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Buchtipp: Andy Weir – Der Marsianer

der marsianerUnd noch ein Buchtipp, weil ich schon bei 92% bin (ja, ich lese Ebooks, und zwar auf dem Kindle Voyage, den ich hier schamlos empfehle, weil er ein prima Gerät ist, Partnerlink folgt unten auch noch).

Mir wurde erst kürzlich bewusst, dass Andy Weirs „Der Marsianer“ bereits ein Hit ist und noch in diesem Jahr als Verfilmung von Ridley Scott mit Matt Damon in die Kinos kommt. Es ist gut, dass ich das so spät erfahren habe, vielleicht hätte sich mein Anti-Mainstream-Gen nämlich sonst dazu entschlossen, das Buch nicht anzupacken, und das wäre ein großer Verlust für mich gewesen. Denn „Der Marsianer“ ist einer der spannendsten Romane, die ich je gelesen habe.
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Buchtipp: Fil – Pullern im Stehn

fil pullern im stehenWenn ich schon mal wieder zum Lesen komme, dachte ich mir, dann sollte ich euch auch die Bücher empfehlen, die mich dazu bringen. Ich fange an mit Fil, der neulich auch in meiner Radioshow zu Gast war und dabei viele tolle Sachen gesagt und erzählt hat (Mitschnitt folgt unten).

„Fils erstes Buch!“, denkt man. „Das ist bestimmt voll lustig und crazy!“, denkt man. Und dann kommt es doch ganz anders, und das ist gut so. Denn obwohl „Pullern im Stehn“ (man kann den Titel doof finden, das tut man aber nicht mehr, wenn man die Begründung des Autors für die Wahl gehört hat, siehe oben und höre unten) auf den Fil-esken Sprachgebrauch zurückgreift und man sich die ganze Zeit beim Lesen gut vorstellen kann, wie es klingt, wenn Fil sein Werk vorliest, ist das Buch kein Comedy-Buch und erst recht keine schnell dahingerotzte, etwas andere Version seiner Bühnenperformances.
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Wofür gibt es Literatur?

school of life

The School Of Life ist nicht nur ein YouTube-Kanal und eine Website, sondern in erster Linie ein englisches Unternehmen, das einen Shop in London betreibt, weltweit diverse Veranstaltungen kuriert und „gute Ideen für den Alltag“ anbietet.

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Giulia Enders: Darm mit Charme

darm mit charme

Dieser Moment, in dem man etwas im Internet sieht und an eine Neuentdeckung glaubt, nur um dann festzustellen, dass man so ziemlich der Letzte ist, der das Video gesehen hat. Oder der Vorvorletzte.
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I live by the river und Netzgemüse – ein Update aus Autorensicht

spreeblick_books

Vor über zwei Jahren habe ich ein eBook voller Kurzgeschichten im Eigenverlag veröffentlicht (die Hintergrundgeschichte dazu findet man hier), und vor einem guten Jahr veröffentlichte der Goldmann-Verlag ein von Tanja und mir verfasstes Sach- und Taschenbuch für Eltern. Es folgen daher ein paar Zahlen und Gedanken zum Thema „Selbstverlag vs. Classic“.
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The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy Game – 30th Anniversary Edition

dontpanic

Zuerst hatte ich hier ellenlange Erklärungssätze getippt, aber das ist ja Quatsch. Der Titel sagt bereits alles, bitte hier entlang:

The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy Game – 30th Anniversary Edition

Und für die Youngsters gibt es noch ein paar Links:

Infocom, Per Anhalter durch die Galaxis.

Mehr Textadventures von Infocom kann man hier spielen, wenn Java läuft.

[via]

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Don’t slam poetry, hang the DJ instead. Ich monologisiere öffentlich.

lorenzen

Sachen scheiße finden kann jeder, es gehört zu den leichtesten, unverfänglichsten und konformsten Dingen, die man so tagein, tagaus machen kann. Und zu den langweiligsten und überflüssigsten auch noch. Man braucht keinen Mut, um etwas scheiße zu finden. Die Liste der Dinge, die ich scheiße finde, ist so lang, dass ich mir damit, wäre sie dreilagig, mein Leben lang … nee, dass ich aufgehört habe, mich für sie zu interessieren, obwohl sie sich immer wieder in mein Blickfeld drängt und mich ablenkt von den wichtigen Dingen. Denen nämlich, die gut sind.

Die große Kunst, Damenundherren, liegt also darin, Dinge gut zu finden, dazu zu stehen, sie zu verbreiten und sich und andere von ihnen inspirieren zu lassen, um selbst Gutes auf die Beine zu stellen. Nichts gegen einen toll geschriebenen Verriss, aber schreibt mal einen mitreißenden Text über euer Lieblingsalbum, der so reinhaut, dass jeder, der ihn liest, das Album kauft, ohne es gehört zu haben. Dann reden wir weiter, okee?

