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Digitale Bildungspolitik: Der Staat kommt seinen Aufgaben und Pflichten nicht nach

„Die wollen doch nur helfen – oder?“ betitelt SpOn einen Artikel über das vermeintliche Engagement von Firmen wie Lego, Google oder Apple an deutschen Schulen.

Schlagzeilen, die mit „oder?“ enden, sind ja generell schon eine Notlösung, sie spiegeln (haha) investigative journalistische Arbeit vor, wo keine ist. Leserinnen und Lesern soll in diesem Fall suggeriert werden, dass die genannten Unternehmen selbstverständlich nicht helfen, sondern unsere wehrlosen Kinder mit fiesen Methoden infiltrieren und zu von US-amerikanischen Produkten abhängigen Vollidioten machen wollen. Außer Lego, denn die sind dänisch, führen aber trotzdem nichts Gutes im Schilde. Weil Roboter.

Nun gibt es durchaus viel zu beachten bei privatwirtschaftlichem Engagement an Schulen, inhaltsleere und schlecht recherchierte Artikel wie der genannte tun das aber nicht, sondern verbreiten in erster Linie Vermutungen voller Konjunktive.

Und vor allem fehlt der wichtigste Satz in diesem Zusammenhang:
Der Staat kommt seinen Aufgaben und Pflichten nicht nach.

Lego und Apple. Weil Roboter, weil iPhone.

Statt diesen Kernsatz in den Vordergrund zu stellen, der schließlich den Ausgangspunkt des seit Jahrzehnten bestehenden Schultrauerspiels rund um alles Digitale in Deutschland beschreibt, taumelt der Artikel beispielhaft für viele andere zwischen verschiedenen Halbwahrheiten hin und her. Da wird zum Beispiel in Vortitel und Einführungstext auch Apple erwähnt (weil iPhone), im Artikel sind jedoch keinerlei Informationen darüber zu finden, ob und wie Apple an deutschen Schulen agiert. Der Satz „Denn wer in der Schule mit Google Docs oder Garage Band von Apple arbeitet, wird dies wahrscheinlich auch nach der Schule noch tun“ ist wahrscheinlich nicht völlig falsch, ob das aber überhaupt der Fall ist und ob es nicht sogar prima sein könnte, Musik mit GarageBand zu erstellen oder per Google Docs kollaborativ an Dokumenten zu arbeiten, wird gar nicht erst in Erwägung gezogen. Und schließlich gilt die Binsenweisheit auch für Legosteine, gegen die ich noch nie eine Beschwerde in irgendeinem Zusammenhang gelesen habe. Wohl aber gegen Legos Mindstorms-Roboter, die von Lehrkräften laut Artikel „skeptisch“ beäugt werden und die man als Schule sogar bezahlen muss, wenn man sie einsetzen möchte! Ob Legosteine, Bauklötze, Bunsenbrenner, Literatur oder Overheadprojektoren (die schließlich immer noch an vielen Schulen genutzt werden) bei der Anschaffung kostenlos waren und alle Firmenlogos entfernt wurden – auch das lässt der Artikel offen.

Und dann natürlich das Lieblingsthema einiger deutscher Journalist_innen, an dem sie die Gefahr der herrschenden Technologieklasse für unsere Kinder aktuell gerne festmachen: Der Calliope mini. Ein Kleinstcomputer, der sich in erster Linie an Grundschüler_innen richtet und der durch leicht zu bedienende Software simple Programmiergrundlagen vermittelt. Und gleichzeitig die erste halbwegs erfolgreiche privat gestartete Initiative der letzten Jahre, um langsam mal etwas passieren zu lassen an deutschen Schulen, an denen die digitalen Whiteboards – wenn vorhanden – unter maroden Dächern verstauben, weil sie niemand bedienen kann.

Calliope, Googles Geheimwaffe?

Der Calliope, so suggeriert es der erwähnte SpOn-Artikel oder auch dieser hier beim Nordkurier, scheint quasi die Hintertür für Google zu sein, um endlich die deutschen Lehrpläne beeinflussen zu können. Eltern können nach der Lektüre der Artikel den Eindruck gewinnen, der Calliope sei ein Google-Produkt, genauso wie die Software, die zum Programmieren der kleinen Platine nötig ist.

