Diese Woche ist im Hanser Verlag „žAngriff auf die Freiheit. Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte“ von Ilija Trojanow und Juli Zeh erschienen. Es ist ein 140 Seiten (plus 20 Seiten Anmerkungen) kurzer und dennoch umfassend begründeter Aufruf, aktiv für einen Erhalt der Privatsphäre und damit für eine demokratische Gesellschaft zu kämpfen.
Der Einstieg in das Büchlein ist für am Thema Interessierte einigermaßen unspannend. Ich weiß doch, das meine Telekommunikationsdaten auf Vorrat gespeichert werden, ich weiß, dass Supermarkt-Rabattkarten nicht für meine Spardose, sondern für die Erstellung von Konsumentenprofilen da sind. Ich weiß, dass ich bei meiner USA-Reise meine Intimsphäre für immer an die Homeland Security verkauft habe. Und gegen Internetsperren habe ich aktiv demonstriert, als das Buch längst in Druck war.
Read on my dear…

Rainer Wendt ist kein friedliebender Mann. Unter der Fassade seiner gut sitzenden Anzüge steckt die Rüstung eines Kriegers. Rainer Wendt liebt die Konfrontation, vor allem die Konfrontation mit allen Mitteln. Aufmerksamen Beobachtern ist er als Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft bekannt. Er fordert kontinuierlich härteres Vorgehen gegen linke Chaoten wie beispielsweise 









