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Delicious Library

Wir haben es getestet, es funktioniert, und es ist es ein sensationelles Tool für euren Mac.

library

Die Delicious Library scannt den Barcode eurer Bücher, DVDs, CDs und Video-Games und liefert Cover und verfügbare Informationen wie Tracklisting etc. auf den Rechner. Diese sind, hallo Spotlight, daraufhin indexiert und somit durchsuchbar.

Bisheriges Manko: Die Software greift auf die Daten von Amazon zu, was eine gewisse Einschränkung mit sich bringt. Doch selbst wenn nur Basisinfos (z.B. kein Cover) verfügbar sind: Besser als Eintippen.

Der Vorführeffekt dieses Programms ist wirklich enorm. Falls jemand vorhat, Bekannte zum Mac zu konvertieren, sollte man mit derDelicious Library anfangen. Wird reichen.

35 Kommentare

  1. 01

    Gibt es einen speziellen Grund, warum sowas nicht auch für PC oder Linux umgesetzt werden könnte?

  2. 02

    Es soll ein ähnliches Produkt für Linux geben, das kenne ich aber nicht. Für die Indexierung bildet Spotlight eine extrem spannende Grundlade, dessen Potential bisher noch nicht annähernd so genutzt wird, wie es wohl möglich ist.

  3. 03
    Katharina

    Falls mal jemand vor hat, mich zu konvertieren – dafür könnte ich mich ja tatsächlich erwärmen. Muss ich zugeben, klingt klasse!

  4. 04

    Mit was wird denn gescannt?

  5. 05
  6. 06
    neffs

    Gibt auch noch Booxter, macht genau das gleiche, hat aber ein weniger schönes Interface (funktioniert aber auf langsameren Rechnern besser, meinem iBook 500 z.B.)

    Zum nur Barcode lesen gibt auch noch EvoBarcode

    ach ja bei allen Programmen kann man auch andere Kameras als die iSight verwenden, leider sind die Treiber von den Logitech Kameras relativ langsam auf meinem Rechner, glaube bei Delicious Library braucht man aber noch iChatUSBCam

    Bei Delicious Library liegt übrigens auch ein Dashboard Widget bei.

  7. 07
    Christian

    Die Zeiten haben sich offenbar geändert: Früher erlaubten die Delicious Library-Leute Windows-Usern nicht mal, ihre Site auch nur anzuschauen … ;-)

    Abgesehen davon: Ich möchte nicht Querulant sein, aber irgendwie finde ich das nur „begrenzt“ nützlich. Wer begrenzt seinen „Kulturkonsum“ denn freiwillig auf das, was auf Amazon a) gerade aktuell erhältlich und b) mit Foto abgebildet ist?

    Ich bin mit Mitte 20 wohl noch nicht sooo alt, aber trotzdem habe auch ich noch nicht wenige Schallplatten, die ich, wenn ich die Delicious-Website nicht mißverstehe, nicht in die köstliche Bibliothek bekomme. Genauso wenig wie antiquarische Literatur, genauso wenig wie … hmm.

  8. 08
    neffs

    Zum Barcode scannen gehen mangels ISBN sowieso keine CDs oder Platten

    Selbst das Cover scannen und die Daten eintragen geht natürlich auch, gibt sowieso ein paar Felder, die Amazon nicht liefert.

    Das ganze mit Amazon ist wirklich mehr als Arbeitserleichterung gedacht.

  9. 09
    neffs

    ups..hmm scheint ja doch zu gehen

    zumindest gings irgendwie bei mir nicht

  10. 10

    CDs gehen wunderbar über den Barcode, David.

  11. 11
    Christian

    @ neffs: Ah, ok. Verstehe. Danke! :-)

    O.k., zweite und letzte blasphemische Bemerkung für heute: Das ganze gibt es – natürlich ohne Spotlight, aber dafür kostenlos – auch für Windows! :->>

  12. 12
    Christian

    (IGITTIGITT)

  13. 13
    neffs

    ok, irgendwann müssen sie es reingebaut haben,
    früher gings nicht weil ja nur bei Büchern im Barcode die Amazon Produktnummer (=ISBN) enthalten ist

  14. 14
    neffs

    lol

    man kann wirklich alle Produkte von Amazon scannen

    mein iPod mini ist jetzt auch drin, allerdings mit französischer Beschreibung

  15. 15
    daniel.

    Ich halte mich ja sonst zurück, aber seit Spotlight taucht diese seltsame Wortform immer öfter auf: warum nicht einfach indizieren sagen?

  16. 16


    @daniel
    Indexieren und indizieren werden in unterschiedlichen Kontexten und jeweils auch mit unterschiedlicher Bedeutung benutzt. Im Zusammenhang mit Spotlight ist indexieren richtig.

    Indexieren wird benutzt, wenn es darum geht, komplexe Daten (Dateien) nach bestimmten Kriterien zu katalogisieren und für Suchmaschinen auffindbar zu machen.

    Indizieren ist das Hinzufügen eines einzelnen Titels auf eine Liste (Index). Wenn z.B. ein Computerspiel auf die Jugenschutzliste gesetzt wird, wird es indiziert (auf den Index gesetzt) wenn dasselbe Spiel mit der Webcam gescannt wird, wird es indexiert, da die Metadaten über das Spiel in einen maschinenlesbaren Katalog eingetragen werden.

  17. 17

    ups, so altklug wollte ich gar nicht klingen, aber WordPress hat einfach meine Besserwisserei-Tags (in spitzen Klammern) gelöscht …

  18. 18
    daniel.

    @Rerun: Daß indexieren verwendet wird, ist auch mir nicht verborgen geblieben. Dennoch geht es in beiden Fällen um das gleiche: Daten werden in Kataloge eingetragen.

