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A boy named… Google!

Alter Schwede. Da hat jemand seinen Sohn wirklich Google genannt.

google baby
(Bild © Google Kai Website, Manipulation von mir)

34 Kommentare

  1. 01

    Du wird das jetzt zum Trend, dass du keine Quellen mehr angibst, auch nicht mehr in der Form: „Von Max via Email.“?

  2. 02
  3. 03

    Jau, so sieht er aus… der Google-Kai. Problematisch wirds vielleicht in der Schule, … weil alle Mitschüler neben ihm sitzen wollen, weil „Der Google-Kai weiß ja alles!“ … mal die Spam-Einträge und GoogleAds ausgenommenn..

  4. 04

    Warum ich das oben gesagt habe:

    „Die Riesenmaschine schreibt streckenweise hervorragend, ich mag nur die Tatsache nicht, dass sie lange Zeit fast nie auf Quellen verwiesen haben (jetzt beginnen sie damit etwas mehr) …“

    Johnny am 5. Oktober 2005: http://www.spreeblick.com/2005/10/05/degizmodocom/

  5. 05

    „na, das ist aber ein putziges kerlchen..! dutzi-dutzi! wie heisst er denn, der kleine?“
    „google.“
    „was..? hugo?!“
    „nein. google.“
    „bäh, sieht der scheisse aus.“

  6. 06
    Merete

    „Von Merete via E-Mail“

  7. 07

    und die schwester heißt ebay, wa? Sie könn vleicht viel erzählen in Ihrem Internetz!

  8. 08

    André, was‘ los? Stänkern? :)

    Die Quelle, wie Merete gerade schreibt, war eine Mail. Es ist gut möglich, dass das noch jemand anders als Spreeblick vermeldet hat. Da mein Newreader noch nicht läuft, weiß ich das nicht, gehe aber von etwa 3.452 Seiten aus, die die Meldung haben.

    Du wirkst in letzter Zeit so paranoid?

  9. 09

    Ist doch auch albern, Sachen, die man bei Digg (über 400 Seiten mit „Google Kai“), del.icio.us oder BlogsNow als „besonders populär“ findet, auch noch irgendeine Quelle anzugeben – selbst auf tagesschau.de steht der Bursche schon. Ich frage mich bei sowas immer, ob man’s dann überhaupt noch erwähnen muss, aber wenn man es selber interessant/lustig findet: klar.

  10. 10
    gurkendoktor

    ’sag mal „mama“‚

    ‚umstandsmode bei ebay – jetzt mitbieten oder sofort kaufen‘

  11. 11

    welche tätigkeit auch immer für ihn ganz persönlich das wort „googlen“ beschreiben wird, wäre interessant zu wissen.

  12. 12
    sik

    war nicht Google das Ding mit den gaaanz vielen Nullen ;)
    bloß anders geschrieben?

  13. 13
    albiedo

    …Ist doch prima. Bagle (Ba[by-Goo]gle) muss nie sein Zeug suchen, der findet 821.000 Spielzeuge in 0,12 Sekunden.

    Hinweis: Wortschöpfung „Bagle“ stammt von mir, zuerst veröffentlicht bei spreeblick.com. Alle Rechte reserviert. Merkwürdige gebackene/gekochte Teigwaren, bei denen die Mitte fehlt, zahlen bitte Tantiemen. Danke.

  14. 14

    Die Frage ist doch, wieviel Geld man dafür bekommt sein Kind so zu nennen. Wenn ich ein paar Millionen überwiesen bekomme, nenne ich es auch BMW. Wobei hierbei die Aussprache wesentlich komplizierter wird.

  15. 15

    @Johnny: Was heißt in letzter Zeit … Vielleicht das Wetter?

    Ich sehe das bloß immer mal wieder bei dir, und wir kleinen Blogger dürfen uns das nicht erlauben und recherchieren vorher bei Blogstats und Technorati, um bloß nicht anzuecken, weil wir dann mit der großen Etiquette- und Moral-Keule zerhauen werden – ja lieber Johnny, die die auch du immer mal wieder gerne schwingst und für dich dann selber brichst.

    Moralvorstellungen, die anderen hingehauen werden, die man aber für sich selbst jederzeit außer Kraft setzen kann – nach dem Motto: „Was kümmert mich mein Geschwätz von Gestern“. Nur dass die anderen sich auf Grund deiner Größe daran halten müssen, um nicht hinten rum zu fallen und in den Graben der Linklosigkeit zu enden.

