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Was macht der da?

johnny

Der bastelt sich Blog-Content.

Warnungs-Content nach dazu: Wenn ihr nämlich über einen älteren, nicht mehr benutzten, manuellen Schließ-Spind (oder wie immer man diese Dinger nennt) an der Innenseite eurer Bürotür verfügt, dann entfernt diesen. Noch heute.

Sonst geht es euch unter Umständen wie uns und der Spind fällt mir nichts, dir nichts und ihm selbst auch nichts nach unten. Und zwar, wenn ihr draußen seid. Was dann extrem blöde ist, denn natürlich befinden sich eure Rechner im Büro (sonst wär’s ja egal, WLAN reicht bis vor die Tür) und natürlich ist es 18 Uhr, wenn ihr nach stundenlangen Selbstversuchen endlich beschließt, den Schlüssel-Notdienst kommen zu lassen. Der dann auch nichts ausrichten kann.

Zu den angedachten Möglichkeiten der Wiederzutrittsbeschaffung gehörte neben „Tür aufbrechen“ (schlecht, da alte Tür) und „Zwischenwand des Nachbarbüros aufbrechen“ (auch schlecht, da nicht ganz unaufwendig) auch „den älteren Sohn herbeischaffen, der eventuell zwischen die Gitterstäbe vor dem höhnischerweise offenen Fenster passen und dann von innen den Spind hochhebeln könnte“.

Nachdem wir feststellen mussten, dass selbst ein Wagenheber die Gitterstäbe nicht bewegen kann um Zutritt für meinen Dickkopf zu schaffen (ein gutes, sicheres und in dieser Situation sehr frustrierendes Gefühl), waren wir dennoch erfolgreich.

Mit Fingerspitzengefühl.

spind
Links: In Benutzung, offen. Rechts: Nicht in Benutzung, nicht offen. Innenansicht, später nachgestellt.

18 Kommentare

  1. 01

    „Spind“ heisst das nicht. Nie im Leben. Eher „Riegel“. Und ein „Splint“ ist das Ding, das man zur Lagesicherung bei Schrauben (oder Riegeln) nimmt.

    hö hö hö…

  2. 02

    Spind ist wohl eher ein Schrank. Splint meinte ich wohl. Auch falsch. Egal.

  3. 03

    es ist ja relativ egal wie es heisst, hauptsache es kriegt auf’s maul.

  4. 04

    So sieht ditt ma‘ aus.

  5. 05

    Ich weiss immer gerne die Namen derer, denen ich Gewalt zuteil werden lasse.

    Wie wäre es eigentlich mit „Bolzen“?

  6. 06

    Bolzen ist okay. Ja, nehmen wir. Bolzen.

  7. 07
    jochen

    klingt auch besser:
    ich habe einen bolzen verdroschen
    als:
    dem splintilein habe ich es aber gezeigt.

  8. 08

    Ja, über nen scheiß verdammten drecks Bolzen kann man auch besser fluchen.

  9. 09
    Philipp himself

    Darum hab ich immer ne „Flex“ im Auto :)

  10. 10

    Mist. Jetzt bin ich die nächsten Tage damit beschäftigt, nicht alle Leute, die ich beleidigen will, „Drecksbolzen“ zu nennen.

  11. 11

    Ah ja. Fingerspitzengefühl. Das erste Foto sah arg nach Fluchttunnelgraben aus.

  12. 12

    Hast Du keinen Leatherman Wave?????

    Siehste, PraktikantInnen sind doch hilfreich :-)

  13. 13

    12 Kommentare für ne verklemmte Tür… Respekt!

  14. 14

    fuer einen seelenlosen Stahlbolzen wohlgemerkt!

    Aber du haettest das Problem auch anders loesen koennen. Du wolltest doch wieder reinkommen. Nimm das naechste mal einfach ein Stueck Papier, schreib da drauf „draussen“ und schieb s unter der Tuer durch.

    der Mathematikerscherz musste jetzt einfach sein ;-)

  15. 15

    Gerne auch als Informatikerscherz: 01100100011100100110000101110
    10101110011011100110110010101101110

  16. 16

    01100100011100100110000101110
    10101110011011100110110010101101110 =
    210652206

    und wo ist der witz?

  17. 17
    hastebrot

    Nicht addieren… Das das genau acht Byte sind, hat mich schon etwas neugierig gemacht:

    01100100 = 100 (d)
    01110010 = 114 [r]
    01100001 = 97 (a)
    01110101 = 117 (u)
    01110011 = 115 (s)
    01110011 = 115 (s)
    01100101 = 101 (e)
    01101110 = 110 (n)

    Hmm, ergibt ‚draussen‘.

  18. 18

    Ja, is mir schon klar. Aber ohne zu sagen wie man den binaeren Code interpretieren soll macht s keinen Sinn ;-)

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