Wichtiger Hinweis (November 2008): Die Firma Primacall hat in den vergangenen Monaten mehrfach um Löschung des nachfolgenden Interviews gebeten. Unser Angebot, entsprechende Stellen um eine Gegendarstellung von Primacall zu ergänzen, lehnte das Unternehmen ab. Wir haben uns daher dazu entschlossen, die von Primacall beanstandeten Passagen durch XXX zu ersetzen, den Artikel jedoch nicht komplett zu löschen. Wir möchten weiterhin darauf hinweisen, dass die Aussagen und Meinungen des interviewten Call-Center-Mitarbeiters sowie der Kommentare nicht die Meinung von Redaktion und Verlag widerspiegeln.
Primacall ist ein in Berlin ansässiger Telekommunikationsdienstleister. Am 10. April 2007 unterschrieb Primacall auf Klage der Verbraucherzentrale Berlin eine Unterlassungserklärung. In dieser Unterlassungserklärung verpflichtete sich Primacall, „Privatpersonen ohne deren vorherige Einwilligung nicht mehr zu Werbezwecken anzurufen“. In der vergangenen Woche meldete sich bei uns ein Call Center Agent (CCA) von Primacall. Er behauptete, dass Primacall an der Praxis der Kaltakquise festhalte, also weiterhin Menschen durch sogenannte „Cold Calls“ belästige. Johnny und ich trafen uns mit ihm zum Gespräch.
Spreeblick: Wie bist du zu Primacall gekommen?
CCA: Nachdem ich von jemandem, der da selbst gearbeitet hat, auf der Straße angesprochen worden bin, ob ich nicht einen gut bezahlten, einfachen Job machen möchte, hatte ich dann einige Tage später mein Vorstellungsgepräch zusammen mit 5 anderen Leuten und habe erstmal in der Präsentation ein wenig über die Firma erzählt bekommen, die übrigens ausdrücklich über sich sagt, dass sie kein Callcenter ist, sondern ein Telefonunternehmen.
Spreeblick: Die Firma ist ein Telefonunternehmen, aber du arbeitest innerhalb dessen in der Telefon-Abteilung?
CCA: Ja, sozusagen. Laut Firmenjargon wird meine Abteilung „Aktivierungsbereich“ genannt. Dort werden die Angerufenen „aktiviert“ für einen Rückruf, bei dem dann ein konkreter Vertrag zustande kommen soll.
Spreeblick: Und wie funktioniert diese Aktivierung?
CCA: Telefoniert wird anhand eines vorformulierten Skripts. Wir sollen das Gespräch führen und nicht etwa der Angerufene. Wir sollen möglichst streng nach diesem Skript wörtlich vorgehen, die Vorteile dieses Telefontarifs anpreisen, den wir ihnen verkaufen wollen.
Spreeblick: Darum geht es also – ihr wollt den Leuten einen Telefontarif verkaufen.
CCA: Ja, genau. Wir verkaufen den Leuten einen Tarif für 18,90 € monatlich, mit dem sie kostenlos ins Festnetz und vergünstigt in mobile Netze anrufen können. Dieser Tarif kommt jedoch zu den normalen Anschlussgebühren des Kunden hinzu.
Ziel eines jeden Telefonats ist die so genannte „Aktivierung“, die erreicht man im Schnitt nach 1 ½ bis 2 Minuten Telefonat. Die Aktivierung selbst ist der Mitschnitt, den ich per Knopfdruck am Ende des Telefonats starte.
Ich frage den Kunden nochmals nach seinem vollständigen Vor- und Zunamen, ob er damit einverstanden ist, dass wir ihn noch mal zurückrufen und schließlich, ob er damit einverstanden ist, dass unser Tarif vor jedem seiner Gespräche vorgewählt wird, damit er für 0 Cent pro Minute telefonieren kann. Das Ziel ist, dass der Mitschnitt lediglich aus diesen XXX Fragen und den dazugehörigen Antworten „XXX“ besteht.
Dabei soll insgesamt der Eindruck vermieden werden, dass diese Vereinbarung unverbindlich ist, was es juristisch auf jeden Fall ist. Vielmehr soll bei den Angerufenen der Eindruck entstehen, dass der Vertrag in dem Moment schon geschlossen ist, obwohl das tatsächlich erst beim Rückruf der Fall ist.
In § 7 des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb heißt es:
(1) Unlauter im Sinne von § 3 handelt, wer einen Marktteilnehmer in unzumutbarer Weise belästigt.
(2) Eine unzumutbare Belästigung ist insbesondere anzunehmen
1. bei einer Werbung, obwohl erkennbar ist, dass der Empfänger diese Werbung nicht wünscht;
2. bei einer Werbung mit Telefonanrufen gegenüber Verbrauchern ohne deren Einwilligung oder gegenüber sonstigen Marktteilnehmern ohne deren zumindest mutmaßliche Einwilligung;
3. bei einer Werbung unter Verwendung von automatischen Anrufmaschinen, Faxgeräten oder elektronischer Post, ohne dass eine Einwilligung der Adressaten vorliegt;
Spreeblick: In jedem Fall ruft Ihr an? Also Ihr werdet nicht angerufen, zum Beispiel auf Werbung hin?
CCA: XXX In der Tat ist es jedoch nicht so, dass der einzelne Telefonist anruft, sondern man sitzt an einem Arbeitsplatz, an dem man sich einloggt und an den dann ein Telefonat nach dem anderen weitergeleitet wird. Tatsächlich befindet sich dahinter eine Telefoniermaschine, die mithilfe eines Programms Nummern aus einem Datensatz, in dem sicher hunderte - vermute ich - Leute drinstehen, anruft und sobald am anderen Ende jemand abhebt, wird derjenige dann an einen freien Telefonisten vermittelt. Das heißt ich sehe erst, mit wem ich spreche, wenn derjenige schon abgehoben hat.
Spreeblick: Und wo kommen diese Daten her?
CCA: Woher Primacall diese Daten konkret hat, weiß ich nicht. Ich habe nur einmal mitbekommen, dass ein Kollege einen Teamleiter, der an sich kompetent genug sein müsste, diese Frage zu beantworten, gefragt hat, woher diese Daten eigentlich kommen und dieser hat geantwortet, sie kämen von einem Adressbroker und die Daten kämen von Leuten, die ein Abo haben oder mal bei einem Gewinnspiel mitgemacht und sich dort damit einverstanden gegeben haben, dass diese Daten weitergegeben werden. Was für Abos, Gewinnspiele und Adressbroker das sind, ist überhaupt nicht klar. Wir haben also nur diese Aussage des Teamleiters.
Was man vielleicht dazu sagen muss: Zu diesen Daten gehören nicht nur Name, Adresse und Telefonnummer, sondern in der Maske erscheint auch häufig das korrekte Geburtsdatum, das sind also Angaben, die tatsächlich jemand selber gemacht hat. Inwieweit er mit der Weitergabe seiner Daten einverstanden ist, kann ich nicht beurteilen.
Der Pressestelle der Verbraucherzentrale Berlin zufolge ist es für Teilnehmer an Gewinnspielen in der Regel unmöglich zu erkennen, dass sie der Weitergabe ihrer Daten zustimmen. Noch viel weniger sei es für sie abzusehen, in wessen Hände diese Daten geraten
Spreeblick: Gut, das kann schließlich immer sein, dass man an einer Stelle vergisst ein Kreuzchen zu machen oder ein Häkchen wegzuklicken.
CCA: Ich bin zwar kein Rechtsexperte, halte es aber prinzipiell für heikel, jemanden anzurufen, der nicht ausdrücklich gesagt hat, dass er von der und der Firma angerufen werden möchte. Die Menschen, mit denen ich spreche, müssten dann ja eine sehr weitgehende Erklärung abgegeben haben.
Spreeblick: Wird das denn intern mal thematisiert, dass es sich möglicherweise um XXX handelt?
CCA: Es wird halt als XXX bezeichnet. Das ist der gängige Begriff.
Was interessant daran ist: Bei einer Einverständniserklärung handelt es sich ja üblicherweise um ein Einverständnis, das eine einzelne Person einer bestimmten Firma oder Person gegenüber gibt. Was wir jedoch ausdrücklich als mündliche Anweisung bekommen, ist, dass wir auch in dem Fall, dass wir mit dem Ehepartner des Telefonanschlussinhabers sprechen, eine Aktivierung durchführen sollen, auch dann, wenn die Einverständniserklärung von XXX oder XXX des Anschlussinhabers stammt. Und für den Anschlussinhaber gilt nach meinem Verständnis eine solche Einverständniserklärung nicht.
„Gerade bei diesem Cold Calling kommt es eben darauf an, ob in der Einwilligungserklärung die entsprechenden Unternehmen genannt sind, oder nicht. Wenn sie nicht genannt sind, gehe ich davon aus, dass diese Einwilligungserklärung ungültig ist.“
Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz gegenüber Report München
Spreeblick: Wie ist die Firma hierarchisch aufgebaut? Kennst du den Chef, gibt es so etwas wie einen Betriebsrat?
CCA: Einen Betriebsrat gibt es nicht. Chef oder Vorstand kenne ich nicht, die in der Hierarchie höchststehenden, mit denen ich Kontakt habe, sind die Teamleiter, eine Hierarchiestufe über mir als Telefonisten. Was außerdem interessant ist: Ich habe meinen Arbeitsvertrag nicht mit Primacall abgeschlossen, sondern mit einer anderen Firma, der New Way Telecom GmbH. Die sind irgendwie etwas unsichtbar, stehen zwar im Handelsregister, aber mehr Informationen erhalten wir darüber nicht. Über Primacall hingegen findet man Blogbeiträge und Fernsehberichte.
Spreeblick: Wie habe ich mir denn insgesamt die Arbeitsbedingungen vorzustellen?
CCA: Dieser Aktivierungsbereich, in dem ich arbeite, erstreckt sich über eine ganze Etage, auf der an jedem Arbeitsplatz versucht wird, einen solchen Telefontarif zu verkaufen. Innerhalb des Aktivierungsbereichs gibt es einen größeren Raum mit zwei Arbeitskreisen und zwei kleinere mit jeweils einem Arbeitskreis, von denen jeder über 10 Arbeitsplätze verfügt, so dass man immer hören kann, was links und rechts gesprochen wird. Wenn man da während der Schicht reinkommt, ist das schon ein ziemliches Stimmengewirr.
Die Kollegen lernt man nur sehr langsam kennen. Es herrscht zwar eine ziemlich lockere Atmosphäre unter den Telefonisten, aber von den Teamleitern aus ist schon ein deutlicher Druck zu spüren. Die gehen im 30-Minuten-Takt rum und beobachten uns, machen sich Notizen, und wenn sie dann auf deiner Aktivierungsliste, auf der wir immer eintragen müssen, wenn wir einen weiteren Kunden aktiviert haben, die Zahl deiner bisher getätigten Aktivierungen sehen, dann schreiben sie dir eine Uhrzeit hin und eine Zahl.
Das soll besagen, dass du beispielsweise innerhalb der nächsten Stunde 3 Aktivierungen mehr getätigt haben sollst. Das sind meistens komplett unerreichbare Zahlen. Einmal habe ich es fast geschafft – da hatte ich bei Ablauf der Zeit nur eine Aktivierung zu wenig. Manchmal schreiben dir die Teamleiter auch so einen Spruch wie „Sie können das besser“ oder „Jetzt aber los“ auf deinen Zettel. Es gibt also schon Druck.
Außerdem gibt es in den Pausen regelmäßig Ansprachen. Während dieser Ansprachen wird dann beispielsweise gefragt: „Wer von ihnen hat denn heute schon über 15 Aktivierungen erreicht?“. Dann wird den zwei oder drei besten einzeln applaudiert, manchmal wird dann auch darauf eingegangen, wer denn erst eine oder zwei bis zur Pause geschafft hat. Denen wird dann gesagt, dass sie sich ranhalten sollen.
Eine Teamleiterin meinte wörtlich: „Bevor wir hier nicht einen Durchschnitt von 10 Aktivierungen haben, geht mir heute keiner nach Hause.“ Dieser Durchschnitt wurde nicht erreicht, es gab allerdings keine Konsequenzen.
Mir ist es auch mal passiert, dass ich nach 2 Stunden erst 2 Leute aktiviert hatte. Ich musste mich dann neben einen „erfolgreicheren“ Kollegen setzen, der mir Tipps geben sollte. Und einmal habe ich mitbekommen wie zwei Teamleiter zusammen mit einem Telefonisten gesprochen haben und gefragt haben „Ja, warum sind Sie denn so schlecht? Woran liegt das bei Ihnen? Sie sind ja hier das schwächste Glied in der Kette!“
„[...] das globale Wirtschaftssystem [...] basiert auf der strukturellen Überforderung.
Es scheint, als gebe es keine Räume jenseits des Geldverdienens. Die Anforderungen sind nie abgeschlossen, der Wettkampf ist nie zu Ende. Was bleibt vom Subjekt? Der Unterschied zwischen Wunsch und Wirklichkeit.“
Ernst-Wilhelm Händler in der SZ
Spreeblick: Kennen die Angerufenen eigentlich Primacall?
CCA: Zumindest die Leute, die ich bisher angerufen habe, haben noch nie etwas von Primacall gehört. Es sind viele dabei, die aufgrund der ersten paar Sätze denken, wir seien von der Telekom.
Spreeblick: Das ist auch nachvollziehbar. Denn am Anfang des Gesprächsleitfadens heißt es: „Sind Sie Telekomkunde?“ - „Wunderbar, dann berate ich Sie jetzt kurz über unseren Spartarif.“ Das legt nahe, du riefest als Angestellter der Telekom an. Du sagst zwar im allerersten Satz: „Ich rufe im Auftrag der Primacall an“, aber dieser Abschnitt allein suggeriert etwas anderes.
CCA: Genau. Das ist zwar nicht das einzige Mal, dass der Firmenname auftaucht, allerdings kann der Name Primacall durchaus als Bezeichnung für einen Spartarif gehalten werden. Nur in der Gesprächseröffnung ist Primacall im Zusammenhang als Firmenname erkennbar. Psychologisch ist das ein Moment, zu dem der Angerufene noch gar nicht aufmerksam zuhört.