    Ich werde dir jetzt nicht die Beispiele aus dem Spreeblick-Verlags-Archiv rauskramen. Du kennst Sie selber. Und ich meine nicht den einen großen Aufreger, nein den nicht.

    Aber du hast recht, bis jetzt habe ich mir immer gedacht halte die Schnauze, du brauchst auch mal noch ein paar Adsense-Dollar. Ja die brauche ich auch. Aber irgendwie hat mich offenbar die ansteigende Paranoia auf Grund der Wetterlage dazu gebracht es derzeit auszusprechen.

    Ich weiß ein dummer Fehler und ich verspreche hiermit hoch und heilig, dass ich ab jetzt nie mehr etwas zum Spreeblick-Verlag an sich sagen werde.

  16. 16

    André, sorry, aber das ist doch alles Quatsch. Du kritisierst etwas, ich antworte ausführlich darauf und als Resultat bekomme ich von dir zu hören, dass man „den Verlag“ nicht kritisieren dürfe. Da komme ich nicht mehr hinterher. Ich weiß nicht, welche Keule ich angeblich gegen andere schwinge, ich habe nie behauptet, dass ich jedes Thema zuerst hätte und vor allem poste ich in fast allen Fällen Quellen. Dass man das auch einmal vergisst oder bei populären Themen für nicht so nötig hält, ist ja klar.

    Überhaupt nervt mich diese Unterscheidung zwischen „großen“ und „kleinen“ Blogs, die nebenbei bemerkt immer andere machen, ich kann mich nicht erinnern, wann ich in solchen Kategorien gedacht oder geschrieben habe. Für die Wahrnehmung Dritter von Spreeblick kann ich nichts. Ich mache hier meinen Scheiß, der mal gefällt und mal nicht. So wie alle anderen. Weder bezeichne ich Spreeblick als das „schnellste“ noch „beste“ noch was weiß ich für superlativste Blog. Es ist ein Blog. Punkt. Und ja, Ansprüche an Spreeblick von Dritten nehme ich zur Kenntnis, ignoriere aber die meisten. Ebenso setze ich bei allen BesucherInnen eigenes Denken voraus, wer also meint, dass meine Meinung zu Dingen irgendeinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit oder Vorturnerei hat, macht sich selbst unnötige Probleme.

    Wenn du Beispiele hast, in denen ich Quellen in deinen Augen absichtlich nicht genannt habe: her damit. Was für ein Interesse sollte ich daran haben?

    Ich lese etwas und schreibe dann darüber, wenn es durch ein anderes Blog inspiriert ist, mit Quelle. Oder ich habe selbst ein Thema und setze es um. That’s all. Im Gegensatz zu dir recherchiere ich in den meisten Fällen nicht vorher bei technorati, ob da schon jemand anderes etwas zu geschrieben hat. Das ist doch Zeitverschwendung. Zu fast jedem Thema gibt es bereits andere Meinungen.

    Herrgott, es ist doch nicht so, dass ich LeserInnen hierher zwinge. Ich verstehe das Problem wirklich nicht.

  17. 17

    Die spinnen, die Römer…

  18. 18

    „Ich mache hier meinen Scheiß, der mal gefällt und mal nicht.“

    Sollst du auch.

    „Wenn du Beispiele hast, in denen ich Quellen in deinen Augen absichtlich nicht genannt habe: her damit. Was für ein Interesse sollte ich daran haben?“

    Nee ich glaube, dass ich das nicht so rüberbringe, dass es verständlich wird. Natürlich nennst du nicht mit Absicht keine Quellen. Das wäre ja wirklich Quatsch.

    Ich meine auch nicht die Themen, die man sich so ausdenkt, und wo wirklich jeder schonmal was dazu geschrieben hat.

    Ich meine so aktuelle Sachen die im Internet passieren, wo es vorher definitiv noch nichts dazu gab, die du dann mit den Worten bringst: „Da haben bestimmt schon ganz viele was dazu geschrieben.“

    Ja dann nenn doch mal jemand anderes, der die Sache nicht nur anmoderiert, sondern etwas dazu gesagt hat (und wie schon gestern beim Kölner Dom gesagt, es geht hier nicht um mich!).

    UND GANZ WICHTIG: DAS MIT DEN LINKS IST DOCH NUR ALS BEISPIEL GENANNT. Es geht um Sachen, die du vorher mal als böse und unmöglich und uncool – macht man nicht zu besten gegeben hast und mittlerweile selbst machst.

