Archiv

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Umstellung RSS

Ein Hinweis für die Leser*innen, die Spreeblick per RSS erhalten (da kommt zwar auch nicht mehr Content, aber es sind noch eine ganze Menge Leute): Ich musste feststellen, dass unser Feed noch immer über Feedburner läuft, ich stelle das in den nächsten Tagen um, so dass der Feed wieder direkt über WordPress läuft. Ihr müsstet dann bitte neu abonnieren. Danke.

UPDATE Der Feed wird jetzt nicht mehr an Feedburner umgeleitet. Wer https://spreeblick.com/feed/ abonniert hat, sollte weiterhin alles bekommen.

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Bitte abonnieren

Hey. Es sind gerade krasse Zeiten und ich schreibe hier noch weniger als sonst, ABER wenn ihr wenigstens einmal wöchentlich ein paar Sätze von mir lesen und ein paar Links empfohlen bekommen möchtet, dann abonniert doch meinen Newsletter. Und folgt mir für vieles andere auf Twitter. Ab und zu (eher selten) poste ich auch mal ein Foto auf Instagram, Facebook hingegen nutze ich so gut wie gar nicht mehr, Nachrichten erreichen mich dort also immer erst nach ein paar Tagen.

Der RSS-Feed für den Newsletter:
https://www.getrevue.co/profile/spreeblick?format=rss

Passt gut auf euch auf bitte.

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Was ihr auch wissen solltet, wenn ihr Emmy Elektro-Roller benutzt

In Berlin und anderen Großstädten gehören sie mittlerweile zum Stadtbild, die Elektro-Roller von Emmy (oder Eddy oder Stella). Für relativ kleines Geld schnell und umweltschonend durch die Stadt kommen: Klingt cool. Auch auf den Websites des Anbieters: Es wird geduzt, der Ton ist jugendlich, jovial. Emmy richtet sich an junge Menschen, klar. Und erklärt von der Anmeldung bis zur Fahrt alles bis ins Detail.

Nur eines sagt Emmy den Nutzer*innen nicht: Dass ihnen bei Zahlungsverzug von, sagen wir mal drei Euro, nach etwa einem Monat eine Zahlungsaufforderung in Höhe von knapp 100 Euro und – bei höheren ausstehenden Summen – sehr viel mehr ins Haus flattert.
Read on my dear…

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Bloggedanken

Vor rund einem Jahrzehnt gehörte dieses Blog ein paar Jahre lang zu den viel gelesenen des Landes, hatte zwischendurch sogar mehrere Autorinnen, die ein paar wirklich grandiose Texte veröffentlicht haben, wurde täglich gefüttert, fast alles wurde diskutiert, es gab witzige und politische Aktionen, es fühlte sich an wie ein Zuhause oder die Stammkneipe. Es war eine grandiose Zeit und es bleiben viele tolle Erinnerungen (und Texte).

Seit einer Weile schon schreibe ich hier aber kaum noch, die Gründe sind so zahlreich wie bekannt: Die re:publica und die TINCON sind meine Haupttätigkeiten, außerdem entstehen noch regelmäßige Texte für WIRED Deutschland und für die Printausgabe von t3n, ab 2019 kommt vermutlich noch ein weiteres tolles Online-Magazin hinzu. Es bleibt also aller Voraussicht nach eher ruhig hier bei Spreeblick. Obwohl ich mir so oft vorgenommen hatte, wieder mehr zu bloggen.

Ich glaube, dass ich nach den vielen Jahren auch etwas müde geworden bin. Vielleicht habe ich aber auch nur den Eindruck, dass es so unendlich viel und auch sehr tollen Content gibt, dass ich mich oft frage, wen nun auch noch meine drei Cent zu einem Thema interessieren sollen.

Zwischendurch habe ich sogar daran gedacht, spreeblick.com zu verkaufen, aber das fühlt sich einfach nicht richtig an. Ich hänge an dem Namen und der Domain. Und dann gab und gibt es noch die Idee, das Blog inhaltlich neu auszurichten, ich würde zum Beispiel sehr gerne mehr über Tech schreiben, keine News, sondern echte Erfahrungsberichte und Einschätzungen. Und auch das Älterwerden ist ein Thema, mit dem man sich beschäftigen könnte, außerdem interessieren mich tatsächlich auch gute Produkte – nicht allein „gut“ im Sinne der Nachhaltigkeit, sondern in Sachen genereller Qualität.

Nur: Wenn ich schon für diesen Nicht-Artikel-Text hier Tage brauche, weil immer etwas dazwischenkommt, wie soll ich dann wieder regelmäßig ein Blog füttern, egal womit?

So bleibt wohl alles erst mal, wie es gerade ist: spärlich. Immerhin kündige ich aber nicht mehr gegen Ende des Jahres an, in Zukunft wieder mehr zu bloggen …

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Was bedeutet die DSGVO für Blogs?

Ein albernes Bild, das rein gar nichts mit dem Artikel zu tun hat.
Albernes Bild, das rein gar nichts mit dem Artikel zu tun hat.