Aber auch wenn ich den Eindruck habe, dass der Angerufene annimmt, ich sei von der Telekom, jedoch nicht explizit nachfragt, XXX. Wenn der Angerufene aber so etwas sagt wie: „Aber ich bin mit der Telekom ja überhaupt nicht zufrieden“, dann sollen wir natürlich sofort einschreiten und uns als unabhängiges Unternehmen identifizieren.
Spreeblick: Wie sind denn normalerweise die Reaktionen von den Angerufenen?
CCA: Innerhalb einer Schicht von 5 Stunden rufe ich ungefähr XXX Menschen an und bringe es auf ungefähr 4-6 Aktivierungen. Es gibt jedoch auch Mitarbeiter, die bis zu 10 Aktivierungen schaffen, ein paar wenige sogar bis zu 20. Diejenigen, die schon länger dabei sind, bekommen jedoch auch mehr Telefonate zugestellt als ich.
Ich habe zwischen den Telefonaten noch ein wenig Zeit, mich zu sammeln. Die Profis kriegen wirklich ohne Unterbrechung ein Gespräch nach dem anderen rein. Die meisten Angerufenen aber haben Bedenken, Einwände, mit denen diskutiere ich dann eine Weile rum, die legen dann auf. Es sind jedoch ganz wenige, ganz grob geschätzt vielleicht 50/60 von den insgesamt 200-250 Angerufenen im Rahmen einer fünfstündigen Schicht, die sofort, nachdem sie erfahren haben, worum es geht, deutlich sagen, dass sie nicht interessiert sind und auflegen. Die meisten lassen sich auf eine Diskussion ein, die auf einem deutlich ungleichen Informationsverhältnis basiert.
Neben dem Gesprächsleitfaden haben die CCAs auch noch einen Merkzettel, auf dem die „Einwandbehandlung“ festgehalten ist. Dort sind die statistisch gesehen häufigsten Einwände vermerkt samt entkräftenden Argumenten, die angebracht werden sollen.
Spreeblick: Es sind also tatsächlich so wenige dabei, die von vornherein sagen „Lassen Sie mich in Ruhe“. Das hätte ich nicht gedacht.
CCA: Ja. Dabei spielt aber auch eine Rolle, dass unter den Angerufenen selten junge Leute sind. Es werden zwar nicht gezielt Rentner angerufen, aber angesichts des Bevölkerungsdurchschnitts, der nun mal alt ist, spreche ich öfter mit älteren Menschen. Es sind noch weniger Menschen, die auf meinen Anruf hin sagen „Das, was Sie machen, ist doch illegal“ oder „Ich habe Ihnen doch gar kein Einverständnis gegeben, dass Sie mich anrufen“, also Menschen, die ahnen, dass es sich um Cold Calls handeln könnte.
Spreeblick: Aber das kommt schon vor?
CCA: Verdammt selten. Ich habe bisher erst mit ungefähr 8, 9 Leuten gesprochen, die dieses Bewusstsein an mich herangetragen haben. Schade ist, dass die meistens unheimlich hysterisch werden oder sagen „Das, was Sie machen, ist doch illegal!“ und einfach auflegen. Nur bei 2 oder 3 Leuten habe ich den Eindruck gehabt, dass sie auch weitere Schritte einlegen, um dagegen vorzugehen. Die haben meinen Namen notiert und den der Firma.
Spreeblick: Warum hast du dich eigentlich konkret an uns gewendet?
CCA: Das kam so: Ich hab vorher gedacht, dass es sich um einen sauberen Job handelt, dass ich mit Leuten spreche, die in einem Kundencenter anrufen und war dann nach meinem ersten Arbeitstag schon ziemlich desillusioniert, wie durchindustrialisiert die Arbeit ist. Wie am Fließband. Und andererseits ist mir mehr aufgefallen, wie falsch die Leute mit solchen Anrufen umgehen, denn der einzige richtige Umgang wäre zu sagen „Ich bin nicht interessiert, rufen Sie mich nie wieder an“ und aufzulegen. Das begegnet mir aber so unglaublich selten, dass ich mir gedacht hab, dass man die Leute darüber informieren muss. Deshalb bin ich an Spreeblick herangetreten.
Spreeblick: Und doch sicher auch, um die Leute darüber zu informieren, dass man darauf aufpassen sollte, ob und unter welchen Bedingungen, man seine Daten freigibt.
CCA: Ja, genau. Damit vielleicht die Spreeblickleser, die ja selbst sicher gut informiert sind, diese Problematik vielleicht auch mal in ihrem Umkreis thematisieren.
Ich wollte noch zusammenfassen: Es gibt prinzipiell 3 mögliche Ausgänge eines Telefonats: „aktiviert“, „nicht erreicht“, in dem Fall, wenn man beispielsweise das Kind am Apparat hatte.
Diese Nummer wird dann in der nächsten Schicht noch mal angerufen, oder „storniert“, für die Fälle, in denen der Angerufene sagt, er sei nicht interessiert und auflegt. Wir haben den Eindruck vermittelt bekommen, dass diese „stornierten“ Daten komplett aus dem Datensatz gelöscht und nicht mehr angerufen werden. XXX. Ob die wirklich gelöscht werden, kann ich nicht genau sagen. Ich habe nur einmal gehört, dass ein Teamleiter auf mehrmaliges Nachfragen eines Kollegen geantwortet hat, dass einige dieser „stornierten“ Nummern XXX.
Das klingt dann schon nach Cold Call, meiner Ansicht nach. Und erst recht die Anweisung, die wir auch ausdrücklich mündlich bekommen, sei es von anderen Telefonisten oder auch Teamleitern: Wenn wir jemanden am Apparat haben, der nicht der Inhaber des Anschlusses ist, von dem die Daten stammen, zum Beispiel der Nachmieter, der den Anschluss übernommen hat oder einfach jemand, der sagt, dass wir uns verwählt hätten, dann sollen wir sagen „Nein, verwählt gibt´s nicht, wer sind Sie denn?“ oder „Wessen Anschluss ist das denn hier? Ich habe nämlich ein gutes Angebot für Sie.“ Dieser Angerufene hat ganz eindeutig nie ein Einverständnis darüber abgegeben, dass er angerufen werden möchte.

01
Anstatt solche Firmen auszurotten sollte man lieber die Rentner aufklären. Ich dachte zwar das sei schon geschehen, aber die Rentner freuen sich immer noch über Telefonate jeglicher Art. Warum begreifen sie nicht das es keine Anrufe in dieser Form von seriösen Firmen gibt??
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Unglaublich.
Es sollte mal jemand darüber berichten, was mit all den Konsumentendaten passiert, die mit “Edecards” oder anderen Kundenkarten gesammelt werden.
So etwas derartig Dreistes.
Vielen Dank für den Artikel.
Eine Bitte an alle aktiven Blogger : Tragt es weiter.
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Das ist also die “große Sache” von der ihr vor einigen Tagen die Rede war?
Sehr toller Beitrag. Danke für die Aufklärung.
Ich hoffe mal, die Firma Primacall wird nicht in den nächsten Tagen ´ne Abmahnung schicken.
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das war also der geheime informant…
naja nicht viel neus für mich, doch die welt besteht nicht nur aus mir (glaube ich zumindest zu wissen) und ich finde es gut, dass das thema mal näher beleuchtet wird, grad bei dem medium internet muss man heute höllisch aufpassen welche daten man wo preis gibt…
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@ sonnenscheinguru
es war nicht als “große sache” angekündigt ;)
Danke für die guten Wünsche!
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ihr habt mit günter wallraff geredet, gelle?
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Kann alles bestätigen, was der Gute gesagt hat. Ein Freund von mir war auch bei diesem Unternehmen beschäftigt. Er hat aber ein schlechtes Gewissen bekommen und aufgehört, weil ihm die Machenschaften der Firma ebenfalls aufgefallen waren.
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aufgrund eigener erfahrung (mit alten menschen, nicht so sehr mit cold calls) denke ich, dass ein großes problem in einem fehlenden misstrauen gegenüber solcher vermatkungsaktivitäten bzw. der technischen möglichkeiten liegen kann. meine großmutter wird mit täglich durchschnittlich(!) 20 direkt an sie adressierten werbebriefen und gewinnspielaufforderungen (”die aktivierung der garantierten gewinnchance kostet nur 40 €”) bombardiert. leider ist sie immernoch der meinung, dass grundätzlich jemand, der sich an sie wendet, zunächst nichts nachteiliges im schilde führen wird und außerdem sei der brief ja direkt an sie adressiert. eine sehr edle haltung, aber da sie auch antwortet und geld verschickt, eine verdammt teure!
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Habt ihr Primacall um Stellungnahme gebeten?
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Schön, dass Ihr Euch doch getraut habt!
XXX
“Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer unbefugt das nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen auf einen Tonträger aufnimmt”
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Adressen kann man mieten, zum Beispiel hier:
http://www.adressfit,de/datenkarten.php
Schon erstaunlich, nach was da die Adressen alles selktiert werden können. Wenn das Geburtsdatum bei den Adressen beisteht, lässt sich das bestimmt machen, gezielt nur Adressen älterer Mitbürger zu mieten.
Zur New Way Telecom GmbH findet sich im Handelsregister folgendes:
Neueintragung vom 12.06.2003
HRB 89121:
New Way Telecom GmbH
Neue Schönhauser Str. 19
10178 Berlin
Gegenstand des Unternehmens: Der Verkauf von Kommunikationsanlagen. Stammkapital 25.000 EUR. Geschäftsführer:[edit Malte: lieber nicht] . Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Der Gesellschaftsvertrag ist am 23. April 2003 abgeschlossen. Ist ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Einzelvertretungsbefugnis kann erteilt werden. Der Geschäftsführer[edit Malte] hat Einzelvertretungsbefugnis und darf Rechtsgeschäfte mit sich selbst oder mit sich als Vertreter Dritter abschließen. Als nicht eingetragen wird veröffentlicht: Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen im Bundesanzeiger.
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Auch ich kenne aus eigener Erfahrung und aus den Berichten von Freunden einige solche Unternehmen von innen. Ich war seinerzeit bei dem großen Echo auf den Wallraff-Bericht schon überrascht und bin es nun wieder. Ich ging davon aus, dass die Methoden inzwischen allen bekannt seinen. Offenbar nicht… sonst würde dieses Geschäftskonzept ja auch nicht mehr funktionieren. Also tut weitere Aufklärung offenbar not… (Dank an Spreeblick!)
13
XXX
Na - dann bin ich mal froh, dass ich weder im Telefonbuch stehe, noch bei Preisausschreiben mitmache…
CU
14
Was werdet ihr machen, wenn ihr nun ne Abmahnung bekämt? Zurück klagen?
Nur mal gesetzt den Fall, ich hoffe natürlich nicht, dass es passiert…
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Da ist Euer Gesprächspartner (nehme ich jetzt einfach mal so an) ja glatt bei Kerner gewesen. Soll wohl ein großes Ding werden.
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Um den Datenkraken Futter zu geben muß man keine Edecard haben oder an Gewinnspielen teilnehmen. Ich habe mir mal die Mühe gemacht nachzuforschen woher die Grünen, von denen ich auf einmal nette Posteinladungen zu Veranstaltungen bekam, denn meine Adresse hatten. Nach langem Schweigen und offenbar allseitigem Nicht-Zuständig-Fühlen bekam ich von der Bundesgeschäftsstelle der Grünen die Auskunft, sie hätten die Daten von Foodwatch, bei denen ich mal eine Online-Petition unterzeichnet hatte. Foodwatch hat sich auf meine Nachfragen per Mail nie geäußert.
Soviel nur zum Thema “die Guten” und “die Bösen”.
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@ Nico:
Haben wir aus folgendem Grund nicht: Sie haben gerade erst eine Unterlassungserklärung abgegeben, haben vorher diese Praktiken immer geleugnet und werden es immer noch tun.
Stattdessen habe ich die Verbraucherzentrale informiert. Erschien mir sinnvoller.
@ Stephan
?
@ Lipska
Verkaufen nicht sogar Ämter Daten?
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ein einfaches und hoch(!)wirksames mittel ist folgender satz an anfang des gesprächs: “einen moment, sie haben doch sicher nichts dagegen, dass ich unser gespräch aufzeichne…”. “klick” da legen die primacalls der welt auf. oder auch - wenn du zeit hast - in stundenlage diskussionen verwickeln. dann schafft keiner seinen schnitt. aber das erste funktioniert und derzeit ruft niemand mehr an.
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@ Malte
“Verkaufen nicht sogar Ämter Daten?”
Jau, zum Beispiel Einwohnermelde an die GEZ.
Und die schreiben dann Drohbriefe an Hunde und Neugeborene. ;-)
Pax
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Ein Artikel, der die Verhältnisse gut schildert. Aber was kann der konkrete “Telefondienstleistungsverbraucher” machen? Auf so ein krummes Geschäft einzugehen ist das eine, die öfter auftretende Belästigung das andere. Ich sage meist freundlich aber bestimmt, daß ich nicht mehr angerufen werden möchte. Aber der nächste Anruf kommt bestimmt, wenn auch vielleicht von einer anderen Firma. Dann kann ich wieder sagen, daß ich nicht mehr angerufen werden möchte. Und so weiter und so fort. Besonders nett wird es, wenn man gar keinen Festnetzanschluß mehr hat, aber über O2 Genion o.ä. unter einer Festnetznummer zu erreichen ist - dann hat man womöglich den Telefonterroristen immer in der Hosentasche.
Ich habe mir auch schon überlegt, zumindest für das Festnetz die entsprechenden Nummern automatisch abwimmeln zu lassen - technische Ausstattung wäre vorhanden. Aber möchte ich alle Gespräche mit nicht übermittelter Rufnummer nicht annehmen? Und der nächste Anruf kommt bestimmt… mit einer anderen Nummer.
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Bei so einem Artikel bekomme ich einen Hals bis Meppen XXX
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Interessanterweise ist bei mir momentan jegliches Gespräch sofort vorbei, wenn ich meinem Gegenüber sage, dass er/sie da gerade einen gewerblichen Anschluss dran hat.
Gibt’s da im Moment mehr Ärger, weil mehr Gewerbetreibende tatsächlich solche “Telefonunternehmen” melden? Habt ihr dazu was erfahren?
