege gelegt, zum Glück kann kann man’s auch später noch lernen. ;-)
Die defcom-Story - Teil 1
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Martin:09.02.2006 um 16:30Gibt es inzwischen schon einen zweiten Teil? Oder ist da noch was “in der Pipeline”?
Interessanterweise hab ich mich früher mal bei defcom beworben (als PHP/MySQL-Programmierer glaube ich) aber nie eine Antwort erhalten. Vielleicht war das ja auch schon zu besagter, schwieriger Zeit? (Mit dem 2. Teil wird sich das bestimmt detektivisch herausfinden lassen…)
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Au weia.
Wer Schmidt und Co. langweilig findet, aber über sowas lachen kann, darf sich zwar als was ganz besonderes fühlen. Aber dafür grenzt er sich ab von denen, die sich nicht nur über Zynismus von den anderen absetzen wollen.