Archiv

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Ist es schlimm, heutzutage Musiker zu sein? Nein. Es ist großartig.

Ich bin äußerst erfreut über das wirklich umwerfende Interesse an meinem Artikel über Einnahmen aus dem digitalen Musikbereich – und auch ein bisschen erstaunt über manche Reaktionen. Denn obwohl ich sehr darauf geachtet hatte, selbst keine Wertung der Zahlen vorzunehmen, war das Feedback vielerorts doch ein verblüfftes. Menschen in Social Networks wunderten sich darüber, wie wenig Geld man mit Musik online verdienen kann, manche bekamen Mitleid mit Musikern, einige empfanden die Zahlen als unfair.

Ich sehe das etwas entspannter. Es gibt keinen Grund, zu jammern.

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Samy Deluxe: Ticket-Verlosung. Und Hiphop überhaupt.

Ich muss das jetzt mal loswerden. Dass ich heilfroh über deutschsprachigen Hiphop bin. Und dass ich jedes Mal meine Finger im Zaum halten muss, wenn es auf Facebook oder in meiner Twitter-Timeline heißt: “Marteria? Was ist das denn fürn Scheiß?”. Oder: “Gerade zum ersten Mal Casper gehört, das braucht ja echt kein Mensch!”.

Denn (und das sage ich als alter Sack) wenn die alten Säcke nicht verstehen, was da Großartiges abgeht, dann sollen sie halt Coldplay hören. Oder Muse. Gibt ja genug Musik für alle. Nur: Die Musik jüngerer Menschen zu diskreditieren, weil man sie nicht versteht und sich vor allem nicht damit beschäftigt hat, ist echt sehr lahm und außerdem so alt wie die Eltern der Rolling Stones. Denn was haben mir die 30-Jährigen erzählt, als The Clash und The Jam mein Universum waren? “Braucht doch kein Mensch! Alles schon mal da gewesen! Klingt wie die Kinks! Klingt wie The Who!”. Und was haben die Punks gesagt, als es mit Techno losging? “Das ist doch keine Musik, das ist ja immer dasselbe!”.

Na und? Jede Generation braucht ihren eigenen Soundtrack, und für die aktuelle ist dies halt (auch und seit langem) deutschsprachiger Hiphop.
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Spotify-Playlists: Musikmoderation digital

Nachdem mein Artikel über Einnahmen aus dem digitalen Musikbereich jede Menge Interesse geweckt hat, wird es ein paar Updates zum Thema geben. Heute soll es um Playlists bei Spotify und anderen Streamingdiensten gehen, die mittlerweile eine markt- und somit verkaufsbeeinflussende Stellung erreicht haben.
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FluxFM Spreeblick in bester Gesellschaft: Bela B & Friends

bela b
Monsieur Bonaparte, Rummelsnuff, King Khan, Bela B, ein Teil von mir

Neben meinen inzwischen seit anderthalb Jahren wöchentlich laufenden Sendungen bei FluxFM gibt es nun auch “FluxFM in bester Gesellschaft”, eine Liveshow, die unregelmäßig und mit wechselnder Moderation stattfinden soll.

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Das verdient man mit Musik im Netz

UPDATE Ich habe am Ende des Artikels Links nachgetragen und noch ein paar Sätze zum Thema CD-Verkäufe getippt.

UPDATE Ich habe hier noch einen Nachtrag zu diesem Artikel geschrieben.

Debatten, Vermutungen und Gerüchte gibt es genug rund um die Einnahmen, die man mit digitaler Musik generieren kann. Unsere Band Plan B liefert nun ein paar genaue Zahlen, denn wir sind nicht nur Musiker, sondern auch Label.

Und dazu gibt es ein paar schicke Fotos von Gregor Fischer.

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Wie man mit mobiler Werbung Kinder ausraubt

flappy bird ad

Der Titel trifft es eigentlich nicht ganz, denn bezahlen tun am Ende wohl eher die Eltern. Dennoch dürfte die hier vorgestellte Art von Abzocke durch mobile Werbung besonders Kinder und Jugendliche treffen. Aber der Reihe nach:

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Ein austauschbares Werbevideo

dissolve

Als Kendra Eash ihren Text “This is a generic brand video” für McSweeneys generell sehr lesenswerte Rubrik “Internet Tendency” verfasste, löste sie nicht nur bei Leserinnen und Lesern große Begeisterung mit ihrer Treffsicherheit aus, sondern auch bei der Agentur “Dissolve”.
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Bob Mould: Hey Mr. Grey

Bob Mould ist (mal wieder) zurück und tritt Arsch wie in den besten Zeiten von Hüsker Dü. Das zum Song gehörige Album “Beauty & Ruin” kann vorbestellt werden.

Partnerlink:
iTunes

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WM 2014: Geht los!

panini

Noch hat sich kein Fiebern eingestellt, aber ich hoffe darauf. Wenn ich schon zu den Menschen gehöre, die sich nur alle zwei Jahre für Fußball interessieren. Das Sammelalbum ist am Start, und Herm beantwortet genau die Frage, die sich unsere Familiensammelgemeinschaft neulich beim Einkleben der ersten Bilder gestellt hat: Wie richtig liegt Panini eigentlich bei den Mannschaftsaufstellungen? Hier:

Das Panini-Orakel

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Sicherer mit Smartphone: F-Secure Freedome (inkl. Verlosung)

freedome

Vor dem Hintergrund der Snowden-Enthüllungen nimmt das digitale Wettrüsten Fahrt auf. Auf der einen Seite überwachen Geheimdienste quasi alles, auf der anderen Seite versuchen technisch versierte Menschen und Unternehmen, sich gegen diese Generalüberwachung zu wehren und die Nutzer digitaler Kommunikationswerkzeuge vor ihr zu schützen.