Beides ist jedoch unwahr. Google unterstützt das Calliope-Projekt und die Software Open Roberta neben vielen anderen Partnern zwar finanziell, dass sich der Calliope jedoch auch mit einigen weiteren, von Google nicht unterstützten Plattformen programmieren lässt (eine davon wird wiederum von Microsoft supportet), dass Lehrkräfte also auch andere Mittel wählen können, dass Open Roberta ein Open-Source-Produkt des nicht ganz so anrüchigen FraunhoferIAIS ist, dass hinter dem Calliope eine gemeinnützige GmbH steht, die ihre Ziele in ihrer Satzung eindeutig festgelegt hat und die (auch) durch ein erfolgreiches Crowdfunding unterstützt wurde, dass diese gGmbH Kontakte zu und Einflussnahme auf die Schulen durch ihre Partner ausschließt – das spielt alles keine Rolle, wenn Bildungslobbyismus entlarvt werden soll, aber niemand Lust hat, sich wirklich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Wie denn die digitale Bildung an den Schulen richtig gemacht werden könnte, bleibt dabei unklar – wenn die Schulen wie im Fall der Lego-Sets bezahlen müssen, ist es falsch (Teuer! Umsatz für die bösen Hersteller!), und wenn sie Geräte geschenkt bekommen, weil Google oder Microsoft oder SAP die Kosten übernehmen, dann ist es auch nicht richtig (Das ist doch Werbung! Und Einflussnahme, ganz bestimmt!).

Fünf Milliarden? Wo denn?

Warum diese oder andere digitale Lehrmittel nicht oder nicht ausreichend von Bund oder Ländern initiiert und finanziert werden (das Bundeswirtschaftsministerium hat immerhin den Start von Calliope unterstützt) – diese Frage wird in den Artikeln nicht gestellt. Manchmal wird das vor einem Jahr angekündigte Fünf-Milliarden-Paket von Bundesbildungsministerin Wanka wenigstens erwähnt, warum diese Gelder nun aber anscheinend doch nicht fließen und welchen hohlen Versprechungen Schulen, Lehrkräfte, Eltern und Schüler_innen und überhaupt die Bevölkerung da wohl mal wieder aufgesessen sind … das ist hier nicht das Thema. Sondern Google. Und Google böse. Weißmanja. Und Apple. Weil iPhone.

Panikmache, Halbwahrheiten und die Vermeidung der tatsächlichen Themen, es ist langsam wirklich nicht mehr auszuhalten. Da wird die Sorge geäußert, Google könne über den Calliope Einfluss auf Schüler_innen nehmen (wie das genau passieren könnte, bleibt offen), während eben diese Schüler_innen seit Jahren quasi täglich vor Googles YouTube sitzen, denn die Medienwelt ihrer Eltern hat ihnen nichts mehr zu bieten. Auf YouTube wiederum holen sie sich unter anderem Lerninhalte oder Nachhilfe und Erklärungen, welche ihnen die Schule nicht liefern, und nicht wenige Lehrkräfte greifen ebenfalls auf den Videokanal zu, um sich Material für den Unterricht abzuholen (siehe u.a. Publikumsfragen und Kommentare von Schüler_innen und Lehrkräften hier).

Sorgen um seit Jahren laufende Einflussnahmen durch Schulbuchverlage oder neoliberale Arbeitgeberinitiativen wie der INSM und anderen kommen in diesen Artikeln ebenfalls nicht vor, vielleicht, weil man damit einfach nicht so viele Klicks wie mit den Schlagworten „Google“ und „Apple“ generiert. Stattdessen wird auch gerne mal die britische micro:bit-Initiative als positives Gegenbeispiel zu Calliope genannt (in gewisser Hinsicht tatsächlich ein Vorbild für Calliope) und dabei ignoriert, dass auch micro:bit mit Partnern wie Samsung, Microsoft oder Amazon arbeitet. Und natürlich wird viel von „Werbung“ durch Unternehmen an Schulen gesprochen (erneut ohne diese nachzuweisen), während die wahren Herausforderungen völlig anders geartet sind.

Denn ja, wir können gerne über mögliche Einflussnahme der Technologie-Giganten auf Schüler_innen sprechen. Aber nicht so, nicht auf diesem Kindergartenniveau.

Unbesetzte Ausbildungsplätze

Es ist nicht „Werbung“, was Google und andere zu Engagement an Schulen treibt. Werbung. Pfff. Als müssten Google, Apple oder Amazon Millionen für Werbung ausgeben bei einer Generation, die diese Marken täglich vor sich sieht und für die sie „Household Names“ sind, so wie es für uns Eltern Marken wie Siemens, Philips oder Volkswagen waren oder sind. Während es nebenbei natürlich auch um Imagepflege unter anderem bei den Lehrkräften geht, buhlen diese Marken nicht in erster Linie um die junge Generation, um zu werben, sondern weil sie sie brauchen. Als Kunden haben sie sie sowieso schon, viel mehr noch brauchen sie sie aber als Arbeitskräfte, die sich mit digitalen Medien, Techniken und Methoden auskennen.

