Archiv

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Eyjafjallajökull im Zeitraffer

Wunderschöne Bilder vom Unaussprechlichen. Sean Stiegemeier hatte Pech mit dem Wetter („typisch Island“, schreibt er) und klingt in der Beschreibung seines Videos enttäuscht darüber, dass er nicht mehr Zeit hatte. Gelohnt hat sich seine Arbeit dennoch, finde ich. Video nach dem Klick.
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Atlas Obscura — Die Welt ist eine schräge Kugel

Auf Atlas Obscura versammeln sich verwunschene Orte, bizarre Phänomene und Merkwürdigkeiten, die selbst von Dänikens Aliens in Erklärungsnot bringen dürften.
In Japan gibt es einen Selbstmord-Wald, in Brisbane experimentiert man seit 1927 mit Tropfen, die alle acht, neun Jahre tropfen, irgendwo in Venezuela blitzt es in bis zu 160 Nächten pro Jahr zehn Stunden lang um die 280 mal.

Wer dem Atlas Phänomenales hinzufügen möchte, kann dies tun. Vielleicht steuere ich die deutsche Steuergesetzgebung der Liste des Unfassbaren bei.

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Berlin: No no pants, aber viele Schneebälle

Die Berlinerinnen und Berliner, dieses vergnügungssüchtige Pack, haben am gestrigen Sonntag beim No Pants Subway Ride zwar die Hosen voll gehabt alles in die Hose gehen lassen nicht die gewünschte Beteiligungsquote erreicht, dafür aber ein paar hundert Leute im Görlitzer Park für die Schneeballschlacht „Kreuzberg vs. Neukölln“ versammelt.
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Platzt der Knoten bei der Kopenhagener Klimakonferenz noch?

In Kopenhagen tagen die Delegierten von 192 Regierungen, um vielleicht ein bisschen weniger mehr weltweiten CO2-Ausstoß zu verhandeln.
Man ist sich im Prinzip einig, dass das eine gute Sache wäre, weil sonst die Heizung nicht mehr abgestellt wird und neue Wüsten und Meere uns den Platz auf dem Planeten streitig machen, während Dürre oder Überschwemmung unsere Nahrungsmittelproduktion zerstören. Nur will aber auch jeder Staat die eigene Wirtschaft fördern und das geht scheinbar nur, wenn nicht allzuviel CO2 reduziert werden muss.
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Strampeln für den Clip: Klimafreundliches Musikvideo

Klimaschutz braucht Kreativität, und selbst, wenn manche Einfälle eher symbolischen Charakter haben, sind sie den Aufwand wert. Soll ja auch Spaß machen, das politische Leben.

Mellow Mark und Pyro Merz haben mit den Ruffcats den Song Chamäleon aufgenommen und die Q Filmproduktion hat dazu ein Video produziert, das mit einem Hundertstel des sonst bei solchen Produktionen üblichen Energieaufwands entstanden ist, denn man hatte genug Helfer, die per pedales den Strom beim Fahrradfahren erzeugten (mehr Info hier).

Ein hübsches Projekt, das allerdings eine klitzkleine Frage offen lässt: Warum hat man den nach dem Klick folgenden Clip bei wenig Licht in den stockdunklen Räumen des Berliner Tresors gedreht? Ich mein … Sonne, anyone?
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Das Internet zum 90. Geburtstag

Marga wird heute 90. Ich weiß das aus dem Internet. Und Marga bekommt heute mindestens zwei Geschenke: Einen Tagesausflug ins Internet und ein eigenes Blog. Und damit Marga mit beidem etwas anfangen kann, hat ihre Großnichte auf Twitter gebeten, Marga auf Margas Blog das Internet zu erklären.

Gestern Abend waren dort 90 Erklärungen zusammenkommen von Internetnutzern, die allergrößtenteils von Marga vorher noch nichts wussten, sie nicht kennen, aber sich ein wenig Zeit genommen haben, der Jubilarin dieses komische Etwas näherzubringen, dass ihr heute geschenkt wird.

Wegen solchen Geschichten liebe ich dieses Internet.
Und wenn Marga sich auch ein wenig in dieses Internet verliebt, füllt sie vielleicht ihr Blog und damit eben wieder das Internet mit ihren spannenden Geschichten aus 90 Lebensjahren.

Auch von dieser Stelle alles Gute und viel Spaß mit den Geburtstagsgeschenken, liebe Marga!

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Die Katastrophe im Detail


Cornelia Hesse-Honegger arbeitete 25 Jahre als naturwissenschaftliche Zeichnerin für das Zoologische Institut der Universität Zürich.
1987, ein Jahr nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl, bereiste sie Gebiete in Schweden und im Schweizer Tessin, die am stärksten vom radioaktiven Niederschlag betroffen waren. Zuvor hatte sie sich für das Erkennen minimaler Anomalien bei Insekten sensibilisiert, indem sie Zeichnungen von solchen anfertigte, die durch Laborversuche geschädigt worden waren.
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Gänse auf Islay

Doch, doch, ich hatte schon auch kreativere Titel für dieses kurze Posting, „Twitter-Treffen auf Islay“ war mein Favorit, aber Gänse zwitschern ja gar nicht. Schon gar nicht die Nonnen- oder Weißwangengänse, die jedes Jahr zu Zehntausenden auf der schottischen Insel Islay (die man übrigens „Eila“ ausspricht) überwintern.

Armin, dessen Islay-Blog manche vielleicht durch Klick auf seine Spreeblick-Kommentare kennen, hat eine kleine, sehr entspannende Video-Dokumentation über die Insel-Besucher gedreht, die es nach dem Klick auch hier zu sehen gibt.

Warnung, YouTube-Generation: Länger als 3 Minuten, keine Zombies.
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