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Pop mark von Johnny Haeusler | 14

Beschwerde-Chöre

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Spreeblick-CECCMO (Chief Executive Customer Care Management Officer) teilt ihnen hiermit mit, dass Beschwerden, VerbesserungsvorschlÀge und AntrÀge auf Zeitumstellungen an die Redaktionsleitung, die Redaktion, die Praktikanten, die technische und kreative Leitung, die Administration, die Buchhaltung und den Ethikrat beginnend mit dem heutigen Tag nur noch in gesungener Form entgegengenommen werden.

So in etwa wie bei den Complaints Choirs dieser Welt:

Beschwerden aus Birmingham:

Direkt

Beschwerden aus Hamburg:

Direkt

Beschwerden aus Helsinki:

Direkt

Beschwerden aus Poikkilaakso:

Direkt

Noch viel mehr Beschwerden gibt es hier.

Und wir basteln auch schon an unserem Text…

Johnny Haeusler 21.06.2007 um 22:50

Pop

Du kannst kommentieren, oder einen Trackback von deinem Blog aus setzen.


14 Kommentare

  1. 01

    sven:

    Das ist ja ganz großes Kino, sogar mit Hamburg und fetziger Turbo-Orgel!

    Spitze, das finde ich gut.

    Warum gibt es denn keinen Berliner-Beschwerde Chor?

    21.06.2007 um 23:02 | Antworten
    Alle Kommentare von sven
  2. 02

    Robert:

    Cool! Kann ich mich durch “Aaaalt!”-Rufen zum Arsch machen.
    Aber mal Internetelitismus beiseite, die haben tolle Texte.

    21.06.2007 um 23:07 | Antworten
    Alle Kommentare von Robert
  3. 03

    sunny:

    toll, toll - der spreeblick - chor!

    22.06.2007 um 00:59 | Antworten
    Alle Kommentare von sunny
  4. 04

    Harm:

    “Du hast ein Problem mit Wer-bung,
    Oh No
    Doch die Blogger denken das.

    Du lebst in der Blogos-phÀ-re
    Oh Yeah
    Das hast Du dir so ausgedacht.

    Cisco, Yahoo - der ganze Schei-eis
    das ist mal wieder Sturm im Wasserglas
    Schafft mal alle wieder Inhalte. Allright.
    allright, allright

    Jeder hat hier eine Meinung,
    Oh No
    Doch sie drehn sich meist im Kreis

    BlogosphÀre hat doch keinen Einfluss
    Oh Yeah
    Höchstens auf sich selbst

    Nimm doch mal zur Kenntnis dass Ihr a-a-le-e
    doch nur unbedeutende Blogger seid
    Schafft mal wieder Inhalte, allright
    allright allright”

    gesungen zu “Revolution (Beatles)” - in der 7″-Version, nicht vom White Album

    [die Aussage des Songs muss nicht unbedingt der Meinung des Autors entsprechen und kann Spuren von HaselnĂŒssen enthalten]

    22.06.2007 um 01:08 | Antworten
    Alle Kommentare von Harm
  5. 05

    sunny:

    harm - des is aber kein chorgesang - des is pop

    22.06.2007 um 01:12 | Antworten
    Alle Kommentare von sunny
  6. 06

    Harm:

    @sunny: ich erweitere auf ‘chorus’
    Nene, es war “gesungene Form” verlangt, nix Chorgesang.
    Die Kommentarfunktion via Telefon mĂŒsste aber auf Konferenzschaltung erweitert werden.

    22.06.2007 um 01:49 | Antworten
    Alle Kommentare von Harm
  7. 07

    Andreas:

    Danke!!! This made my day, wie man so schön sagt! :)

    22.06.2007 um 07:57 | Antworten
    Alle Kommentare von Andreas
  8. 08

    Peter H aus B:

    Zu lang, um ein Hit zu werden….aber lustig.

    22.06.2007 um 08:29 | Antworten
    Alle Kommentare von Peter H aus B
  9. 09

    Martin:

    Sehr lustig auch, wie ernsthaft der Text aus Hamburg im Vergleich zu den anderen Chören ist. Soll ja auch was bei rumkommen, ham se sich jedacht…

    22.06.2007 um 09:26 | Antworten
    Alle Kommentare von Martin
  10. 10

    nilz:

    oje, hamburg ist schlimm. ja, wir mĂŒssen auch einen machen! ich bin dabei! das wird super!

    22.06.2007 um 09:52 | Antworten
    Alle Kommentare von nilz
  11. 11

    Alexander:

    SoittoÀÀnet kaikki yhtÀ ÀrsyttÀviÀ!

