Archiv

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John Bradbury (1953 – 2015)

Leider gibt es noch eine traurige Nachricht aus der Musikwelt. John Bradbury, der Schlagzeuger der Specials, ist heute im Alter von 62 Jahren verstorben. Das haut mich ganz besonders um, weil der Mann noch bis vor kurzer Zeit bei den Gigs der Specials wie ein junger Gott trommelte und absolut fit wirkte, wie man hier sehen kann:

Das ist sehr traurig.
Unser Beileid geht an Brads Familie und Freunde.

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Lemmy Kilmister (1945 – 2015)

lemmy
Bildquelle

Nun ist er tot. Lemmy Kilmister verstarb am 28.12.2015 an einem „extrem aggressiven“ Krebs, von dem er zwei Tage zuvor erfahren hatte.

Mit ihm geht ein Stück Musikgeschichte, die größer als das Leben war. Das hoch hängende Mikrofon, der für einen Metal-Bassisten äußerst untypische Rickenbacker-Bass, das Outfit, die Stimme, die Warzen, das von Sex, Drogen und Alkohol geprägte Dasein und – natürlich – die Musik von Motörhead machten den Mann zu einer Ikone für das, was nur wenige Menschen längere Zeit durchhalten: Das Leben nach eigenen Regeln und mit dem konstant ausgestreckten Mittelfinger Richtung Establishment.

Unser Beileid geht an seine Familie und seine Freunde.
Und an den Rock’n’Roll.

Ich wurde darauf hingewiesen, dass Motörhead eigentlich keine Metal-Band sind, sondern purer, harter Rock’n’Roll. Das stimmt. Insofern passt dann ein Rickenbacker-Bass irgendwie doch.

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Star Wars: The Force Awakens – und das Patriarchat geht unter

starwars

Heiß ersehnt, hart bespoilert, überall beworben: Star Wars VII läuft an und alles was sich nur halbwegs für das Jedi-Universum erwärmen kann, ist schon ganz aufgeregt und in den Startlöchern für eine vorweihnachtliche Kino-Überraschung. Überraschung?
Read on my dear…

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14 Milliarden Jahre im Überblick: histography.io

history

Was Datenvisualisierung bringt, wie man auch an Schulen Unterricht in die digitale Zeit bringen könnte, und wie man plötzlich jede Menge derselben damit verbringen kann, in der Geschichte herumzulesen und umherzuschauen … das zeigt http://histography.io.

Das Projekt wurde an der Bezalel Academy of Arts and Design unter der Leitung von Ronel Mor umgesetzt und greift auf Wikipedia-Artikel und YouTube-Videos zu; neue Artikel und Quellen werden automatisch hinzugefügt.

Hier gibt es noch ein wenig mehr Info und eine Präsentation von Matan Stauber – leider verstehe ich dabei kein Wort und weiß daher nicht, was Matan genau gemacht hat bei dem Projekt, aber es ist ganz, ganz großartig. Nur eine Suche habe ich bisher leider nicht gefunden, aber vielleicht kommt die noch.

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Adam Angst – Splitter von Granaten

Den Song verehre ich, seit ich Dietrich Brüggemanns HEIL gesehen habe (bei dem ich auch ganz kurz mitspielen durfte), dort hört man den Song am Ende. Und so ist es nur sinnvoll, dass Brüggemann auch das Video zu „Splitter von Granaten“ von Adam Angst gemacht hat. Und zwar richtig gut.

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Hell’s Club

Mit Dank an Karsten Werner!

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Kanye West vs. Freddie Mercury

freddie

Vielleicht ist es die Sonne, vielleicht auch nicht: Ich hab‘ lange nicht mehr so laut gelacht wie bei diesem Video. Geht schon mit dem ersten „Mama!“ los …

(Hier ist der Link zu einem besseren Original, das sich aber nicht einbetten lässt. Ich habe den Eindruck, dass die hier folgende Version etwas langsamer ist …)

(Danke, Andi!)

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Happy Birthday, Mick Jones [and (White Man) in Hammersmith Palais]

mick_jones

Mick Jones feiert heute seinen 60. Geburtstag und wir gratulieren herzlich! Und zwar zweifach: Denn in dieser Woche vor 37 Jahren, 1978 nämlich, wurde einer der besten Songs veröffentlicht, die jemals geschrieben wurden. Die Rede ist, na klar, von „(White Man) in Hammersmith Palais“.
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radioeins CSD-Special: Die homophobe #MeanTweets-Hymne

radioeins

Ich bin ja sehr froh über die Berliner Radiolandschaft. Und wenn radioeins-Producer Magnus von Keil dann noch solche Kracher bringt, bin ich richtig glücklich darüber. Mit Brian-May-Gitarre!
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Here comes the summer

Seit Jahren leiten wir den Sommer bei Spreeblick mit den Undertones ein, und seit Jahren erinnert mich Ralph daran – diesmal mit einer ganzen Playlist!

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Sleaford Mods

In der letzten Ausgabe meiner Radiosendung FluxFM Spreeblick war Jens Balzer zu Gast und schwärmte von den mir bis dato unbekannten Sleaford Mods. Und zwar zu Recht.

Freundinnen und Freunde der gepflegten britischen Beleidigung werden ihr Vergnügen an den Songs haben … naja, an den von Andrew Fearn musikalisch untermalten Vorträgen von Jason Williamson. Selbstverständlich geht es bei den Sleaford Mods aus Nottingham nicht allein um wüste Beschimpfungen, sondern um soziale Bestandsaufnahmen, die nicht nur auf die britische Situation zutreffen. All you Zombies, tweet, tweet, tweet.

Bei Live-Konzerten kläfft Williamson seine Texte ins Mikro, während Fearn eigentlich nur die Songs am Laptop startet, um danach eine weiteres Bier zu öffnen und ein bisschen mitzuwackeln. Großes Entertainment geht anders, und doch ist das alles so stimmig, rotzig und brilliant, dass man sich an Wire, The Fall, The Streets, Gang of Four, Carter USM oder sogar Splodgenessabounds erinnert fühlt, was ja nicht das Schlechteste ist. Aber bevor ich weiter tippe: Jens Balzer und auch John Harris haben das alles schon viel besser analysiert.

Die Sleaford Mods sind demnächst auch wieder live auch in Deutschland zu sehen.

Das Gespräch mit Jens Balzer kann man – wie alle anderen meiner FluxFM-Sendungen – nach der On-Air-Wiederholung bei Soundcloud nachhören. Und eine Podcast-Adresse gibt es auch.

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The Big Lebowskemoji

Lebowskemoji

Neue Lektüre gefällig?
Wie wäre es mit The Big Lebowksi, komplett mit Emojis erzählt?
Hier entlang bitte!