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Ius Primae Noctis für Sepp Blatter

Für Befremden in der internationalen Presse sorgt das Ansinnen von Sepp Blatter, den Freunde Die Blattlaus nennen, während der Dauer seines Aufenthalts in Deutschland das Ius Primae Noctis auszuüben. “Selbstredend”, so der Fifa-Fürst auf einer Pressekonferenz in Zürich, “muss ich für mich und meine Freunde in Anspruch nehmen, dass uns die frischverheirateten Frauen der Stadt, in der wir uns aufhalten, zugeführt werden. Ich sehe es im Übrigen nicht so sehr als ein Recht für mich, vielmehr ist es ein Privileg für die jungen Damen.”
Die New York Times höhnte, Deutschland befände sich auf dem Weg ins Mittelalter, der Guardian wunderte sich, dass Deutschland sich so vehement gegen den EU-Beitritt der Türkei stemme. “Wenn sie das zulassen, können sie doch auch Saudi-Arabien oder Nordkorea in die EU einladen.”

Zerknirscht gab sich Berlins Regierender Bürgermeister Klaus “Wo?Wie?” Wowereit: “Was soll man da machen? Wenn Sie dem was abschlagen, ist der im Stande die WM abzublasen. Und dann möchte ich den Katzenjammer sehen und hören.” Die jungen Frauen könnten sich gewiss sein, dass die Gedanken des Vaterlandes bei ihnen seien. Homosexuelle Paare seien entgegen Gerüchten, die es um die sexuelle Orientierung von Jack Warner gab, nicht von dem Ansinnen betroffen.

1 Kommentar

  1. 01

    ja ja, wenn die götter das wallis verlassen… :-)

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