Apple Windows offiziell

Jetzt ist es also offiziell: Windows wird auf Intel-Macs laufen.

Apple® today introduced Boot Camp, public beta software that enables Intel-based Macs to run Windows XP. Available as a download beginning today, Boot Camp allows users with a Microsoft Windows XP installation disc to install Windows XP on an Intel-based Mac®, and once installation is complete, users can restart their computer to run either Mac OS® X or Windows XP. Boot Camp will be a feature in „Leopard,“ Apple“™s next major release of Mac OS X, that will be previewed at Apple“™s Worldwide Developer Conference in August.

Immerhin wird das schneller laufen als Virtual PC, denn damit kann man nun wirklich nichts anfangen, geschweige denn arbeiten. Oder zocken. Weil: darum kauft man sich doch ne Dose, oder?

34 Kommentare

  1. 01

    Wurde auch Zeit.
    Endlich richtig computen und spielen können…


  2. 02

    da freu ich mich auch schon drauf und wie man hört (und liest http://www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/62754.html) wird boot camp ja in das neue mac os x integriert…juhu!!

  3. 03


    (Mist, ich hatte zum gleichen Thema auch gerade was fertig.)

  4. 04

    Stillos geht die (Abgrenzungs)Welt zugrunde :-/

  5. 05

    Das ist nicht das Ende, sondern Apple schaltet hoch in den vierten Gang.
    – Windows-Nutzer können sich jetzt endlich auch nen MAC kaufen, ohne auf ihre geliebte Software verzichten zu müssen.
    – Sie kriegen dann aber noch MAC OS X obendrauf und werden dieses schnell ausprobieren und schätzen lernen.
    – Apple wird endlich ein „normaler“ PC-Hersteller und kann mitstinken gegen Dellhpsonyundwiesiealleheißen
    – Das spült Geld in die Kasse und wird hoffentlich in die Entwicklung der eigenen Software gesteckt.

    Ich find ganz gut, was die MACNews schreibt: „Jobs ist offensichtlich von der Überlegenheit des eigenen Betriebssystems überzeugt.“ odersoähnlich. So siehts aus: Raus aus dem selbstgeschaffenen Paralleluniversum.

  6. 06

    Endlich Viren und Würmer auf dem Mac!

  7. 07

    EIGENDLICH will man doch gar nicht dual boot. Sondern eine so-gut-wie-verlustfreie virtualisierung. Wie VMWare. Da kann dann XP prima laufen, und wenn es mir zu dumm wird kriegt es ein kill-9 auf die ohren. Also eigendlich the best of both worlds ‚Boot Camp‘ und ‚Virtual PC‘. Man will ja nicht aufhören OSX zu nutzen nur weil man mal ein wenig windows software laufen lassen muss.

  8. 08

    Also GANZ EIGENTLICH will man ja nur das MS endlich aufhört diesen Internet Explorer weiterzuentwickeln und ihn im Rahmen eines Security Updates entfernt. Dann bräuchte ich auch kein Windows mehr.

  9. 09

    Hm. Apple muss es ganz schön schlecht gehen: Erst versuchen sie, die 15000 Dollar für „Booting Windows on a Mac“ zu bekommen, und dann schafft ihr eigenes Programmierteam es noch nicht mal so schnell zu sein wie zwei junge Hacker.

    (Brauche ich Pro oder nicht? Verdammt!)

  10. 10
  11. 11
    A. Diaboli

    War eh viel zu laut …

  12. 12

    Mein nächster Computer wird also ein Powerbook. Nur wird es bis dahin auch Longhorn, Vista oder was auch immer geben.
    Damit wirds doch auch klappen, oder?

  13. 13

    Leute! Kauft Rosen,
    liebt euch… Macht die Welt ein klein wenig lebenswerter!

  14. 14

    klug sind sie gewesen, jetzt läuft photoshop vor sommer 2007 nativ auf einem intel mac

  15. 15

    Endlich Viren und Würmer auf dem Mac!
    Harcht wär, wenn OS X von “ hybriden WindOSX-Viren“ zersägt wird.

