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Kraftklub, du coole Sau

Das ist ungewöhnlich. Ja, auch, dass ich hier nach Jahrzehnten mal wieder was reinschreibe, aber das meine ich nicht. Sondern: Es ist ungewöhnlich, dass Künstler*innen selbstreflektiert und klug agieren, sich selbst hinterfragen und – in der Öffentlichkeit – älter, aber dabei trotzdem nicht langweilig werden.

Ach, was schreibe ich hier um den heißen Brei herum, es geht um Kraftklub.

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Zwischengedanken

Ich hatte die folgenden Absätze als Thread bei Twitter gepostet und haltet sie hier nochmal fest fürs Archiv. Der Text klingt in dieser Form etwas „abgehackt“, aber naja.

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RadioSpreeblick

Hier passiert ja sonst nicht viel, aber das bedeutet natürlich nicht, dass ich untätig bin, weit gefehlt! Seit Januar mache ich z.B. wieder Radio, und zwar im Internet. Ihr könnt „RadioSpreeblick“ (anfangs hieß es „RadioClash“) jeden Montag live hören, derzeit sind Clubhouse und Mixcloud die Plattformen meiner Wahl.

Auf Clubhouse ist die Audio-Qualität die bessere, außerdem könnt ihr nebenbei mit anderen Zuhörenden und manchmal auch mit mir chatten. Ich freue mich, wenn ihr dabei seid!

Die vergangenen Shows sind hier zu hören, dort sind auch die Playlists für Spotify und Apple Music.

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Micha ist nicht mehr mein Freund

(Ein Gastbeitrag von Ingo Neumayer.)

Ich kenne Micha* seit der fünften Klasse, also seit über 35 Jahren. Wir haben viel erlebt. Ich habe ihn gestützt und zum Sanitäter geschleppt, als er sich im Zeltlager beim Holzkleinmachen in den Fuß gehackt hat. Wir waren in derselben Handballmannschaft, ich im Tor, er als Spielmacher in der Mitte. Als wir Meister wurden, haben wir im Sportheim die mit Sanwald-Weizen gefüllten Stiefel kreisen lassen, so lange, bis auch alles andere kreiste. Wir haben zusammen bei Karstadt geklaut, einer stand Schmiere, der andere hat eingesackt: Comics von Walter Moers, die „Nevermind“ von Nirvana. Einen Sommer, als Michas Eltern im Urlaub waren, hing ich ständig bei ihm ab. Wir haben „Bachelor Party“, eine echt flache Tom-Hanks-Komödie, in Dauerschleife gesehen, wir haben Fliegen gefangen, ihnen Bindfäden ans Bein gebunden und sind dann mit ihnen Gassi gegangen. Dienstags sind wir ins „Musicland“ gefahren, da war Mark-Tag: Bier, Wodka-Lemon, Batida-Kirsch, alles für eine Mark. Und samstags sind wir die 100 Kilometer nach Stuttgart, zum Fußball. Erst nur ab und zu, später mit Dauerkarte zu jedem Spiel. 

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Erkenntnisse aus zwei Wochen Corona-Quarantäne mit der Familie

In der Hoffnung, dass sich nun zumindest innerhalb der Familie erstmal alles etwas normalisiert: Das war ein ganz schön anstrengender Ritt. Und dabei ging es niemandem von uns so schlecht, dass wir uns wirklich um jemanden sorgen mussten. Wir hatten in mehrfacher Hinsicht Glück.

Aber das Virus ist ja nicht weg. Daher hier noch ein paar random Gedanken von mir in der Hoffnung, dass sie euch irgendwie unterstützen.

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Corona in the house: Quarantäne mit der Familie

(Das Bild ist nicht aktuell, nur eine Momentaufnahme)

Letztes Update: 27.10.2020, 14:13 Uhr (Wir sind negativ getestet und damit erstmal aus der Quarantäne raus! Updates am Ende des Artikels.)

Für alle ebenfalls Betroffenen (und die, die sich vorbereiten wollen): Hier gibt es ein PDF-Flowchart, das für medizinisches Personal vorgesehen, aber auch für andere hilfreich ist, und hier noch Patienten-Infos zum Durchklicken, ebenfalls sehr hilfreich. Dank an Peter für die Links!

tl;dr

Unser Sohn wurde am 8.10.2020 positiv auf Covid-19 getestet, das Ergebnis lag am 10.10.2020 vor. Seit dem 8.10.2020 sind wir als vierköpfige Familie in Quarantäne. Seither erreichen wir niemanden unter den üblichen Nummern und beim Gesundheitsamt, keine Behörde hat mit uns Kontakt aufgenommen. Und wir haben deshalb ein paar Fragen. (Update zur Klarheit: Ab dem 17.10. hatten wir dann Kontakt, ab da lief dann alles auch sehr flott. Seit dem 20.10. ist unsere Quarantäne beendet. Details im Tagebuch unten.)

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Mamaaa! Das Resultat (bisher)

Ich muss da nochmal an ein paar Kleinigkeiten ran, aber der Pre-Release ist da!

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Umstellung RSS

Ein Hinweis für die Leser*innen, die Spreeblick per RSS erhalten (da kommt zwar auch nicht mehr Content, aber es sind noch eine ganze Menge Leute): Ich musste feststellen, dass unser Feed noch immer über Feedburner läuft, ich stelle das in den nächsten Tagen um, so dass der Feed wieder direkt über WordPress läuft. Ihr müsstet dann bitte neu abonnieren. Danke.

UPDATE Der Feed wird jetzt nicht mehr an Feedburner umgeleitet. Wer https://spreeblick.com/feed/ abonniert hat, sollte weiterhin alles bekommen.

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Mamaaa! Nur noch bis Dienstag Nacht!

UPDATE Die Aktion ist beendet. Am 7. Mai 2020 wird es das Resultat zu sehen geben. Wenn nichts dazwischen kommt …

Edit: Hier ist das bisherige Ergebnis!

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Bitte abonnieren

Hey. Es sind gerade krasse Zeiten und ich schreibe hier noch weniger als sonst, ABER wenn ihr wenigstens einmal wöchentlich ein paar Sätze von mir lesen und ein paar Links empfohlen bekommen möchtet, dann abonniert doch meinen Newsletter. Und folgt mir für vieles andere auf Twitter. Ab und zu (eher selten) poste ich auch mal ein Foto auf Instagram, Facebook hingegen nutze ich so gut wie gar nicht mehr, Nachrichten erreichen mich dort also immer erst nach ein paar Tagen.

Der RSS-Feed für den Newsletter:
https://www.getrevue.co/profile/spreeblick?format=rss

Passt gut auf euch auf bitte.

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This is Joe Public speaking: £ 1.620 gesammelt!

Ihr erinnert euch an das Clash-Fan-Buchprojekt von Anthony Davie? Das, bei dem dann einige von euch geholfen haben, es ins Deutsche zu übersetzen?

Anthony konnte aus dem Erlös der englischsprachigen Version nun einen ersten Scheck überreichen: 1.620 Pfund gehen an das Great Ormond Street Children’s Hospital in London!

Natürlich kann man das Buch weiterhin bestellen (keine Affiliate-Links):

Hier geht es zur englischen Ausgabe, hier zur deutschen.

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There She Goes – Die Spreeblick-Playlist zum #Brexit

Hier noch als Spotify-Link.