    Du ich will jetzt hier mit dem Mist aufhören. Ich meine nicht, dass du böse bist, oder irgendwie irgendjemanden etwas schlechtes tun willst. Ich meinte einfach, dass du in den letzten Jahren immer mal wieder moralische Hürden aufgestellt hast, die im Rahmen deiner Reichweite sicherlich das Bild von einigen, die nicht so dachten und handelten, negativ beeinflusst hat (Ja nun doch: Und das fängt mit Werbung oder nicht Werbung an, geht über gute und böse Werbung weiter (Ist Werbung für Rauchutensilien gut? Möchtest du dass deine Kinder rauchen?) und geht über den Anspruch an Bloginhalte (das Geld im deutschen Internet werden dann die Amis verdienen – wie es ja schon losgeht) weiter …)

  19. 19
  20. 20
    albiedo

    @André Fiebig: dann hätten wir das ja jetzt auch geklärt. Wenn der Johny nicht so unglaublich authentisch wär. Der macht seine Welt, widdewiddewit, wie sie ihm gefällt.
    Können wir zum Thema zurückkommen?

  21. 21

    André, ich weiß, dass das kein blödes Pöbeln von dir ist, sonst würde ich nicht darauf eingehen. Muss jetzt los, nachher nochmal mehr.

    albiedo: Ich versuche tatsächlich, mir meine Welt so zu machen, wie sie mir gefällt. Das macht jeder, hoffe ich. Im besten Sinne, nicht im schlechten, logo.

  22. 22

    „Ich versuche tatsächlich, mir meine Welt so zu machen, wie sie mir gefällt. Das macht jeder, hoffe ich. Im besten Sinne, nicht im schlechten, logo.“

    Na siehste, die Welt ist doch schön (und hoffentlich kriegen wir alles unser gutes Stück davon ab).

    „Wenn der Johny nicht so unglaublich authentisch wär.“

    Das authentische ist wirklich faszinierend. Ich habe es gestern schon mal erwähnt: Schaut mal ein, zwei, drei Jahre zurück – da gibt es zum Teil größere Lücken, aber Artikel, wo man begreift warum Johnny seine Leserschaft gewonnen hat und ihn die Leute verlinkt haben.

    Und man sieht auch, dass der Spruch in irgendeiner Zeitung, dass Johnny vor Jamba ein unbekannter Blogger war, nicht stimmt.

    Es war ja beim Jamba-Kurs nicht die Geschichte an sich, sondern das authentische, was besonders war. Und das ist etwas, was auch schon lange vorher da war und was auch ohne Jamba zum Ziel geführt hätte.

  23. 23

    Keine Ahnung, was authentisch ist. Wenn das auf mich zutrifft, freut mich das sehr, aber es ist keine Kunst. Ich bin, wie ich bin (Gott, wie blöd das klingt), halt aber auch mit Stimmungsschwankungen, Meinungsänderungen, privatem Kram etc., wie jeder andere eben auch.

    André, im Ernst: ich freu mich ja auch über Kritik. Ich höre schon sehr gut zu, auch wenn das mal anders rüberkommen sollte. An machen Stellen ist es aber etwas schwierig, alles einzustecken, da die meisten Leute, die mich nicht persönlich kennen, nicht jedes Hintergrund-Detail kennen, das zur Motivation für den Versuch geführt hat, aus Spreeblick mehr als ein Hobby zu machen. Ja, das waren sachliche Überlegungen, aber teilweise auch Zwänge. Das Jahr 2005 war z.B. schon Ende 2004 komplett durch Kunden mit größeren Projekten, die schon im Gang waren, finanziert, bis diese dann wegen meiner Meinungen auf Spreeblick (!) abgesprungen sind. Das gibt es. Und das hat einiges bei mir ausgelöst, denn mir wurde sehr klar, dass es hierzulande noch die sehr verbreitete Einstellung gibt, dass man zwar eine Meinung haben kann, diese aber besser für sich behalten sollte (so wurde mir das übrigens auch erklärt von den Kunden). Das hat mich schockiert.

    Auf der anderen Seite dann der große Zuspruch von LeserInnen und der damit verbundene massive Aufwand bei Spreeblick, der als Hobby nicht mehr weiter zu machen gewesen wäre. Die Entscheidung „Spreeblick runterfahren und neuen Job suchen“ oder „Etwas Neues wagen“ fiel… naja, sieht man ja.