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Bin über Foxxis Blog hierauf gestoßen, will nur soviel sagen: Ich bin selbst Telephonist und es läuft nicht überall so. Ich arbeite für die erfolgreichste Regionalzeitung Österreichs und ich habe kein Problem damit wenn jemand meine Gespräche aufzeichnen möchte. Nicht alle sind so, und die mit denen ihr jeden Tag sprecht, machen auch nur ihren Job. Kein Witz.
Natürlich ärgern die ständigen Anrufe, aber ich lebe davon, kann mir jemand böse sein? Allerdings ist es auch bei unserem Unternehmen nicht ganz klar, woher die Daten kommen, auf jeden Fall werden sie bei anderen Firmen “eingekauft” und nicht einfach aus dem Telephonbuch geholt. bleibt kritisch aber denkt über Lösungen nach anstatt euch nur über den aktuellen Zustand zu ärgern.
lg Matt Gambler (mattgambler.blog.de)
24
@Matt
wir sollen uns also Geschäftsmodelle für Firmen überlegen, die uns täglich mit Anrufen bombadieren bis wir nachgeben und deren produkte ordern?
GEHT’S NOCH?
und ja wir können dir bösen sein, wenn du davon lebst; genauso wie einem Hütchenspieler, Taschendieb oderüber subventionierten Manager…
hey die verdienen auch nur ihren Lebensunterhalt, is ja nüx schlimmes bei!
zu Thema:
das Problem bei solchen Berichten ist ja mitlerweile, das man für Kritik abgemahnt werden kann…
selbst wenn alles der Wahrheit entspräche (was es hier wohl tut, ich vertrau euch Jungens ;) ) schädigt das ja dem Rufe des Unternehmens…
kommt hoffentlich nicht soweit wie in den USA wo jetzt mitlerweile auch Restaurantkritiker wegen Verrissen verklagt wurden…
25
Kann mich meinem Vorpster nur anschließen. Nur weil jemand seine Brötchen mit einem rechtlich zweifelhaften Job verdient, macht das den ungewollten Telefonterror noch lange nicht legitim.
Im übrigen wollte ich noch etwas zur New Way Telecom loswerden: Die Geschäftsform und die Einlage (GmbH und minimale Einlage von 25000 €) hören sich für mich nach maximaler Risikoabsicherung bei minimalem Einsatz an … .
26
hohoho - bei “seriösen firmen” siehts also anders aus? so’n quatsch. läuft doch bei allen gleich: die damen und herren in magenta tun nichts anderes, können aber behaupten, dass bereits eine “geschäftsbeziehung” mit dem kunden besteht und haben - wie praktisch - noch detailliertere datensätze.
27
@29
falsch, dann müssten sie eine ltd mit einem euro gründen.
28
@Matt: Mal angenommen, jemand würde Dir Geld dafür bezahlen, dass Du jeden Morgen ein Häufchen vor meine Haustür setzt, dann fände ich das auch nicht gut. Auch wenn Du das Geld brauchst.
Frank
29
So mag ich den Spreeblick, tolles Interview. Schade nur, dass es sowas nicht mehr als Podcast gibt.
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prima, das ist “journalismus” von einem der größten und bekanntesten blogs in deutschland:
- ein einseitiges interview, ohne den beschuldigten um stellungnahme zu bitten
- daten aus dem handelsregister werden zensiert (”nee, lieber nicht”)
meint ihr ernsthaft, dass irgendjemand außerhalb eurer seltsamen szene zeit hat, sich mit so nem halbgaren kram zu befassen? da schlage ich doch lieber, bei aller kritik an derselben, die zeitung auf und weiß, dass wenigstens in den meisten fällen alle beteiligten namen genannt, die hintergründe recherchiert und der journalistischen ausgewogenheit genüge getan wurde.
31
@Stephan (7) (Stephan)
Gut, dass dein Freund da aufgehört hat - offenbar ist das nicht mal eine Seltenheit. Praktisch täglich fangen da mehrere Telefonisten neu an. Und irgendwie müssen deren Arbeitsplätze ja vorher freigeworden sein…
@Demona (11) (Petra)
Juristisch sind die, die solche Anrufe organisieren, offenbar sehr, sehr bewandert. Grundsätzlich ist, bei aller Vagheit, gut abgesichert, dass der Angerufene dem Unternehmen nichts kann (siehe dazu diesen interessanten heise-Beitrag über Tele2).
Was §201 angeht, wird das mit einem kurzen “Ich mache jetzt von Ihrem Einverständnis kurz einen Mitschnitt” o.Ä. geregelt, wobei eine wissentliche Teilnahme an diesem Mitschnitt dann wohl als “Befugnis” gewertet wird.
@Lipska (16) (PS)
Achte gut darauf, dass das auch für die, mit denen du einen Telefonanschluss teilst, gilt. Wie mucknich weiter oben richtig sagt: Aufklärung tut not.
32
Noch ein Tipp:
Wenn ihr meint ihr müsst ins Telefonbuch…
Nie mit Angabe der Straße. Schober & andere nutzen diese zur Adressgewinnung ob vom Herausgeber verboten oder nicht. Man kann solche Datensätze bestimmt ja auch erwerben bei DeTeMedien und Töchter.
Neulich beim Einwohnermeldeamt…
bei Eheschließung, Geburt, etc. kann man dies hier kostenlos im Amtsblatt (mit Angabe der Straße) veröffentlichen.
Die Stadt hier hat sich dann gleich was unterschrieben lassen dass die Angaben durch dritte zur Werbung genutzt werden können.
Na dann doch lieber ne Anzeige ohne Angabe der Straße ;-)
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hehe, gestern abend hab ich noch günther wallraff bei kerner gesehen…
meine meinung zu diesen callcentern ist: arbeitsplätze schaffen kann man auch anders. ist ja schön, wenn 32% der callcenterbetreiber diesen dubiosen “ehrenkodex” unterschreiben, aber alle anderen bleiben schlicht und einfach ausbeuter.
34
@tim
Danke für den Hinweis
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/17/0,4070,5553041-5,00.html
35
@Informer (36): Witzig, grade als ich den verlinkten Heise-Artikel gelesen habe, kam tatsächlich ein Anruf von Tele2 :-) Das Gespräch kam aber nicht soweit, als dass ich den Inhalt hätte verifizieren können.
36
Irgendwie ist das wieder typisch für unseren Staat. Trojaner werden gegen den Bürger eingesetzt, aber wenn es darum geht den Bürger vor solchen Cold Calls zu schützen passiert gar nix.
Meiner Meinung nach gibt es zwei Möglichkeiten:
- Telefongeschäfte insgesamt verbieten (Ich glaube das fordert der Wallraff auch).
- Anrufe von Gewerblichen mit unterdrückter Nummer verbieten.
Am meisten ärgert mich an der Sache, dass man normal keine Möglichkeit hat den Callcentern mal zu zeigen wo der Frosch die Locken hat, da man ja eben nicht weiß mit wem man es zu tun hat.
37
@andruschka (26) (diaet)
Liegt wohl eher daran, dass sich Gewerbetreibende als Kunden oftmals nicht lohnen. Bei der Primacall z.B. wird Telefonisten explizit gesagt, dass Geschäftsanschlüsse nicht “ativiert” werden dürfen, weil die mehr telefonieren, als sie durch den Preis einer Flatrate bezahlen. Oder kurz: Das lohnt sich nicht.
Ich rate aber davon ab, nur um Anrufer abzuwimmeln jetzt jedesmal zu sagen: “Das hier ist ein Geschäftsanschluss.” Sonst kriegt man womöglich bald Anrufe mit Angeboten speziell für das Geschäft.
@jan (27) (Matt Gambler)
Auch wenn das schon von anderen angebracht wurde: Sicher macht ein Telefonist, der die Leute mit unerwarteten Anrufen nervt, nur seinen Job. Aber jung sein und das Geld zu brauchen sollte IMHO kein Grund sein, seine Moral zu Hause zu lassen und notfalls für den Teufel zu arbeiten.
@Sebastian Sachse (35) (micke)
Naja: Macht es für dich einen so großen Unterschied, was das Problem betrifft, ob dieser Artikel einseitig ist oder nicht?
Fühl dich doch auf die Thematik aufmerksam gemacht und sprich es mal unter Freunden und vielleicht bei nächster Gelegenheit in der Verwandtschaft an. Das (und nicht etwa “Beschuldigungen”) ist es, worum es hier geht.
38
Auch lustig als “Gegenwehr” ist dieses Skript. Ich hatte aber noch nicht die Nerven, es auszuprobieren und bevorzuge die Methode “sofort auflegen” bzw. gehe bei Anrufen ohne Nummernübermittlung nicht dran:
http://www.xs4all.nl/~egbg/duits.pdf
39
@Marcus
Danke … das ist ja mal eine nette Argumentationshilfe.
40
tja, Kaltaquise ist halt XXX ….
und was Rentner so alles machen sieht man ja in den wöchentlichen Reportagen über die Kaffeefahrten……
41
Was steht denn in diesen Daten drin? “Nur” die Adresse und so, oder haben die Primacall - Agenten auch meine Kontodaten vorliegen wenn sie mich anrufen?
42
@47 (Ben)
In aller Regel stehen das Geschlecht, der volle Name, die volle Adresse und das Geburtsdatum drin. Letzteres ist am häufigsten unzutreffend, aber immer noch sehr oft korrekt.
Das ist alles. Kontodaten werden auch erst dann abgefragt, wenn ein Rückruf die “Aktivierung” bestätigt und den juristisch verbindlichen Vertrag schließen soll.
43
@44
Danke, das ist echt klasse!
@G (36)
Oh, das war mir nicht klar, dass der Mitschnitt angekündigt wird.
Meine eigene Erfahrung bezog sich auf das Mitschneiden/Mithören “zu Schulungszwecken”. Wenn Primacall diese Form von Überwachung nicht praktiziert, war mein Hinweis natürlich fehl am Platz. In dem von Dir verlinkten Heise-Artikel wird eine solche Praxis beschrieben: “Die Gespräche werden ständig überwacht und abgehört.”
44
Phu also, sehr weitreichendes Thema.
Grundlage dieser Diskussion sollte eigentlich das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sein und ich finde es ein bisschen Schade das Spreeblick da nicht auch ein bisschen auf die rechtliche Seite guckt.
Zum Thema “wo haben die eigentlich meine Daten her”:
Das BDSG regelt ganz klar die Weitergabe/Vermietung/Verkauf von Adressen. Es ist jedem adressverarbeitendem Unternehmen erlaubt diese Adressen in Form von Listen weiterzugeben.
Dabei gilt es allerdings einige Kriterien zu beachten.
1. Der Adressat muss aktiv in die Weiterverarbeitung seiner Daten eingewilligt haben. D.h. er muss ein entsprechendes Häckchen sowohl im Web oder z.B. auf einer Postkarte selbstständig setzen. Eine bereits aktivierte Checkbox oder ein Text nach dem Motto “Ich bin damit einverstanden das ….” ist nicht rechtsgültig.
2. Diese Adresslisten dürfen nur in einem bestimmten Format weitergeben werden. Man darf zum Beispiel Adressen aus einer Datenbank immer nur nach EINEM Kriterium selektieren. z.B. Einkommen oder Altersdurchschnitt oder Interesse an einem bestimmten Thema, etc. pp.
Einer der größten Adresshändler in Deutschland ist z.B. die Deutsche Post … hier kann man z.B. Verschickungen an alle Haushalte aus einem bestimmten PLZ Gebiet durchführen.
Es gibt noch viele weitere Unternehmen, z.B. Anbieter von Mailaccounts, Bonuskartens, Creditreform, Schufa etc. pp.
Das Einwohnermeldeamt darf Adressen, nach meiner Kenntnis, ohne Anfrage nur an Organisationen des öffentlichen Rechts herausgeben. Gegenüber Privatunternehmen darf nur dann Auskunft gegeben werden, wenn das anfragende Unternehmen bereits eine Adresse der Person nennen kann die überprüft werden soll. (z.B. bei Umzug, Ummeldung, Heirat)
Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es?
Das BDSG sieht ganz klare Maßnahmen zur Sicherung der eigenen persönlichen Daten vor. Jedes Unternehmen das personenbezogene Daten verarbeitet muss einen sog. Datenschutzbeauftragten berufen. Egal wie groß das Unternehmen ist. So ein Telefonist müsste in jedem Fall die ausführende Firme und die Anschrift des Datenschutzbeauftragten nennen können. Dieser Datenschutzbeauftragte muss ein sog. Verfahrensverzeichnis an jede Person aushändigen können, in dem detailliert aufgeschlüsselt ist wie und wo die eigenen Daten verarbeitet werden und von wem die Daten gekauft/gemietet wurden. Man kann diese Kette meist über verschiedene Adressbroker zurückverfolgen und bei jedem einzelnen die Löschung seiner Daten verlangen.
Gibt es keinen Datenschutzbeauftragten oder wird niemand benannt hat jeder das Recht eine Eingabe beim Datenschutzbeauftragten des jeweiligen Bundeslandes abzugeben. Diese sind Verpflichtet dieses Unternehmen auf datenschutzrechtliche Verstösse zu überprüfen. Grobe Vergehen können mit relativ hohen Geldstrafen oder sogar Gefängnis bestraft werden.
Da das BDSG aber noch ein recht junges Gesetz ist, herrscht in der Allgemeinheit viel Unwissen darüber. Weiterhin sind die Landesdatenschützer personel sehr schlecht aufgestellt und haben kaum Chancen jeden Wirtschaftsbereich der Adressbestände verkauft in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren.
Solchen CallCentern möchte ich unterstellen, dass sie genau wissen das sie gegen Gesetze verstoßen, die mangelnde Kontrolle aber klar für sich ausnutzen. Ich weiß aus anderen Bereichen wo ebenfalls sehr viele Daten verarbeitet werden das einfach blankes Unwissen über die rechtlichen Grundlagen herrscht.
Ich habe z.B. den Datenschutzbeauftragten eines Unternehmens in dem ich beschäftigt war nach dem Verfahrensverzeichnis gefragt und er Antwortete - Zitat: “Davon habe ich noch nichts gehört das klingt ja interessant - darüber müssen wir uns später noch mal unterhalten” Zu einem weiteren Gespräch ist es nie gekommen da er als Leiter der ITl egtl. keine Zeit für seine Aufgaben als Datenschutzbeauftragter hatte.
weitere Informationen zum Thema gibt es z.B. unter
http://www.datenschutz.de/
http://www.datenschutz-berlin.de/
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Hallo! Es ist schon erschreckend, wie oft es in letzter Zeit vorkommt, dass man unaufgefordert angerufen wird. Wenn ich zum Beispiel den Namen “Tele 2″ hoere, lege ich -ohne ein Wort zu sagen- sofort wieder auf.