    22.06.2007 um 11:14 | Antworten
    Alle Kommentare von Alexander
  12. 12

    Der Mann mit dem Stock:

    Ob dieser Feierlichkeit ist es mir ein Anliegen, mich hier einmal kurz mitzuteilen.

    Am heutigen Tage, vor genau 200 Jahren, erblickte ich zum ersten mal das Licht der Welt. Das weiß ich noch ganz genau, da an diesem Tag die schwedische Prinzessin CĂ€cilie von einer grausigen Krankheit, dem Tod oder noch Schlimmeren, dahin gerafft und in die ewigen AbgrĂŒnde hinab geworfen wurde.

    Meine Mutter als auch mein Vater waren eine starke Frau. Beide hatten wallende BrĂŒste und breite Schultern, als ob man sie aus einem Ochsen geschnitzt hĂ€tte. Was allerdings nicht bedeuten soll, dass ich meine Abstammung vom Affen bezweifle, was damals aber noch durchaus “in” gewesen war.

    Jedenfalls: Meine ersten Jahre verbrachte ich hauptsĂ€chlich damit rumzuschreien, in die Windeln zu scheißen und meinen Vater im Schach zu schlagen, was er immer mit einem “Vögelchen flieg”-Spiel honorierte. Leider jedoch war er nicht der vorsichtigste Mensch, weshalb ich des öfteren beim Fliegen mit dem SchĂ€del an den Dachbalken schlug. Schwere seelische und geistige SchĂ€den waren die Folge. Noch heute fĂŒrchte ich mich vor Dachbalken, wenn ich ihnen beim Spaziergang auf der Straße begegne.

    Im zarten Alter von 9 Jahren eröffnete ich dann mein erstes GeschĂ€ft. Ich versuchte zunĂ€chst schwarze Kamele und bunte Hunde an den Mann zubringen, doch leider habe ich bis auf 2 Tiere keines verkaufen können. Wie ich vermute, war der damalige Klimaindex einfach nicht happy genug oder der Typ, ein gewisser Johnny Maraketschutschty ab Alabanda, hatte mir die Kunden vergrault, in dem er behauptete ich wĂŒrde tĂ€glich waschen. Ein Arschloch war das, das sage ich euch.

    Wenige Jahre spĂ€ter, ich muss etwa 56 gewesen sein und hatte gerade die Erde in einem Pappkarton umrundet, war ich an einen ausgetrockneten Salzsee gezogen, an dem ich eine kleine HĂŒtte samt Garage anmietete, in der ich meinen Harem und eine Packung TaschentĂŒcher unter brachte. Der Mann der mir sie Anbot war ein kauziger Typ, behauptete er doch glatt, dass er fliegende FĂŒchse gesehen hatte, die ihm das Ende der Welt prophezeiten. DarĂŒber hinaus faselte er noch etwas von einer Frau an der Spitze Deutschlands … total durchgeknallt eben. Als ob FĂŒchse fliegen könnten … lĂ€cherlich.

    In meiner HĂŒtte arbeitete ich dann Tage und Nacht. Ich hatte nĂ€mlich gehört, dass man aus Haferbrei Gold machen könnte, um dieses anschließend in Silber zu verwandeln. Gelingen mochte mir das trotz meiner alchemistischen FĂ€higkeiten leider nicht. Aus diesem Grunde entwickelte ich eine Maschine die Zahlen zusammen zĂ€hlen konnte und vergrub sie dann im Morast: Moderne Kunst nennt man das heute. Allerdings interessierte mein Kunstwerk so gut wie niemanden. Nur ein Biber zeigte Interesse und hat meine Maschine in einen Damm eingebraut, welcher alle 15 Minuten einen knirschenden Ton von sich gab.

    Genau 15 Minuten und 10 Sekunden spĂ€ter verstarb ich – ich war an einem Keks erstickt.

    22.06.2007 um 11:45 | Antworten
    Alle Kommentare von Der Mann mit dem Stock
  13. 13

    Neuraum:

    Die aus Helsinki sind die witzigsten, hab mich tot gelacht, als ich das video zum ersten Mal sah (und hörte).

    Die aus meiner Heimatstadt kann ich aber auch empfehlen.

    22.06.2007 um 16:05 | Antworten
    Alle Kommentare von Neuraum
  14. 14

    westernworld:

    johnny ich wußte es du bist ein verwaltungsgenie!

    so spart man sachbearbeiterstunden.

    bin gespannt wann die telekom oder ebay das in ihre agb aufnehmen.

    vielleicht dann nĂ€chstens jahr nur noch beschwerden die im handstand gesungen wurden, that’s progress.

    22.06.2007 um 18:44 | Antworten
    Alle Kommentare von westernworld

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