Nicht nur den bekannten Technologiefirmen geht es so. Mehrere tausend unbesetzte Ausbildungsplätze gibt es dem Vernehmen nach allein bei der Deutschen Bahn, die unter anderem mit YouTube-Kampagnen nach Personal sucht. Doch je spezialisierter die Suche, desto weniger vorbereitet und über Möglichkeiten informiert scheinen deutsche Schüler_innen zu sein. Und da in den letzten Jahrzehnten zu wenig von Regierungsseite unternommen wurde, um auf diese Nachfrage auch an den Schulen zu reagieren und Schüler_innen ihrem Auftrag gemäß auf das Leben vorzubereiten, agieren halt Wirtschaft nebst Eigeninitiativen. Und stehen dafür in der Kritik.

(Ganz nebenbei könnte man sowieso auch mal über die Frage der Motivation sprechen. Unternehmen wollen neben der Image- und Markenpflege gutes Personal, ja. Aber es ist schließlich auch nicht so, dass der Staat keine eigenen Interessen verfolgen würde, die nicht denen von Schüler_innen und Eltern entsprechen müssen. Die Verkürzung der Schulzeit bis zur allgemeinen Hochschulreife von 13 auf 12 Jahre – vielleicht, weil man schneller mehr Steuerzahler_innen braucht? Die Berufsberatung an Schulen durch die Arbeitsagenturen, die nicht selten eine Beamtenlaufbahn vorschlagen – warum wohl?)

Das alles bedeutet nicht, dass ich es super finde, wenn die Gelder für Schulen aus der Wirtschaft kommen, und auch nicht, dass es nur um Arbeitsplätze gehen sollte bei der Schulbildung (keineswegs sollte es das!). Aber es bedeutet, dass die Debatte anders geführt werden muss.

Denn, ich wiederhole mich: Der Staat kommt seinen Aufgaben und Pflichten nicht nach. Seit vielen Jahren gibt es zu wenig Personal an Schulen (dabei geht es nicht allein um Fragen der digitalen Bildung, sondern zum Beispiel auch um personell unterbesetzte Integrationsklassen) und nicht genug Fortbildung für die völlig überlasteten Lehrkräfte, die immer mehr Aufgaben in immer kürzerer Zeit leisten sollen. Es gibt keine ausreichende technische Infrastruktur, manchmal nicht einmal Internetzugang an Schulen. Wie auch, wenn es nicht einmal genug Geld gibt, um auch nur die Schulgebäude instand zu halten?

Werbung. Haha.

Da wird sich immer mal wieder gewundert, warum es kein deutsches oder europäisches Google gibt, da wird darauf gehofft, dass die neue Generation lauter tolle Startups gründet, aber an den Schulen wird unterrichtet, als lebten wir im Jahr 1980. Und wenn dann Initiativen mit Unterstützung von Unternehmen aktiv werden, dann kommt der Aufschrei: „Werbung!“

Ihr habt Angst vor Werbung? Ha. Ha. Ha.

Werbung ist das, was eure Kinder täglich zweihundertmal auf YouTube oder in kostenlosen Games wegklicken und bei den Google-Suchergebnissen überspringen. Werbung. Pah.

Was Google, Facebook, Apple und sogar Netflix und wie sie alle heißen tatsächlich tun werden, ist keine Werbung. Sondern Bildung nach ihrer Fasson. Sie werden eigene Schulen bauen, mit eigenen Lehrplänen, eigener Software und eigenen Zielen. Und Eltern, die sich darum sorgen, dass ihr Nachwuchs den Anschluss an die echte Welt verliert und zu Beamten statt zu kreativen Köpfen erzogen wird, werden mit ihren Kindern in Scharen dorthin rennen. Wenn sie es sich leisten können. Und diejenigen Kinder, deren Eltern es sich nicht leisten können, werden in den staatlichen Ruinen über zwanzig Jahre alten Büchern hocken. Und wenn ihr denkt, wir hätten heute ein Problem mit ungerecht verteilten Bildungschancen, dann wartet mal noch zehn, fünfzehn Jahre ab und euch wird die heutige Bildungswelt rückblickend fair vorkommen.

Das ist es, worüber wir sprechen müssen, nicht über „Werbung“ oder vermutete Einflussnahme, weil Google eine Platine mitfinanziert hat oder Lehrkräften zeigt, wie man GoogleDocs im Unterricht einsetzen kann. Wir müssen über die Entmachtung des Staates sprechen.

Diese findet längst statt, auf so vielen Ebenen, und es ist bei den Technologiegiganten eine Mischung aus Eigenbedarf und dem alten Hackerethos „Weil wir es können“, die dazu führt, aber eben auch immer wieder die Tatsache: Der Staat kommt seinen Aufgaben und Pflichten nicht nach.

Rage mode off

Kurz durchatmen. Rage mode off. Nüchtern bleiben.

Denn immerhin hat die Kultusministerkonferenz (KMK) die Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ beschlossen, die ab 2018 den Erwerb von digitalen Kompetenzen in allen Fächern verankern soll (hier das PDF). Das ist ein wichtiger und längst überfälliger Schritt, der Rahmenbedingungen erstellt, die sich wie eine Wunschliste lesen, wobei die Länder an vielen Stellen natürlich wieder allein gelassen werden. Denn noch sehr vieles muss „entwickelt“ und „abgestimmt“ werden. Aber es ist trotzdem ein guter Schritt.

