Eva Herman
Was ich kann (RMX)
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Bing:12.11.2006 um 17:49@Armin:
Du scheinst ja selbst einen umfassenden musiktheoretischen Hintergrund zu haben. Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum du weiten Teilen der Musiktheorie jede Sinnhaftigkeit absprichst.Musiktheorie ist doch nicht bloĂer Selbstzweck. Was genau die Analyse von Musik (unter anderem hinsichtlich der von Andreas B. genannten Kriterien) bringt? Ich will hier zwei Antwortmöglichkeiten anfĂŒhren:
1. Eine strukturierte Analyse, die auf festegelegten Begriffen basiert, ermöglicht eine gehaltvolle Diskussion ĂŒber Musik. Eine Kategorisierung ist dafĂŒr zwingend notwendig. Gerade hier in den Kommentaren ist doch deutlich geworden, wie schnell eine gemeinsamen Auseinandersetzung mit dem Track selbst in eine Meta-Diskussion abdriftet, wenn man auf der Stufe “gefĂ€llt mir”/”gefĂ€llt mir nicht” stehen bleibt und sich auf subjektiven Musikgeschmack beruft.
2. Einem Musikschaffenden ermöglicht die Analyse von Musik, gezielt bestimmte Wirkungen zu erzielen, weil er dadurch auch einen Zusammenhang zwischen objektiven Kriterien und Wirkung auf den Hörer herstellen kann.
Ăbrigens: Eine analytische Auseinandersetzung mit Musik zerstört doch nicht die Freude an der Musik. Oder hast du diesbezĂŒglich andere Erfahrungen gemacht? Meiner Ansicht nach ist das Gegenteil der Fall. Ich habe den Eindruck, dass die Analyse ganz neue Sichtweisen eröffnen kann und die Chance bietet, Interesse und Gefallen an Musik zu finden, um die man vorher vielleicht einen groĂen Bogen gemacht hat. Andreas B. zum Beispiel war sofort bereit, sich mit Slam Poetry nĂ€her zu beschĂ€ftigen. Ich wage die Behauptung, dass sein musikalischer Hintergrund fĂŒr diese Herangehensweise zumindest nicht hinderlich war. ;) Ich hoffe, du gibst mir da Recht, Andreas.
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@heidrun (13): Zeit mit einem Kind zu verbringen ist notwendige Bedingung fĂŒr den Aufbau einer Bindung. Die Mutter oder gegebenenfalls der Vater sind prĂ€destiniert als “Bindungsfigur”, schlieĂlich begleiten sie das Kind im gesamten Prozess des Heranwachsens (im Gegensatz z.B. zu KindergĂ€rtnern) und sollten eigentlich die natĂŒrlichen Bezugspersonen sein.