Andere Organisationen lasse ich eventuell die ersten Saetze beenden, meistens endet aber auch das mit einer deutlichen und eindeutigen Absage.
Es gibt aber auch Leute, die einem nichts verkaufen wollen, sondern die beispielsweise mit serioeseren Umfragen ihre Broetchen verdienen. Institute dieser Art sind zum Beispiel die “Emnid” oder “Icon”. Diese werden oftmals in den Koepfen der Angerufenen mit den Telefonspammern in einen Topf geworfen und “leiden” natuerlich darunter…
Mit einem Mitarbeiter der “icon” aus Nuernberg habe ich im April 2007 ein Gespraech gefuehrt und es als Podcast veroeffentlicht.
Das ist der “NormCast” Nr.78. Bei Interesse findet man den z.B. hier:
http://www.normcast.de/normcast_podcast/normcast-78/
oder bei Podster.de
Gruss Norman
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Was man dagegen mach kann?
http://www.vz-bln.de/vz/umfrage/telefon/index.htm
Auf der Seite der Verbraucherzentrale Berlin gibt’s zu der Aktion noch mehr Informationen und Flyer. (Der Spamfilter hier mag nicht soo viele Links.) Den Flyer kann man prima ausdrucken und weiterverteilen - auch an Leute, die nicht so richtig web2.0 sind…
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Na endlich ist das Geheimnis gelüftet, wer der mysteriöse “Informer” war ;-)
Hier ein ähnlich gelagerter Fall aus eigener Erfahrung. Unglaublich wie dreist und kriminell mittlerweile einige Firmen vorgehen:
Meiner Bekannten (Rentnerin) wurde Ende April ein Bestätigungsschreiben von Freenet zur Umstellung auf einen Preselection-Vertrag zugeschickt, obwohl sie nie mit der Firma irgendeinen Kontakt aufgenommen oder einen Vertrag unterschrieben hat. Gegen die Umstellung hat sie einen Widerruf bei Freenet selbst und bei der Telekom per Einschreiben eingereicht. Daraufhin kam ein Brief von Freenet mit einer Kopie von dem angeblichen Vertrag mit ihrer Unterschrift. Meine Bekannte ist sich sicher, daß die Unterschrift von dem Widerrufsschreiben stammt, d.h. hier wurde Urkundenfälschung betrieben. Daraufhin bin ich mit ihr zur Polizei gegangen und habe Anzeige wegen Betrugsversuch erstattet. Auf der Polizeiwache hat man mir auch mitgeteilt, daß gegen Freenet bereits eine Sammelklage in Kiel wegen dieser Sache läuft.
Hoffentlich wird solchen Firmen der Prozeß gemacht.
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Ich finde die Geschaeftspraktiken auch nicht gut, aber!
Die Verbraucher sind mitverantwortlich und auch zu kritisieren.
Wenn nur “50/60 von 200-250″ auflegen, geht’s eben weiter. Die meisten aber sagen sich: “Wenn die das machen, ist das schon in Ordnung so” und denken nicht darueber nach, was mit ihnen gemacht wird.
Schutz und Kontrolle durch den Staat fuehrt zu einem Mangel an Selbstverantwortung und kritischem Denken.
Gegen Gesetzesverstoesse aber natuerlich trotzdem vorgehen!
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Da leiten wir doch mal die url an den BR weiter: Unsinnige Verwaltungsvorschriften und rätselhafte “Konzernpolitik”, windige Geschäftemacher und kommunikationsgestörte Call Center: Der Wahnsinn lauert immer und überall. Und unser WAHNSINN!steam ist ihm auf der Spur.
http://kaltaquise.blogspot.com/2007/04/primacall-und-kabel-deutschland-geben.html
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@Norman:
Danke für den Hinweis, dass es auch seriöse Call-Center gibt, die lediglich Meinungs- und Marktforschung betreiben und deren Nummern nicht aus dubiosen Quellen stammen sondern schlicht nach einem Zufallsverfahren generiert werden.
Ich arbeite nebenbei in einem solchen Institut (dessen Namen jeder kennt, der z.B. SPIEGEL liest) im Call-Center und der Job wird durch Firmen wie Prima Call nicht einfacher. Die Werber von Prima Call sprachen mich vor einigen Wochen am Alex an und versprachen da einen Job mit (für Call-Center-Verhältnisse) sehr guter Bezahlung aber nachdem ich begriffen habe, dass es um Verkaufsanrufe geht habe ich dankend abgelehnt. Ehrlich gesagt kotzt es mich schon genug an Leute zur Teilnahme an Umfragen zu bewegen (aber das Jobangebot ist ja leider nicht so berauschend in Berlin) aber wenn ich Leute am Telefon übern Tisch ziehen würde könnte ich mich nicht mehr im Spiegel ansehen bzw. sind die hier berichteten Methoden des Ausübens von Druck und des Bejubelns von Verkaufszahlen einfach nur unerträglich.
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Leider werden so ausgerechnet die Schwachen in der Gesellschaft abgezockt: Rentner, Prekariat und Menschen mit wenig Medienkompetenz. Die Macher bei XXX, XXX und Konsorten häufen so viel schlechtes Karma an, dass sie mit Ihre Kohle hoffentlich nicht glücklich werden!
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!HOL DIR DEINE DATEN!
Jeder hat das Recht auskunft über seine Daten zu erhalten uneingeschränkt! dafür gibts im netz auch Musterbriefe!
Hatte letztens den gleichen Mist, die telekom muss da so einen Laden beauftragt haben.
Die wollten uns einen neuen Telekom Tarif verkaufen bzw. aufdrängen.
Die Telefonistin log oder hatte keine Anung vom Produckt, wir wollten das Produckt nicht haben.
Trotzdem hatten wir später einen Brief bzw. Auftragsbestätigung im Briefkasten.
Unverschämt ist das auch das die telekom da mitmacht.
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Die Verbraucherzentrale Berlin bittet alle Verbraucher, ihre Werbeanrufe von oder im Auftrag der Firma Primacall nach dem 10. April per E-Mail an telefonwerbung@vz-bln.de, per Post oder per Fax mitzuteilen.
http://kingbalance.blogspot.com/2007/06/neue-wege-prima-primacall.html
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Wenn man das Wort Lüge hört assoziiert man automatisch einen Politiker. Teilweise hat man auch gleich Gruppenfotos vor Augen, wie Heiligendamm hintern Zaun. Das belastet zu dem 10-12 Stunden Arbeitstag im CallCenter doch erheblich, Burn Out Syndrom kündigt sich an.
http://kingbalance.blogspot.com/2007/06/bloggeflster-burn-out-syndrom-lgen.html
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hab dort auch mal gearbeitet und kann alles bestätigen. schöne sch**ße. bin zum glück nach einem monat rausgeflogen weil ich es nicht drauf hatte.
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Sobald ein Anruf (egal ob gewollt oder ungewollt) in die falsche Richtung läuft, hilft dieser ‘Trick’: ‘Oh, ja, ich bin sehr interessiert, aber warten Sie bitte kurz einen Moment, ich hab was auf dem Herd’
Höhrer hinlegen und erst mal Zeit für Kaffee
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“Widerruf der Genehmigung zur Speicherung meiner Daten für werbliche Zwecke”
zitat von schnappmatik.de
hier noch der Link zum Musterbrief:
http://www.schnappmatik.de/TFFFFF/
so kann man schon einiges erreichen obs was bringt?
wiegesagt deine daten gehören dir,
schick das mal an deine Bank!
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Knut: Mit deiner Bank hast du einen Vertrag, bzw. hast deren AGB akzeptiert. Das ist eine komplett andere Baustelle.
Gegenüber Profispammern/zwielichtigen Telemarketern ist ein T5F leider wirkungslos. Firmen, deren Geschäftsmodell auf der Umgehung oder möglichst kreativen Auslegung von Datenschutzbestimmungen basiert, lassen sich von einer laienhaften Rechtsbelehrung nunmal nicht beeindrucken.
Es sei denn, du ziehst es durch und bringst deine Beschwerde anschließend auch mit entsprechendem Nachdruck beim zuständigen Datenschutzbeauftragten an. Das kann was bringen, muss aber nicht.
Gegen Windmühlen anzurennen ist aber wohl die eindeutig sinnvollere Freizeitbeschäftigung. Sorry.
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@Stefan (56)
Die Verbraucher sind mitverantwortlich und auch zu kritisieren.
Ehhh.. hallo? Wofür? Vielleicht wissen sie nicht, dass es unzulässig ist, sie zu belästigen ohne ihre Einverständnis im Vorfeld einzuholen. Vielleicht glauben sie, dass diese Form der Werbung legitim wäre. Vielleicht stört es sie garnicht, oder vielleicht sogar doch. Aber muss man wegen jedem Furz zum Anwalt rennen oder einen riesen Terz am Telefon machen (was ja überhaupt nichts bringt), obwohl man garnicht weiß was drin ist und was nicht? Und wieso müssen alte Leute das alles überhaupt wissen??
Wenn nur “50/60 von 200-250″ auflegen, geht’s eben weiter. Die meisten aber sagen sich: “Wenn die das machen, ist das schon in Ordnung so” und denken nicht darueber nach, was mit ihnen gemacht wird.
Ja, natürlich! Ich denke auch nicht bei allem und jedem drüber nach, ob das was der da jetzt macht rechtens ist. Ob der Jehova an der Straßenecke mich anquatschen darf, oder der Punk in der Unterführung Musik machen darf. Es ist weder meine Pflicht, noch kann man das von mir erwarten. Schuld sind immer nur die Verursacher!
Schutz und Kontrolle durch den Staat fuehrt zu einem Mangel an Selbstverantwortung und kritischem Denken.
Selbstverantwortung? Das die Cold Caller etwas nicht-legitimes machen (weil sie es eben ohne Einverständnis machen) ist die eine Sache. Aber mit Selbstverantwortung hat es nichts aber auch rein garnichts zu tun, wenn ich mir das was sie zu sagen habe anhöre. Vielleicht ist es ja wirklich ein interessantes Angebot, dass mir sonst entgehen könnte? Nicht jeder hat Zeit, Lust und die Kenntnisse um sich so intensiv wie notwendig mit den Themen zu beschäftigen.
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Patrick, wenn man meint, einen Nutzen aus dem Werbeanruf zu ziehen - kann ja wirklich sein - , braucht man natuerlich nicht aufzulegen. Aber was ist dann das Problem?
Ist ne interessante Frage, die du ansprichst. Ist das, was Primacall anbietet eigentlich eine gute, guenstige Leistung? Weiss ich gar nicht, ist auch gar nicht angesprochen worden.
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die daten, die da genutzt werden, sind ja anscheinend von gewinnspielen, und nur eher “seelisch arme” (um es mit jesus’ worten zu sagen) machen bei gewinnspielen mit bzw. stimmen der nutzung der daten zu. sie sind sich der dinge nicht bewusst, welche mit den daten gemacht werden. und so ist es ihnen auch nicht bewusst, dass sich dieses angerufe wohl “in einer gesetzlichen grauzone befindet”.
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ich hab sieben jahre in den verschiedensten call centern gearbeitet. davon fünf jahre bei der forschungsgruppe wahlen in mannheim. die waren korrekt, haben ihre nummern per zufallsverfahren ermittelt und nie verkäufe getätigt. deshalb hab ich mir angewöhnt, wenn ich nicht gerade im stress bin, erstmal zuzuhören, wer da mein telefon zum klingeln gebracht hat. da ich ein recht altmodisches telefon habe, sehe ich eh nicht, wer bei mir auf dem festnetz anruft, und die forschungsgruppe wahlen unterdrückt die nummer auch, da es ein mulitplex-anschluss ist, und bei rückfragen u.ä. die person im büro anrufen soll und nicht beim interviewer, der bis dahin vermutlich eh im nächsten gespräch ist. kurz: auch unterdrückte rufnummern müssen nicht zwangsläufig von dubiosen firmen kommen. seriöse firmen geben einem auch anstandslos die nummer vom büro, wenn man diese verlangt um sich zu vergewissern, und das ist üblicherweise auch eine ganz normale festnetz- und keine sondernummer.
aber es waren während meiner cca-”karriere” halt auch ein paar andere call center dabei, und auch da gibt es die verschiedensten arten davon. aus meiner persönlichen sicht als ex-cca finde ich es am besten, sich freundlich namen, auftraggeber und eine kontaktmöglichkeit nennen zu lassen und sich das aufzuschreiben. wenn der cca diese angaben verweigert, kann man relativ sicher davon ausgehen, dass es sich um unsaubere machenschaften handelt.
(vielleicht sollte ich demnächst in meinem blog auch mal einen artikel über das thema schreiben?)
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addendum: ach ja, hätte ich jetzt beinahe vergessen: firmen, die call center betreiben, stellen ihre interviewer gern als scheinselbständige ein, die dann bei problemen ihren kopf hinhalten müssen. mieses ding das. aber wie schon im interview erwähnt: das kommt echt selten vor. eher legen die leute einfach genervt auf, und so bleibt derlei geschäftsgebaren ohne konsequenzen.
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Hallo,
mein Opa hat auch einen solchen Vertrag. Leider habe ich erst jetzt, nach einem halben Jahr davon erfahren. Wie kann ich meinem Opa helfen, aus diesem Vertrag zu kommen? Ich habe diesen Vertrag ab sofort gekündigt, denen die Einzugsermächtigung entzogen. Da mein Opa sagt, er habe keine Unterschrift gegeben, habe ich bei Primacall angerufen und den unterschriebenen Vertrag angefordert, welchen ich bis heute nicht erhalten habe. Was kann ich machen um meinem Opa zu helfen?
Liebe Grüße und rechtherzlichen Dank
Yvonne
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@diaet (22) (sebastian)
Beides löst das Problem nur scheinbar: Wenn du den Anrufer - wie auch immer - zum Auflegen nötigst, kann es sein, dass irgendwann später sein Kollege dich einfach wieder anruft (und u.U. nicht dich, sondern einen Mitbewohner dranbekommt); wenn er sich durch deinen Trick nicht zum Auflegen genötigt fühlt (ich zB. würde das nicht), hast du ihn immer noch an der Backe.