Und auch die Finanzierung inklusive Engagement privater Unternehmen ist (nicht erst seit dieser Strategie) geregelt: „Für die Finanzierung kommen die kommunalen Schulträger, die Länder, der Bund und auch privates Engagement in Betracht. (…) Aus verfassungsrechtlichen Gründen ist eine Beteiligung des Bundes an der Finanzierung des Bildungsbereiches begrenzt. (…) Auch privates Engagement, z. B. durch Public-Private-Partnership (PPP), kann einen Beitrag dazu liefern, die Ziele dieser Strategie zu erreichen und somit die Ausstattung der Schulen zu verbessern. Dabei sind insbesondere wettbewerbsrechtliche und schulgesetzliche Vorschriften zum Sponsoring zu beachten.“

Heißt: Einen Großteil der Kosten darf der Bund gar nicht übernehmen (was eine eigene Debatte wert ist), die Länder aber schon, und Unternehmensbeteiligungen sind erwünscht, solange geltende Regeln eingehalten werden.

So unaufgeregt, wie es die KMK beschreibt, muss die Debatte geführt werden, und so nötig, wie dieses Papier war, sind nun auch entsprechende Gelder aus den Haushaltskassen. Und zwar haufenweise und schnell (die KMK sieht unter anderem den Griff in den Umsatzsteuertopf vor, ich finde ja, wir sollten mal über höhere Besteuerung von Kapitalerträgen und Erbschaftssteuer reden, falls Geld für Bildung fehlt, was ich aber sowieso bezweifle). Personal, Know-how, Infrastruktur und Technik kosten viel Geld. Und sollten Google, Apple und andere dabei mitfinanzieren wollen: Her damit.

Die richtige Balance

Vielleicht können wir dann ja sogar auch mal über Wissenstransfer sprechen. Vielleicht sind nicht alle Ideen aus den Firmen, die unser digitales Leben bestimmen, kompletter Müll. Vielleicht ist es sinnvoll, sich hier und da auszutauschen, Experimente zu wagen, zusammenzuarbeiten. Wer sich ausschließlich darum sorgt, dass Unternehmen Lerninhalte infiltrieren oder für sich werben könnten, setzt sie entweder mit Magiern gleich, die völlig hohlen Lehrkörpern, Schüler_innen und Eltern heimlich Gift verabreichen, oder misstraut den entsprechenden Kontrollbehörden. Oder beides.

Es ist sicher nicht ganz leicht, die richtige Balance zu finden zwischen „mit Google zusammenarbeiten“ und „bei Google immer aufpassen“, aber wenn Unternehmen von kleineren Initiativen wie Calliope bis zu großen Playern wie Google aus der Bildungsdebatte schon ausgeschlossen oder mit unsachlicher Pauschalkritik überzogen werden, dann braucht man wenigstens Alternativen, die ihnen zuvorkommen und es besser machen. Hat man diese Alternativen nicht, dann wird halt alles noch viele Jahre so bleiben, wie es ist, und die privaten Initiativen werden tatsächlich nur ihre eigenen Pläne umsetzen. Damit etwas passiert.

Wichtig sind daher (mal wieder) Dialog und Austausch. Und dass der gesetzgebende Staat in Sachen Bildung die inhaltliche Oberhand behält und die Regeln vorgibt. Nicht nur, aber eben auch, um seiner eigenen Entmachtung entgegenzuwirken. Zu lange schon scheint die Bildungspolitik in Deutschland zu stocken, fühlen sich Eltern, Schüler_innen und engagierte Lehrkräfte und Schulen alleingelassen. Sollten diese den Eindruck gewinnen, dass ihnen zum Beispiel Google mehr Verständnis, Aufmerksamkeit und Ressourcen schenkt als die Politik, dann heißt das nichts anderes als:

Der Staat kommt seinen Aufgaben und Pflichten nicht nach.

Disclaimer: Als Vorsitzender und Geschäftsführer des gemeinnützigen TINCON e.V. sammle ich seit gut zwei Jahren meine eigenen Erfahrungen mit der Unterstützung durch öffentliche und private Gelder und einer möglicherweise daraus folgenden inhaltlichen Einflussnahme (die, Spoiler, bisher noch nie gewünscht oder erwartet wurde, weder schriftlich, noch in Gesprächen, noch in der Praxis unserer Events). Ich habe außerdem das Vorwort zum ersten Calliope-Buch mitverfasst, und obwohl ich nur einen Teil der Calliope-Gründer_innen oberflächlich kenne, ärgert es mich enorm, dass in diesem Land erfolgreiche Eigeninitiativen nicht mindestens auch mit dem nötigen Respekt betrachtet werden und anständig recherchiert wird, bevor Kritik geäußert wird. Es nervt mich außerdem, dass sich Expert_innen seit Jahren den Mund fusselig reden, damit die digitale Realität an Schulen ankommt, stattdessen aber Handyverbote den Schulalltag bestimmen und Landes- und Bundesregierungen nicht Zillionen in die Generationen investieren, welche die Zukunft sind.