Generell, aber noch einmal mehr mit Blick auf meine Söhne, beschäftige ich mich besonders im Smartphone-Bereich mit einfach einsetzbaren Möglichkeiten, sich so gut wie es geht gegen diese Eingriffe in unser Leben zu wehren. Vor einigen Wochen habe ich mit Tunnelbear über ein kommerzielles Tool geschrieben, dass mittels VPN auf Rechnern und Smartphones für eine teilverschlüsselte und geografisch veränderte Internetnutzung sorgen kann, inzwischen gibt es auch von der finnischen und im geschäftlichen Bereich nicht unbekannten Firma F-Secure eine weitere Lösung für iOS und Android, die noch ein paar zusätzliche Funktionen hat.

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Marcus Wiebusch – Der Tag wird kommen

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Giulia Enders: Darm mit Charme

darm mit charme

Dieser Moment, in dem man etwas im Internet sieht und an eine Neuentdeckung glaubt, nur um dann festzustellen, dass man so ziemlich der Letzte ist, der das Video gesehen hat. Oder der Vorvorletzte.
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Frank Ocean, Mick Jones, Paul Simonon, Diplo: HERO

Alter. Mir völlig schnuppe, dass meine alten Helden jetzt Werbesongs für Turnschuhe machen, solange sie ordentlich was dafür bekommen. Und solange solch ein Song dabei rauskommt.
Kracher.

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Vulfpeck: Sleepify, das Spotify-Album ohne Sound

Vulfpeck aus L.A. machen … ähm … auch ganz interessante Musik zwischen Freijazz und 70er-Jahre-TV-Serien-Hintergrund, haben einen sehr sympathischen Humor und samplen auch mal Steve Jobs.

Vor allem aber hatten Vulfpeck eine ziemlich tolle Idee.
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I live by the river und Netzgemüse – ein Update aus Autorensicht

spreeblick_books

Vor über zwei Jahren habe ich ein eBook voller Kurzgeschichten im Eigenverlag veröffentlicht (die Hintergrundgeschichte dazu findet man hier), und vor einem guten Jahr veröffentlichte der Goldmann-Verlag ein von Tanja und mir verfasstes Sach- und Taschenbuch für Eltern. Es folgen daher ein paar Zahlen und Gedanken zum Thema “Selbstverlag vs. Classic”.
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Danke, De:Bug.

debug

Nach 16 Jahren wird De:Bug, das “Magazin für elektronische Lebensaspekte, Musik, Medien, Kultur & Selbstbeherrschung”, eingestellt. So schreibt es Mitgründer und Geschäftsführer Sascha Kösch im De:Bug-Blog.

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Skrillex veröffentlicht sein neues Album “Recess” in einem Smartphone-Spiel

skrillex

Die Dubstep-Ikone Skrillex kommt drei Jahre nach “Bangarang” mit einem neuen Album. Die Songs von “Recess” gibt es derzeit aber nur innerhalb der kostenlosen App “Alien Ride” zu hören, ein eher krudes Ballerspiel im 80er-Jahre-Stil. Das Bemerkenswerte daran ist: In der App-Beschreibung gibt es keinerlei Hinweise auf Skrillex.

In den Kommentaren zur Android-Version häufen sich Absturz-Beschwerden beim Versuch, das Album zu streamen (und darüber, dass das Spiel schlecht sei …), bei iOS aber weisen die Augenzwinkerer auf Erfolg hin.

[via]

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Die Sache mit der Transparenz

Neulich schickte mir jemand einen Twitter-Screenshot:
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The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy Game – 30th Anniversary Edition

dontpanic

Zuerst hatte ich hier ellenlange Erklärungssätze getippt, aber das ist ja Quatsch. Der Titel sagt bereits alles, bitte hier entlang:

The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy Game – 30th Anniversary Edition

Und für die Youngsters gibt es noch ein paar Links:

Infocom, Per Anhalter durch die Galaxis.

Mehr Textadventures von Infocom kann man hier spielen, wenn Java läuft.

[via]

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Bilderbuch

Ich könnte diese Band hassen. Nicht etwa, weil sie aus Österreich stammt und mir gerade außer Falco und Opus, die ich beide nicht ertragen kann, keine weiteren Popmusiker aus Österreich einfallen. Das wäre Musiknationalismus, damit habe ich nichts am Hut.

Ich könnte diese Band hassen für ihren blöden Namen, ich möchte keine Band gut finden, die Bilderbuch heißt. Ich könnte sie hassen für ihre Theatralik, den exaltierten Gesang, das Zerhackte in ihrer Musik, alles Faktoren, die mich normalweise dazu veranlassen, die Nadel vom Vinyl zu heben, den Eject-Knopf am CD-Player zu drücken oder das MP3 mit Command-Backspace zu löschen (auf ‘nem Mac).

Ich könnte diese Band hassen. Doch der einzige wirkliche Grund dafür wäre Neid auf die Großartigkeit ihrer neueren Songs. Und daher hasse ich Bilderbuch nicht, sondern verneige mich vor den vier jungen Herren, die der deutschsprachigen Popmusik zur Zeit so viel mehr hinzufügen, als sich das jede weitere Ich-bezogene Heulsusenhipsterkombo erträumen könnte.

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