Wie Zillionen anderer Interweb-Nutzer habe ich mich schon oft gefragt, warum man den E-Mail-Versand nicht vordatieren kann. Abends ‘ne Mail tippen, die erst am nächsten Morgen rausgeht: Technisch sollte das kein Problem sein.
Je länger man jedoch darüber nachdenkt, desto klarer wird: Damit könnte man Regierungen stürzen. Mindestens.
Update: Hier gibt es einen Artikel für OS-X-Nutzer zum Thema. Dem Umsturz steht also nichts mehr im Weg.
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mein newsletter-verteiler kann das…
Alle Kommentare von martin
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irgendwo hab ich das schon mal gesehen… fällt mir aber nicht mehr ein wie das heißt. das ist eines dieser dinge, die man sieht, denkt: “wow, ist ja praktisch”, dann braucht man es aber nie und vergisst es.
Alle Kommentare von Florian
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Interessant wäre es, mails rückzudatieren, also mails jetzt zu schreiben, die bereits gestern rausgingen.
Damit könnte man mehr als Regierungen stürzen.
Alle Kommentare von Shaka_Schulz
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wie man alles komplett durcheinander bringen könnte: laut die frage stellen, was eigentlich nach eMails kommt - denn das kann noch nicht das ende der entwicklung sein, oder?
Alle Kommentare von sabbeljan
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@Shaka_Schulz (3): japp DAS wäre ganz groß. :D
Alle Kommentare von jens
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Mein Exchange-Server (oh nein … böse Technologie!!!!) kann das. Im Menü “Extras” -> “Optionen” -> “Regierungen stürzen”.
Alle Kommentare von Mayweather
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@sabbeljan (4): Darauf hätte ich auch gerne ein Antwort.
Alle Kommentare von Johnny Haeusler
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Hä? Das verstehe ich nicht. Wie soll man denn eine Regierung stürzen können mit einer “vordatierten” Mail? Das passiert doch hin und wieder wenn man offline eine Mail schreibt, diese im Ausgangskorb rumliegt und dann versendet wird (z.B. am nächsten Morgen).
Klar wäre es manchmal praktisch wenn man das steuern könnte, aber wie sollte das irgendwen oder irgendwas stürzen?
Abgesehen davon kann man ja seine Systemuhr auf jede beliebige Zeit stellen um zumindest den Anschein zu erwecken, eine Mail wäre schon gestern oder sogar morgen rausgegangen…
Alle Kommentare von Head
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@sabbeljan (4): E-Mail wird wohl weiter E-Mail heißen. Aber die Technik darunter wird sich verändern. Statt POP3/IMAP wird es etwas anderes geben. Vermutlich wird man irgendwann nur mehr von Kontakten (aka Freunde bei Social Networks) Mails empfangen, bzw. von Kontakten von Kontakten. Newsletter werden komplett durch Feeds abgelöst und Spam ist (in der jetztigen Form) tot.
Alle Kommentare von Florian
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Alles was ich will - Na na na
ist nur die Regierung stürzen
Ich sag alles was ich will - Na na na
ist nur ein paar Köpfe kürzen
Alle Kommentare von nrq
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hm, zurückdatieren fänd ich gut - dann könnte ich millionär werden. ganz einfach: lottozahlen guggn, lottoschein per mail schiggn, datum natürlich VOR der ziehung!!! *ggg*
Alle Kommentare von asaaki
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Also wenn du deine Mails mit Outlook (2003) schreibst, dann geht das recht einfach. Im Mail-Schreib-Fenster “Ansicht” -> “Optionen”, dort dann “Übermittlung verzögern bis” auswählen. Voraussetzung: Rechner muss zu dem gewünschten Übermittlungszeitpunkt online sein und Outlook gestartet.
Es lässt sich über Nachrichtenregeln auch generell festlegen, dass jede Mail z.B. für 5 Minuten verzögert wird, was praktisch sein kann, wenn man zu den Leuten gehört, die oftmals noch ne zweite Mail hinterherschicken, weil sie gerade was vergessen haben.
Alle Kommentare von RamBam
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Du könntest auch alternativ einfach einen Brief (die Dinger aus Papier) schicken….der kommt auch erst ein paar Tage später an, vordatiert quasi…. ;-) P.S.: Exchange kann das wirklich.
Alle Kommentare von Wagna
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@nrq (10): Zitronen! hab’ ich was gewonnen?
Alle Kommentare von Johnny Haeusler
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Wollte es gerade sagen. In Outlook gehts relativ einfach und es gibt auch ein entsprechendes Horde-Plugin.
Allerdings Sinn macht das ja eigentlich wenig. Es sei denn, ich bereite Mails vor, die meine Kunden wirklich erst abends bekommen sollen, damit sie mich nicht noch am selben Tag mit Antwort-Mails bombardieren. (Ziel: “get in the zone”, sicher schonmal gehört).
Wie auch immer. Regierungen stürzen? Öhmm … naja… wohl eher nicht.