Update 3.11.17, 16:45 Uhr In der ersten Version des Textes stand „Rund 150.000 unbesetzte Ausbildungsplätze gibt es dem Vernehmen nach allein bei der Deutschen Bahn (…)“, diese Zahl ließ sich jedoch nicht verifizieren. Ich habe den Satz daher geändert zu „Mehrere tausend unbesetzte Ausbildungsplätze gibt es dem Vernehmen nach allein bei der Deutschen Bahn (…)“.

23 Kommentare

  1. 01
    Florian Apel-Soetebeer

    Vielen Dank für die engagierte Sachlichkeit!

  2. 02
    Maria Reimer

    Danke für den super Text, der imho endlich die richtige Frage stellt: Nämlich die nach der a) Verantwortung für die b) Kommerzialisierung des Bildungswesens. Das ist für mich das riesige Thema – und da vor allem, wie man, da wir aus der Nummer nicht mehr raus kommen, sich nun als Akteur im Bildungs- und Jugendbereich verantwortungsvoll (ethisch, zukunftsgerichtet etc.) in diesem System bewegt.

    Den Fall Calliope finde ich tatsächlich nicht ganz so einfach. U.a. würde ich da die Beobachtung ergänzen, dass es so zu sein scheint, dass zuallererst Parteinähe – die ja wirklich unübersehbar ist, D64 völlig außen vor gelassen – der Schlüssel für die Relevanz-Fast Lane ist. (Was wiederum u.a. ein Beispiel für die grandiose Trägheit staatlicher Entscheidungsträger und -strukturen des Bildungssystems in Deutschland ist, was u.a. daran liegt, dass Bildungspolitik das letzte genuine Schlachtfeld der Bundesländer ist, seufz usw. usf.)

  3. 03

    Ich werde Ihren Blog-Beitrag im Fach Sozialwissenschaften behandeln. – Großes Dankeschön für diese herrliche Vorlage, die mir aus der Seele spricht!

  4. 04

    Hatte Stephan und Maxim (samt Prof. Ludger Humbert) Anfang 2016 zur GRÜNEN Landes- und später auch zur Bundesarbeitsgemeinschaft Medien/Netz geholt und im Frühjahr ’16 (Projektierungsphase Calliope) auf unserem Parteitag mit komplettem Satz Projektunterlagen Sylvia Löhrmann, „unser“ NRW Bildungsministerin eindringlich gebeten, das Projekt Calliope zu unterstützen. Und was war die Bremse: Angst vor privatwirtschaftlichem Einfluss!
    NRW hat damals fette Chance verpasst. Und es war beim NRW-Landtags- wie beim Bundeswahlprogramm mein aufreibender Kampf bei GRÜNs das Thema digitale Bildung rein zu bekommen. DANKE, dass du hier nochmal die Relationen und tatsächlichen Probleme/Aufgaben herausstellst.

  5. 05
    Stephan Noller

    @Maria Reimer: Hallo Maria – Johnny bittet in dem Beitrag ja vor allem auch darum, die Debatte auf einem anderen Level auszutragen, also z.B. mit mehr Fakten und Belegen. Hast Du denn bzgl. des angeblichen Partei-Fastlane These Belege gefunden/zur Hand (also mehr als „einige der Gründer sind in der SPD/D64“)? Calliope wurde ja mit Merkel der Öffentlichkeit präsentiert vor einem Jahr, das Projekt wurde den Netzpolitikern der Grünen als erstes offiziell vorgestellt, und im letzten Wahlkampf hat vor allem das cnetz (mit unserer Unterstützung) Calliope eingesetzt, konkret eine Woche vor der Wahl im Familienhaus der CDU. Doro Bär hat eines der ersten Exemplare erhalten. Im BMWi ist es über den unter Rösler eingesetzten Beirat verankert, die Förderung ist zum IT-Gipfel ist über ganz normale Anträge geschehen. #justsaying

  6. 06

    german Angst, nervig

  7. 07

    Das ist ein sehr guter Text. Ich hoffe, das hilft, die Debatten über (Schul-)“Bildung unter den Bedingungen der Digitalisierung“ aus der überängstlichen deutschen GatedCommunity-Mentalität herauszuholen.

  8. 08

    Hallo.

    Ich bin Lehrer. Es gibt verschiedene Arten von Lehrern. Die meisten Lehrer sieht man im Internet nicht. Diese Lehrer bilden die Mehrheit. Sie sind froh Lehrer zu sein. Sehr viele von ihnen haben nur geringe digitale Fertigkeiten.