    Das wird ein ganz großes Abenteuer!
    [aber wir ham ja Spochtsgeist] :)

  16. 16

    EFI and BIOS
    „Macs use an ultra-modern industry standard technology called EFI
    to handle booting. Sadly, Windows XP, and even the upcoming Vista,
    are stuck in the 1980s with old-fashioned BIOS. But with Boot Camp,
    the Mac can operate smoothly in both centuries.“



  17. 17

    Und zum grandiosen Namen hat noch niemand was gesagt?

    Ein Bootcamp (englisch booten: jemandem einen Fußtritt geben; einen Computer hochfahren) ist ein Lager zur Besserung und Rehabilitation von Straftätern, vor allem von straffällig gewordenen Jugendlichen. Als Alternative zur Freiheitsstrafe in einem gewöhnlichen Gefängnis werden 120 Tage in diesem Camp angeboten. Damit erhält der Jugendliche eine Chance, früher wieder in Freiheit zu sein; die staatliche Kasse wird dabei ebenso entlastet.


  18. 18

    Mich würde interessieren, ob die XP-Spyware auf dem Mac nach Cupertino telefoniert oder wie gehabt nach Redmond.


  19. 19

    Ganz klar ein großer Schritt in die richtige Richtung. Vielleicht gibt’s ja auch irgendwann MacOS für andere Rechner.

    Ob ich noch den Tag erlebe, an dem man sich Computer, Betriebssystem und Software frei zusammensuchen kann und alles einfach so zusammen funktioniert?

  20. 20

    kanns immer noch nicht glauben, ist es möglich dass die bei apple den aprilscherz bis anfang mai durchziehen? :)

  21. 21

    Ein großartiger Tag.
    zumindest für Apple. Die bekommen bald richtig Kohle in die Taschen.

    Aber für Mac-Jünger geht heute eine Ära zuende…

    Ich bin ein bißchen traurig und kann nur hoffen, dass das eingespielte Geld in tolle neue Produkte a la iPhone geht.

  22. 22

    ‚tschuldigung, wenn ich (als eingefleischter PC-User) mal frage, aber: seid ihr euch hier eigentlich nicht zu schade für Flame-Wars?

  23. 23

    Die Flamewars sind eine Tradition, die es zu pflegen gilt!
    Ich hab mir extra einen Mac gekauft, um bei den guten Menschen mitkrakelen zu können.

    Und zwar nur deswegen!

    Später fand ich dann raus, dass OS X zwar um einiges besser ist, aber auch noch lange nicht perfekt.
    Vielleicht kommen sie irgendwann auf die Idee, OS X und XP zu fusionieren. Ein OS das funktioniert, ohne Kompatiblitätsschwierigkeiten und all diesen Restriktions-Kasperkram.

    *hach ja*
    Man wird ja wohl noch träumen dürfen.

  24. 24
  25. 25

    Natürlich werden wir alle sterben. Aber der Name „žBootcamp“ ist schon der Hammer.

  26. 26

    Ist schon ein genialer Schachzug.
    1. Microsoft steht da wie ein Depp, da sie auch mit VISTA den modernen EFI-Standard nicht unterstützen werden und weiterhin auf uraltes BIOS setzen.
    2. das „Windows XP on Intel Macs-Projekt“ its damit gestorben
    3. Allein REUTERS rechnet mit Millionen neuer Käufer. (besserer Rechner – bekanntes OS)
    4. Apple-Lifestyle (iPod) wird auf PCler übertragen.
    5. Markenetablierung in allen Geschäftssegmenten von Apple.

    Und am allerwichtigsten:
    PC Frickler können nun nativ mit WinXP auf einem Mac spielen und dort weiter fleissig PC-Viren basteln. Es ist kein kompletter Switch mehr notwendig, weswegen es auch in Zukunft wenig malware fürn Mac geben wird………

  27. 27

    und Adobe Premiere gibbet nu wieder fürn Mac.
    Hoffentlich stellt Apple Final Cut dann nich ein :)
    Wavelab auf dem Mac – ein Traum wird wahr, ohne dass Steinberg den Code ändern musste.
    So gesehen, hat Apple auch viele Softwarehäuser vorgeführt, die sich über Jahre strikt weigerten, ihre Tools für den Mac anzubieten (wie eben Wavelab von Steinberg, wegen diesem Tool habe ich mein DOSen-Notbuch behalten).

