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Corona in the house: Quarantäne mit der Familie

(Das Bild ist nicht aktuell, nur eine Momentaufnahme)

Letztes Update: 19.10.2020, 16:00 Uhr (Updates am Ende des Artikels)

Für alle ebenfalls Betroffenen (und die, die sich vorbereiten wollen): Hier gibt es ein PDF-Flowchart, das für medizinisches Personal vorgesehen, aber auch für andere hilfreich ist, und hier noch Patienten-Infos zum Durchklicken, ebenfalls sehr hilfreich. Dank an Peter für die Links!

tl;dr

Unser Sohn wurde am 8.10.2020 positiv auf Covid-19 getestet, das Ergebnis lag am 10.10.2020 vor. Seit dem 8.10.2020 sind wir als vierköpfige Familie in Quarantäne. Seither erreichen wir niemanden unter den üblichen Nummern und beim Gesundheitsamt, keine Behörde hat mit uns Kontakt aufgenommen. Und wir haben deshalb ein paar Fragen. (Update zur Klarheit: Ab dem 17.10. hatten wir dann Kontakt, ab da lief dann alles auch sehr flott. Details im Tagebuch unten.)

Read on my dear…
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Mamaaa! Das Resultat (bisher)

Ich muss da nochmal an ein paar Kleinigkeiten ran, aber der Pre-Release ist da!

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Mamaaa! Nur noch bis Dienstag Nacht!

UPDATE Die Aktion ist beendet. Am 7. Mai 2020 wird es das Resultat zu sehen geben. Wenn nichts dazwischen kommt …

Edit: Hier ist das bisherige Ergebnis!

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This is Joe Public speaking: £ 1.620 gesammelt!

Ihr erinnert euch an das Clash-Fan-Buchprojekt von Anthony Davie? Das, bei dem dann einige von euch geholfen haben, es ins Deutsche zu übersetzen?

Anthony konnte aus dem Erlös der englischsprachigen Version nun einen ersten Scheck überreichen: 1.620 Pfund gehen an das Great Ormond Street Children’s Hospital in London!

Natürlich kann man das Buch weiterhin bestellen (keine Affiliate-Links):

Hier geht es zur englischen Ausgabe, hier zur deutschen.

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There She Goes – Die Spreeblick-Playlist zum #Brexit

Hier noch als Spotify-Link.

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2019/2020

Für die Feiertage, zum Abschluss des Jahres und zum Beginn des neuen von mir an dieser Stelle der Wunsch für euch und alle nach Gesundheit und Glück! Lasst es euch gut gehen und haltet Augen und Ohren dabei offen.

Ausblicke erspare ich mir und euch, denn alles ist im Wandel. Wenn ihr regelmäßiger von mir und den Themen, die mich bewegen, lesen wollt, abonniert einfach meinen wöchentlichen Newsletter! Und ja, ich überlege mal, wie ich den hier (auch) einbinden kann.

Aber erst: Alles Liebe euch. Und uns allen.

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Remembering Joe Strummer: A Message to you Rudy

Sehr langsam, trotzdem schön: Joe Strummer mit den Mescaleros und einem Klassiker.

Ein Post, der einmal mehr an den Mann erinnern soll, mit dem ich den Geburtstag teile und der am 22. Dezember 2002 (also vor mittlerweile 17 Jahren) tragischerweise verstorben ist. Und dessen T-Bird ich dann leider doch nicht gekauft habe. Und nach dem aber immerhin eine Schnecke benannt ist.

Verrückt, dass mich diese Band nicht wirklich in Ruhe lässt. Die Geschichte von unserem gemeinsamen Auftritt damals erschien in diesem Jahr in einem Buch voller Clash-Fan-Anekdoten und wurde vom Herausgeber beim Strummer Camp 2019 vorgelesen. Die deutsche Version wurde von einigen von euch übersetzt, ich durfte neben meiner Geschichte das Cover beisteuern und überhaupt: Schön, dass Musik immer noch verbindet!