Verwickelst du ihn in eine Diskussion, passiert es möglicherweise, dass er dir ohne dass es dir bewusst wird XXX eine Einverständniserklärung zu irgendwas abringt.
Abgesehen davon: Zeit IST für Telefonisten wertvoll. Aber ist sie das für dich nicht? Viele Telefonisten (bei der Primacall alle) werden auch für erfolglose Anrufe bezahlt, die Unternehmen gewinnen oft zumindest Erkenntnisse (statistischer Art) - du aber kriegst für deine aufgewendete Freizeit gar nichts.
Auch die immer wieder gern verlinkten “Gegenskripte” (siehe etwa #44) wirken allenfalls gegen Telefonisten, die auf Provisionsbasis arbeiten.
IMHO ist die wohl beste Reaktion auf einen Anruf von einer Firma bei der man nicht ohnehin schon Kunde ist ein deutliches “Rufen Sie mich nie wieder an!” und sofortiges Auflegen. Diskussionen können eigentlich nicht zum Nachteil des Anrufers ausgehen (weil der besser vorbereitet ist - immer), nur Auflegen alleine kann auch als technisches Problem gewertet werden (”Da rufen wir halt später nochmal an.”).
@UltraBorst (24) (DrNI)
In der Tat, wenn die eigenen Daten erstmal in der großen Verwertungsindustrie rumgehen, kann man nicht mehr viel tun. Eventuell hilft ein Eintrag in die Robinsonliste weiter, aber damit hab ich keine Erfahrungen.
Vielleicht bringst du mal die Geduld auf, dir denjenigen nennen zu lassen, von dem der Anrufer seine Daten hat (oder dir, wenn er das nicht sagen kann, seinen Vorgesetzten geben zu lassen) - rechtlich ist er IIRC auf Anfrage dazu verpflichtet. Mein Vater hat einen so herausbekommene Adressenhändler mal schriftlich aufgefordert, alle Daten über ihn zu löschen und zugesichert bekommen, dass dem nachgekommen wurde.
Aber zugestanden, letzteres ist etwas mühsam. Besser ist es wohl, unter gar keinen Umständen zuzulassen, dass irgendwer überhaupt erst an die eigenen Kontaktdaten kommt.
@Ivo (44) (Marcus)
Ist wahrscheinlich wirklich kurze Zeit lustig, bringt darüberhinaus aber wohl gar nichts. Auflegen ist da schon besser (wenn auch nicht das beste). Siehe oben.
@akagisan (47) (Ben)
Ich muss mich korrigieren: Häufig (Edit: bei Bestandskunden) hat die Primacall auch schon von vornherein BLZ und Kontonummer. Oft aber auch nicht.
@Work and Travel Blog (49) (Petra)
Das ist in der Tat ein Problem: So wie ich die Teamleiter der Primacall verstehe, werden dort XXX, um zu entscheiden, wer im Unternehmen anfangen kann. Außerdem werden XXX, um auf häufige Fehler einzugehen.
Was XXX passiert, ist mir völlig unklar.
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@77 (Robin S. a.k.a. MakeAMillYen)
Einerseits: Als Angerufener einen Nutzen aus einem Cold Call ziehen? Es kann sicher sein, dass jemand der Meinung ist, dass das geht. Aber IMHO wird er dabei fast sicher falsch liegen. Wenn man sich die Möglichkeit zum Vergleichen nimmt und nutzt, wird man praktisch immer ein besseres Angebot finden können; wirklich in eine bessere Situation kommen wird man dadurch, dass man sich am Telefon bequatschen lässt, so gut wie nie.
Andererseits: Ist das, was Primacall anbietet eigentlich eine gute, günstige Leistung? Die Frage ist etwa so wie “Ist der T2 von VW ein gutes Auto?” Für einige wenige wird dieses Produkt ganz sicher das beste sein, das sie haben könnten. Für die meisten aber wird es einige schlechtere, aber ganz sicher viele bessere Produkte dieser Art geben.
Und selbst wenn es sowas wie eine “gute, günstige Leistung” gäbe und die Primacall eine solche mit unangemessenen Mitteln vertrieben würde, dann würde die Primacall immer noch unangemessene Mittel verwenden.
Das Produkt heiligt nicht den Vertriebsweg.
@81 (Yvonne)
Leider stehen nach meinem Verständnis die Chancen nicht sonderlich gut. Bitte wende dich doch an die Verbraucherzentrale und beschreib ihnen, wie die Primacall diesen Vertrag via (vermutlichen) Cold Call an deinen Opa gebracht hat. Hoffentlich werden die dir helfen können.
67
@ Yvonne
Wende dich mal an die Verbraucherzentrale Berlin unter der Mailadresse telefonwerbung@vz-bln.de
Schildere denen die Umstände möglichst genau (bitte mit vollem Namen und der Anschrift deines Großvaters).
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@G (36)
Was §201 angeht, wird das mit einem kurzen “Ich mache jetzt von Ihrem Einverständnis kurz einen Mitschnitt” o.Ä. geregelt, wobei eine wissentliche Teilnahme an diesem Mitschnitt dann wohl als “Befugnis” gewertet wird.
Naja,wie will denn aber XXX beweisen das sie “Ich mache jetzt von Ihrem Einverständnis kurz einen Mitschnitt” oder ähnliches gesagt haben ,es Sei denn Sie würden den Satz auch schon aufzeichnen,aber das wäre ja dann eben ohne die Einverständnisserklärung des Angerufenen passiert.
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Guten Tag,
ich hab habe bei primacall 3 Tage als teamleiter gearbeitet und feststellen müssen, dass XXX.
XXX
Am 3. Tag habe ich selber den vertrag gelöst.
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Ich bin ich euch sooo unglaublich DANKBAR für diesen Blog!!
Die Sendung über Callcenter von Johannes B. Kerner (siehe Link oben) habe ich auch gesehen.
Aber bereits am 31.05. wurde ich am U-Bhf Alex angesprochen und gefragt, ob ich an einen Nebenjob interessiert sei. (Bin Schülerin der 12. Klasse- wer sucht da nich nach einem Weg, sein Taschengeld aufzubessern?!)
Es scheint ja momentan “in” zu sein, in einem Callcenter zu arbeiten. Einige meiner Klassenkameradinnen verkaufen beispielsweise Lose der NKL und SKL an Hartz4-Empfänger und Arbeitslose. Sie prahlen damit, mit wieviel Geld sie am Ende des Monats den Laden verlasse, da das ganze zusätzlich zum Stundenlohn auf Provisionbasis läuft.
Doch bei derartigen Zielgruppen haben mich Callcenter bisher abgeschreckt.
Ich wurde dann allerdings mit einem Stundenlon von 9,- bis 15,- Euro gelockt. So hinterlies ich meine Kontaktdaten für ein Vorstellungsgespräch..
Vorhin kam dann der Anruf (mit unterdückter Nummer)..
Erst da erfuhr ich, dass es sich bei dem Unternehmen um “PrimaCall”, von dem ich zuvor noch nie etwas gehört hatte, handelt. Es hieß, man arbeite an einem “modernen Arbeitsplatz” mit Headset und “Teamarbeit” werde “großgeschrieben”. Es wurde so dargestellt als sei es toll, dass man zunächst bei anderen zuhören solle, um von denen zu lernen. Er nannte es “Coaching”.. (Im Bezug auf die Beschreibung des Informers gegenüber dem Spreeblick, wird deutlich, dass hier die Arbeitsbedingungen geschönt wurden..!)
Am Ende gab er mir für Dienstag (26.06.). einen Termin zum Vorstellungsgespräch.
Doch auf Grund meiner Skepsis gegenüber Callcentern und da ich von “PrimaCall” noch nie etwas gehört hatte, kam ich auf die Idee vorher im Internet nachzuforschen.
Naja, und jetzt wird das Erste, was ich am Montag mache, sein, dass ich den Termin absage..!^^
Lieber gar keinen Job als einen, bei dem ich morgens nich mehr in den Spiegel gucken kann!!
In diesem Sinne: Macht weiter so!
Und nochmal: DANKE!! =)
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Tach erstmal !
Ich möchte erstmal mit ein paar Gerüchten über Primacall aufräumen.
Ich habe lange als Telefonist in diesem Unternehmen gearbeitet und meine vielleicht auch subjektive Meinung ist, dass es sich sehr wohl um ein seriöses Unternehmen handelt. Sicherlich kann man darüber streiten, wie an die Daten rangekommen wird und ich kann auch die Leute verstehen die erbost sind, so viele Werbeanrufe zu bekommen, nur bitte lest doch auch mal die AGBs wenn ihr bei irgendwas das Häckchen setzt, dass ihr diese akzeptiert.Das dann kein ausdrücklicher Wunsch besteht von Primacall angerufen zu werden versteht sich von selbst, nur arbeiten alle Telekommunikationsunternehmen mit dieser Methode, sei es nun Arcor, Tele2 oder auch die Telekom, die sogar alten Leuten ohne PC eine Dsl-Flatrate aufs Auge drücken.
Dann möchte ich mal sagen, dass euer Informant echt ein Witz ist, denn dieser hat kann kaum mehr als drei Tage dort gearbeitet haben, sonst wüsste er auch wie der zweite Anruf aussieht.Allein dieser zweite Anruf zeigt schon vom Prinzip, dass es sehr schwer wäre zu bescheißen, denn sonst müsste ja jeder Umsteller erst mit dem Aktivierer sprechen um die gleichen Lüge zu erzählen und außerdem zeigt ja schon die Tatsache, dass man einen festen Stundenlohn bekommt, dass man gerade auf Qualität und nicht Quantität setzt.Natürlich gibt es immer Ziele, die man erreichen sollte, nur sind diese nicht Utopisch, da mann auch locker 4-5 Aktivierungen in einer Stunde schaffen kann.Nur sollen die Teamleiter nur rumsitzen und sagen “das wird schon” und “du kannst ja nichts dafür”, na dann würde ja jeder mit 2 Aktivierungen nach Hause gehen, was ein Erfolg.Ein gewisser Druck ist doch in jedem Beruf außer bei unseren Beamten und was das Resultat ist sieht man ja und er Druck bei Primacall ist in meinen Augen sehr mäßig.
Außerdem bringt es ja auch nichts zu lügen, da sonst der Auftrag gleich wieder widerrufen wird und kein Teamleiter animiert zum lügen, im Gegenteil.Es wird immer auf Qualität wert gelegt.Sicherlich kann im ersten Anruf der Eindruck enstehen, dass man von der T-com sei, nur wird im zeiten Anruf noch mal im Mitschnitt explizit daruf hingewiesen, dass man von Primacall und nicht von der Telekom AG anruft, Fakten die wüsste, wenn man mal anständige Informanten hätte.
Zum Thema alte Leute kann ich nur sagen, dass wir keine Leute unter 1930 aufnehmen durften und dass es auch nicht Überpropotional viele alte Kunden bei Primacall gibt, was bei Tele2 z.B. ganz anders ist, die mit ihrem Namen hantieren als wären sie die Telekom 2.
Zum Tarif kann ich nur sagen, dass er einfach mal wesentlich günstiger ist als der von der t-com, was auch ncht sehr schwer ist und es gibt auch keine “vergünstigen Handygespräche”, wie der tolle Informant behauptet sondern 30 Freiminuten, was zeigt dass der CCA nicht mal den Tarif kennt, wo es dann nicht mehr verwundert dass er kein Erfolg hatte, wenn er nicht mal weiß wovon er redet.
Zu den Geschäftsführern ganz kurz, ich habe alle mal gesehen und auch kurz gesprochen, was natürlich schwierig ist, wenn man nur drei tage dort ist.
Sicherlich werde ich in diesem einseitigen Diskousionsforum jetzt keinen sonderlich überzeugt haben, kann aber nur von mir behaupten, dass ich ruhigen Gewissens schlafen kann und mir die Arbeit spaß gemacht hat, da ich der meinung bin in einem seriösen Unternehmen gearbeitet zu haben und auch ein freundliches und faires Umfeld hatte.
Ich kann nur noch mal betonen,lest euch die AGBs und die Datenschutzbestimmungen durch und gebt nicht, wenn nicht unbedingt notwendig, ruhig mal ne falsche Telefonnummer an.
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Unser Interviewpartner wird dir sicher gleich antworten. Ich wüsste von dir zunächst nur gern, was es - wenn doch alles in Ordnung ist bei Primacall - dann mit der Unterlassungserklärung auf sich hat?
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@ nana
freut mich sehr:)
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@90 (Klaus)
Hallo Klaus,
du hast also lange in einem Unternehmen gearbeitet, das so seriös ist, dass es
- massiv Menschen anruft, die XXX, einverstanden müssten die mit dem Anruf trotzdem sein
- selbst dann ein Werbegespräch mit dem Angerufenen anfängt, wenn sogar ganz offensichtlich kein Einverständnis von diesem vorliegt (sondern allenfalls von seinem Vormieter etc.)
- den Angerufenen XXX
- XXX
- XXX.
Ich gratuliere dir zu deinem ruhigen Schlaf. Ich muss zugeben, mir wäre der an deiner Stelle nur noch mit Hilfe von Medikamenten vergönnt.
Bist du sicher? Nicht, dass ich dir widersprechen will, aber ich habe jetzt noch nie bei Arcor, Tele2 oder der Telekom gearbeitet. Wenn du selbst die Erfahrung gemacht hast, wie es dort intern zugeht, würde mich dein Bericht natürlich sehr interessieren. Bis dahin sieht das jetzt aber eher so aus, als ob du mit dem Finger auf jemanden zeigst und “Aber die Anderen haben doch auch…” rufst.
Kann sein, dass auch die von dir genannten Firmen Leute anrufen, von denen sich dann viele davon belästigt fühlen. Von der Primacall allerdings weiß ich, dass sie es tun, und das ist auch dann nicht sonderlich “serös”, wenn Andere es auch so machen.
Nochmal langsam: Hast du jetzt im “Aktivierungsbereich” gearbeitet und weißt, wie die Arbeit dort ist oder hast du im “Recall” gearbeitet und weißt, wie man dort arbeitet? Falls zweiteres: Wie genau sieht denn so ein zweiter Anruf aus?
