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Markenfrei

burning sneaker

Neil Boorman wird am 26. August 2006 sämtliche seiner Marken-Habschaften verbrennen. Bis dahin (und sicher auch noch danach) bloggt er über seinen Weg zu einem Marken-freien Leben.

[via]

23 Kommentare

  1. 01

    Tyler Durden in Echt? Im Grunde isses ja auch egal, die Markenhersteller produzieren in China, die Billighersteller auch. Einziges Argument gegen die Marken: man bezahlt nicht das Produkt, sondern das Label.

  2. 02

    Wär ja wohl eher nix für dich selber, oder?

  3. 03

    Für mich? Als Aktion schon. Wirklich vermissen würde ich nur mein MacBook, glaube ich, alles andere geht auch ohne. Solange ich ein gutes No-Name-Handy bekomme. ;)

  4. 04
    dem Jod

    was het der Gute nur für einen Rechner, mit welchen Bauteilen? Und die Fonleitung ist doch sicher auch von einem großen Provider, nein? ;)

  5. 05

    Gibbet eigentlich No-Name-Kameras? Und No-Name-Synthesizer?
    Naja, Behringer könnte Synths bauen, da überklebt man das Logo freiwillig. Aber das zählt ja bestimmt wieder nicht!

  6. 06
    lowedge

    Tja, in sachen Optik sehe ich keine Alternativen (Brillengläser wie Objektive), Prozessoren kommen für mich eigentlich auch nur von Motorola (jetzt nicht mehr), Intel oder AMD in frage (es soll ja andere geben, aber deren Leistung ist doch eher unterirdisch) und bei Autos sieht es wohl auch ganz schlecht aus,(bei Autos kenne ich mich allerdings nicht so genau aus, gibt es überhaupt Markenfreie Autos? selbst Kia und Daihatsu sind ja doch Marken) und bei Lausprechersystemen suche ich auch schon seit einer Ewigkeit, erfolglos, nach einer günstigeren Alternative….

  7. 07

    Die Idee kann man knicken, man wird mehr Geld ausgeben für Nonamen Sachen, als Marken. Wo kriegst du ein elektrisches Gerät her, das Noname ist und gute Qualität aufweist? Ich will nicht sagen das es nicht gibt, aber man wird sehr viel Zeit reininvestieren, damit man ein HDReady Fernseher von XYZ bekommt und nicht Sony/Panasonic. Da Zeit=Geld, hat es einem persönlich nichts gebracht und am Ende stellt man fest, das es ein Tochterfirma von Sony ist :-).

    Oder macht er das nicht aus materiellen Gründen, sondern nur um die Welt zu verbessern? Was soll es den bringen?

  8. 08

    Irgendwie schon recht peinlich die Aktion. Vor allem verstehe ich den Sinn nicht. Will man nur großen und renomierten Marken zeigen, dass es noch Alternativen gibt, oder einfach sein komplettes Hab und Gut verbrennen (letzendlich ist ja alles irgendeine Marke)? Für mich macht das nur Sinn wenn der Müll irgendwie weg muss, aber anonsten pure Geldverschwendung. Letzendlich frge ich mich was ist schlimmer an „Markenartikeln“, als an nicht-Markenartikeln und vor allem wer definiert die Grenze?

  9. 09

    wirklich ziemlich sinnlose verwendung.

  10. 10

    Aus materiellen Gründen macht der das definitiv nicht. Er wird wohl kaum irgendeinen (materiellen) Gewinn daraus ziehen, bereits gekaufte Markensachen zu verbrennen.
    Die Idee ist gut, aber es gibt natürliche viele Fragezeichen bei der praktischen Umsetzung. Aber prinzipiell ist jeder Schritt weg von den ganz Großen zu kleineren Marken doch schon mal gut, oder? Wir kreieren uns hier ein Monopol/Oligopol nach dem anderen.

  11. 11

    „Wie promote ich mein Buch?!“ – Hoffentlich hat er nicht zu früh angefangen, Kommerzschlampe, der!