    Ich bin gespannt auf erste Tests über hybrid ausgelieferte Software, ob sie nun auf OS X oder XP schneller und stabiler läuft.

  28. 28

    Boot Camp ist ja nicht nur Gefangenenlanger. Sondern eigentlich ja vor allem Militär. Dazu noch mehr wikipedia:

    Ein Bootcamp bezeichnet im Englischen ein Traininglager für Rekruten, die dort eine Grundausbildung erhalten. Die Bezeichnung boot kommt von den neuen, schweren Stiefeln, die den meisten Tag über getragen werden müssen und bei ersten langen Märschen oft schmerzhafte Blasen verursachen. Boot ist ausserdem eine ältere amerikanische Bezeichnung für Rekruten in der Grundausbildung.

    Aber anscheinend ist es in Amerika total hip, sich schlecht behandeln zu lassen. Jetzt müssen Mütter nach der Geburt im Baby Boot Camp ihre Figur auffrischen. Kein Wunder, erwischt es jetzt auch die Mac-Jünger, und der Mac muss durch den Dreck.

  29. 29

    Bist zum Heutigen Tage habe ich noch keinen Mac-kumpane kennen gelernt, der mir unsympathisch erschienen. Ich denke, dass wird sich nun sicher ändern. Die ganzen Windows on Elitegroup Notebook User die in der Berufschule immer Ungläubig zu mir Rüberschauten werden sich überlegen sich auch einen MacBook/iBook zu kaufen. Sie werden sich unter die Macgemeinde mischen und sie verändern. Ich werde nie wieder Beobachten dürfen wie sich fremde Personen einander Wohnungen, Hunde, Autos oder Exfreundinnen anvertrauen weil beide ein PowerBook besitzen. Mir Läuft eine kleine Träne über“™s Gesicht aber es ist ein guter Schachzug von Apple gewesen und ich schaue mit Großen Erwartungen in die Zukunft.

  30. 30

    und ein weiteres problem wird damit gelöst: endlich darf ich als mac-user vernünftige spiele zocken, und muss mich nicht mit 2 jahre alten spät-mac-portierungen rumärgern die online eeh keiner mehr spielt (quake III mal ausgeklammert). jubel-jubel-freu-freu…..

    aber im ernst: es wird doch wirklich langsam zeit, dass ich mir hard- und software so kombinieren kann, wie ich es als user möchte. wie bekloppt ist es denn, sich wegen eines logic pro einen apple, bzw. wegen wavelab einen pc kaufen zu müssen.

    sicher war es von apple ein guter zug, aber deswegen werden sie sicher nicht ihr osx auf pc vorantreiben – da ham se schiss….

  31. 31

    mir war bis jetzt nicht bewußt, daß es sich bei den Mac-Kumpanen in der Redaktion der Bildzeitung um sooo gute Menschen handelt!

  32. 32

    Sehr geil: Jetzt, wo man nichtmer mit dem „überlegenen“ Prozessor punkten kann, zerrt man halt das BIOS / den „modernen EFI-Standard“ herbei.

  33. 33

    Bahh, widerwärtig, diese Arroganz!

    „Oder zocken. Weil: darum kauft man sich doch ne Dose, oder?“
    Nochmal und immer wieder: man kann sehr wohl mit einem Windows-PC anständig arbeiten! Ich tue dies seit vielen Jahren, privat immer noch unter Win98SE, beruflich unter Win2k. Probleme? So gut wie keine, die ich dem OS anlasten würde. Wenn mal was hakt, ist es ganz spezielle Software, deren Entwickler ihre Hausaufgaben nicht ordentlich gemacht haben – oder das Problem sitzt vor dem Rechner. Ich schiebe oft gigabyteweise Audio durch den Editor, ohne irgendwelchen Streß. Und ich besitze kein einziges Spiel, von Tetris für Win3.1 mal abgesehen.

