Archiv

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Nerds on guitars – AmpliTube iRig

Die kleinen bunten Kästchen, die ihr manchmal auf dem Bühnenboden vorm Gitarristen seht, wenn ihr in der ersten Reihe steht? Das sind seine Effektgeräte, die aus einem Klonk ein Bwwwwww und aus einem Brring ein Wahwahwah machen.

Die braucht man aber jetzt nicht mehr, das kann man jetzt alles mit dem iPhone und AmpliTube iRig machen. Und ich freu mich schon auf den ersten Depp, der da volle Kanne drauf tritt.

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Holga D

Schade, dass manche Konzepte eben nur dies sind. Eine digitale Holga nach der Vorlage von Saikat Biswas wäre ein feines Spielzeug.

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Die Flipper-Brücke

Wenn eine Brücke zwei verschiedene Verkehrssysteme verbinden muss, nämlich den Rechtsverkehr Chinas mit dem Linksverkehr von Hong Kong, dann muss man sich etwas einfallen lassen. Die NL Architects haben sich die Flipper-Brücke ausgedacht, weitere und andere Ideen gibt es hier bestaunen.

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iPad Hüllen für stilsichere Puristen


Das Österreicher Label Hard Graft hat es leicht. Bei der Materialwahl ihrer Detail verliebten Taschen gibt’s keine Diskussionen: Wollfilz, Leder, Punkt.
Frischen Wind in die sonst zeitlosen Designs bringen die Produkte die sie umhüllen sollen und also finden sich, iPad sei Dank, zwei frische Kreationen im Shop.
HabenHabenHaben!

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Tagebau

daily stack

Die Idee hinter dem Daily Stack vom Sebastian Rønde Thielke und Anders Højmose ist, seinen Tagesablauf mit Hilfe von unterschiedlichen Holzklötzen zu visualisieren und auf diesem Wege besser planbar zu machen.

Ein kleiner blauer Klotz steht für 15 Minuten Arbeit, darauf folgt ein großer orangener für 60 Minuten Prokrastination, dann selbstverständlich erst mal ein grüner Klotz für ein bisschen Pause und so weiter und so fort. So baut man sich seinen Tag zusammen und überträgt ihn automatisch auf das kleine Widget am Rechner, das einem dann den Tag über sagt, wann tatsächlich endlich wieder Zeit für die Pause nach all der harten Prokrastination ist.

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Multiplizieren leicht gemacht mit Alex Bellos

alex bellos

Das Blöde an der im folgenden Video gezeigten Methode der Multiplikation von Alex Bellos ist, dass man sie seinen Kindern nicht beibringen kann. Passt nicht in den Lehrplan. Verwirrt nur. Haben wir noch nie so gemacht.

Ach Quark, ich zeig’s ihnen nachher trotzdem.
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PKW (Pakistanische Kunst Werke)


Autotuning interessiert mich nur in etwa halb so sehr, wie Autos generell eher so nicht mein Ding sind.
Aber für den hier würde ich eventuell sogar eine Garage mieten!
Mehr Kunst am Blech gibt’s drüben bei BBC News.
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The Pirate Guy: Warum Leute raubkopieren

The Pirate Guy hat eine Liste der Gründe veröffentlicht, die Menschen seiner Meinung nach zu illegalen Downloads insbesondere bei Spielen und Filmen treiben.

Die stark gekürzte Übersetzung: Wegen DRM; weil bei vielen DVDs Werbung und Hinweise nicht überspringbar sind (siehe auch hier); wegen der rechtlichen Hinweise und Warnungen; wegen der Regionalcodes; wegen der zu hohen Preise; weil sich die Industrievertreter wie Vollidioten benehmen.