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Morrissey’s Autobiography – gesungen

morrissey

Während das Internet noch darüber grübelt, was Morrissey auf dem Buchumschlag seiner gestern veröffentlichten Autobiografie (Partnerlink) wohl tatsächlich tut, hat Peter Serafinowicz das Buch gesungen. Na gut. Die erste Seite. Tara McGinley von Dangerous Minds fordert aber schon das gesamte Werk.

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Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt – Verlosung von Sven Regeners neuem Buch

Die Ausgabe meiner Radioshow FluxFM Spreeblick, in der Sven Regener zu Gast war, gehört zu den bisher meistgedaunlohdeten. Obwohl das natürlich ein unfairer Vergleich ist, da die Gäste der jüngeren Zeit ja noch nicht so lange im Archiv sind, gibt es also offenbar jede Menge Leute unter euch, die Regeners Schaffen und Schuften lieben. Und deshalb verlosen wir ein paar Exemplare seines Buches „Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt“ – drei Stück können wir insgesamt verschenken.

Wenn ihr an der Auslosung teilnehmen möchtet, tippt bitte in einem Kommentar den Vornamen eures allerersten besten Freundes oder der ersten besten Freundin ein und woran ihr euch am meisten bei dieser Person erinnern könnt. Besondere Kennzeichen, Macken, Kleidungsvorlieben … wisstschon.

Am Freitag, den 25.10.2013 losen wir gegen Mittag aus und melden uns bei den Gewinnerinnen und/oder Gewinnern per Mail. Der Rechtsweg und ich sind bei dieser Verlosung wie bei jeder anderen hier auf Spreeblick ausgeschlossen. Aber ich gewinne eh nie was, außer damals, als ich 10 Jahre alt war, da habe ich mal ein echt gutes Kettler-Fahrrad gewonnen bei einem Gedichtwettbewerb einer Hamburger-Kette.

DRUMROLL! Das war eines der rührendsten Gewinnspiele bisher, ich habe eure Kurzgeschichten, die gar nicht hätten länger sein dürfen, so gerne gelesen und oft gelacht, danke dafür! Bücher kann ich jedoch leider nur drei weitergeben, und da hat der Zufall entschieden. Je ein Buch geht an: Katja (32), David (13) und Conrad (28). Glückwunsch!

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Wolfgang Herrndorf (1965 – 2013)

Wolfgang Herrndorf, der neben vielen weiteren Veröffentlichungen auch das wunderbare „Tschick“ geschrieben hat, ist tot.

Die mit dem Autor gut befreundete Kathrin Passig schrieb auf Twitter, dass Wolfgang Herrndorf nicht an den Folgen seines Hirntumors gestorben sei, sondern am Abend des 26.8.2013 den Freitod gewählt habe.

Unser Beileid geht an seine Familie, Freundinnen und Freunde.

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Let me entertain you

gaypeople
Foto-Quelle

Nur noch rund sieben Wochen bis zur re:publica 2013! Unsere Idee, dort Tilda Swinton jeden Tag schlafend in einer Glaskiste auszustellen, wurde nun leider schon vom MoMA im Rahmen der Installation „The Maybe“ von Cornelia Parker umgesetzt, man kann eben nicht alles haben.

Dafür können wir nun ganz offiziell den hoffentlich sehr wachen „IT Crowd“-Erfinder Graham Linehan als re:publica-Gast begrüßen, und darüber freut sich niemand mehr als ich!

Ein anderer Autor, George R.R. Martin, Verfasser der Romanvorlagen für HBOs Game of Thrones, empfindet übrigens die Tatsache, dass die TV-Serie die am meisten über BitTorrent verbreitete ist, als Kompliment. Und überlässt den Rest der Sache den „Männern im Anzug“.

Und wenn wir schon beim Gedruckten sind: Der nach dem Klick folgende Talk von Eli Neiburger mit dem Titel „Text, Tech, & Teens in This Century“ ist absolut sehenswert, wem die Stunde aber zu lang erscheint, dem empfehle ich die Geschichte von Christoph Niemanns App und ganz besonders seine wundervollen Illustrationen dazu.

There’s so many great people out there.
Let’s be one of them.
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So.

brief

Eine Brief-Autorin, die im Alter von neuneinhalb Jahren ihren Punkt so klar rüberbringt – und dann auch noch in Schönschrift, obwohl sie echt ’n Hals hat –, die verdient Gehör.

[via]

Weiß jemand, wie solche Änderungen in Büchern genau aussehen? Gibt es dann in den neuen Versionen einen Anhang, der darauf eingeht und den Prozess dokumentiert?

UPDATE, aus Anlass: Ein Besuch bei der Sprachpolizeiakademie.

UPDATE Der Brief ist echt und wurde auf Facebook bereits mehr als 1.600mal geteilt, Floyd hatte das alles schon recherchiert und auch Helga wusste Bescheid.