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Live-Podcast: Portugal – Nordkorea

Wir haben uns das Spiel Portugal gegen Nordkorea angesehen und haben euch dabei live zuhören lassen. Die Aufzeichnung folgt unten, den nächsten Live-Podcast gibt es am kommenden Mittwoch um 16 Uhr, wenn wir uns das Spiel Slowenien gegen England ansehen.

Mitschnitt, MP3, 1h54m, 164MB

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Christian Frey und Kai Schächtele in Südafrika: Ein Wintermärchen?

Christian Frey und Kai Schächtele sind in Südafrika und bloggen von dort mit tollen Fotos, Sounds und Berichten. Nach dem Klick gibt es eine Slideshow mit O-Tönen, mehr dann bei den beiden im Blog zum Wintermaerchen 2010.
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Brasilien – Elfenbeinküste 3:1


Dunga und Eriksson klingen immer mehr wie Politiker. „Wir müssen nach vorne schauen und gestalten“, sagen sie, und plötzlich ist Bulgarien pleite. Oder das Offensivspiel eine Bankrotterklärung. Kaka hat momentan wenig Luft noch Lust, Drogba lieferte sich bisweilen eine Freistileinlage gegen Lucio. Morgen dann beide mit Blumenkohlohren. Nur Robinho durfte hin und wieder einen Ball durch die Gegend eiern, um etwas wie eine Offensive zu simulieren. Read on my dear…

25

Italien – Neuseeland 1:1

Italien kann immer noch niemand leiden. Italienischen Fußball finden alle doof. Außer ein paar italienischen Fans, die unter jedem Artikel, in dem steht, italienischer Fußball sei doof, schreiben, man kenne die Mutter des Verfassers und habe schon einiges Unanständiges mit ihr angestellt. Masochisten schreiben gerne kritisches über italienischen Fußball, die Piratenpartei und Shakira, denn das garantiert Lustgewinn durch erniedrigende Kommentare auf Jahrzehnte. Read on my dear…

4

Slowakei – Paraguay 0:2

Ich habe Robert Vittek selten lachen sehen. Robert Vittek ist fast immer traurig. Robert Vittek könnte sehr gut Blues spielen, oder als Bassist in einer Grunge-Band. Ganz im Gegensatz zu, beispielsweise, Valdez. Valdez, das ist ganz eindeutig progressive Hardcore. Read on my dear…

9

Kamerun – Dänemark 1:2

Schlechte Vorzeichen vor dem Spiel. Einerseits die wahrscheinlich langsamste Offensive der Welt. Danish Dynamite war mal, gegen die Niederlande hieß das Thema eher Knallfrosch. Tomasson und Grönkjaer haben die Grundgeschwindigkeit eines Kaiserpinguins auf Landgang. Andererseits, Kamerun: eine Abwehr so sicher wie die Rente und einem Trainer, der niemandem hat erklären können, was er spielen will. Vielleicht Boule.

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17

Ghana – Australien 1:1


Manchmal ist es nur eine Sekunde. Ein Moment, in dem alles kippt. Ein Kulminationspunkt, im Regeldrama sagt man Peripetie dazu.

Die 24. Minute. Links, an der Grundlinie, dreht Ayev Pirouette auf Pirouette. Dann legt er den Ball zurück, hinter dem Elfmeterpunkt drischt Vorsah ihn ins kurze Eck. Da steht Harry Kewell und macht die Augen zu. Der Ball prallt an seinen Oberarm. Elfmeter, klar. Und Rot. Gyan schiebt ihn rechts unten locker rein, es ist der Ausgleich. Von nun an findet Australien eine ganze Weile nicht mehr statt. Read on my dear…

10

Niederlande – Japan 1:0


Niederlande – Frankreich 4:1
Niederlande – Italien 3:0
Niederlande – Rumänien 2:0
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4

England – Algerien 0:0

England also mit David James. Und mit dem Feigling, der ihn erschossen hat. Gespielt von Casey Affleck. Algerien natürlich mit Anthar Yahia, der uns einst im Telefonflirt gestand: „Wir lieben uns wie Brüder!“ Wobei er eher „Brühdähr“ sagte. Vogelsang ist von so viel Männerliebe völlig angetörnt, macht vor dem Spiegel mit sich selbst rum. Mies.

Noch ’ne Empfehlung. Bisweilen an der Schwelle des Wahnsinns kratzend, meistens feinster schillernd-schriller Dadaismus, und fortwährend schwanger gehend mit tiefsinnigen fußballhistorischen Anspielungen: so funktioniert der 11freunde-Ticker. Ober, zwei mal von dem, das die Herren hatten! Intravenös bitte! Frankfurter Applaus!

Und meinerseits ein kleines Motto-Lied nach dem Klick (gewidmet Rooney, den Franzosen aber auch):
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9

Selbstauslöser 20: FC Internationale Berlin mit Ahmet Yilmaz

Vor 30 Jahren gründeten ein paar Studenten um Karl-Heinz Hamburger, die aus verschiedenen Gründen unzufrieden mit ihren bisherigen Vereinen waren, den FC Internationale Berlin. Nach längerem Hin und Her wegen des Namens, an dem sich der Spielbetrieb regelnde West-Berliner Fußballverband stieß, erlangte der Verein unter anderem mit Unterstützung von Rudi Völler die Zulassung.
Die Gründer wollten mehr als nur einen außergewöhnlichen Namen. „Inter“ sollte ein ganz anderer Verein als die Etablierten werden. Ein Amateurclub, der nicht mit Geld, sondern der Fußballleidenschaft seiner Mitglieder am Laufen gehalten werden sollte. Ein Club in dem soziales und politisches Engagement eng mit dem Sport verknüpft sind. Ahmet Yilmaz betreut zwei Jugendmannschaften des FC Internationale und berichtet dem Selbstauslöser von seinem internationalen Training.

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Slowenien – USA 2:2


Ich habe einen neuen Lieblingsaußenseiter. Tapferes Slowenien! Was für ein Torwart! Und was für ein fantastisches Tor! Was Podolski fortwährend in Verkennung seiner Fähigkeiten versuchte, das gelang Birsa aus dem Stand. Und noch sympathischer wurde Slowenien angesichts der verblüffenden Ähnlichkeit des US-amerikanischen Trainers mit Gunnery Sergeant Hartman. Außerdem: Was für eine Tragik! Was für ein Glück!

Für das Spiel hatten die meisten Deutschen ja keine Zeit. Stattdessen legte irgend ein Idiot extra ein Profil des Deutschlandspiel-Schiedsrichters auf Facebook an. Und das sah dann so aus:

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Deutschland – Serbien 0:1


Es war nicht die beste Idee von Joachim Löw, die Angriffe zentral laufen zu lassen, wo die Serben am dichtesten stehen. Hätte er heute einen Fluss überqueren wollen, er hätte bestimmt die Stelle mit den Stromschnellen genommen. Die Serben stellten einfach die Mitte zu, und die Deutschen wunderten sich, dass da noch weniger Platz war als in einem durchschnittlichen bundesdeutschen Keller. Müller versuchte sich hin und wieder an einer Flanke, Betonung auf versuchte, Özil hingegen steckte seinen Gegenspielern die Bälle zu, als wäre er die nette Oma und die Serben seine Enkel.
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