Und mit rückdatieren ist das so eine Sache. Sollte man es per (PHP-)Skript verschicken, kann man Datumsangaben im Header verfälschen. Allerdings weiß der Ziel-Mailserver ja trotzdem, wann das Ding bei ihm angekommen ist.
Alle Kommentare von Christoph
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@sabbeljan (4): Jabber / XMPP
Nuff said.
Alle Kommentare von erlehmann
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Wenn das alles in Outlook bzw. Exchange schon geht, dann wundert mich gar nichts mehr. Zum Beispiel auch nicht die Anfragen per Mail bei uns, die nach sofortiger Beantwortung eine “Out of office”-Reply zurücksenden.
Alle Kommentare von Johnny Haeusler
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naja, man kann bei Outlook ja einstellen das man Out of Office ist und trotzdem online sein. Das stört dem ja nicht. Da hat das eine ja nichts mit dem anderen zu tun…
Alle Kommentare von eller82
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Um mal wegzukommen von M$: Mit Groupwise geht das auch, unter Sendeoptionen Datum und Uhrzeit angeben, voilá…
Alle Kommentare von Stiev
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Ach Leute… stellt doch einfach mal die Uhr Eures Computers auf gestern und schickt im Mailprogramm Eurer Wahl eine Mail ab.
Alle Kommentare von DrNI
21
Statt der ganzen Technik-Debatte würde mich schon mal der Gang des langen Nachdenkens von Jonny interessieren, an dessen Ende die gestürzte Regierung steht. Nicht, dass ich die aktuelle regierung stürzen wollte, den Stress will ich mir gar nicht machen, nachher müsste ich noch - Putschisten gleich - die Arbeit selber machen - und alle könnten an meiner Regierungstätigkeit herummäkeln.
Aber wie das gehen sollte, mit einer heute geschriebenen und morgen in der frühe versandten Mail ein Regierung zu stürzen, das würde mich schon interessieren. Und ich bin sicher, wenn ich das erst mal verstanden hätte, käm ich noch auf ganz andere Ideen.
Alle Kommentare von Jörg Friedrich
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Meine Überlegung geht viel weiter in die Zukunft, nichts geht von heute auf morgen … aber eine Mail, die bspw. erst nach Geschehnissen von Belang wichtige, vorher unbekannte Informationen ausliefert (auch z.B. nach dem Tod des Absenders) könnte durchaus spannende Auswirkungen haben – wenn nicht unbedingt staatliche, dann doch sicher gesellschaftliche. Derzeit gehen wir davon aus, dass der Zeitpunkt des Versendens einer Mail ihrem Verfassen zumindest ähnlich ist bzw. dass der Absender die Mail aktiv nach Fertigstellung versendet hat. Was, wenn man davon nicht mehr ausgehen kann?
Alle Kommentare von Johnny Haeusler
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@Jörg Friedrich (21): Wie wärs mit:
1. System für rückdatierte E-Mails erfinden
2. Rückdatierte E-Mail schreiben
3. ???
4. gestürzte Regierung
Nummer 3 müsste man dann halt noch in einer kurzen Brainstorming-Session ausarbeiten. Aber im Großen und Ganzen sollte der Weg klar sein.
Alle Kommentare von Holger Just
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@Johnny Haeusler (22): Du kannst es mal ausprobieren, wie sich das anfühlt indem du ein Beitrag für Spreeblick schreibst und ihn in Wordpress vordatierst.
Alle Kommentare von Florian
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@Florian (24): Daher kam ich drauf, sowas ist ja schon vorgekommen und fühlt sich immer “komisch” an – denn was passiert, wenn sich in der Zwischenzeit (zwischen Verfassen und Veröffentlichen) etwas Grundlegendes geändert hat? Ich finde das immer etwas seltsam.
Alle Kommentare von Johnny Haeusler
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Hm, ich erinnere mich früher konnte man bei uns in der Firma in dem verwendeten Client wie QuickMail (damals Mac-Client) als internes Mail-System (als noch nicht jeder Mitarbeiter Zugriff auf’s Internet hatte) eingesetzt, Mails vordatieren. Das habe ich immer als Reminder-Funktion für mich eingesetzt. Als das Netz aufgemacht wurde und das Vordatieren nicht mehr ging, habe ich das am allermeisten vermisst. Und tue das bis heute. Kalenderalternativen sind irgendwie nicht das Gleiche.
Ob man damit Regierungen stürzen könnte? Habe ich meine Zweifel, dafür lügen die mittlerweise zu professionell auf den Punkt und falls der Lüge überführt ohne nennenswerten Schaden für sich. Tritt doch heute kein Politiker mehr zurück, wenn er Dreck am Stecken hat. Die warten doch alle bis zu ihrem Prozess, der dann üblicherweise von den Gerichten vorzeitig als nicht schlüssig ausgesetzt wird. Die würden die Folgen solcher Mail-Attacken einfach aussitzen.