    Der Duden kennt auch nur indizieren und erklärt es mit „auf den Index setzen, mit einem Index versehen, anzeigen“. Auch wenn das nichts heißt (nicht alle Wörter stehen im Wörterbuch), habe ich eher den Verdacht, daß indexieren eine falsche Übersetzung von „to index“ ist. Ähnlich höre ich immer öfter Leute von „korrupten Dateien“ sprechen. Und habe auch schon die Erklärung gehört, daß korrupt im technischen Bereich etwas anderes bedeutet als im Alltag.

  19. 19

    @daniel
    jetzt hast Du meinen Ehrgeiz geweckt ;-)

    Mein Duden kennt beides:

    indexieren: (fachsprachlich) ein Verzeichnis erstellen

    indizieren: auf den Index setzen, mit einem Index versehen, (medizinisch) als angezeigt erscheinen lassen (med.: angesagt, ratsam)

    Duden – Die deutsche Rechtschreibung, 23. Auflage, Mannheim 2004

  20. 20

    Und was hat man davon? Wenn man die Bücher, CDs, DVDs eh besitzt, dann finden sich die Informationen doch auf dem Cover oder im Booklet. Warum sollte man sich den ganzen Krams noch mal im Computer ablegen? Ich sehe da keinen Nutzen drin.

  21. 21

    @zenzizenzizenzic
    Ja wenn man nur 3 Bücher, CDs, DVDs besitzt, braucht man es natürlich nicht. Wenn man ein paar Hundert davon sein Eigen nennt, sieht das schon anders aus. Da kann man schon mal den Überblick verlieren. Mit DL hat alles schön katalogisiert, kann die Daten auf dem iPod z.B. in Buchladen mitnehmen und funktioniert auch mit vielen digitalen Camcordern.

  22. 22
    Christian

    Bleibt allein die Frage, ob sich der ganze Aufwand lohnt. Wozu anderthalb Minuten lang den Mac booten, wenn ein Blick ins Regal völlig ausreicht …

  23. 23
    Flo

    Naja, das ist wie mit jedem Programm. Der eine findet es sinnvoll, der andere nicht.
    Wenn mich z.B. interessiert in welchem Film ein best. Darsteller mitspielt oder welche Filme ich habe vom Label XYZ, dann möchte ich nicht der sein, der ins DVD-Regal blickt.
    Wenn mich das aber nicht interessiert, dann ist das Programm definitiv eine Fehlinvestition.

    MfG Florian

  24. 24

    @minus
    also Platten (Vinyl und CDs) habe ich haufenweise. Trotzdem sehe ich nicht ein, die zu katalogisieren. Das kann man bei einhundert oder zweihundert Stück machen aber bei über 10 000?
    Ich höre lieber meine Platten als die Zeit mit dem Archivieren zu verbringen *fg*.
    Und an ein gelesenes Buch erinnere ich mich eh besser als an ein schlechtes Musikstück. Also besteht auch bei geringerer Buchanzahl nicht wirklich eine Notwendigkeit für mich.
    Delicious Library macht eher einen anal-retentiven Eindruck auf mich.

  25. 25

    @zenzi…
    Das ist ein Jungs-Ding. Schließlich sind schon Freundschaften an der Frage zerbrochen, wie man seine Plattensammlung sortiert. Alphabetisch? Nach Genre? Chronologisch – aber nach Kauf- oder Produktionsdatum?

    Mit Delicious macht man das einfach virtuell mit zwei drei Klicks, verträgt sich wieder und geht ein Bierchen trinkem.

  26. 26

    plattensammlungen sortiert man ganz einfach alphabetisch, so weis man unabhängig von musikrichtung, aktueller stimmung, persönlichem geschmack und dergleichen sofort, wo das gesuchte steht.

    die datenbank auf dem (server-)rechner kann sich ja jeder user individuell sortieren :)

  27. 27
    sdf

    @zenzi/christian:
    – ich habe über 1000 (originale) dvds
    – mein computer läuft sowieso 24/7

    daher benutze ich sowas. auch, um den verleih im freundeskreis zu managen…

  28. 28

    Warum sollte ich versuchen „Bekannte zum Mac zu konvertieren“? Ich will doch auch niemanden davon überzeugen Vegetarier zu werden oder Golf zu fahren.

    Ihr Computer-Fuzzis seid echt komisch.

  29. 29

    @icewind: Was machst Du bei sachen wie (Jon Spencer) Blues Explosion? Oder Zwan/Smashing Pumpkins? Außerdem ist alphabetisch wirklich langweilig. Sachen wie „Was, Deine erste CD war ne R.E.M.?“ können dann gar nicht auftreten…

  30. 30
    Glutamat

    JSBX läuft natürlich unter J, Zwan unter Z; wo denn sonst, Gründe, dass die bei den Pumpen stehen müsste, sehe ich eigentlich nicht. Sortiererei wurde hier aber erst vor einigen Woche (?) expliziti thematisiert, glaube ich (sortiere meine CDs nach Farbe, die Platten alphabetisch).

  31. 31

    Bues Explosion – > „S“ wie Spencer
    Smashing Pumpkins -> „S“
    Zwan -> „Z“

  32. 32

    CDs sortiert man am besten nach Farben.

  33. 33
    Deutscher Dilbert

    Immer mehr Dienste verlassen sich ja auf Amazon, so z.B. auch Hitflip (www.hitflip.de). Was man nicht bei Amazon findet, kann man nicht tauschen. Ob das so gut ist auf die Dauer.

    Genauso wie die Monopolstellung von Google bei den Suchen problematisch werden könnte, könnte das Amazon als Kulturlieferant. Klar wird es Nischenprodukte und -anbieter geben, aber wer findet die denn dann noch?

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