    Jetzt will man (ich) an der Schule etwas NEUES ausprobieren. Zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen. Einige finden es toll, dass man es macht. Einige finden es toll, dass sie es nicht machen müssen. Manche/einige/viele sind dagegen. Aus Angst. Sie haben Angst vor Technik. Vor Computern. Vor dem Internet. Vor dem Wissensvorsprung der Schülerinnen und Schüler.

    Sagen können sie das nicht. Es könnte ja einer kommen und sagen: LERNT!

    Also kommt entweder die Datenschutzkeule oder die Lobbykeule.

    An manchen Schulen (meiner) ist das etwas anders gelaufen. Zum Glück. Aber es braucht Zeit. Viel Zeit. Und Kraft. Vor allem mit den Kolleginnen und Kollegen. Aber es lohnt sich.

  9. 09
    Lena

    Kleine Anmerkung zu einem Satz: Die verkürzte Schulzeit in Kombination mit verkürzten Studienzeiten (Bachelor) und der Rente mit 67+ ergibt vor allem wunderbar lange Beitragszahlerzeiten in der Rentenversicherung.

    Vielen Dank für diesen Artikel, der hoffentlich die richtigen Leser erreicht. Denn es muss sich was ändern. (Auch bei der Recherche großer Nachrichtenportale)

  10. 10

    .

    Und dem gegenüber steht dann das:

    http://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/wie-digitalisierung-armut-schafft-100.html

    … und es ist nicht so als hätten meine Lehrer in der Oberstufe (erstes Gymnasium mit PC-Ausstattung in den frühen 80igern) das Thema Industriealisierung/Globalisierung/Digitalisierung damals noch nicht auf dem Schirm gehabt.

  11. 11
    Chukk Beslowair

    @creezy: „Digitalisierung“ an sich ist ein Prozess der sich nicht mehr aufhalten oder umkehren lässt. Woran gearbeitet werden kann ist die Reaktion auf diesen Prozess.
    Deutschlands Reaktion erscheint stark verzögert.
    In Lettland gibt es bereits ein zeigbares eGovernment über die gesamte Palette der Verwaltung.
    Hier in der Provinz des Bundeslandes Brandenburg kann ich noch nicht einmal einen Hund auf elektronischem Wege beim Ordnungsamt anmelden (Hundesteuer).
    Das entspricht dem riesigen Aufholbedarf welcher eben auch im Schulwesen vorhanden ist.

  12. 12

    „Wir Formen unser Werkzeug, und danach Formt unser Werkzeug uns“.

    Deshalb ist es so wichtig zu Erfassen, welche Intention eigentlich zu Grunde liegt

    Nur Freie Software, offene Hardware und Freie Bildungsmaterialen geben einer lernenden Gesellschaft die Möglichkeit frei und selbstbestimmt, emanzipativ und mündig an der digitalen Welt teilzunehmen. Hinter jedem geförderten Projekt von Google und Konsorten steckt das Primat der Gewinnmaximierung, hinter jedem, die kapitalistische Maxime der Profitmaximierung. Mag es auch noch so philanthropisch und gönnerhaft daherkommen.

    Du sprichst es mit den unbesetzten Leerstellen an. Die DB und andere Tech-Konzerne starten ihr Engagement nicht aus gemeinnützigen Überlegungen, sondern aus betriebswirtschaflichen Gründen heraus. Vergleiche es mit Jugendoffizieren der Bundeswehr an Schulen. Machen die wirklich Werbung für Frieden und Völkerverständigung im Klassenzimmer?

    Mann kann gewiss ungehalten werden wenn man das hohe Maß an Unfähigkeit und Ignoranz im Direktorat und Lehrerkreis sieht, aber in den Apfel zu beißen von dem man weiß der ist vergiftet ist nicht gut. Statt dessen sollte man seine Kraft und Zeit dafür einsetzen, seinen eigenen Apfelbaum zu Pflanzen, zu hegen und zu pflegen. D.h. in der digitalen Bildung: Freie Software, offene und freie Hardware, freie Bildungsmaterialen.

  13. 13
    P3nny

    Ach Gottchen, ich hab Dich lieb. Danke für den pointierten Beitrag. Der bringt vieles auf den Punkt.
    Eines möchte ich noch hinzufügen: Wenn die Schule ihre digitale Aufgabe für alle Schüler nicht wahrnimmt, setzt sich das fort, das schon besteht: Mit Computern gut klar kommen weiße Jungs ab Mittelschicht, weil sie von ihren Eltern herangeführt werden.
    Programmieren als Fach in der Grundschule würde auch den anderen zumindest die Möglichkeiten aufzeigen …

  14. 14
    @MWNautilus

    Worauf es letztlich ankommt ist, dass die für Bildungszwecke eingesetzten Materialien endlich vollumfänglich frei verfügbar und auch weiterentwickelbar sind. Und das bedeutet, dass ausschließlich mit Open Source Soft- & Hardware gearbeitet werden sollte.

