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Was macht man, wenn ein Podcast verletzt ist?

Man legt ihm einen Podcastverband an.

Ha.

Ha.

Ha.

Sorry.

Der Podcastverband hat sich gegründet befindet sich in Gründung und kommt mit schicker Website daher (Worpress, Design von Sebastian Schmieg, Farben von Gerrit van Aaken, Icons von Kevin Potts, alles feinste Wahl also), was ich nicht unwichtig finde. Ein Wiki gibt’s auch. Vorbildlich.

Meine generelle Abneigung gegen Verbände und Vereine muss ich noch ablegen, aber realistisch gesehen wird es ohne einen Verband nicht möglich sein eine Lobby zu bilden um die hier schon besprochenen Themen von Seiten der Nutzer und Macher anzugehen.

17 Kommentare

  1. 01

    Ich dachte mit Podcasts ist das wie mit Pferden: erschießen!

  2. 02

    Podcasts sind eigentlich nicht übel, nur ich fürchte genausowenig, wie sich jemand sächsisch lesen will, will er mein gebrabbeltes sächsisch hören :D

  3. 03

    Stefan, da wäre ich mir nicht so sicher. Ich glaube, genau das könnte zu Weltruhm verhelfen, im Ernst. Naja, wenigstens zu ein paar HörerInnen

    Es geht um Alleinstellungsmerkmale! Sprich viel über „Macintosh“, „Podcasts“ und „Internet“, und zwar auf breitestem sächsisch, dann geht das ab. Ich schwör’s dir. :)

  4. 04

    *brrrrrr* Ich finde viele ‚auswärtige‘ Akzente wirklich sexy, aber bei den deutschen schüttelt es mich nur.

    Aber zum Glück weiß ich, wo der Aus-Knopf ist ;))

  5. 05

    „kommt mit schicker Website daher (Worpress, Design von Sebastian Schmieg, Farben von Gerrit van Aaken, Icons von Kevin Potts, alles feinste Wahl also),“

    Das es WordPress ist, hab ich auf anhieb an der Mini-Schrift erkannt, das Design sieht aus wie viele andere, und die Farben… Naja schwarz/weiss/rot ist generell, nicht mein Fall.

    Ist ja noch in der Gründung, aber viele Inhalte gibt es da ja noch nicht… Mal abwarten… :)

  6. 06

    Nun, auch ich bin definitiv kein Vereinsmensch (8 Jahre Minigolfvereien haben es mir ausgetrieben!). Aber so ein Verband lässt aus armen, internetsüchtigen Freaks sozial engagierte deutsche Bürger werden, die bei sternTV eingeladen werden.

  7. 07

    Gibts auch einen Blogging e.V.?

  8. 08

    Icewind, Textgrößen sind unabhängig vom CMS oder Blogsystem. Grundlegend ein Blog-Layout zu nehmen, hat Vorteile (trotzdem muss es sauber gemacht sein, und das isses) und es gibt sehr, sehr viele Rottöne. Den „richtigen“ zu finden, ist die Kunst.

    Es sind die Details. Immer.

  9. 09

    Das Layout der Verbands-Website ist ein farblich angepasstes Blix-Template. Das erkennt man natürlich, wenn man in der Blog-Szene unterwegs ist. Allerdings ist das nicht weiter schlimm: Es musste schnell gehen, und da liegt es nahe, ein stabiles und tausenfach bewährtes Template zu nehmen, es an die eigenen Bedürfnisse anzupassen und loszulegen.

    Und ich als alter Textpattern-Hase war entzückt zu sehen, wie schnell und unkompliziert man mit WordPress solche Seiten zusammenklatschen kann. Macht richtig Spaß.

  10. 10

    @Daniel:
    Stimmt, podcasts werden erschossen, kann man hier deutlich hören:
    http://idisk.mac.com/martinriemer/Public/They shoot podcasts.mp3
    :)

  11. 11

    @Daniel again:
    Sorry, hier natürlich:
    http://idisk.mac.com/martinriemer/Public/They shoot podcasts.mp3

  12. 12

    au backe. und wenn in deutschland 2 oder 3 gestalten das gleiche machen, dann gründen sie erst mal einen verein. am besten mit satzung, vorstand, sprecher, schatzmeister, wappen und hymne…

  13. 13

    Ein Buch oder ein internes Forum hilft auch ungemein, Andreas. Man iss ja schliesslich wer. :)

  14. 14

    Und wann immer ein Verein/Verband gegründet wird, kommt der Spruch „Wann immer zwei zusammen sind gründen sie einen Verein“.. Gääähn.

  15. 15

    Das scheint mir ein wichtiges Merkmal einer Vereinsgründung zu sein :)

  16. 16

    och Mö, klingt da etwas Bitterkeit durch?
    Ein Buch oder ein internes Forum hilft auch ungemein, Andreas. Man iss ja schliesslich wer
    Manche machen ein Buch, andere reden lange darüber in Foren.
    Manche machen Podcasts, andere gründen einen Verein.
    Manche gründen einen Verlag, andere diskutieren über die Zukunft von Weblogs.
    Es ist eine grundlegende Erkenntnis, dass es »doers« und »talkers« gibt. Letztere sind in der Blogospaehre systembedingt in der Mehrheit.
    [p.s. ich habe weder ein Buch gemacht, noch einen Verein gegründet]

  17. 17

    Was daran „grundlegend“ und „systembedingt“ sei (weil blogs ein kommunikatives Medium sind?) bekomme ich ebensowenig auf die Reihe wie (D)eine Unterscheidung zwischen „Doers“ und „Talkers“ welche irgendwie ausschliesslich klingt.
    Und wieso denn verbittert?

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