  12. 12

    Soll er machen. Vielleicht hilft es ihm. Mir hilft es nicht. Marken gibt es ja nun nicht von ungefähr. Das hat wahrscheinlich schon bei Faustkeilen angefangen.
    Warum tragen Rothirsche so riesige Geweihe? Um zu beeindrucken, um zu zeigen, ich kann mir diesen Luxus und diese Verschwendung leisten. Ich bin potent. Das ist keine Eigenschaft, die man so einfach wegverbrennen kann.
    Marken sind beim Menschen wichtig für das eigene Selbstverständnis. Es schafft Befriedigung, sich unnütz teuer hochgepushten Scheiß zu kaufen (Das gönne ich mir.). Da steht er gleich viel besser. Selbst in der Zone gab es Marken, oder zumindest Markengeilheit, was hat sich meine Schwester gefreut, als meine Tante aus Ostfriesland ihr ihre erste „Hier sollte ein Drecksmarkenname stehen“-Jeans geschickt hat.
    Neil Boorman versucht gerade mit dieser Aktion, sich selbst als Marke zu etablieren.

  13. 13

    So ein Schwachsinn. Sich selbst mit der Aktion zur Marke machen – Doppelmoral, wohin man auch sieht.

    Und selbst die Oma sagte schon: Wer billig kauft, kauft zwei Mal.

  14. 14

    klasse idee für die opelblogger :)

  15. 15

    Aber natürlich nur in Schwarz! Am Markigsten.

  16. 16
    Jan(TM)

    Wer Schuhe verbrennt – der verbrennt auch Bücher …

    Primitive PR Aktion eines einfallslosen Buchautors.

  17. 17
    j.

    Äh ja. Stand nicht vor zwei Tagen noch an genau der gleichen Stelle ein Rudel Apple-Turnschuhe?

    Apple ist nun echt von allen Marken eine der absurdesten: Hardcore-Verehrung durch ansonsten eigentlich ganz verständige Leute, technisch minderwertige Software mit zugegebenermaßen gut designten Interfaces, absurd überteuerte Hardware, und nicht zuletzt auch noch einer der größten Verfechter des ganzen DRM-Terrors…

    Und dann noch:

    http://www.macworld.co.uk/news/index.cfm?RSS&NewsID=14915

    SCNR.

  18. 18

    Das verbrennen von Markenschuhen ist eine optisch schöne Aktion … allerdings sieht es meistens recht schön aus wenn irgend etwas brennt!

    Natürlich steckt da auch eine gewisse Kleingeistigkeit dahinter weil es um die Werbemanipulation an sich gehen dürfte!

    Wenn also „Werbung“ als das begriffen wird was es wirklich ist … dann würde sie viel eher zum Ziel werden.

    Solange aber die Meinung oder besser gesgt der Glauben in einem vorherrscht „Unmanipulierbar“ zu sein .. solange gibt es keine Gegenwehr!

  19. 19

    Herr oder Frau J., Sie sprechen uns aus der Seele.

  20. 20

    verbrennen find ich ne ziemliche umweltsauerei.

  21. 21
    Dagger

    Burn, Baby! Burn!

    Grillen wär auch gut, aber wer will das schon essen? ;-)

  22. 22
    arlecchino

    finde di aktion super, mutig und genial…in einer nach bequemlichkeit ertrinkenden zeit ist dies gerade das unbequemlichste was man sich aussuchen kann, den marken- vor allem konsumwahnsinn, der ja hinter all dem steckt, zu entfliehen…und wie er es angestellt hat genial…gleichzeitig nutzt er die marke neil boorman aber auch sämtlich ihm zur verfügung stehenden medien der modernen konsumgesellschaft sein anliegen publik zu machen…d.h. mit den instrumenten der konsum-marken-kapitalismus versucht er diesen anzugreifen bzw. ins wanken zu bringen..hoffentlich gelingt es ihm auf ganzer flur…denn dann wird die welt besser…reichtum umverteilt…umwelt geschützt usw….weniger konsum in der 1. welt würde dann mehr reichtum in der armen welt sorgen..er zeigt dies sehr anschaulich, vor allem wenn man zwischen den zeilen liest…deshalb empfehle ich jeden, das buch zu lesen…wahrlich ein intelligenter mann…ich selber tu mich scher der bequemlichkeit zu entfliehen, ist einfach bequem auf bekannte marken zurückzugreifen..auch wenn sie mehr kosten…es verunkompliziert das leben, dh. man muss weniger denken…mit der gefahr auf die dauer zu verdummen…is halt so…

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