Archiv

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Grant Hart (1961 – 2017)

Am 14. September 2017 ist Grant Hart verstorben und mir fehlen die Worte. Mein Beileid geht an Familie und Freunde.

Bob Mould erinnert sich auf Facebook an seinen Freund und Kollegen.

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Kraftklub: Du verdammte Hure.

Ach Mensch, Kraftklub. Echt jetzt?

Musikalisch überraschend und voll okay. Cooles Video.
Aber der Text? Ist das euer Ernst?
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Gerrit Meijer (1947-2017)

Im vergangenen Oktober war er noch bei mir im FluxFM-Studio und hat in seiner grummelig-ehrlich-herzlichen Art von seinem Buch und aus seinem Leben berichtet.

Gestern Nacht musste ich via Facebook erfahren, das er verstorben ist: Gerrit Meijer, u.a. durch PVC und White Russia zur Berliner Punkrock-Legende geworden, hat einen Herzinfarkt nicht überlebt.

Mein herzliches Beileid geht an seine Frau, seine Familie, seine Freundinnen und Freunde.

In Erinnerung an Gerrit hier das Interview zum Nachhören, aus den üblichen dämlichen Gründen leider ohne die Musik, die Gerrit so wichtig war.

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You have Trump. We have songs.

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In Erinnerung: Joe Strummer

Am 22. Dezember 2002 verstarb Joe Strummer, und eine Tradition dieses Blogs ist es, an ihn zu erinnern. Hier meine persönliche Clash-Geschichte (Teil 1, Teil 2). Und hier der Link zur Joe Strummer Foundation. Und unten die Doku.

Ich wäre so neugierig, was der Mann im Alter und in diesen Zeiten zu sagen und singen gehabt hätte.

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Soothe Operator

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Ahnma: Beginner in Berlin – Freitickets!

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Spreeblick, Berlins hamburgischstes Blog, feiert und präsentiert den kommenden Hauptstadt-Gig der Beginner am 27. März 2017 in der Max-Schmeling-Halle! Erstens, weil wir genau wie die Beginner gleichzeitig Old School und heißer Scheiß sind (cough …) und zweitens, weil das für euch zweimal ein Freiticket bedeutet.
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Cut

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In Injection, einer Comic-Serie von Warren Ellis, Declan Shalvey und Jordie Bellaire, treffen wir eine Gruppe von exzentrischen Expertinnen und Experten in den Feldern der Physik, Spionage, Mythologie, Logik und Informationstechnologie, die versehentlich eine Art Virus in die Welt gesetzt haben. Und natürlich sind sie die einzigen Menschen, die dagegen auch wieder vorgehen können.

In einer frühen Szene im Buch, einer Art Kennenlernrunde der Protagonisten, erklärt Brigid, wie sie einmal eine Maschine erschaffen habe, die bei der Menschheit nicht besonders gut angekommen sei. Diese Maschine war so smart wie ein Mensch, verhielt sich aber nicht so. Denn, so Brigid: „Es gibt keinen Grund dafür, dass sich eine Maschine von der Klugheit eines Menschen auch wie einer benehmen sollte“.
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TINCON – teenageinternetwork convention

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Nach zehn Jahren re:publica nun also eine weiteres Event, das diesmal nicht in den re:publica-Räumen in Mitte, sondern mit kleinem Team im Spreeblick-Headquarter in Kreuzberg entsteht. Die TINCON nämlich, die vom 27.-29. Mai im Berliner Haus der Festspiele stattfinden wird.
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re:publica #rpTEN

rpTEN_300x250_1Zehn Jahre re:publica. Hammer, oder? Wer hätte gedacht, dass aus der Idee, sich mal mit ein paar Bloggerinnen und Bloggern zu treffen, eine der größten Konferenzen rund ums Digitale werden würde? Wir jedenfalls nicht, denn wir (Tanja, Andreas, Markus und ich) haben als Gründer der re:publica in den ersten Jahren immer wieder beratschlagt, ob wir das Event im kommenden Jahr wieder machen sollten. Die Antwort, ihr wisst das, war zehnmal Ja und sie wird es auch noch eine Weile lang bleiben, hoffen wir.
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Prince 1958 – 2016

You turn on the telly and every other story
Is telling you somebody died
Prince, Sign o‘ the Times

Nun ist also auch Prince tot. Es ist ein schlechtes Jahr für die Größen der Popwelt, doch es erinnert gerade die Älteren unter uns auch daran, in was für einem grandiosen Zeitalter wir leben dürfen, das solch unfassbar große Künstler hervorgebracht hat wie eben Prince oder David Bowie.

Und nun suchen alle in den Streaming-Portalen und auf YouTube nach den Songs des Mannes, der sich für die Trennung von seinem damaligen Label Warner Bros. mit TAFKAP sogar ein neues Pseudonym zugelegt hatte, um den Verantwortlichen den Finger zu zeigen. Aber da ist nicht viel, denn das Internet hat er genauso auf seine eigene Art, nach seinen eigenen Regeln bespielt, wie die Musik.

Danke für einige der besten Konzerte meines Lebens.
Danke für so viele unsterbliche Songs und Alben.

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David Bowie (1947 – 2016)

bowie

Und dann vermischen sich beim morgendlichen Duschen die Tränen mit Wasser und fließen den ganzen Körper entlang. Es fühlt sich immer auch etwas seltsam an, wenn man um einen Menschen trauert, den man nicht persönlich kannte, der Verstand bemüht sich um Realismus und Relativierung, doch der Körper gibt nach und zeigt, wie wichtig das Werk dieses Menschen für einen selbst war und ist.

Es ist zum Heulen. Die kulturellen Refugien, die letzten gebliebenen Konstanten, die verschwinden, nie waren sie wertvoller als in einer Welt, die um einen herum durchzudrehen und nur noch hässliche Gesichter zu kennen scheint.

Das Gute an Künstlerinnen und Künstlern ist: Sie sind unsterblich.
Und trotzdem leben wir jetzt in einer Welt ohne David Bowie, und das ist sehr traurig.

Hier gibt es einen tollen Nachruf von Marc Krebs zu lesen.
Unser Beileid geht an seine Familie und an Freundinnen und Freunde.