Am Mittwoch habe ich das große Vergnügen, die Podiumsdiskussion Internet total - Wie prägt das Netz die Jugend? zu moderieren.
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Archiv
Diskussion: Internet total - Wie prägt das Netz die Jugend?
Robbot
Normalerweise ist das Publikum auf der Hannover Messe eher hartgesotten. Einen Maschinenbauer haut so schnell nichts um, würde man meinen. Weit gefehlt: japanische Roboter brechen reihenweise die Herzen der stolzesten Männer. Read on, my dear…
Die Sache mit Taiwan
Einige der spannendsten Blogs da draußen sind Reiseblogs. Schön, wenn man sich auf Reisen Zeit zur Reflexion nimmt. Noch schöner, wenn das auf so eloquente wie unterhaltsame Art und Weise geschieht wie bei Liz und Frank, die gerade in der Republik China angekommen sind.
Mit compfight flickr-Fotos feiner finden
Ich weiß, ich bin der Einzige, der noch flickr benutzt. Ihr anderen seid ja damals, als es flickr gefiel, deutsche Nutzer vor zu viel nackter Haut zu beschützen, woanders hin gewechselt. Deswegen müsst Ihr auch gar nicht weiterlesen. Es sei denn, Ihr wollt wissen, wie Ihr doch noch von flickr gesperrte Fotos sehen könnt. Read on, my dear…
Die Bahn. Unseriös.
Die Bahn ist unseriös. Jedenfalls, wenn man versucht, sich in das WLAN am Bahnhof einzuloggen. Read on, my dear…
Katzencontent. Schwarz.
Ist es der analoge, dunkle Neo-Synthie-Sound? Sind es die die beiden Frontfrauen? Ich weiss nicht genau, was mich an der Band so fasziniert. Auf jeden Fall freue ich mich, denn Ladytron sind zurück. Mit neuem Album und Tour. (Promo Mp3 nach dem Sprung) Read on, my dear…
Die Welt ist eine Google
Die Tatsache, dass ich einige Google-Dienste nutze, bedeutet nicht, dass ich mir keine Gedanken darum mache, ob es wirklich so eine clevere Idee ist einem Unternehmen, einem amerikanischen noch dazu, einen Großteil meiner Mailkommunikation, meiner Interessen und bald auch vielleicht noch mein Genom anzuvertrauen.
Auf allen Kanälen: re:publica 2008
Auf der re:publica feiern wir Bergfest. Für alle, die keine Tickets mehr bekommen haben oder aus anderen Gründen nicht dabei sein können gibt es hier eine umfassende Sammlung relevanter Informationsquellen. Overload galore!
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Psycho Girls & Psycow Boys
Vor ein paar Jahren hat Philippe Cohen Solal als einer der Gründer des Gotan Project den Tango in die Clubs und Menschen zum Tanzen gebracht, die schon gar nicht mehr wussten, wie das geht, das mit dem Tanzen. Nun hat der Franzose den Country für sich entdeckt und beglückt uns mit The Moonshine Sessions einem geschmackvollen Indie-Country-MitElektroeinflüssen-Album. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Album zur Hintergrundmusik hipper LatteMachiato-Lokale verkommen wird. Bis dahin: Promo-Mp3 nach dem Klick. Read on, my dear…
Neues von der Musikmesse
Im Zweifel: Analog vor Digital sag ich immer. Ähnlich scheint auch DJ Ramsey zu denken. Anders ist nicht zu erklären, wieso der Mann die Digitalisierung des DJ-Handwerks ignoriert und zu Kompaktkassetten greift. Kassetten! Video nach dem Sprung. Read on, my dear…
iBand: Ich bin der Musikant mit dem iPhone in der Hand
Die Idee, Geräten, die eigentlich nicht zum Musizieren konzipiert wurden, Melodien und Rhythmen zu entreissen, ist nun wirklich nicht neu. Wie gut das geht, haben zum Beispiel die Franzosen von teamtendo schon vor Jahren vorgemacht. Neu hingegen ist, dass Mobiltelefone und tragbare Spielkonsolen – mit der entsprechenden Software ausgestattet – inzwischen einen satten Sound produzieren können, der so gar nicht mehr an ein erbärmliches 8bit-Gefiepse erinnert.
