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Internetsurfen mit dem Wii Balance Board

Ich fand die Metapher des Surfens für das Sich-im-Internet-bewegen schon 1995 blöd. Was hatte das Hocken auf unbequemen Stühlen in schummerigen Räumen noch mal mit Hawaiianischem Wellenreiten zu tun? Nicht viel. Genau!

Nun schicken sich Matthieu und Simon vom DFKI an, dem Internetsurfen eine völlig neue Bedeutung zu geben. Mit Hilfe eine Wii Balance Boards, einem Stück selbstgeschriebener Software und eines Rechners nebst Beamer wird nun gesurft. Zwar immer noch nicht im Wasser, dafür aber über Google Earth:


DirektSurfen

Silver Surfer, anyone?

Disclaimer: Ich bin auch Wissenschaftsverkäufer am DFKI

16 Kommentare

  1. 01

    ich finde das so toll.
    ihr brainiacs!

  2. 02

    es sieht etwas ruckelig aus… und gehen keine Kurven?
    Aber der Ansatz ist toll!

  3. 03

    Mir gefällt’s, aber dieser Akzent…. *ohrenzuhalt*

  4. 04

    Wozu dann noch in den Winterurlaub ;o)

  5. 05

    ich bin zwar ein n00b, aber ich glaube ihr müsst hier mal das schrägschreibe-tag schliessen…:)

  6. 06
    Matthias (the one and only)

    Also die technische Seite ist fast schon trivial. Mal wieder eine von diesen typischen „Warum ist da noch keiner vorher drauf gekommen“ Ideen.

  7. 07
    Johannes

    Die Second Life Variante am Ende sollte mal lieber mit Johnny Chung Lees Headtraecking für Avatar- und Kamerasteuerung umgesetzt werden. Das wär viel spannender als blöde auf dem Brett zu stehen.

  8. 08
  9. 09
    panzi

    Da sollte wer ein Hoverboarding game machen. Hmm. In Kombination mit der Wiimote! Also mit dem Wii-Board steuert man den Fulg des Hoverboars und mit der Wiimote kann man auf Gegner schießen oder irgendetwas weniger destruktives machen. Wäre sicher cool.

  10. 10
  11. 11

    Oh mann ist das SCHLECHT!!!

    /me studiert selber Informatik und hört gerade eine Vorlesung zur Künstl. Intelligenz

  12. 12

    @Mucho: Na, was ist denn daran nun schlecht?

  13. 13
    panzi

    @Mucho: Hab mir auch einmal eine KI Vorlesung in meinen Informatik Studium angehört. So Sachen wie dieses Board kamen da aber nie vor. :/

  14. 14
    Frieder

    lob fuer nintendo dafuer, auf standards zu setzen. durch die verwendung von bluetooth für die übertragung zwischen controller und wii werden solche sachen ja erst möglich – siehe auch die o.g. wiimote-anwendungen von johnny lee. und was da noch kommen wird an controllern, wer weiss?
    wären alle konsolen so gebaut….

  15. 15

    Um ehrlich zu sein: Das Video hat mich überhaupt nicht beeindruckt. Man erkennt gar nicht, ob der „Surfer“ tatsächlich Einfluss auf das Geschehen auf der Leinwand nimmt. Es geht immer nur geradeaus und das mit gleichbleibender Geschwindigkeit. Ich glaube denen zwar, dass das funktioniert (ist ja auch technisch nichts dabei), aber wenn man so etwas präsentiert, sollte man schon zeigen, was die „Erfindung“ drauf hat. Ansonsten produziere ich demnächst mal ein Video, das mich vor einer Beamer-Leinwand zeigt, wie ich mit einem IKEA-Messerblock meinen WoW-Charakter steuere (immer schön geradeaus laufen, immer gleich schnell bleiben…).

  16. 16

    Ach, die Idee ist doch jedenfalls witzig…

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