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Überraschung: Nazis in Deutschland!

Jeder Zynismus verbietet sich bei der aktuellen Affäre um rechtsextremen Terrorismus in Deutschland, mögliche Verstrickungen mit dem Verfassungsschutz und Versäumnisse anderer Behörden.

Und doch, weil wir den Fall gerade wieder hatten, als ich mit einem kurzen Text auf eine Anti-Rechts-Aktion an Schulen hinwies und schon der erste Kommentar nach dem typischen Beißreflex-Muster funktionierte, kann ich mir ein paar Anmerkungen nicht verkneifen.
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Literaturliste Musik Online

Nachfolgend eine unvollständige und größtenteils englischsprachige Literaturliste zu den unter diesem Artikel diskutierten Themen in Sachen Musik, Filesharing, Urheberrechte etc.pp. Die Liste hat uns Mark Chung zur Verfügung gestellt, Ergänzungen sind herzlich willkommen!
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Urheberrechtsdebatte: Offener Brief von Mark Chung an Berthold Seliger

Jetzt wird’s etwas schwierig. Mein Tipp: Wer sich als schnelle Leserin oder schneller Leser nicht mindestens eine halbe Stunde mit den folgenden Inhalten auseinandersetzen kann oder will, wird an diesem Eintrag vermutlich scheitern. Zum Hintergrund:

Für die November-Ausgabe der Zeitschrift KONKRET verfasste der Berliner Konzertveranstalter und Autor Berthold Seliger einen Text mit dem Titel „Die Leistungsschutzgelderpresser – Wie die Kulturindustrie am altbackenen Urheberrecht festhält, um es zu ihren Gunsten auszuschlachten“. Die Kenntnis dieses Textes ist zwingend notwendig, um die weiteren Zeilen verstehen zu können.

Seliger schreibt des Öfteren und durchaus lesenwert über Musik und den Kulturbetrieb in Deutschland (hier eine Auswahl seiner weiteren Texte), im Konkret-Text vertritt er eine Position, die man so oder ähnlich häufiger im Netz lesen kann.

Auf Seligers Text reagierte der Vorsitzende des „Verbands unabhängiger Musikunternehmen e.V.“ (VUT), Mark Chung, mit einem äußerst detaillierten offenen Brief, der zunächst über einen Newsletter-Verteiler die Runde machte und den wir nachfolgend mit Genehmigung auch hier veröffentlichen.
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500.000 kostenlose Schülerzeitungen gegen Neonazis und Rassismus

gegen nazis

Bands wie ZSK, Die Toten Hosen, Die Ärzte, Fettes Brot, die Beatsteaks, Wir sind Helden, Muff Potter und die Donots unterstützen das Projekt „Kein Bock auf Nazis“, das sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler richtet.

Derzeit sammelt die Initiative per Crowdfunding Geld, um eine bundesweit zu verteilende Schülerzeitung drucken zu können, mehr als die Hälfte der zu erreichenden 7.500 Euro sind schon im Topf, aber bis Weihnachten geht da sicher noch mehr!

Alle Infos gibt es hier.

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Zur Volksabstimmung über das S 21-Kündigungsgesetz

In dieser Version verstehe ich kein Wort. Aber es geht angeblich um die Volksabstimmung über das S 21-Kündigungsgesetz.

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Deutschunterricht

Miro Jennerjahn, Mitglied des Sächsischen Landtags für Bündnis 90/Die Grünen, reagiert in dieser Rede auf den NPD-Antrag „Deutsch statt ‘Denglisch’“ im Rahmen der 42. Sitzung des Sächsischen Landtags am 12. Oktober 2011. Und unterhält uns damit vortrefflich.

[via]

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Chris Poole/ moot über Online-Identität

Chris Poole, der unter dem Pseudonym moot für 4chan gestartet hat und danach Canvas gründete, spricht in diesem Vortrag während der Web 2.0 Summit in San Francisco über Online-Identität, über Facebook, über Google. Und er sagt in nicht einmal 10 Minuten mehr als manch anderer Redner in einer Stunde.

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Kurzfilm: Occupy Wall Street

Hinweis: Der Film wurde eigentlich von CoreyOgilvie zu YouTube hochgeladen, seine Version wurde jedoch mit einer Altersgrenze versehen, weshalb ihn hier niemand sehen könnte, der nicht bei YouTube eingeloggt ist.

Es entbehrt natürlich einer gewissen Ironie nicht, dass einer der besten Texte zu den weltweiten Protesten am vergangenen Wochenende im Blog des Werbeblatts Horizont erschien. Offenbar hat Olaf Kolbrück freie Hand bei seinen Texten, worüber wir froh sein können.

Denn Olaf hat recht: Diese Proteste funktionieren nicht allein „von unten“, zu den 99% gehören Mittelstand und Mittelschicht, so es sie denn noch gibt, dazu. Dass dies auch von denen erkannt wird, von denen man es vielleicht nicht erwartet hätte, ist ein gutes Zeichen.

Kann mir jemand erklären, was der Unfug mit dem polizeilichen Entfernen von Sitzunterlagen soll? Was kommt als nächstes? Will man uns die Wollmützen wegnehmen? Oder gar die Schuhe?

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Wenn möglich: Bitte wenden

Wer hätte das gedacht? Es gab in den letzten Jahren so viele Zeitpunkte, an denen ich mir einen noch viel größeren gesellschaftlichen Aufschrei hätte vorstellen können, doch nicht die Debatten um die Netzsperren lösten diesen aus und auch nicht die Absichten im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung.

Stattdessen ist es die CCC-Analyse des so genannten Staatstrojaners und die derzeit zu beobachtenden Auswirkungen dieser Analyse, welche die Bundesrepublik Deutschland am Tipping Point haben ankommen lassen.

Endgültig vorbei sind die Zeiten, in denen man die „Netzwelt“ noch außerhalb der „echten“ betrachten konnte, und in denen man die Sorge um Datenmissbrauch oder digitale Überwachung sträflicherweise als Luxusproblem paranoider Technik-Freaks abstempeln konnte.

Ab jetzt gibt es nur noch eine Welt, nämlich die, in der wir leben. Ob digital oder analog spielt dabei keinerlei Rolle mehr, es gibt keinen Unterschied.
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3rd Arab Bloggers Meeting/ Zero Silence

In der vergangenen Woche fand das 3rd Arab Bloggers Meeting in Tunis statt, der Metronaut war dabei und berichtet von der Konferenz:

Das Besondere an dieser Konferenz ist, dass sie in einem Land stattfindet, das vor zehn Monaten noch von einem Diktator regiert wurde – und jetzt wird hier offen und freizügig über Politik, Mitbestimmung, Bürgerrechte und Freiheit diskutiert. Und das nicht nur hier auf der Konferenz, sondern überall im ganzen Land. Undenkbar noch ein paar Monate zuvor.

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CCC analysiert den Bundestrojaner

Dieses Wortfeld-Video veranschaulicht das, was der Chaos Computer Club am Wochenende veröffentlichte: Die Ergebnisse seiner Analyse des Staatstrojaners, ein erschütterndes Dokument staatlichen Dilettantismus’.

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10 Jahre Google Deutschland

googleGoogle Deutschland feiert heute seinen zehnjährigen Geburtstag – und schaut mit 10jahregoogle.de auf den inländischen Zeitgeist zurück, zeigt alle Doodles dieser Phase und bietet einen kleinen Überblick über das, „was Deutschland in den letzten 10 Jahren bewegt hat“.

Wir gratulieren!

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