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The real Harry

Und bei Lesungen, wenn Sie mal drauf achten, trinke ich erst lange nach der Pause den ersten Schnaps. Ich versuche das immer so zu timen, dass ich pünktlich zehn Minuten nach der Lesung knülle bin.

Der Mann gehört auf eine kommende FUTURA BOLD.

Mehr von Harry Rowohlt morgen in der ZEIT, ein bisschen was vorab hier.

[Danke, IT&W und in den Kommentaren: Joerg-Olaf.]

8 Kommentare

  1. 01
    daniel.

    Oh ja unbedingt. Kannst du mich 5 Minuten vor den anderen informieren? Die Karten sind bestimmt noch schneller weg, als beim letzten Mal.

  2. 02

    schon bei den ersten worten dachte ich, dass kann sich nur um harry rowohlt handeln. bei einer lesung im limelight (r.i.p.), die wir letztes jahr besucht haben, stellte er eine flasche schnaps auf den tisch und verkündete:

    „ich höre erst auf zu lesen, wenn diese flasche leer ist!“

    wir mussten allerdings vor ihm kapitulieren und verließen die lesung gegen 0.30 Uhr. rowohlt war da noch längst nicht fertig….

  3. 03

    Alles klar, ich lad den Mann ein. Stay tuned.

  4. 04
    daniel.

    Und bis dahin noch folgende Empfehlung: H.R. hat ja ziemlich viel vorgelesen und man bekommt auch einiges gekauft, aber das Allerbeste ist Winnie der Puh, den er auch großartig neuübersetzt hat. 6 CDs.

  5. 05
    Rerun

    hab vor Jahren mal eine Winnie the Pooh Lesung mit Harry Rowohlt in der Bar jeder Vernunft besucht – großartig. Aber der Alkohol Konsum bei Flann O’Brien ist höher. Denkwürdig war eine Lesung des Einakters „Durst“ bei dem er alle Regieanweisungen („Stürzt ein Glas Whiskey in einem Zug herunter“ oder „nimm einen Schluck von seinem Stout“) gewissenhaft ausführte.

    Dummerweise wars ca. 30 Grad weil Hochsommer in dem Raum und das Publikum durfte nichts trinken, weil es ein Antiquariat war und die wertvollen Bücher geschützt werden mussten.

    Und ja, Harry Rowohlt wäre ein echtes Highlight in der an Highlights nicht grade armen Futura Bold Reihe.

  6. 06

    daniel: sind bereits eingepackt. alle sechs. :)

  7. 07
    daniel.

    Johnny: Na dann viel Spaß — der damals mitreisende Dreijährige konnte nach dem Urlaub einen perfekten Konjunktiv.

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