Scheiße aber, dass so viele Leute wirklich fehlen.
Vergessen wir also nie, die zu feiern, die noch bei uns sind!

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Neu: Spreeblick Weekly

Es gibt jetzt einen Newsletter von Spreeblick. Also von mir.

Hier ist das Archiv, bei Gefallen kann dort auch gleich abonniert werden.

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Grimme Online Award für TINCON

Ich kann und will es nicht leugnen: Ich bin stolz darauf und freue mich sehr, mit der TINCON einen Grimme Online Award erhalten zu haben. Damit ist es der zweite GOA für Tanjas und meine Arbeit (2006 mit dem damaligen Spreeblick-, 2019 mit dem TINCON-Team) und das fühlt sich schon klasse an! Und ich konnte Hazel Brugger die Hand geben!!

(Mehr Sätze dazu gibt es drüben im TINCON-Blog.)

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Wie man als Politiker*in mit jungen Menschen redet


Foto: Christian Herrmann/TINCON

Wir erleben es in diesen Tagen wieder vermehrt. Erwachsene Menschen mit politischen Ämtern treffen plötzlich, ohne Vorwarnung und völlig unvorbereitet, auf Jugendliche. Da die meisten Politikerinnen und Politiker im Alter von 34 zur Welt gekommen sind und daher nie selbst eine Adoleszenz erlebt haben, sind sie verständlicherweise mit der Situation überfordert, geraten ins Stottern. Schweißausbrüche sind keine Seltenheit, und oft bleibt aus Mangel an Kommunikationsmöglichkeiten mit der unbekannten Spezies nur die Flucht in die Amtsniederlegung.

Das muss nicht sein. Spreeblick, das meistdiskutierte junge Internetpolitikmagazin für junge Internetleute seit 2002, hat in einer großangelegte Studie drei Minuten lang rund zwei Teenager zwischen 16 und 17 Jahren per WhatsApp um Einblicke in ihre Lebenswelt gebeten. Dabei sind wir zu erstaunlichen Erkenntnissen gekommen, die wir hier weltexklusiv veröffentlichen, um allen politischen Amtsinhaberinnen die Angst vor dem Gespräch mit der jungen Generation für immer zu nehmen.
Read on my dear…

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This is Joe Public speaking — Clash-Fans für Buchprojekt gesucht!

Im Sommer 2018 wandte sich die BBC an den Autor Anthony Davie und bat um Hilfe bei einem neuen Projekt rund um The Clash. Für geplante Podcasts und Kurzfilme sollten Geschichten von Fans der Band gefunden werden, und so machte sich Davie, u.a. Autor von „Joe Strummer and The Mescaleros: Vision of a Homeland“, an die Arbeit.

Herausgekommen ist das Buch „This is Joe Public Speaking: The Clash, as told by the fans“. Bekannte Clash-Biografen wie Pat Gilbert oder Chris Salewicz steuerten Stories bei, aber eben auch viele andere Wegbegleiter und Fans — und meine eigene Geschichte „1984“ ist ebenfalls im Buch vertreten.

Alle Erlöse des Verkaufs gehen an das Great Ormond Street Hospital for Children in London, niemand verdient etwas an dieser Sammlung.

Und nun möchte Anthony Davie das Werk auch gerne in deutscher Sprache veröffentlichen und die Einnahmen einem Kinderkrankenhaus in Deutschland zukommen lassen. Allein: Es fehlen Übersetzer*innen. Ich selbst konnte die deutschsprachige Version meines Textes beisteuern, finde aber keine Zeit für weitere Übersetzungen und habe Anthony daher wenigstens moralischen und netzwerkenden Support zugesagt, indem ich hier einen Aufruf starte.