Alle Kommentare von creezy
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So hat sich die Brockhaus-Redaktion bisher auch immer gefühlt… Die neue Auflage kommt aus der Druckerpresse und ist in diesem Moment schon lange nicht mehr auf dem aktuellsten Stand. Deswegen switchen die jetzt auf Online…
Alle Kommentare von Head
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Leider habe ich übrigens die Erfahrung gemacht, dass das versenden von zeitversetzten Antworten gerne dazu eingesetzt wird, um vorzutäuschen, dass man spätabends noch eifrig bei der Arbeit war (um 23:20 auf die Mails vom Chef reagieren kommt immer gut…und zahlreiches CC nicht vergessen.) Kann man das eigentlich im Nachhinein irgendwie rekonstrurieren? Steht da dann was im Mailheader? Mal probieren.
Alle Kommentare von Wagna
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Konnte das Groupwise nicht schon vor 10 Jahren?
Alle Kommentare von Alex
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Hallo, vielleicht ist futureme.org genau das was du suchst? Für regelmäßige Mails ist das sicher nicht geeignet, ist wohl eher auch ein Experiment als ne ernstzunehmende Anwendung. Trotzdem ganz nett ;)
Alle Kommentare von Pfanni
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@Johnny Haeusler (22): Hä? Liest du gerade “Gärtnern mit Carlos Castaneda” und hattest gerade eine Begegnung mit Mescalito?
Mails schreiben und später absenden ist doch ein uraltes Ding aus der “um Mitternacht sind die Telefontarife billig, also werden Mails dann verschickt” Ära.
Alle Kommentare von Jan(TM)
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@Jan(TM) (31): Ich wünschte! Nee, ich lese immer noch Spook Country (W. Gibson), könnte aber sein, dass der Gedanke durchaus auch damit zu tun hat …
Alle Kommentare von Johnny Haeusler
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@Johnny Haeusler (22): Kennst du die Halfbakery [1] ?
[1] http://www.halfbakery.com/
Alle Kommentare von erlehmann
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@RamBam
Diese Fünf-Minuten-warten-bis-Mail-verschickt-wird-Funktion hab ich bei mir im Blog (den man nämlich auch per Mail abonnieren kann). Sehr praktisch, wenn man noch was vergessen hat. :-)
Alle Kommentare von Henning
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Google-Ingenjör Matt Cutts hat als Tipp fürs emailen, immer ein bißchen zu warten, bis man auf Mails antwortet, damit man nicht in endloses chat-ähnliches Antwort-Gegenantwort-Antwort-Gegenantwort verfällt. Also eine Entschleunigung für Leute, die viele Email-Anfragen erhalten. Aber wenn man eine Email erstmal nur im Entwurfmodus speichert, ist das irgendwie nicht so schick, daher finde ich das vordatieren und dann automatisch versenden eine gute Idee.
Alle Kommentare von Philipp Lenssen
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Das geht auch mit Apple Mail und zwar mit den Mail Scripts von Andreas Amann:
> “Schedule Delivery
> Allows you to send individual messages at predefined times
> (this script uses iCal for scheduling message delivery).”
Alle Kommentare von Markus
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@Markus (36): Okay. Dann zieh ich das jetzt durch. Bereitet euch auf einen Regierungswechsel vor.
Alle Kommentare von Johnny Haeusler
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Darf ich Präsident sein? Darf ich? Darf ich?
(Wer mich jetzt “tomorrows Präsi” nennt, wird exekutiert. Durch Exekutiermaßnahmen. Ich kenn da nix, vor allem keinen Spaß.)
Alle Kommentare von Frédéric Valin
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Das Vordatieren hab ich auch schon Mitte der 90er Jahre im mail-System an der Uni kennengelernt - und fand es praktisch für pünktliche Geburtstagsgrüße, ohne extra in den PC-Pool zu gehen ;-)
Hat jemand einen Vorschlag, wie man dies mit Thunderbird machen kann? Gibt es ein Plug-in?
Danke!
Alle Kommentare von Stefan
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Ich hab in meinem Spam-Mülleimer jetzt schon einige Mails, die ich heute noch garnicht bekommen habe. Eine der Mails bekomme ich sogar erst am 17. Mai 2008 - ich freu mich jetzt schon drauf.
Alle Kommentare von Pumi
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Regierungen stürzen?
Nunja fordere doch einfach Lautstark die Einführung der “Todesstrafe für Korruption im Amt”.
Und bezichtig dann alle Politiker die dagegen sind, ihren Kopf aus der Schlinge ziehen zu wollen.
Alle Kommentare von Jens
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Ah, vielleicht wurde es schon erwähnt, dennoch: http://www.makeuseof.com/dir/lettermelater/
:-)
Alle Kommentare von JKE
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Kann man doch. Z.B. mit EUDORA: “Queue change” / “Send message on or after: …..”
Alle Kommentare von Jeeves