    Dabei stößt man natürlich an Grenzen und trifft jeden Tag wieder Entscheidungen, auf die man gerne verzichten würde. Werbung oder nicht etc. pp. – aber ich hab’s angefangen und jetzt mach ich’s weiter. Am liebsten wäre mir auch, jeder Spreeblick-Leser würde 2 Euro im Monat zahlen, dann wär alles super. Das macht aber keiner. Was ich sagen will: Es ist manchmal etwas mühselig, sich mit so vielen Meinungen auseinanderzusetzen und von so vielen Seiten gesagt zu bekommen, was man wie richtig oder falsch macht, wann man gut oder schlecht war, welches Posting klasse war und welches man sich hätte sparen sollen… während man doch *authentisch* bleiben soll! :) Nicht falsch verstehen: Wenn da was hinter ist, wie bei dir, diskutiere und streite ich sehr gerne. Und nehme auch immer was mit.

    Ich schweife ab, sorry. Nix für Ungut insgesamt und danke fürs „Dranbleiben“ in der Debatte.

    Achja, den Satz mit den Amis fand ich spannend und treffend. Denn das zeichnet sich tatsächlich ab. Aber mal sehen, vielleicht geht es doch auch anders. Es gibt Major-Labels und kleine Indie-Labels. Wenn wir letzteres sein könnten, fänd ich das sehr schick.

    So. Ich schreibe jetzt mein Märchen weiter. :)

  24. 24

    Weißt du Johnny, jetzt bin ich richtig froh, dass ich doch „gestänkert“ habe.

    Ich glaube das ist das erste mal, dass du etwas tiefer in deine Beweggründe und die Geschichte dahinter eingehst. Danke für die Einblicke.

    „Das gibt es. Und das hat einiges bei mir ausgelöst, denn mir wurde sehr klar, dass es hierzulande noch die sehr verbreitete Einstellung gibt, dass man zwar eine Meinung haben kann, diese aber besser für sich behalten sollte (so wurde mir das übrigens auch erklärt von den Kunden). Das hat mich schockiert.“

    Ja irgendwie kommt mir das in meinem Leben(-slauf) bekannt vor. (Merkt man mir gar nicht an, oder?)

    Ich hoffe, dass Blogs ein Raum bleiben, wo man auch zukünftig seine Meinung und Kritik äußern kann – auch und vor allem wenn Sie sich mit Blogs an sich beschäftigen.

    Denn sonst wären Blogs nichts anderes, als eine technische andersartige Abbildung der restlichen Welt.

    Ich wünsche dir wie immer alles Gute und viel Erfolg und freue mich auf das morgige Märchen.

  25. 25

    mal zum thema:
    ich finde es viel bedenklicher, dass einfach so immer diese babyfotos ins netz gestellt werden; als ich mein weblog noch bei twoday hatte, bin ich dort bspw. mal auf ein blog gestoßen, das „stolze“ eltern erstellt hatten und dort detailliert jeden schritt und rülps ihres kindes veröffentlichen… das internet vergisst nicht und ich würde das meinen eltern später auf jeden fall vorhalten, aber vielleicht sieht google kai das ja anders.

  26. 26
    GiGi

    @hanno: also ich persönlich fände es witzig, aufschlussreich und richtig gut, gäbe es solche aufzeichnungen aus meinen kindertagen…

  27. 27

    einfach nur noch krank.
    pumuckl vor 20 jahren war ja schon schlimm, aber was soll das arme kind denn nun tun, wenn es wegen markenrechtsverletzung dran ist, sobald der junge seine eigene firma aufmacht? :D

  28. 28

    @gigi: Spätestens in der 5. Klasse wird es peinlich, wenn einen Leute auslachen, weil sie Fotos von Dir gefunden haben, auf denen Du eingekackt oder Dich angekotzt hast.
    Wenn man sowas als privates, nicht öffentlich zugängliches Blog macht, fände ich das ok.
    Aber ganz ehrlich, hätten mich meine Eltern nach einem Bier oder Turnschuh benannt, fände ich das nicht lustig. Wobei… Dominique nique nique…

  29. 29
    Santos

    Man sollte den Eltern sofort das Sorgerecht entziehen. Google wird nicht einmal in der Lage sein, ein eigenes Blog zu fahren.

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