Als jemand, der kaum mehr als drei Tage da gearbeitet haben kann, weiß ich nur, dass dort mehrere Tage nach dem ersten Telefonat dem Angerufenen nochmal der Tarif angepriesen wird, für den er sich angeblich entschieden hat, seine Daten (inklusive Kontoverbindung) abgeglichen werden und in einem Mitschnitt dann der Vertrag festgemacht wird. Davon, dass der “Kunde” immer noch abspringen kann, wird aber auch hier bewusst nichts gesagt, oder?
Wenn das so locker möglich ist, warum wird dann regelmäßig der mysteriöse “Zehnerschnitt” (durchschnittliche zehn “Aktivierungen” pro Anrufer) für eine fünfstündige Schicht angepeilt? Genügt den Teamleitern dann doch, wenn jeder für drei Stunden jeweils “locker 4-5 Aktivierungen” macht und sich dann für zwei Stunden zurücklehnt? Warum haben von den zwischen 30 und 40 “Aktivierern”, die in jeder Schicht arbeiten, in der Halbzeit fast alle nur einstellige Zahlen vorzuweisen?
- “Unter acht Aktivierungen geht mir heute keiner nach Hause!”
- “Wer von Ihnen hat denn noch unter vier?”
- “Kommen Sie mir nicht mit ‘Die Leute wollen eben nicht’, denn das glaub ich Ihnen nicht. Da müssen Sie sich eben mal in den Arsch treten und Gas geben!”
- “Können Sie mit Ihren fünf Aktivierungen ne dicke Lippe riskieren?”
- “Wenn wir keinen Schnitt von zehn schaffen, müssen wir heute noch eine Nachtschicht einlegen.”
Naja, ein gewisser Druck ist doch in jedem Beruf. Phrasen wie die obigen vor allen Mitarbeitern einer Schicht zu bringen geht allerdings über das für Normalbürger erträgliche Maß hinaus.
In der Tat. Das Äquivalent der Telekom (XXL Fulltime) ist mit 35,95€ monatlich satte 2,10€ im Monat teurer. My cup runneth over.
Die meisten Angerufenen haben allerdings nicht die Flatrate der Telekom. Weil sie ganz ohne Flatrate günstiger telefonieren - selbst bei der Telekom.
Okay, du bist ein viel besserer Telefonist als ich. Bestimmt kannst du auch weiter pullern und höher spucken als ich, aber weißt du was? Das hat eigentlich nichts damit zu tun, wie sauber oder fragwürdig die Primacall arbeitet.
Dass aus einem langen Interview bestimmte Dinge (etwa einzelne Details über einen Telefontarif, der nicht unbedingt der Focus des Artikels ist) zusammengefasst bzw. paraphrasiert werden, ist doch völlig üblich.
Alles in allem ist es doch schön, dass du als Insider dich mit einer kontroversen Ansicht in die Diskussion mit einbringst, auch wenn du das hier für ein “einseitiges Diskousionsforum” hältst. Ich hoffe, du kannst dir auch die Zeit nehmen, auf Maltes und meine Reaktionen noch einzugehen.
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Na klar doch!!!!!
Erst einmal wollte ich nicht dich perönlich angreifen, nur dass nur du gefragt wurdest, der sich im Unternehmen kaum auskennt.
Zweitens habe ich nie behauptet dass Werbeanrufe die beste Vermarktungsgrundlage der Welt sind, nur nicht prinzipiell unseriös sein müssen, wenn Telekom, Arcor etc. nicht an den Pranger gestellt werden, obwohl dort die Verträge bei einem Anruf getätigt werden und ich oft mitbekommen habe, dass die Kunden meineten “ich hab da irgendetwas”.
Die Unterlassungserklärung basiert auf unerlaubte Werbeanrufe und ich kann nun mal nicht einschätzen woher die Daten kommen und ob es Einverständniserklärungen gibt.
Zur frage in welchem Bereich ich gearbeitet habe, in Beiden!
Im zweiten Anruf wird der Tarif, der im übrigen durch die Freiminuten und der Nichtbegränzung nur in die Telekomnetzte wesentlich günstiger wird, genaustens erklärt mit Preis, Laufzeit etc. und da der Einwand ohnehin kommt ob wir von Telekom sein oder was mit der Telekom ist,kommen wir nicht drumrum die Anschlussgebühr zu nennen, selbst wenn wir es verschweigen wollten
Zum Thema schriftliches. Die Kunden erhalten eine Auftragsbestätigung und erst zwei Wochen später wird der Tarif freigeschaltet.
Außerdem,welcher Mensch denkt denn dass der erste Anruf bindend ist und sagt dann zu allem ja und amen, wenn er den Tarif nicht möchte?
Solche Aussagen, wie du sie beschrieben hast von Teamleitern kenne ich nicht,oder sind sonst vielleicht auch in einem anderen Zusammenhang.
Es ist nur so, dass natürlich jeder Teamleiter sieht, dass es Ageneten gibt die an guten wie an schlechten Tagen immer gute Leistungen bringen ohne zu bescheißen und sich dann natürlich die Äüßerungen Anderer als nichts anderes als Ausreden erscheinen.Meine Erfahrung war, dass meitens nur die besten genannt wurden und nicht die schlechten an den Pranger gestellt wurden, nur habe ich auch zu einer Zeit gearbeitet wo fast alle gute bis annehmbare Ergebnisse hatten,ob sich diese Situation auf Grund der Marktüberflutung von Callcentern und der damit verbundenen Anhäufung von Anrufen geändert hat, vermag ich nicht zu beurteilen.
Ich befinde mich zum Glück nicht in der Lage Werbeanrufe entgegen nehmen zu müssen, da ich auf meine Daten achte.
Nur finde ich es halt schade dass oft alle über einen Kamm geschoren werden.Ich habe nur mitbekommen, dass jeder der bewusst falsche Aussagen getroffen hat sofort gekündigt worden ist, da ja ein schlechter Ruf weit mehr kostet, als die zwei Jahre einbringen, die der Kunde den Tarif nutzt.Und im übrigen hat jeder Kunde ein zweiwöchiges Widerrufsrecht was sogar in den Unterlagen, die er zwei Tage später erhält,nochmal drinsteht.
MfG
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Hallo,
vielen Dank für den Artikel der mir zeigt, dass ich nicht bescheuert bin. Seit Januar 07 bekomme ich Rechnungen von diesem Laden. Ich
weiss noch, dass mich mal jemand von denen ( “wir gehören nicht zur Telekom” hab ich noch im Ohr ) angerufen hat - allerdings hätte ich
niemals etwas abgeschlossen, ohne vorher was schriftliches in der Hand zu haben. Daher habe ich auch bisher noch keine dieser Rechnungen bezahlt, vor zwei Monaten hat mich deren Anwalt angeschrieben mit der Drohung, dass das alles sehr teuer für mich werden wird. KEIN CENT WERDEN DIE VON MIR KRIEGEN!
Vor ca. 3 Monaten habe ich meine Anmeldedaten erfahren wollen - bis heute gab es darauf hin keine Rückmeldung- nur weitere Rechnungen.
Nach Eurem Artikel jedenfalls bin ich aber etwas beruhigt und werde mich Montag mit diesem Vorfall an die Verbraucherschutzbehörde wenden.
mfg
Gunnar
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primacall hat mich heute, 28.06.2007, unaufgefordert angerufen.
meine tel-nr. habe man gekauft, ein unaufgeforderter anruf sei erlaubt.
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ich wurde auch heute angerufen.man wollte mich mit den günstigen tarifen überzeugen den anbieter zu wechseln.kosten loses telefonieren ein halbes jahr,günstig ins mobile netz,und kostenlose internet nutzung usw.
habe mich auf nichts eingelassen,da ich das ganze sowieso nicht richtig verstanden habe.was ich habe als rentner weiß ich,aber was dann kommt weiß ich nicht.
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ich blogge gerade aus dem Innenleben eines ColdCall Callcenters:
http://callcenteragent.blogger.de
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Auch ich habe heute 12.07.2007 einen Anruf von Primacall erhalten.Da ich aber mit meinem Anbieter zufrieden bin,habe ich das Gespräch kurzfristig abgebrochen.Bei Anrufen ohne Rufnummernanzeige bin ich besonders vorsichtig.
Der Gesetzgeber sollte bei gewerblichen Firmen die Rufnummernanzeige vorschreiben.Denn nur so ist diesen lästigen Callcentern bei zu kommen.
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Ich habe auch schon in einigen Call-Centren gearbeitet und ich muss sagen es gibt genug schwarze Schafe! Ich habe erlebt das man in einem die Telefonisten mit falschen infos gefüttert hat die man dann auch fleissig an die kunden weiter gab und man hatte richtig gute abschlüsse wobei ich mich immer geweigert habe alten menschen oder hartz4 empfängern was zu verkaufen… ich denke wenn man als caller den menschen am anderen ende der telefonschnur richtig aufklärt können keine missverständnisse entstehen….. aber es gibt auf beiden seiten skrupellose menschen call-centerbetreiber und caller! wenn ein caller gewissenhaft ist und nicht nur abschlussgeil wird keiner über den tisch gezogen.. nur so zur info die betrügerin aus einem oranienburger call-center wurde mit ihrem geschäftspartner verklagt und die caller die hinters licht geführt wurden sind alle gegangen..
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…so nun aber mal langsam…
auch ich arbeite bei primacall und das schon eine Weile.
Man muss ganz ausdrücklich sagen, dass die “Aktivierten” in einem zweiten Anruf zurückgerufen werden, also nciht bei Anruf = Vetrag.
Der Kunde bekommt mind. einen Tag um sich alles durch den Kopf gehen zu lassen und wird dann noch einmal zurückgerufen, in der alles gesagt wird : Preis, Laufzeit, und dass es sich nicht um die Telekom sondern um primacall handelt.
Die Mitschnitte werden vorher angekündigt: “ich werde noch ihr Einverständnis für den Rückruf mitschneiden, ok?” das passiert im ersten und auch im zweiten anruf, nur dass der mitschnitt im zweiten anruf mehr umfasst… Preis, Laufzeit, explizier Hinweis auf den Firmennamen primacall etc.
Leute, die vor 1930 geboren sind, dürfen nicht aufgenommen werden, das können andere Unternehmen nicht behaupten. Das Limit soll demnächst wieder erhöht werden.
das ganze bekommt der kunde auch nochmal schwarz auf weiß zugesendet mit der Markierung: Auftragsbestätigung… Klingt das nach Infopost? Im gespräch wird genau dieses Wort gesagt^^
und mal ehrlich, hat einer der Teamleiter jemals gesagt, nehmt die Leute auf, die euch senil erscheinen? wohl kaum!
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Hi,
Ich weiss gar nicht, warum sich hier alle so aufregen. Ihr müsst das ganze vielleicht auch mal von dem wirtschaftlichen Standpunkt aus sehen: Prima-call ist ein mittelständisches Unternehmen und im Gegensatz zur Telekom hat es keine 60 Millionen Kunden. Um effektiv zu arbeiten wird das Call-center als Vertriebsinstrument genutzt
Dabei werden dem Kunden (im Idealfall) keine Informationen verschwiegen, und er ist jederzeit dazu in der Lage, das Gespräch zu beenden. Über nervige Werbeblocks regt sich doch auch niemand auf und es würde niemand auf die Idee kommen, das Werbefernsehen an sich in Frage zu stellen.
Ich bin von einem Alice-Mitarbeiter angerufen worden und so auf deren großartige DSL-Angebot aufmerksam geworden und ich bin bis zum heutigen Tag zufrieden…
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@103 es gibt klare Gesetze XXX. Punkt. Werbefernsehen ist im Allgemeinen im Rahmen der Gesetze.
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@101 (Zeckmeck)
Hallo. Schön, dass du dich auch in die Diskussion einbringst.
Wer muss das sagen? Telefonisten der Primacall werden doch ausdrücklich instruiert, dem Angerufenen gegenüber schon beim ersten Anruf den Eindruck zu erwecken, dass dieser sich verbindlich festlegt, oder?
Zumindest wenn er sich an die internen Anweisungen hält, wird der Telefonist also nicht nur nicht ausdrücklich sagen, dass noch kein Vertrag zustande kommt, sondern er wird ganz bewusst diesen Punkt vermeiden oder um ihn herumreden, nicht?
Wird da auch (anders als im ersten Anruf) ausdrücklich dazugesagt, dass der “Kunde” zusätzlich zum Monatspreis der Flatrate weiterhin die Anschlussgebühr an die Telekom bezahlt?
Wird da auch gesagt, dass der “Kunde” bislang noch nichts verbindliches gemacht hat und sich noch umentscheiden kann? Nachdem ihm im ersten Anruf ja möglichst der gegenteilige Eindruck vermittelt wurde?
Ja. Und das ist dann das allererste Mal, dass der “Kunde” überhaupt etwas schriftliches bekommt. Das allererste Mal, dass er handfest alle Bedingungen von der Primacall genannt bekommt. Das allererste Mal, dass er sich die in Ruhe ansehen und womöglich mit anderen Angeboten vergleichen kann.
Da ist er allerdings schon im Zugzwang und muss schriftlich den “Auftrag” widerrufen, wenn er die Primacall gar nicht in Anspruch nehmen will.
Schon merkwürdig.
So, nun aber mal ehrlich: Wie bewertest du die Unterlassungserklärung, die die Primacall diesen April abgegeben hat?
Wie bewertest du, dass XXX?
Und wie vereinbarst du es mit deinen Moralvorstellungen, dieses Unternehmen bei diesem bestenfalls fragwürdigen (und womöglich illegalen) Vorgehen “schon eine Weile” mit deiner Arbeit zu unterstützen?
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@103 (pascal)
Ich denke schon, dass man das kritisieren kann. Dieses Telefondings haben wir damals erfunden, damit Menschen miteinander sprechen können. Freunde auch über weite Strecken Kontakt halten können. Verwandte, auch wenn sie nicht mobil sind, sich nach ihren Lieben erkundigen können.
Davon, zwielichtige Unternehmen damit zu einem Platz an der Sonne zu verhelfen, war da aber keine Rede.
Zumal die Primacall nicht nur das Telefon als Vertriebsinstrument nutzt, sondern auch XXX.
Wenn er dazu in der Lage ist (und nicht, weil er einsam ist, sich an jedes noch so seltsame Gespräch klammert, oder einfach Auflegen z.B. als unangemessen unhöflich selbst gegenüber Belästigern empfindet; beides kommt nicht nur bei über 70-jährigen vor). Und auch dann werden im Regelfall XXX.