Einzeln haben wir diese Argumente schon oft gehört, so gebündelt machen sie natürlich mehr Spaß.
Aber stimmen sie auch?
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Fassadendrucker live

Wilhelm-Liebknecht-Bibliothek

Berlinerinnen und Berliner können den kürzlich hier erwähnten Fassadendrucker am kommenden Mittwoch, den 28.04.2010 um 9.00 Uhr live erleben, wenn die Wand der Wilhelm-Liebknecht-Bibliothek am Kottbusser Tor vom gegenüber liegenden Haus aus bedruckt wird.

Die Aktion dauert etwa 30 Minuten und die Initiatoren freuen sich über zahlreiches Erscheinen!

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Fassadendrucker

Martin Fussenegger, Michael Sebastian Haas und Julian Adenauer haben den Fassadendrucker entwickelt, mit dem man ein automatisiertes Paintballgewitter an Wände prasseln lassen kann, um Bilder zu erzeugen. Selbige werden per USB-Schnittstelle von einem PC übertragen, der Fassadendrucker ist quasi der Bastardsohn einer Tennisballmaschine und eines Tintenstrahldruckers mit ADS.

Kaufen kann man das Ding noch nicht, aber Mieten geht — es kann also nicht mehr lange dauern, bis auch an eure Wand geswoosht wird. Ein Demo-Video gibt es nach dem Klick.
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Bookmark Add-on [UDPATE]

Es sieht überzeugend aus, das Lesezeichen-Design von Lee Hyeon Joo, aber nach der ersten Begeisterung, die mich immer überfällt, wenn Menschen etwas alltägliches und bewährtes weiter verbessern wollen, siegte bei mir doch die Skepsis.

Ich glaube, das „Book Chaser“ getaufte Lesezeichen, das sich bei Blättern automatisch zwischen den gerade aufgeschlagenen Seiten „einhaken“ und damit nach dem Schließen des Buches immer an der korrekten Stelle sitzen soll, kann nicht gut genug funktionieren. Für die ersten und letzten Viertel eines Buches müsste einer der gleich langen „Arme“ stärker als der andere agieren, die Spannung des Materials würde nach kurzer Zeit und Bewegung nachlassen und außerdem könnte der nach oben überstehende Teil des Book Chasers an vielen Stellen, zum Beispiel beim Transport oder der Lagerung, hinderlich sein oder beschädigt werden.

Aber die Idee ist trotzdem toll.

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UPDATE Hoppla:

Unter dem Namen „Albatros“ gibt es dieses Lesezeichen bereits, wie hier gezeigt, seit 2007 von dem Designer Oscar Lhermitte, der lt. eigener Aussage sehr erstaunt über die oben abgebildete „neue“ Version ist, denn seine Entwicklung wurde bereits in England, Italien und Frankreich in den Läden verkauft.

Zufall oder Plagiat? Ich weiß es nicht. Aber ein Red Dot Design Award sollte diese Frage stellen.

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iamamiwhoami: Das Viral-Phantom

Das mit den Virals läuft ja meistens so ab: bekannten Multiplikatoren werden irgendwelche Dinge zugeschickt, bekannte Multiplikatoren schreiben darüber, andere schreiben darüber, was bekannte Multiplikatoren schon geschrieben haben, für fünf Internetsekunden wird darüber diskutiert, wer verantwortlich sein könnte, zwei Tage später ist das Geheimnis gelöst und eine Firma die mass-customized Socken produziert outet sich als cleveres Marketinggenie.

Meistens geht das an mir vorbei, die Faulheit, ihr wisst- ich warte einfach auf die Auflösung- ein Echo bleibt eigentlich nie übrig. Digitales Aufmerksamkeitsdefizit Syndrom. Trotzdem hat mich eine solche Aktion in den letzten Monaten (ja, wirklich, wir reden von MONATEN) so sehr eingenommen, dass ich jetzt einfach nicht anders kann als gebrochen aufzugeben und der verantwortlichen Marketingagentur mein Lob auszusprechen: ihr habt mich. Ich bin ganz Ohr. Ich will es jetzt wissen. Wen muss ich für diese wahnsinnige Schnitzeljagd verklagen?

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