Sorry für den Titel, denn ich kann die Frage, die dort gestellt wird, leider nicht beantworten. Wir haben ja hier so gut wie alles abgeschaltet, was trackt (Google Analytics z.B.), aber eingebettete YouTube-Videos usw. gibt es dennoch zuhauf. Ich habe keine Ahnung, was ich jetzt mit dieser Seite machen soll/muss, damit sie der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) entspricht, und da es sicher vielen Menschen ähnlich geht, dachte ich: Wir könnten ja hier Infos in den Kommentaren sammeln.

Es gibt bereits den ein oder anderen Post zum Thema, allerdings schlafe ich beim Lesen immer ein, und wenn mir das alles zu kompliziert wird, verkaufe ich den ganzen Kram und mache was mit Holz. (Was wiederum nicht bedeutet, dass ich die DSGVO gut oder schlecht finde, ich kann das einfach noch nicht beurteilen.)

Falls also jemand wirklich gute, verständliche Tipps für bloggende Menschen mit selbst gehosteten Blogs hat, freue ich mich über Links und Anmerkungen in den Kommentaren. Danke!

UPDATE: Die Bildungspunks sammeln auch!

UPDATE 2: Sicherheitshalber gleich mal der Hinweis, dass ich kein Anwalt bin und hier keine Rechtsberatung stattfindet und dass ich sowieso jede Haftung für alles ablehne, bei Fragen wenden Sie sich bitte an Mark Zuckerberg, an ihre Ärztin oder ihre Apotheke oder an irgendeine andere Person Ihres Vertrauens.

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Michi Graudenz (1982 – 2017)

Unter Tränen und in großer Trauer müssen wir leider vom Tod unseres Freundes, Kollegen und langjährigen re:publica- und TINCON-Mitstreiters Michael Martin Graudenz berichten.

Michi war von Anfang an Teil des re:publica-Teams und ist mit uns an den Aufgaben gewachsen, seit 2012 betreute er unsere Events als Technischer Leiter. Seine Firma WECAP war außerdem für die Bühnen-Mitschnitte der Vorträge verantwortlich – die YouTube-Videos der re:publica wurden seit 2012 von Michi und seinen Kolleginnen und Kollegen produziert. Auch alle bisherigen TINCON-Events wurden von Michi und dem WECAP-Team betreut.

Bei der re:publica ließ es sich Michi all die Jahre nicht nehmen, an einem der Party-Abende selbst für die Musik zu sorgen, um gemeinsam mit dem Team und den Gästen bis in die frühen Morgenstunden zu tanzen und zu feiern. Wer als rp-Gast jemals auf einer unserer Parties war, hat mit großer Wahrscheinlichkeit auch schon zu Michis Mix getanzt und gesungen.

Michi war und bleibt nicht nur wichtiger Teil des Kernteams der re:publica, sondern auch ein sehr guter Freund, und wir können kaum glauben, dass er nicht mehr bei uns ist. Die Nachricht von seinem plötzlichen und unerwarteten Tod hat uns enorm erschüttert.

Michi ist am 15. August 2017 im Alter von 34 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben.

Unser tiefstes Beileid gilt seiner Familie, seiner Freundin und allen anderen, die ihn so kannten und lieben wie wir.

Wir trauern. Michi fehlt.

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Autokorrektur

In Gesprächen behaupte ich immer gerne, ich würde mich nicht für Autos interessieren.

Dann erzähle ich von meinem ersten Wagen (einem Renault R4, wie dieser hier, aber in hellblau) oder von meinen diversen echten, also Nicht-BMW-Minis (ich hatte genau so einen Mini Cooper in British Racing Green und später einen gebrauchten, der ein Loch im Boden hatte, durch das man die sehr nahe Straße beobachten konnte). Ich berichte auch nur halb-ironisch davon, dass ich eigentlich gerne in einem kleinen britischen Zweisitzer herumfahren würde.
Read on my dear…

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Why not make Google non-profit?

Es gibt eine etwas kürzere, deutschsprachige Version dieses Textes drüben bei WIRED.

Along with several activists and journalists, I recently had the pleasure of being invited by Google to a meeting with Vint Cerf, whose name should make any German smile when spoken aloud. Mr. Cerf is an incredibly likeable, eloquent and well dressed gentleman with a biography and list of achievements that makes you feel not worthy.

As one of the developers of TCP/IP, he is rightfully recognised as one of the „fathers of the internet“. Since 2005, Cerf is also Vice President and Chief Internet Evangelist of Google.
Read on my dear…

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Spreeblick-Podcast 331: Fast ohne Trump. Nur am Ende kurz.

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MP3 als Download!

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Wir wünschen friedliche Feiertage

allreal

Wir wünschen nicht nur unseren Leserinnen und Lesern möglichst entspannte, glückliche Feiertage mit den Liebsten. Auf dass 2017 ein friedlicheres Jahr wird!

Einen kleinen Weihnachtstext von Johnny gibt es drüben bei WIRED.

Unsere knapp vier Stunden lange Playlist für die Weihnachtstage könnt ihr als Spotify-Nutzerinnen und -Nutzer hier hören und abonnieren. Sie wird gegen Ende immer betrinkenswerter, wir haben das alles für euch getestet. In diesem Sinne: Hau ab, 2016. Komm doch, 2017!

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Soothe Operator

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#Breitscheidplatz

Nach dem furchtbaren Ereignis am 19.12.2016 in Berlin sind unsere Gedanken bei den Opfern, ihren Familien und Freunden.