Deinen “Idealfall” eines solchen Anrufs habe ich persönlich noch nie (weder als Angerufener noch als Anrufer) erlebt, und selbst wenn er nicht so selten sein sollte wie ich vermute, dann ist auch ein Verbraucher, der lieber schnell auflegt, ein Mitbürger, der erstmal durch einen unerwünschten Anruf belästigt und um ein Stück seines Friedens und seiner Zeit gebracht wurde.
Da hast du natürlich Recht. Allerdings zielt ein Werbeanruf gewöhnlich darauf ab, XXX, während ein Fernsehzuschauer selbst losziehen und die Produkte kaufen muss, um einen Vertrag mit den Werbenden einzugehen.
Zudem kann ich mich entscheiden, nur werbefreie Sender zu sehen, Fernsehsendungen aufzunehmen und die Werbung zu überspringen oder meine Inhalte gleich via DVD, Internet-Stream o.Ä. zu beziehen. Wenn ich nicht ans Telefon gehe, verpasse ich hingegen einen womöglich erwünschten Anruf (etwa von Freunden oder von meinen Eltern).
Schon irgendwie zwei verschiedene paar Schuhe.
Irre spannend. Ich wurde diese Woche von einer Firma angerufen, die sich nicht einmal einen echten Menschen leisten wollte, sondern mir mit einer Bandansage ein Rätselspiel vorgaukelte und mich dazu bringen wollte, eine alberne Frage zu beantworten und meine Kontaktdaten zu hinterlassen und ich bin bis zum heutigen Tag überzeugt, dass das ein unlauterer Anruf war.
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Ach mein Gott,
die Langeweile muss euch wohl quälen.
Natürlich wird dem Kunden nicht gesagt, dass alles unverbindlich ist und wir nur noch mal zum Spaß anrufen, denn auch bei nur geringem wirtschaftlichen Verständnis wird klar, dass jede Aktivierung Geld kostet!
Und da Geld nicht unbedingt auf der Straße liegt, ist es in jeden unternehmerischen Sinne, Geld einzusparen.
Es wird dem Kunden gesagt, dass der Anschluss weiterhin bei der Telekom bleibt und der neue Tarif lediglich alle Gesprächskosten im deutschlandweiten Festnetz und den 30 Freiminuten ins Handynetz ersetzt. Kennst du wirklich die Vorgehensweise des Unternehmens? Kannst du dir erlauben, darüber zu urteilen?
Sicher gibt es schwarze Schafe, die werden auch regelmäßig rausfliegen, keine Frage.
Der Kunde erhält mit der Auftragsbestätigung das erste schriftliche Material von PrimaCall, richtig! und jetzt die große Frage -> UND??? Wo ist das Problem?
Denn der Kunde ist sich dem sehr wohl bewusst, oder möchtest du auch noch unterstellen, wir würden das als Infomaterial deklarieren?
Und ganz ehrlich, der Kunde ist im “Zugzwang” im Recall- Gespräch? na klar! ;) “Du musst deinen Brei jetzt essen…!” Was meinst du, wieviele dann noch sagen, “ich habs mir überlegt, ich wills doch nicht?” Jeder Kunde ist in der Lage zu sagen, wenn er etwas nicht will und kein Kunde wird jemals seine Bankverbindung angeben, wenn er eigentlich Bedenken hat oder “die Primacall gar nicht in Anspruch nehmen will”. Genausowenig wird er fein und artig “Ja” sagen, wenn ich oder ein Mitarbeiter sagt, “ich beginne Ihr Einverständnis mitzuschneiden”
Also mal ehrlich, die Argumente haben weder Hand noch Fuß und um noch abschließend hinzuzufügen, ich kann gut schlafen.
Wie oft ist die Telekom an den Pranger gestellt worden? Ich hatte letztens ein Gespräch mit einem Mann, der hat am Telefon den Call&Surf- Tarif vermittelt bekommen, hat jedoch nicht einmal einen Computer zu Hause.
Es ist nie von Vorteil über Arbeitsweisen zu sprechen, die man nicht kennt oder einem maximal vom Hören Sagen “bekannt sind”. Und Quellen sind nur dann von Nutzen, wenn sie zuverlässig sind!
LG
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Hm… Zeckmeck, deiner Argumentationslinie kann ich nicht richtig folgen.
Denn ohne sich eingehend mit der Frage zu beschäftigen, ob es sich bei den Calls nun um Cold Calls handelt oder nicht, sind alle Argumente die du anführst hinfällig. Erst wenn diese Frage hinreichend geklärt ist, ist nämlich klar, ob die Anrufe die ihr tätigt überhaupt legitim sind, ganz unabhängig vom Ablauf der Gespräche, dem Besprochenen und der schriftlichen Bestätigung. Und leider ist es nun mal so, dass XXX. Eine Faktenlage, die XXX. Oder willst du ernsthaft behaupten, dass du die einzige zuverlässige Quelle bist und jene professionellen Redakteure, die sich bisher mit dem Unternehmen beschäftigt waren, allesamt auf Lügner reingefallen sind deren einziges Ziel es ist ein Deutsches sauber arbeitendes sich an die Gesetze haltendes Unternehmen zu diskreditieren? Ich bitte Dich, das klingt doch sehr an den Haaren herbeigezogen.
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Davon abgesehen, dass sich schlecht besser als recht verkauft und das vor allem im Journalismus, mag es wohl so sein, dass Dir die Telefon- Marketing- Strategie der Firma missfällt.
Fakt ist jedoch, dass es den Argumente aus 105 einfach an Handfestigkeit fehlt und es Dir nicht zu steht, ohne einen Beweis zu urteilen.
Cold Calls hin oder her, das ist nicht unsere Sache, das zu bestimmen.
Eine Unseriösität zwecks der Vorgehensweise am Telefon oder dem unterstellten Betrug kann ich jedenfalls nicht herausfiltern.
Ich kann von mir behaupten, gewissenhafte Arbeit zu machen. Man sollte ebenso nicht vergessen, dass viele einfach aus meiner Meinung überteuerten T-Com- Tarifen rausgeholt werden und jeden Monat sparen!
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“Davon abgesehen, dass sich schlecht besser als recht verkauft und das vor allem im Journalismus, mag es wohl so sein, dass Dir die Telefon- Marketing- Strategie der Firma missfällt.”
Na klar, das Killerargument schlecht hin. Weil sich schlechte Presse nun mal besser verkauft als Gute, ist die ganze Presse sowieso nur korrupt und bezahlt Personen dafür das sie Märchen in die Welt setzen, die die dann gewinnbringend vermarkten können. Alles klar.
Cold Calls hin oder her, das ist nicht unsere Sache, das zu bestimmen.
Eine Unseriösität zwecks der Vorgehensweise am Telefon oder dem unterstellten Betrug kann ich jedenfalls nicht herausfiltern.
Na du bist ja witzig! Nicht eure Sache, das zu bestimmen? Wer ist denn “uns”?
Die Telefonisten? Die Firma? Du solltest nur eines bedenken: Wenn dein Call ein Cold Call ist, dann bist du schon zu Beginn des Telefonats der fehlenden Seriösität schuldig. Ganz egal, wie viel Mühe du dir gibst dem Kunden gegenüber ehrlich zu sein. Aber du weißt ja gar nicht, ob du einen Cold Call startest. Es interessiert dich ja auch gar nicht, weil du dich darauf verlässt, dass irgendwer anders prüft ob ihr Cold Calls macht oder nicht. Aber wenn dir das wirklich egal ist und du meinst, dass sei nicht eure Sache das zu bestimmen, na dann leidest du aber unter einer verzerrten Wahrnehmung, wenn du mir dann noch sagen willst, was ich zu tun oder zu lassen habe.
Fakt ist jedoch, dass es den Argumente aus 105 einfach an Handfestigkeit fehlt und es Dir nicht zu steht, ohne einen Beweis zu urteilen.
Mag sein. Ich habe die Argumente aus 105 nicht gelesen. Aber Deine. Und die sind mehr als dürftig. Aber der Gipfel ist, dass du mir das Recht absprichst zu urteilen. Recht auf freie Meinungsäußerung ist dir aber schon geläufig oder?
Ich kann von mir behaupten, gewissenhafte Arbeit zu machen.
Wiege dich ruhig weiter in diesem Glauben. Solange du nicht von mir erwartest,
dass auch zu glauben, wenn es dir egal ist ob du Cold Calls machst oder nicht.
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@Zeckmeck
Schade, dass du meine Antwort offenbar nicht richtig gelesen oder zumindest nicht verstanden hast. Unter anderem der Absatz nach
zeigt das sehr deutlich (weil ich etwas derartiges nicht geschrieben habe).
Bis du dir zumindest die wenige Zeit dafür nimmst, bevor du weiterdiskutierst, nehme ich mir deshalb auch nicht die Zeit, auf deine Punkte im Einzelnen einzugehen.
Nachdem du nun selbst gesagt hast, dass dem Angerufenen schon im ersten Gespräch bewusst ein falscher Eindruck vermittelt wird und er auch im zweiten nicht darüber aufgeklärt wird, wie genau seine monatlichen Telefonkosten aussehen werden, sei doch so gut, und erkläre mir mal das folgende:
- Warum hat die Primacall im April diesen Jahres eine Unterlassungserklärung abgegeben? Wie wurde diese intern behandelt? Was hat sich nach dieser Erklärung an der Arbeitsweise des Unternehmens geändert? Nachdem du “schon eine Weile” da arbeitest, weißt du diese Dinge sicherlich besser als nur “vom Hören Sagen” und bist da eine zuverlässige Quelle.
- Als ich noch für die Primacall gearbeitet habe, wurden Telefonisten ausdrücklich angewiesen, bei Angerufenen, die offensichtlich weder die erwünschte Personen noch deren Mitbewohner sind (sondern deren Nachmieter, Wildfremde o.Ä.), dranzubleiben und sie möglichst dennoch vom Angebot der Primacall zu überzeugen. Ist das immer noch so? Wie hältst du das für mit §7 UWG vereinbar?
- Was genau macht die Dinge, die du schreibst, eher zu “Fakt”, als das, was ich in dem Interview oben und in den Kommentaren gesagt habe? Inwiefern bist du besser legitimiert als ich oder Patrick (108, 110), über die Sachlage zu urteilen?
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Ich greife nicht das Grundgesetz an, indem ich jemanden “verbiete” seine freie Meinung zu äußern, aber man kann nicht Behauptungen in die Welt setzen, welche das Image von einzelnen Personen, Personengruppen oder auch Firmen schaden.
Ich meinte nicht, mich oder Primacall, die darüber entscheiden sollen, ob es sich um cold calls handelt oder nicht. Es gibt ja nun gewisse Institutionen, die das unter die Lupe nehmen, prüfen und Konsequenzen einleiten. Nicht du und auch nicht ich entscheiden darüber, sondern der Verbraucherschutz, nehme ich an, in erster Linie.
Es ist meiner Meinung nicht vertretbar, Dinge zu behaupten, wenn man nicht wirklich weiß, dass sie so 1:1 stattfinden, und nur das ist mein Anliegen.
Ich meine, mal ehrlich, glaubt ihr denn wirklich, dass der Kunde bei einem 1,5min Gespräch im Aktivierungsbereich, was etwas zugespitzt ist, also in der Regel schon 3-4min, glaubt, er habe einen neuen Vertrag geschlossen? Es wird ihm vermittelt, dass ein Rückruf stattfindet und der ihm erst sagt, wie es mit dem Tarif weiter gehen kann.
Warum glaubt ihr, findet es in zwei Anrufen statt? der Kunde kann im Internet gucken, kann seine Telefonrechnung raussuchen, kann mit Freunden und Familie drüber sprechen. Mir ist selten untergekommen, dass jemand gefragt hat, ob er das machen muss… ;)
Keiner muss, aber jeder kann.
Ich arbeite nicht mehr im Aktivierungsbereich, deswegen kenne ich deren aktuelle Anweisungen nicht.
Welcher falsche Eindruck wird bewusst vermittelt? Sag mir das bitte!
Nennt mir doch mal euer Argument für die Unseriösität im Umgang mit dem Kunden unabhängig vom Cold Call? Das vermisse ich nämlich arg.
Bedenkt einfach, dass ich genausogut eurer Meinung sein könnte, aber ich selbst bin einfach davon überzeugt, dass nichts Unrechtes in der Vorgehensweise mit dem Kunden an sich zu finden ist.
Wie gesagt, Cold Call oder nicht, darüber kann ich nicht urteilen und da bin ich mir der rechtlichen Grundlagen auch nicht so sicher, als das ich mich auf eine Diskussion einlassen möchte.
Ich spreche euch keine Rechte ab, jeder kann seine Meinung haben, aber Tatsachen verdrehen, muss nicht sein.
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@112 (Zeckmeck)
Mit deinen eigenen Worten: “Natürlich wird dem Kunden nicht gesagt, dass alles unverbindlich ist [...]!”
Selbst bei direkten Nachfragen seitens des Angerufenen zu diesem Punkt wird nicht wahrheitsgemäß geantwortet. Indirekt vermittelt werden soll ihm vielmehr - so wurde es unter anderem mir als Telefonisten gesagt -, dass schon das erste Telefongespräch mit einer verbindlichen Zusage für ihn endet.
Na gut. Aber lies diesmal bitte mit. Ich schreibe das nicht nochmal auf.
1. Unseriösität: Telefonisten werden nicht XXX.
2. Unseriösität: Telefonisten sollen XXX.
3. Unseriösität: Telefoniert wird nach XXX.
4. Unseriösität: Nach dem Vorgehen des Verbraucherschutzes XXX.
5. Unseriösität: Auch im zweiten Anruf XXX.
6. Unseriösität: Der “Kunde” bekommt zum ersten Mal etwas schriftliches, woran er verbindlich die Vertragsbedingungen nachprüfen und etwa vergleichen kann, wenn der Vertarg bereits abgeschlossen ist. Erkennt er hier erstmals (weil er erstmals die Ruhe hat und etwas festes in der Hand hält), dass diese für ihn inakzeptabel sind, muss er bereits selbst aktiv werden und schriftlich widerrufen, um aus dem Vertrag herauszukommen.
