Archiv

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14 Milliarden Jahre im Überblick: histography.io

history

Was Datenvisualisierung bringt, wie man auch an Schulen Unterricht in die digitale Zeit bringen könnte, und wie man plötzlich jede Menge derselben damit verbringen kann, in der Geschichte herumzulesen und umherzuschauen … das zeigt http://histography.io.

Das Projekt wurde an der Bezalel Academy of Arts and Design unter der Leitung von Ronel Mor umgesetzt und greift auf Wikipedia-Artikel und YouTube-Videos zu; neue Artikel und Quellen werden automatisch hinzugefügt.

Hier gibt es noch ein wenig mehr Info und eine Präsentation von Matan Stauber – leider verstehe ich dabei kein Wort und weiß daher nicht, was Matan genau gemacht hat bei dem Projekt, aber es ist ganz, ganz großartig. Nur eine Suche habe ich bisher leider nicht gefunden, aber vielleicht kommt die noch.

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The Big Lebowskemoji

Lebowskemoji

Neue Lektüre gefällig?
Wie wäre es mit The Big Lebowksi, komplett mit Emojis erzählt?
Hier entlang bitte!

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Publizieren ohne Website?

Ohne Zusammenhang: Eine Eule.

Vor einer Woche hatte ich in meiner Kolumne für WIRED Germany den Content-Verlagen ans Herz gelegt, ihre Websites einzustampfen. Auf diesen Artikel gab es einige spannende Reaktionen, die mich für die heutige Ausgabe zu weiteren Worten motiviert haben.

Anmerkungen / Kommentare / Ergänzungen können gerne auch hier stattfinden.

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YouTube Music Key

(null)

Vor etwas mehr als einem halben Jahr habe ich über den kommenden Musik-Streamingdienst von Google bzw. YouTube geschrieben und über einige Streitereien hinter den Kulissen.

Damals dachte ich noch, der Spotify-ähnliche Service würde „Music Pass“ heißen. Inzwischen weiß ich, dass der korrekte Name YouTube Music Key ist, und ich habe für Wired.de ein Update über das geschrieben, was da auf uns zukommt. Und warum wir vielleicht bald für YouTube Geld bezahlen werden.

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YouTube und die Alten

johnny

Über einen Tweet von @mspro bin ich gerade auf den Text von Martin Pittenauer bei kleinerdrei.org gestoßen, in dem er sich (zusammengefasst – lest den Text einfach mal) mehr Vielfalt auf YouTube wünscht, damit es eben nicht immer nur um „die jungen Menschen“ dort geht. Martin führt ein paar ältere US-YouTuberinnen und YouTuber als gute Beispiele dafür an, dass man nicht unbedingt 22 Jahre alt sein muss, um tolle Videoformate anbieten zu können.

Da ich nicht mehr 22 bin, erwähnte mspro mich in seinem Tweet, und daher folgen hier ein paar meiner Gedanken dazu. Denn natürlich habe ich / haben wir schon oft darüber nachgedacht, Spreeblick auch verstärkt auf YouTube stattfinden zu lassen. Und es gibt Gründe dafür, warum das bisher nicht (mehr) passiert ist.
Read on my dear…

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Yogscast: Does Santa Claus visit Zombie Pigmen Kids in the Nether in Minecraft at Christmas Time?

yogscast

Guckt mal, deutsche TV-, Radio- und Print-Kolumnisten: Man kann Charity-Weihnachtslieder auch durch den Kakao ziehen, ohne Menschen persönlich zu diffamieren oder ihnen Hoden ins Gesicht zu photoshoppen. Man kann dabei sogar viel lustiger sein als ihr! Doch, doch, das geht! Klar, ist mehr Arbeit und man muss seinem Publikum mehr Humor und Durchblick zumuten als einer Amöbe, aber es geht!
Read on my dear…

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Leute, die tolle Sachen im Netz machen: Hendrik Jasnoch

one week one band

One Week // One Band, so heißt das Tumblr-Blog, das Hendrik Jasnoch ins Leben gerufen hat und so beschreibt:

Every week, one trusted music aficionado (read: a good friend who just can’t say no) takes over the site and showcases one band he or she feels particularly passionate about. Any artist from any country or decade will do – no rules and no canon.