Wer also Zeit und Lust hat, ein paar Seiten aus dem Buch zu übersetzen (das Ganze muss und soll eine gemeinsame Aktion werden, alle Texte kann man niemandem allein zur honorarfreien Übersetzung zumuten), der oder die möge sich doch bitte bei Anthony Davie melden, der nebenbei bemerkt ein äußerst netter Kerl ist. Seine Mailadresse ist „effectivepublishing at gmail punkt com“. Ein paar Freiwillige gibt es bereits, doch Anthony freut sich über weitere Mitstreiter*innen!

The future is unwritten. So let’s write down the past.

Danke für jede Hilfe auch von mir!

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2018: Musik

Album des Jahres:
The Good, The Bad and The Queen – Merrie Land

Kein anderes Album hat mich so getroffen in diesem Jahr. Obwohl ich keine Blockflöten mag, katapultiert „Merrie Land“, nach elf Jahren das zweite Album von TGTBATQ, die 80er Jahre im Sinne der Specials und Ian Dury mitten in den Brexit-Wahnsinn, lässt einen mittlerweile 63-jährigen und immer noch perfekt gekleideten und posenden Paul Simonon mit den tollsten Bassläufen nach Willie Williams’ „Armageddon Time“ elegant über die Bühne gleiten und Multigenie Damon Albarn in kleineren Clubs auffallend häufiger strahlen als bei den Gigs mit den Gorillaz.

Der Satz war ganz schön lang, aber „Merrie Land“ ist ein Meisterwerk mit nur einem Ausfall, und ich sage nicht, welchen Song ich meine. Denn vielleicht ändere ich meine Meinung dazu ja doch noch.

(Anmerkung: Leider mag ich das Artwork des Albums überhaupt nicht. Sehr schade.)

Update: Die Band spielt im Juni in Deutschland zwei Clubgigs:
01.06.2019 Hamburg, Mojo
02.06.2019 Berlin, Heimathafen

Vorfreude des Jahres
The Specials — Encore

Im Februar kommen The Specials mit wirklich neuem Album „Encore“, auf dem sich u.a. eine neue Version von Fun Boy Threes „The Lunatics (have taken over the Asylum)“ befindet, was enorm sinnvoll erscheint, denn der Song passt damals wie heute. Politisch gesehen ist das schlimm genug, musikalisch könnte es zu unserem Vorteil sein, und ich hoffe auf ein Specials-Album im Stil der „Ghost Town“-Ära.

Update: Es gibt den ersten Song aus dem im Februar kommenden Specials-Album und er ist so viel besser, als ich zu hoffen gewagt habe, dass er eines meiner Highlights des Jahres ist: Vote for me.

Ist das nicht großartig? Doch, das ist es.

Deutschsprachiges Album des Jahres:
The Screenshots – Europa

Eigentlich sind es zwei Alben, nämlich „Ein starkes Team“ und „Übergriff“, die sich auf der Vinyl-Ausgabe „Europa“ zu einem vereinen. Kurt Prödel, Susi Bumms und Dax Werner sind die The Screenshots und begeistern mich mit krachigem Poppunk, der mit Einbiszweizeilentexten mehr sagt, als andere Bands in ihrem gesamten Dasein. Bisschen frühe Tocotronic, bisschen Weezer, das ganze im Irrsinn des Jetzt: Da geht was auf die Reise. Grandios. Außerdem macht wer auch immer da singt die süßesten und tollsten HEYS und HUHS, die man seit langem im deutschen Pop und Rock gehört hat.

Ansonsten habe ich bei den neueren Releases im Jahr 2018 oft und gerne gehört:

Anderson .Paak – Oxnard
Macy Gray – Ruby
Fucked Up – Dose your Dreams
Mattiel – Mattiel
Pete Yorn & Scarlett Johannsson – Apart EP
Arcade Fire – Everything Now
Liam Gallagher – As You Were
Kendrick Lamar – DAMN.

Und vieles, das mir jetzt gerade nicht einfällt, weil mein Vinyl zuhause steht und ich nicht zuhause bin.