    Ich hätte auch kein Problem mit einem Paralleluniversum namens Apple, wenn es nicht dieses künstlich aufgebaute Übermenschen-Image gäbe. Das betrifft ja nicht nur Apple-Computer, sondern generell Apple-Produkte, deren Besitzer sich offenbar oft als etwas Elitäres betrachten. Manchmal mutet das an, als kaufe man sich so etwas im Wissen, damit zwar auf ner Insel zu sitzen und fast niemanden zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch zu haben, aber sich doch wenigstens von all diesen widerwärtigen, prolligen, ganz normalen Untermenschen abgrenzen zu können. In all dieser Abgehobenheit sieht man dann über vieles weg. Wie gut oder exzellent Apple-Computer sind, weiß ich nicht. Ich kenne niemanden im engeren Freundeskreis, der so etwas besäße. Wir haben stets die größere Erfahrungsbasis der Windows-User geschätzt. Und wir waren keine „Kreativen“, die den ganzen Tag in Coffee-Shops sitzen, auf ihrem iBook rumtackern und sich dabei vorkommen wie die Herrenmenschen von, naja, heute nicht mehr, eher morgen. Leider will denen ja kaum jemand ein Stück ihrer „Kreativität“ abkaufen, deshalb wirds auch morgen noch nichts mit der Herrschaft, aber man ist ja wenigstens cool, während Millionen von Uncoolen täglich mit Hilfe von Windows-PCs ehrliche, ertragreiche Arbeit machen und reale Werte schaffen. Und man weiß sich abzugrenzen, und sei es durch Borniertheit. Da wird ein weißer MP3-Player, der nur Dateien spielt, die man mit proprietärer Software draufgeschoben hat und der somit nicht kompatibel im Sinne eines abspielenden Wechselmediums ist, als das Nonplusultra gelobt. Alleine dieser eine Mangel macht die Kiste wertlos für viele Anwendungen! Es gab und gibt bessere Player, den iRiver H120/H140 zum Beispiel. Da kann ich entscheiden, was ich mit den Dateien mache, wie ich sie draufpacke und wo ich sie wieder runterlade.

    Die Arroganz einiger Unix- und Linux-User stinkt mir ebenso, aber da kann ich ja noch wenigstens ansatzweise eine Begründung für Respekt meinerseits finden: ich will mich nicht mit Kernel-Compilieren befassen müssen und ziehe den Hut vor Leuten, die so tief einzudringen bereit sind, bloß um ein paar Anwendungen laufen zu lassen. Aber was kann die Mac-Gemeinde ins Feld führen an eigener Leistung, an eigenem Verdienst? Außer, daß sie mehr Geld ausgegeben hat, um etwas zu bekommen, was ihnen beim Abgrenzen helfen kann, sehe ich da rein gar nichts. Und das ist arg arm.

    Ein bißchen unwohl ist mir hier schon beim Tippen. Ich kenne Johnny, ich habe in der Muskauer seinerzeit selbst noch eine unter Windows gebrannte Audio-CD in (s)einen Apple-Rechner geschoben und mußte feststellen, daß der verwendete Rohling so scheiße war, daß er nicht abgespielt werden konnte. Bei mir daheim war er gelaufen – sowohl am PC als auch in der Stereoanlage. Was ich eigentlich sagen will: Johnny arbeitet mit Apple und ist ein ganz lieber Kerl. Wer ihn kennt, mag das sicher bestätigen. Alles oben von mir geschriebene trifft auf ihn nicht zu – zumindest nicht aus meiner Sicht. Und dennoch haftet Apple-Usern bei mir genau dieses schlimme Image an. Die Nestbeschmutzer im Apple-Lager haben gute Arbeit geleistet, vom Marketing des Herstellers angefangen bis hinab zum nichtskönnenden Szeneschönling, der sich ein iBook gekauft hat, um wenigstens überhaut etwas zu haben. Und das ist doch arg traurig, denn letztlich sind wir alle bloß Nutzer von digitaler (Rechen)technik.

    (gerade unter Win2k mit IE 6 hier)