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#rp15: Vorfreude auf die re:publica

re:publica 2015

Mit der soeben neu gestarteten Website geht’s los:

Die nächste re:publica findet vom 5. bis 7. Mai 2015 in der Station Berlin statt. Mit „Finding Europe“ steht auch das Motto fest. Der Vorverkauf startet am Montag, den 10. November 2014, um 12 Uhr.

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Was der netzpolitischen Bewegung fehlt

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Foto der von Beworx gestalteten Geburtstagsmateflasche, geklaut bei irights.info

Auch an dieser Stelle von mir zunächst:
Herzlichen Glückwunsch an Markus und sein Team zu zehn Jahren netzpolitik.org!

Ich hatte für meine FluxFM-Sendung ein Gespräch zum Thema mit Markus Beckedahl geführt, dass ihr weiter unten noch einmal anhören könnt, im Text soll es aber über einen Aspekt des heutigen Kongresses zur Feier gehen.

tl;dr Anger is an energy.

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So erreicht man mich (Update mit Visitenkarte)

johnny haeusler kontakt

Ich habe die Grundidee geklaut, aber ich finde das inspirierende Foto nicht mehr … es war die Rückseite eines LKW – wenn jemand einen Hinweis für mich hat, trage ich die Quelle nach. Dankeschön!

UPDATE Nur wenige Sekunden nach dem Posting hat Moritz die Quelle geliefert.

UPDATE Ich hab’s noch mal anders versucht. Besser?

johnny_contact_neu

UPDATE Nico Hagenburger hat das auch schon länger umgesetzt. Und Kottke verwies vor Jahren schon auf Boris Smus.

UPDATE Ich habe mir das bei Moo als „Luxe“-Visitenkarte drucken lassen und bin sehr begeistert! Wer das auch mal probieren möchte, kann gerne diesen Empfehlungslink benutzen, der mir bei Moo Credits bringt.

moo_card

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Ello World

ello

Ich kenne Paul Budnitz nicht, aber aus der Ferne ist er mir sympathisch. Er produziert für mein Budget viel zu teure, aber sehr schicke Fahrräder, ist der Kopf hinter kidrobot und hat nach den Machern von Diaspora als einer der Ersten die Eier gehabt, einfach mal zu versuchen, einen Facebook-Konkurrenten zu basteln. Weil er Facebook nicht besonders mag.

Hello Ello.
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Ossi Urchs (1954 – 2014)

ossi

Am heutigen 25.9.2014 ist Ossi Urchs nach schwerer Krankheit verstorben.

Nur sporadisch habe ich Ossi in den letzten zwei Jahrzehnten gesehen und gesprochen, hier und da gab es noch ein paar kurze Mails oder Facebook-Nachrichten, unsere letzte Online-Unterhaltung ist ein Jahr her. Doch ich erinnere mich gut an die Zeit Mitte der Neunziger, als ich ihn zuerst aus der Ferne als „Minister for Tomorrow“ im Auftrag eines Zigarettenherstellers ziemlich albern fand, um dann beim ersten persönlichen Treffen festzustellen, dass der Mann einiges auf dem Kasten hatte und zudem einer der wenigen Hippies in Deutschland war, die sich schon sehr, sehr früh für das digitale Netz begeistern konnten.

Wenn es hierzulande jemals einen friedfertigen, spirituellen, aber dennoch kritischen und realistischen Dreadlock-Kopf gegeben hat, den man eher in der frühen US-Westküsten-Online-Tradition von The WELL oder auch der EFF als in der von turbokapitalistischen Startup-Irren sehen konnte, dann war es wohl Ossi Urchs.

Seinen Weg durch die Krankheit in seinem Facebook-Stream dokumentiert zu sehen, löste Bewunderung für seine Offenheit und seinen Mut und Optimismus bei mir aus. Dass er sich genau dort vor etwa zwei Stunden persönlich mit den Worten „Und danke für den Fisch. Und für Eure Freundschaft und Liebe. Ossi Urchs 16.8.1954 – 25.9.2014“ verabschiedet hat, sorgte für ein paar Tränen.

Mein herzliches Beileid geht an seine Familie und Freunde.