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Selbstauslöser 13: Archiv der Jugendkulturen mit Klaus Farin

Klaus Farin ist seit seiner frühesten Jugend begeisterter Sammler, nicht nur obskurer Punkplatten, sondern auch der zugehörigen Fanzines. Über die Jahre hat der Autor und Journalist quasi nebenbei eine einzigartige Fachsammlung aufgebaut, deren Umfang unaufhörlich heran wuchs. Als er nur noch mit der Verwaltung und dem Verleih seiner raren Schriften beschäftigt war und sie sie aus diesem Grund an Universitäten abgeben wollte, traf Klaus nur auf Unverständnis und entschloss sich, entgegen seiner ursprünglichen Absicht, die Hefte nicht ihrem Schicksal zu überlassen, sondern ihnen ein eigenes Archiv zu widmen. Und wie das heute, 12 Jahre später aussieht, erzählt Klaus, Gründer und Leiter des Archives der Jugendkulturen, dem Selbstauslöser.

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Archiv der Jugendkulturen

Selbstauslöser
Junge, alte, mehr und weniger bekannte Menschen zeigen per Selbstauslöser, wofür ihr Herz schlägt. Einen Interviewer gibt es nicht, die Kamera ist das einzige Gegenüber und was wichtig oder nebensächlich ist, entscheidet allein die Person, die sie hält. In Eigenregie entstehen so Selbstdarstellungen, die nur das preisgeben, was man zeigen oder erzählen möchte. Welche Grenzen dem Zuschauer geöffnet oder zugewiesen werden, liegt im Ermessen des Selbstauslösers, der jede Folge zu seiner eigenen macht. Wir garantieren für nichts.

Selbstauslöser ist eine konstante Variable aus dem Hause spreeblick.com und erscheint dort jeden Freitag neu.

Selbst mal Selbstauslöser sein! Du hast ein leidenschaftliches Hobby, kennst dich extrem gut mit irgendetwas aus oder stehst zu deinem gern gepflegten Spleen? Schick’ uns ein paar Sätze, ein Foto, am besten noch ein kurzes Beispiel-Video sowie deine Adresse und Telefonnummer an selbstausloeser [at] spreeblick punkt com! Wir melden uns dann bei dir.

M4V-Video

13 Kommentare

  1. 01

    super idee, sehr sinnvoll und sympathischer typ. cool!

  2. 02
    Thomas Benle

    @fiaskojoke: Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Wobei… doch:

    “Frauen hören Musik, Männer sammeln sie” – Das ist fast schon weise.

  3. 03

    Schöne Idee, im Internetzeitalter allerdings schwierig. Jugendkulturen werden dort nämlich schnelllebiger — wenn sie sich nicht ihre eigenen Archive schaffen (vgl. Encyplopaedia Dramatica), bleibt wenig übrig.

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