Wie gesagt, soviel zu “Unseriösitäten unabhängig vom Cold Call”. Wenn du dich mit dem Thema Kaltakquise nicht befassen und lieber deine “Ich befolge ja nur Anweisungen und von mehr weiß ich nichts”-Attitüde verfolgen willst, ist das natürlich deine Entscheidung.
Hinweise, die die Vermutung aufkommen lassen könnten, dass weiterhin Cold Calls praktiziert werden, gibt es nämlich durchaus.
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Kannst von mir den Hinweis haben, das ich Gestern genau diesen Anruf bekommen und auch gemeldet (obwohl ich Namen des Anrufers nicht mehr wusste. Hoffe es bringt trotzdem was) habe.
Habe die Dame, am Ende des Gespräches auch darauf hingewiesen, dass das was sie da tut verboten ist und aufgelegt. Habe dann durch googeln rausgefunden, das diese Firma schon eine Unterlassungserklärung zu diesen Anrufen unterschreiben musste.
Die machen definitiv trotzdem weiter!
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Auch ich erhielt gestern einen Anruf von Primacall. Das lief exakt nach dem Muster ab wie schon mehrfach beschrieben. Ich habe eine ganze Zeit lang geglaubt, die Telekom will mir einen neuen Tarif mit Namen “Primacall” verkaufen. Allerdings wurde mir am Ende des Gesprächs die Internet-Adresse genannt, und da wird dann ja Alles klar.
Die ständigen Anrufe von Call-Centern sind jedenfalls mehr als nervig. Meine Meinung:
Die Masche, dass die armen Menschen in Call Centern auch nur ihr Geld verdienen zieht nicht. Wer Illegales macht, sollte dafür persönlich haftbar sein und mit empfindlichen Strafen rechnen müssen. In meinem Beruf ist das jedenfalls so, und ich sehe keinen Grund, warum es davon Ausnahmen geben sollte.
Im Übrigen sollte Gewerbetreibenden verboten werden, anonym, d.h. ohne Übermittlung der Rufnumer anzurufen.
Das wären zwei einfache Gesetzesänderungen, die sicherlich einiges bewirken würden.
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Hi,
auch ich bin in den Klauen dieses Unternehmens. Am 02.05.07 habe ich meine schriftliche Kündigung eingereicht, bis heute aber noch keine Eingangsbestätigung erhalten. Auf meine telefonische Anfrage hin, habe ich die Antwort erhalten, dass meine Kündigung eingegangen ist und ich Bescheid bekomme. Monatlich werden mir die Grundgebühren in Rechnung gestellt, von Annahme der Kündigung aber keine Zeile.
Wer kann mir einen Rat geben,, wie ich mich von diesem Unternehmen los-kommen kann. Ich habe nie einen Vertrag gesehen und unterschrieben.
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@ KLAUS
bei dieser Firma wird auch nie Schriftlich der vertrag unterzeichnet.
du “unterschreibst” praktisch beim 2. Anruf der Firma, d.h. nachdem sie dich “aktiviert” haben.
nur so kommen ja die ganzen “vertrags-abschlüsse” zu stande, da die älteren leute denken es handelt sich um ein zweitens Informationsgespräch, XXX …
Ich selbst war bei “PC” “angestellt”,bzw wurde es mir als selbstständige Tätigkeit verkauft.
bin aber zum glück rechtzeitig aufgewacht!
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Was mache ich wenn ich so einen Vertrag abgeschlossen habe.
Ist mir nicht passiert sondern einer Bekannten und die möchte aus dem Vertrag wieder raus.
99
deine bekannte kann sich an die verbraucherzentrale berlin wenden.
telefonwerbung@vz-bln.de
100
Meine Mutter hat auch diesen Vertrag unterschrieben.
Sie ist 74 Jahre alt. Die alten Leute wissen doch garnicht was sie da abschließen.
Ich habe diesen Vertrag in ihren Namen gekündigt, weil sie nicht mehr Kundin der Telekom ist (also existiert auch die Rufnummer nicht mehr).
Die (…) lassen sich darauf nicht ein. Angeblich muß sie erst 1 Jahr den Vertrag behalten. Nun zahlt sie für diesen Anschluß weiter, der nicht einmal mehr existiert.
101
Hallo, ich habe am Samstag einen sogenannten unerwünschten Werbeanruf von der Firma Primacall erhalten.Es wurde versucht mir einen neuen Tarif zu verkaufen. Ich antwortete mit: Sie wissen ja das es verboten ist,Leute unaufgefordert zu belästigen?
Darauf reagierte die nette Dame so: Leck mich doch! sagte sie mir und legte auf. Was ist das denn für eine Firma die solche Menschen beschäftigt. Ich werde auf jeden Fall mit einer Anzeige reagieren.
102
@121 (Ralf)
Bite vergiss nicht, dich auch bei der Verbraucherzentrale zu melden, die solche Fälle für weitere juristische Schritte gegen die Primacall sammelt: telefonwerbung@vz-bln.de
103
@115
so ganz richtig ist das nicht. eine freundin von mir wurde von der ARGE an so ein callcenter vermittelt. sie mußte den job nehmen, sonst wären ihr für 12 wochen die leistungen gestrichen worden. soll so jemand auch noch strafrechtlich haftbar gemacht werden?
104
@ 124
Ach so, weil die Arge dich gemäß unseres Gesetzes an einen Arbeitgeber vermittelt, dem das “schwarze Schaf” ja nun nicht zwangsläufig auf die Stirn geschrieben steht, ist es legitim sich strafbar zu machen? Deshalb kann man sich auch nicht an die ARGE wenden und denen mitteilen, dass dieses Unternehmen gegen mehrere Gesetze verstößt und das man deshalb da nicht arbeiten möchte? Was spricht dagegen - nur weil man von der Arge vermittelt wurde - selbst Maßnahmen zu ergreifen um dem Laden das Handwerk zu legen: Sei es eine Anzeige oder Öffentlichkeitsarbeit?
Tschuldige’, die Einstellung versteh ich nicht.
105
Hallo,
soeben einen Anruf von einem Art “Knalltyp” der Firma primacall erhalten. Wollte sofort den Anschlussinhaber sprechen. Man hätte erfahren, wir seien an einem günstigen Telefonanschluss interessiert.
Geht eigentlich noch bei denen?
Auf meine Nachfrage hin WIE denn noch einmal der Name dieser Firma ist, wurde die Stimme des Call-Agenten plötzlich etwas leiser, als hätte man was zu verbergen.
Unverschämtheit diese primacall-Werbeanrufe!
Solche Leute sollte man verklagen!
106
Hi leute ich bin froh diese site gefunden zu haben.
Vor zwei wochen wurde ich angesprochen von einem primacall agenten,
er fragte mich ob ich nicht lust hätte als telefonisten zu arbeiten und meinte ich könnte mir die arbeitszeiten aussuchen.das kam gerade recht da ich alleinerziehende mutter bin.
ich sagte klar doch gerne.
darauf hin wurde ich angerufen für einen vorstellungsgespräch.
ich bin hin gegangen, ausser mir waren noch 5 andere personen da.
wir saßen alle zusammen und es gab eine präsentation danach hat uns
eine frau r… aufgeklärt. und meinte das es nicht um verkauf sondern um aktivierungen der aufträge geht. das wir eine festeinstellung bekommen würden falls wir nach den 6probe tagen uns für die firma und die firma sich für uns entscheiden würde.
ich wurde angerufen und eingeladen mit den probetagen am dienstag zu beginnen.
ich danke euch für euren bericht über primacall, da werde ich montag anrufen und meinen termin absagen,es macht mich verrückt das es solche firmen gibt die auf diese art arbeiten. danke nochmals
107
@117
sagt mal merkt ihr noch was.
Der eine behauptet, das schon eim ersten Anruf eine verbindlichkeit vermttelt werden soll, der andere das es sich bei beiden anrufen um infogespräche handeln soll
108
@113
zu punkt 1:
Natürlich wird man geschult was zu tun ist bei dem Vorwurf der Rechtswidrigkeit des Anrufes, nämlich die daten aufschreiben, dem teamleiter geben, der dann nochmal kontakt mit der Beschwerdeperson aufnimmt und die herkunft der daten erläutert.Diese herkunft kennt der agent natürlich nicht, den bei jedem datensatz die herkunft noch auf die maske zu klatschen wäre völlig überflüssig.Und selbstverständlich wird jedem agent erzählt wann er etwas illegales erzählt.
zu punkt 2:
Natürlich führt man das gespräch und beantwortet fragen.nur soll man nach jeder antwort ne stunde auf ne reaktion warten.Außerdem wer fragt ist interressiert, also das beste was passieren kann.
zu punkt 3:
Natürlich soll sich ein Neuling an den Leitfaden halten, denn wenn er nach einer stunde oder tag schon versucht das ganze zu improvisieren, verhaspelt er sich sowieso nur, bzw. er kommt völlig inkompetent rüber und erzählt wohlmöglich noch schwachsinn.der leitfaden ist daher zum selbstschutz des ageneten, wenn er länger dabei ist muss er sich ja nicht strickt daran halten.
Und die Frage ob sie telekomkunde sind, muss auch sein, denn soll ich dem kunden was von nem tarif erzählen und am ende stellt sich raus er ist bei arcor.tolle idee.und selbst wenn der eindruck aufkommt, dass man von telekom sei, wird dieser im zweiten anruf spätestens revidiert.
zu punkt 4:
bezieht sich ja wohl auf die cold calls ;-)
zu punkt 5:
Es enstehen keine weiteren kosten bis auf den Anschluss der T-com und bestimmt 99,99% fragen welche kosten auf sie noch zukommen und dort wird dann geantwortet “die kosten für den Telekomanschluss natürlich”
zu punkt 6:
was zum teufel ist daran unseriös wenn die leute eine Auftragsbestätigung erhalten, was nicht bei jedem unternehmen der fall ist.da nun mal alles in beiden gesprächen gekärt worden ist sollten keine fragen mehr sein und wenn der angerufene unbedingt was schriftliches vorher haben will kann er ja auf die i-net seite gehen.
widerrufen kann er übrigens auch telefonisch, sollte also doch etwas nicht zu seiner zufriedenheit sein, reicht ein 2 minuten gespräch.
Alles im allem sind die punkte die du aufgezählt hast kein anzeichen für unseriösität, denn eigentlich alle unternehmen arbeiten, vor allem in der telekomunikationsbranche (wo es auch nahe liegt), mit werbeanrufen mit zum teil wesentlich schlimmeren methoden. die methoden beim anruf sind sehr wohl seriös und über die werbeanrufe generell wären nur unseriös wenn primacall das einzige unternehmen wäre das damit arbeitet, da aber sogar z.B. Frosta solche anrufe durchführt, wird doch klar das es einfach eine beliebte marketingstrategie ist.und damit ein unternehmen unseriös ist muss es dinge tun, die andere unternehmen nicht tun.Also sind alle unternehmen die werbeanrufe tätigen unseriös oder keins.
Aber nur noch ein tipp: schaut darauf was ihr unterschreibt oder wo ihr ein häkchen setzt, wenn ihr eure daten angebt.das schützt am besten vor werbeanrufen, denn ich habe noch nie einen erhalten.
Mfg
109
@121 u. @127
kann natürlich sein, das das leider kein teamleiter mitbekommen hat, daher schreibt doch einfach mal ne e-mail über diese anrufe mit datum und zeit.ist nämlich nachvollziehbar wer das war und dann wars das für die agenten
110
Gut das ich das hier gelsen habe.
Ich sollte morgen zu einem Vorstellungsgespräch, werde aber nach Lesen dieses Artikels Abstand davon nehmen.
Danke
111
ich finde diese disskussionen lächerlich.
Bitte nennt einen anbieter im bereicht telekommunikation die keine werbeanrufe starten? es nerft? ok. aber ist heute nun mal gang und gebe
Werbung im TV nerft auch also schalte ich um, bei werbung am telefon leg ich auf. mein gott. Also wer in seiner freizeit nicht ausgelastet ist und darum hier über sowas disskutiert, firmen verklagt oder junge Telefonisten beschimpft sind meiner meinung nach nicht nut total arm sondern sollten vielleicht lieber mal wieder nen netten abend mit ihrer frau verbringen oder sich eine suchen (ist nämlich schon merkwürdig das offenbar nur männer hier nicht ausgelastet sind)
So um mal von dem ganzen blabla wieder zum eigentlichen Artikel zu kommen, wie IMMER wird alles völlig übertrieben dargestellt. Solche Leute ohne Arsch in der Hose - Danke das du nicht gekommen bist sowas we dich brauchen wir auch nicht. sondern selbstbewusste menschen die sich von allem selbst ein bild machen. wie kann ich nur anhand eines solchen berichtes nicht zu einem gespräch gehen? das sind dann wieder leute die rumheulen keinen job zu bekommen und lieber faul auf ihrem arsch sitzen bleiben Typisch echt typisch! also von den leuten die da arbeites kommen die meissten ja gerne hin ich meine bei nem stundenlohn von bis zu 15€ ist das ja auch logisch und das arbeiten macht einfach spaß sicherlich wird auch etwas von einem erwatet und etwas druck ausgeübt aber bei welchen arbeitgeber ist das nicht so?
so das reicht jetzt ich beschäftige mich lieber wieder mit wichtigen dingen und nicht mit armen menschen wie euch
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Ob eine Diskussion mit Frauen, die uns alle als hirnamputierte arbeitslose Single-Kerle ohne Arsch in der Hose beschimpfen und nicht richtig der Deutschen Sprache mächtig sind, wohl möglich ist eine sachliche Diskussion zu führen? Ich denke eher nicht.
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ich lese meine texte halt nicht korrektur da ich ja damit nicht meine zeit verschwende und das ich im tippen nicht so gut bin stört mich nicht….sitze ja auch nicht den ganzen tag am pc wie einige hier…und eine sachliche diskussion ist das hier schon lange nicht mehr!!!
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Hallo!
Primacall hat angerufen ich habe meine Bankdaten gegeben!
Er hat das Gespräch aufgezeichnet!
Ist jetzt für mich ein Vertrag erstanden?
Weil er hat gesagt er schickt mir die Unterlagen zu ,zum unterschreiben!!
Scheisse,ich hab das nicht gewusst mit Primacall!!!
Was kann ich tun?
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wende dich doch an die verbraucherberatung