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Kaiser gegen Papst

Mit der Einführung des Reichsballsystems wirkte Kaiser Egidius I. maßgeblich an der Amtseinsetzung (Investitur) von Fußballfürsten, wie Ligapräsidenten und Rechteinhabern, mit. Dieses Recht begründete er mit dem Eigenballrecht, welches es einem Fußballfürsten mit Stadien auf seinem Gebiet erlaubt Manager zur Verwaltung dieser einzusetzen und die erwirtschafteten Güter zu mehren und nach eigenem Gutdünken zu verwerten.

Die deutschen Kaiser nach Egidius I. sahen sich als Besitzer aller Stadien und bestimmten bei den Wahlen von Ligapräsidenten, Leitern von Landesverbänden sowie den Rechtevergaben mit. Die Kritiker dieses Systems nannten diese Praktik Laieninvestitur, weil die Investitur von Nicht-Ballern vorgenommen wurde. Sie befürchteten, dass bei der Amtseinsetzung durch diese mehr Wert auf Loyalität zum Sponsor als auf balltechnische Ausbildung gelegt werde.
(…)
Als Kaiser Franz der Große im Jahr 2006 den Hofnarren des Bistums Berlin die Eröffnungsfeiern der Großen Spiele organisieren lassen wollte, spitzte sich die Situation zu.
Papst Josef setze kurzerhand die Feierlichkeiten aus.

Die Verhandlungen darüber schlugen fehl. Der Kaiser unterstützte in der darauffolgenden Zeit dem Papst nicht genehme Sponsoren, die in direkter Konkurrenz zu Sponsoren des Papstes standen, namentlich wurde Erdinger Weißbier vom Kaiser beworben, während Budweiser dem Papst nahestand.
Gleichzeitig fertigte Papst Josef den Dictatus Papae an, worin er seine Vorstellung des Amts als Papst formulierte, ermahnte Franz den Großen mit harschen Worten und drohte ihm mit dem Redebann bei den Großen Spielen.
Nach dem Redebann durch Gregor fielen viele der deutschen Fußballürsten, die Franz ehemals unterstützt hatten, von ihm ab und zwangen ihn zu einer Lösung des Problems. Um den Papst noch vor dessen geplantem Treffen mit den abtrünnigen Fürsten abzufangen, brach Franz also im Mai 2006 in die Schweiz auf. Papst Josef wollte einer Begegnung mit Kaiser Franz ausweichen und zog sich auf die Burg Canossa des Markgrafen Berlusconi zurück. Franz erfuhr dies, und wollte mit Hilfe des Markgrafen über ein Treffen verhandeln. Die Verhandlungen scheiterten jedoch. Am Festtag der Befreiung vom Naziregime zog Kaiser Franz im Büßergewand vor die Burg Canossa. Am 11.Mai, also drei Tage später, löste der Papst Josef den Kaiser Franz vom Redebann.

1 Kommentar

  1. 01

    Gute Fabel.
    Fast so gut wie der Da Vinci Code

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