Dann hau doch ab, Du Arsch!
Nebenan, in Frankreich, tobt eine neue Debatte um den Präsidenten, Nicolas Sarkozy. Wieder einmal. Auslöser ist diesmal ein verbaler Ausfall während eines Messebesuches.
Collaborative Songwriting: She Amazed Me
Ehrlich gesagt fliegt eine Band wie Rivo Drei normalerweise unbemerkt unter meinem Musikradar hindurch. Jetzt aber haben die Berliner etwas gemacht, das es allemal wert ist, hier besprochen zu werden.
Knisterdub
Stefan Betke
Für den Resident Advisor-Podcast hat nun Stefan Betke, vielen besser bekannt als Pole, tief in die Dub-Kiste gegriffen und ein knisterknarzendes 49 Minuten-Set abgeliefert.
(Audio nach dem Klick) Read on, my dear…
Weserrakete!
Trägt man sich als Immernochnicht-Berliner mit dem Gedanken, in die Kapitale zu ziehen, so hört man von Leuten wie Martin Riemer oder Andreja hinter nur halbvorgehaltener Hand: Such’ Dir ne Wohnung in Neukölln. Neukölln kommt. Diesmal aber wirklich!
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Coverflow
Erykah Badu will ein analoges Mädchen in einer digitalen Welt sein. Und irgendwie gelingt ihr das mit dem Video zu Honey auch ganz gut. Darin erzählt sie nämlich, was wir verlieren werden, wenn die iTunes, Amazons und Musicloads dieser Welt gewinnen. Die Haptik, das Grossformat, die Seele, den Soul. Recht hat sie! Und ganz nebenbei lädt sie auf ein Spielchen ein: Ich gebe mal zwei vor: Illmatic von Nas und 3 Feet High and Rising von De La Soul … (Video nach dem Klick)
1, 2, 3, Moskau!
Uns anders fernsehen lassen will man bei 3sat. Mit 1-2-3 Moskau könnte das gelingen. Die Idee der Miniserie ist ganz charmant: Katrin Bauerfeind und Henning Wehland unternehmen eine Wettfahrt von Berlin nach Moskau. Mit dem Auto, 3000 Kilometer in sieben Tagen über Polen, Litauen, Lettland und Estland. Unterwegs lösen sie hoffentlich interessante Aufgaben und lernen so Land und Leute kennen. Ein Grund, ab dem 3.3. wieder fern zu sehen. Für eine Woche.
Google, Yahoo, Ask - und danach?
Im Grunde ist es schon erstaunlich, dass die zentralen Traffic- und Aufmerksamkeitsverteiler im Internet mit Technologien arbeiten, die im Wesentlichen deutlich älter sind als das Web. Dass die relevanten Informationen in denen im Netz umherschwirrenden Medienformen wie Text, Ton, Bild und Video in Zukunft sehr viel besser gefunden werden müssen als heute, dürfte klar sein. Wem helfen schon 1.653.733 Treffer?
Wie die Zukunft der Suchmaschinen - jenseits von Google & Co. aussehen kann, beschreibt der von acatech, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften herausgegebene Tagungsband „Wie arbeiten die Suchmaschinen von morgen? Informationstechnische, politische und ökonomische Perspektiven“. Das 140 Seiten starke und lesenswerte PDF kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
[via]
Zu Architektur tanzen: José James
Irgendwann meinte Johnny mal zu mir, es sei so viel schwieriger über Musik zu schreiben, die einem gefalle, als über solche, die man nicht möge. Da hat er wohl Recht. Tatsächlich fällt mir auch gerade nicht sehr viel mehr ein, als das sowohl Elvis Costello als auch Laurie Anderson zugeschriebene Bonmot „Writing about music is like dancing about architecture - it’s a really stupid thing to want to do. (Video nach dem Klick) Read on, my dear…
Babylon Must Fall!
