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Mike Lacher ist Comic Sans

comic sans

Die iPhone App von McSweeeney ist mein Lieblingsgeheimtipp: Wöchentliche Häppchen feinster Art in Text-, Audio- oder Bildform, Qualität statt Quantität, Fein-, Spür- und Wahnsinn statt Hektik und Aufregung. Kostet übrigens Geld, und das ist gut so.

Im Rahmen der App wurde auch der Comic-Sans-Monolog von Mike Lacher veröffentlicht, der nichts anderes als ein Meisterwerk der Nerdkultur ist.

You think I’m a malformed, pathetic excuse for a font. Well think again, nerdhole, because I’m Comic Sans, and I’m the best thing to happen to typography since Johannes fucking Gutenberg.

Hier gibt es den ganzen Text.

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Astley als Fließtext

rick roll

Was Román Córtes da oben gerade mit unser aller Liebling macht: Nach dem Klick.

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Back to Black

Behind the Logo

Greenpeace UK bittet gerade in einem kleinen Wettbewerb darum, dem BP Logo ein angemessenes Makeover zu spendieren. Dafür bekommt man das Originallogo gleich in mehreren Dateiformaten serviert und die Version des Gewinners soll dann zukünftig in der internationalen Greenpeace Kampagne gegen BP benutzt werden.

Eine schöne Idee mit bereits schon sehr schönen Ergebnissen.

Sagt Bescheid, wenn ihr mitmacht.

[via und via]

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WM Spoiler


In ihrem Buch „Why England Lose“ haben Simon Kuper und Stefan Szymanski eine feuerfeste Methode zur Berechnung der Gewinnchancen internationaler Fussballteams entwickelt.
Für ihre Kalkulation berücksichtigen sie die Population und das Pro-Kopf-Einkommen der jeweiligen Nation, die Erfahrung des Teams nebst einer Messerspitze Heimvorteil.
Section Design haben das Ganze für die aktuelle Juni-Ausgabe der Wired UK hübsch grafisch umgesetzt, so dass auf auf einen Blick erkennbar ist, wer die WM 2010 gewinnen wird.
Von mir erfahrt ihr’s nicht, aber auf die prognostizierten Halbfinalspiele zwischen Serbien, Spanien, Deutschland und Brasilien könnte ich mich schon freuen wollen.
[via]
Why England Lose (amazon Partnerlink)

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Schnell, schnell! Präsentiere dein Projekt beim PICNIC-Festival in Amsterdam

Das Amsterdamer Designfestival PICNIC (22.-24. September 2010) hat da noch etwas für alle Freunde der re:publica: Freikarten! Alles was ihr tun müßt, um die mehrere Hundert Euro teuren Karten zu gewinnen, ist, einen kurzen Clip zu drehen, auf dem ihr erzählt – und hier der zweite Teil des Gewinns – welches Projekt ihr auf der PICNIC-Bühne dem internationalen Designpublikum präsentieren wollt. Einsendeschluss ist dieser Sonnabend.

For Friends of the Re:publica: Win a free ticket to PICNIC’10

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Jan Müller (Tocotronic): „Radiohead-Kunst reizt mich nicht so“ (Teil 2)

Den ersten Teil des Interviews findet ihr hier
Read on my dear…

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Jan Müller (Tocotronic): „Radiohead-Kunst reizt mich nicht so“ (Teil 1)

Ein Gespräch mit Jan Müller (Tocotronic, Das Bierbeben u.a.) über die Gestaltung von Plattencover.
Read on my dear…

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„Oh! Kunst- und Designcamp“ für Schüler

Früh übt sich wer später einmal Designer werden will. Studenten der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe planen unter Leitung von Professor Florian Pfeffer ein Kunst- und Designcamp für 100 Schüler ab 16 Jahren. Dabei verfolgen die Karlsruher einen interdisziplinären Ansatz der alle Designrouten untereinander verknüpft und diese Philosophie ganz gezielt in den Nachwuchs tragen will, denn so Florian Pfeffer: „Es gibt Jugend forscht, aber nicht Jugend gestaltet. Das wollen wir ändern. Wir wollen mit dem OH!-CAMP einen erweiterten und umfassenden Designbegriff in der Öffentlichkeit sowie in Wirtschaft und Wissenschaft etablieren.“

Die ersten 100 Bewerber können nach Bezahlung der 40,- Euro Gebühr an den 4-tägigen Workshops des Camps teilnehmen.

DAS „OH! KUNST- UND DESIGNCAMP“.

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Information is beautiful — Das Buch zur Site

Zahlen sind für mich Abstrakta, die sich unter fadenscheinigen Begründungen zu Formeln zusammenrotten und mir mit Rechtsansprüchen kommen, die ich schlecht widerlegen kann, weil Zahlen nicht mit sich diskutieren lassen.
Schön sind Zahlen nur, wenn sie eine gegenständliche Entsprechung haben und dem Transport von Informationen dienen. Die 3 z.B. ist im Zusammenhang mit Bier perfekt, die 7 eher nicht und was danach kommt, weiß ich nicht, weil ich dann nicht mehr zählen kann.
Information is beautiful übernimmt seit über einem halben Jahr nicht nur das lästige Zählen, sondern schraubt daraus genau die Infos, die ich brauche und verzaubert sie in echt beautiful Grafiken, die jetzt gebündelt als Buch erschienen sind.
Auf einen Blick erkenne ich nicht nur, dass Kiss die erfolgreichste Rockband ist, sondern auch warum.
Oder dass Diktatorengattinnen selten eines natürlichen Todes sterben, die katholische Kirche im Religionsvergleich die mit Abstand spaßloseste ist und die sehr geringe Chance, bei einem Flugzeugabsturz ums Leben zu kommen am höchsten ist, wenn ich im August im vorderen Teil einer DC-9 sitzend mit Aeroflot von den USA nach Russland fliege.
Information is beautiful ist aber im Grunde ein Design-Schinken, den man haben muss, um genau das zu erfahren: Information ist schön!

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Information is beautiful

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Hubschrauber auf Website per iPhone steuern

Hin und wieder gibt es doch noch eine Flash-Site, die den Geek in mir staunen lässt. Auf der Seite von agencynet kann man bspw. einen Hubschrauber per iPhone oder iPod Touch steuern (das Schießen auf die Mitarbeiter ist dabei nicht erlaubt) und da ich keine Lust hatte, die Anleitung dafür aufzuschreiben, habe ich es einfach gefilmt.
Read on my dear…

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Free Vector!


Schon komisch, dass sich im Englischen „umsonst“ und „befreien“ ein Wort teilen müssen.
In diesem Fall meine ich das „für Lau“-Free.
Auf Unstage nämlich findet ihr hunderte Gratis-Vektorgrafiken für alle Fälle und Zwecke aber ohne Vectoria Beckham — pfffft…
Lecker, langt zu!

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At-At-Walker Lampe

Zu schick für’s Kinderzimmer, zu schade für die Desinger-Lounge, gut aber, dass das von Lifegoods ins Minimalistische gefeilte Kult-Kampfross per Elektrostrippe gesichert ist!
HabenHabenHaben!
[via]