  15. 15
  16. 16

    Das wahrscheinlich größte Problem: Wir führen überhaupt keine breiten gesellschaftlichen Debatten mehr, sondern lassen uns von einfachen Talkshowlösungen einlullen, das Thema mag noch so wichtig sein. Wie giftig das ist, merken wir erst in frühestens 10 Jahren. Aber über verpasste Chancen heulen werden die Deutschen sicher wieder am lautesten.

  17. 17

    Warum mir z.B. vor Ort bundesweite Initiativen zum Coding eher so gar nichts nützen und wie ich auf deinen Artikel aus meiner Warte schaue: https://riecken.de/index.php/2017/11/digitalpakt-lobbyismus-rolle-des-staates-und-erfahrungen-vor-ort/ Zu uns kommen mittlerweile Firmen, die Know-How abgreifen wollen, weil sie begriffen haben, dass sie durch reinen Verkauf von Geräten sehr schnell ganz unten durch sein können. Wir wollen nur etwas „nehmen“, was wir auch vernünftig und nachhaltig mit bestehenden Ressourcen benutzen können. Smartboards als bessere Projektoren haben wir nämlich schon genug.

  18. 18

    sie sind der typ den ich aus ‚Brueggemanns‘ ‚ Heil‘ kenne? Richtich? Immer wieder ne Messe, wenn auch nich am Gleisdeieck:)

  19. 19
    flubutjan

    Klarstellungen. Hach. Ob Oliver Welke, das ZEIT-Feuilleton, „Brilliant oder Bullshit“ auf Deutschlandfunk Kultur oder … Moment … ich hab’s gleich … Johnny – einfach mal support mentaler Balance in diesen ganzen schwindelig machenden Schieflagen, Verpeiltheiten und Verschleierungen.

    Wandering totally from the subject, less from the style:

    ES GIBT KEINE SEXUELLEN ÜBERGRIFFE

    Es ist gerade viel von „sexuellen Übergriffen“ die Rede. Es gibt keine sexuellen Übergriffe.

    Was es gibt: Sexualität und Gewalt.

    Diese beiden schließen sich aus. Sexualität ist definiert durch eine Einvernehmlichkeit der Beteiligten. Nur etwas, was einvernehmlich geschieht, verdient den Namen Sexualität. Alles andere ist Gewalt. Übergriffe sind Gewalt. Erpressungen, Herabwürdigungen, unerwünschte Handgreiflichkeiten, Vergewaltigung sind Gewalt.

    Dass es innerhalb der Sexualität Asymmetrien geben kann, ist ein ganz anderes und weitaus weniger bedenkliches Thema als alles, was mit Gewalt zu tun hat. Und die anstelle von „sexuellem Übergriff“ wünschenswertere und an sich korrekte Bezeichnung „sexualisierte Gewalt“ sollte wegen ihrer Missverständlichkeit in Richtung einer Vermengung beider Phänome möglicherweise eher vermieden werden.

    S e x i s m u s , zur Zeit ebenfalls in aller Munde, hat ebenso wie Gewalt nichts mit Sexualität zu tun. Das Wort Sexismus versucht, außersexuelle Asymmetriebehauptungen begrifflich fassbar zu machen, die Sexisten und Sexistinnen an Geschlechterdifferenzen zu koppeln versuchen. Wonach bspw. der Machismo trachtet. Die Definition von Sexismus besagt, dass jemand sexistisch denkt und handelt, der ein Geschlecht anderen Geschlechtern gegenüber für bevorrechtet hält. Für „besser“. Mehr wert. Bedeutender. Oben. Nichts anderes. Sexismus ist eine Spielart der durch einen grundsätzlichen Narzissmus hervorgerufenen mannigfaltigen Plagegeister. Wie Islamismus, Nazi-Ideologie … Herrenmenschentum jedweder Art. Er hat, wie gesagt, mit Sexualität nichts zu tun, Nullkommanull. Mit Gewalt umso häufiger. Wer von sexistischer Gewalt spricht, handelt aus meiner Sicht kognitiv redlich.

    Ich höre in letzter Zeit vermehrt Männer im Radio geifern. Sie beklagen die malign-sexuellen Aktivitäten ihrer Geschlechtsgenossen. Und ein im Nachhinein auf dlf.de nicht zu ermittelnder, vom interviewenden Moderatoren sehr repektierter, sich aber nicht respektabel äußernder Angloamerikaner (?) verbreitete am 3.11. vom Deutschlandfunk aus, dass an den ganzen „sexuellen Übergriffen“ die sexuelle Befreiung der 60er Jahre „schuld“ sei.