Wahrlich grosses Kopfkino: Rocko Schamoni und Jacques Palminger haben für den WDR das Hörspiel Mutter Tourette und Ihre Kinder produziert. Das gute Stück gibt es (noch eine begrenzte Zeit) zum Download.
(mspro via twitter)
No! Yes! Maybe…Perhaps…Yes
Dass Ja das neue Nein sei, wussten schon vier Düsseldorfer vor zwanzig Jahren. Erfrischend neu ist schon eher, wie LAN die Elektronik endlich aus dem sterilen Studio befreien und auf die Strasse bringen. Video nach dem Klick.
Barbara Preisinger
Barbara Preisingerhübsche kleine das ziemlich bekannte Label ~scape betreibt, hat für die Kollegen drüben bei XLR8R einen Exklusiv-Mix zusammengestellt: Eine Stunde aktueller Musik, zwischen House und Elektro oszillierend. Sehr schön!
Barbara Presinger Mix für XLR8R
[via]
Es liegt was in der Luft: Yael Naim
Es läuft derzeit gut für Yael Naim. Sehr gut sogar. Während Yael Naim hierzulande noch recht unbekannt ist, so ist sie jenseits des Rheins durchaus schon ein kleiner Star.
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ByteFm
Vor ein paar Tagen nölte ich noch an dieser Stelle, klassisches Radio sei tot. Nun, vielleicht atmet es ja doch noch. Zwar nicht im Äther aber im Internet.
Überklang
Fernsehen ist tot. Radio auch. Letzteres hat sich schlicht ins Abseits gedudelt. Sieht man von reinen Wortsendern wie dem Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur und denen im dortigen Programm gut versteckten Musiksendungen von Radiomachern wie Thomas Elbern einmal ab, gibt es kaum noch erträgliche Radiosendungen. Jedenfalls keine in meinem Empfangsbereich.
Das nennt man zukunftsorientiert!
Meine nicht ganz heimliche Leidenschaft gilt der akustischen Markenführung unter besonderer Berücksichtigung des Werbesongs.
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Gabentisch: Andreas
Auf den letzten Drücker haben Spreeblick-Autoren überlegt, welche Geschenke sie unseren Leserinnen und Lesern wirklich ans Herz legen können. Hier sind die Tipps von Andreas, die von Tanja, Johnny, Malte, René und Frédéric findet ihr durch Klick auf die Namen.
Lucky Goddamn Jew
Spreeblick, Deutschlands bestgeschmacklichstes Blog, empfiehlt: Geoff Berner, Kanadier, Ex-Punk und Jude ist auf Tour. Begleitet von Akkordeon, Whiskey und Bier schlägt er den ganz großen Bogen von Folk und Punk über Comedy zu Klezmer. Mit seiner Musik modernisiert Berner den Klezmer und trägt ihn in die Bars und Kneipen dieser Welt. Lieder über den Suff und den Sex - das Leben eben. Das ist intelligent, subtil, mal todtraurig aber meist unfassbar komisch. Read on, my dear…
Trigger Happy
Nach dem E-Book von Cory Doctorow letztens, hier noch ein Buchtipp: Steven Poole, Autor des Klassikers der Computerspieleliteratur „Trigger Happy - Videogames and the Entertainment Revolution“, veröffentlicht sein Buch nun cc-lizensiert im Web.
Tilman Baumgärtel schrieb damals™ über das Buch in der Rohrpostmailingliste:
Wer eine fundierte Auseinandersetzung mit der Kultur von Computerspielen haben will, ist hier richtig. Poole versucht in „Trigger Happy“ nicht weniger als eine erste Ästhetik des Videospiels zu schreiben.
Happy Reading!
[wmmna]
Barbnerdy
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Foto: © barbnerdy
Barbara Hallama, irgendwann zu Barbnerdy mutiert, ist glücklicherweise aber weiterhin Fachfrau für Harthölzer:
(File under: Wenn Spreeblick, das musikalischste Weblog Deutschlands, das Tanzbein schwingt)
[via Netaudio-Mailingliste]






