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Hey, hey, Wiki!

Nach dem Erfolg der Wikipedia-DVD und -CD sind als nächstes Wikipedia-Taschentbücher geplant.

Die Geschichte der Wikipedia ist wirklich grandios und zeigt, dass Ökonomie im digitialen Zeitalter auch anders funktionieren kann (und muss) als bisher.

Es wird dennoch nur eine Frage der Zeit sein, bis sich die ersten kritischen Stimmen gegen die kommerziellen Auswertungen aussprechen und fragen, wo genau das Geld landet, oder?

Wikipedia is the new Google? Hoffentlich nicht.

6 Kommentare

  1. 01

    von diesem kommerz-dingens mal abgesehen finde ich das schon allein deshalb komisch, weil wikipedia davon lebt, dass es – oehm, ja – lebt. jeder der da vorbeikommt kann die artikel schnell und einfach auf den neuesten stand bringen oder korrigieren oder erweiten, sollte er etwas etwas mehr oder besser wissen und so den rest der (netz-)welt von diesem mehr-wissen profitieren lassen. das ist das was wikipedia von klassischen lexika abhebt, aber eine „offline-wikipedia“ kann das nicht bringen (denn sonst muesste ja jedesmal wenn ein artikel geaendert wurde jemand mit tipp-ex vorbeikommen und die entsprechende stelle korrigieren), ist somit mehr oder weniger ueberfluessig.

  2. 02

    dem kann ich nur zustimmen… vor allem kann man in büchern nicht einfach mal so nen link anklicken. okay, gibt noch die DVD, aber is das das wahre? warum DVD, wenn ichs gleich online haben kann?

  3. 03

    Ich vermute doch mal, irgendwer hat sich dort gedacht:

    „Wir müssten auch mal etwas verkaufen.“

  4. 04

    ja, vermutlich. Nur: wer? Und bekommen dann *alle* Wiki-Autoren Tantiemen? Fragen über Fragen.

  5. 05

    Allein, um auszurechnen, wie viel welche Autoren bekommen, müsste man vermutlich drei Buchhalter oder ein Rechenzentrum einstellen – und dann ist wieder kein Geld für die Autoren da.

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