    Die Motive für derlei sind offensichtlich: sich selbst als besonders edlen Mann darzustellen und der Wunsch, ein weiteres 60er-Jahre-bashing-Süppchen kochen zu können, um dann auch noch mit dem rückständigen Wort „Schuld“ herumzufuchteln. Derartige Kommentare tun nichts für eine Lösung der zugrundeliegenden Problematik. Diese lautet: Übersteigertes Selbstwertgefühl (bitte nicht mit dem sogenannten „Hochgefühl“ verwechseln), das in Machterwerb und -erhalt mündet, anschließender gewaltförmiger Machtmissbrauch durch empathielose narzisstisch und sadistisch ausgerichtete Personen, die allermeistens männlichen Geschlechts sind.

    Dass derzeit massiv versucht wird, eine Verbindung zwischen den aktuell bekanntwerdenden Übergriffen und dem Thema Sexualität herzustellen, stellt nichts anderes als einen Anschlag puritanischer Interessenlagen dar, der augenscheinlich mithelfen soll, eine neue Sexualitätsfeindlichkeit zu stärken.

  20. 20

    Diesem Artikel kann ich vollumfänglich zustimmen.

  21. 21
    Heidi Schelhowe

    Ich hatte den folgenden Leserbrief an die taz geschickt, bisher aber nichts davon gehört!

    Calliopes als Geschenke des Teufels?

    Zum taz-Beitrag „Kleine Geschenke mit Nebenwirkung“: Was soll mit diesem Beitrag eigentlich ausgesagt werden? Digitale Medien gehören grundsätzlich nicht an die Schulen, weil privatwirtschaftliche Unternehmen daran verdienen könnten (was übrigens für alle Lernmittel gilt)? Schulen dürfen grundsätzlich keine Spenden annehmen (auch wenn inhaltlich nicht Einfluss genommen wird)? Die MicroBits sind besser, weil biliger als der Calliope? Wir führen an der Universität Bremen ein Forschungsprojekt durch, das die Nutzung des Calliope an drei Grundschulen wissenschaftlich begleitet. Frau Ehrenhäuser hatte ein Telefoninterview geführt und mir einen Satz zur Autorisierung vorgelegt, dem ich in seinem Duktus nicht zustimmen konnte. Ich habe diesen Satz korrigiert und zurückgesendet. Das gesamte Forschungsprojekt fiel aber dann im Beitrag völlig raus, vermutlich wegen zu differenzierter Töne? Das ist kein Qualitätsjournalismus, wie wir ihn gerade heute brauchen, in dem Fakten gesammelt, Meinungen gegenübergestellt werden und der Leser_in ermöglicht wird, sich eine Meinung zu bilden, statt ihr diese durch einseitige Recherche vorzugeben!

  22. 22

    Sehr schöner Artikel!
    Die Problematik ist ja folgende:

    Der Staat bietet eine Grundversorgung auf vielen Ebenen, hat aber nur beschränkte finanzielle Mittel und recht lange Reaktionswege, gerade in der IT welche sich derzeit zumindest gefühlt exponential entwickelt sorgt das für Probleme, dazu kommt, dass die meisten Ausbildungen, ob an der FH/UNI oder im Betrieb traditionell ca. 3 Jahre lang dauern.
    Gleichzeitig – ich zitiere einfach mal direkt aus einem Artikel der Zeit, kurz nach der letzten Bundestagswahl:
    „65 Prozent aller Grundschulkinder werden Berufe ergreifen, die es heute noch nicht gibt

    Welche Jobs werden unsere Kinder einmal haben? Die ehrliche Antwort ist: Wir wissen es nicht – weil wir es noch gar nicht wissen können. Eine Studie im Auftrag des Weltwirtschaftsforums prognostiziert: Knapp zwei Drittel aller Grundschulkinder werden in Berufen arbeiten, die derzeit noch gar nicht existieren.“
    Quelle:
    http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-09/bundesregierung-angela-merkel-kanzlerin-aufgabenliste
    dort gibt es auch einen Link zur Studie…

    Es muss sich etwas im Bildungswesen tun, aber radikal und genau da liegt der Hund begraben, entweder der Staat schafft irgendwie ein Bildungsystem das erheblich flexibler ist, oder die Wirtschaft nimmt direkten Einfluss auf die Schulen, allerdings hat es immer ein Geschmäckle wenn sich Unternehmen direkt an sowas beteiligen.
    Die letzte Option ist, dass wir uns durch ein zu starres System weiterhin behindern, indem wir alle von Klasse sechs bis zwölf Erörterungen schreiben, während womöglich andere Talente ungenutzt, oder gar unentdeckt bleiben. Nach dem Abitur sollte man eingentlich schon genauestens wissen was man machen will und kann.

  23. 23

    Danke für euren Input und die Ergänzungen!

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