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„MySpace, YourSpace, WhoseSpace is it?“

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(Chicks On Speed, Symbolfoto von nickgraywfu)

Die unvergleichlich phantastischen Chicks On Speed jetzt auch auf Murdochs Platz. Dafür aber mit der standesgemässen Haltung und gewohnt sicher im Stil.

MP3: Chicks On Speed – MySpace (MySpace-Profil)

15 Kommentare

  1. 01

    Die Gruppe ist ja ganz nett. Aber was ist an MySpace so toll?
    Die Seitengestaltung dort ist ja nicht so mein Fall.

    Gunnar

  2. 02

    Du hast ja völlig recht, Gunnar. Die fabulösen Chicks rocken, MySpace ist ja auch mehr ein Phänomen, dass es kritisch zu beobacten gilt. So, wie die Chicks es eben besingen.

  3. 03

    Ja, aber kann man denn ein „Phänomen“ bekämpfen in dem man sich daran beteiligt bzw mitmacht?

    Gunnar

  4. 04

    ich hasse myspace. so, jetzt isses raus.

  5. 05

    bono, ich kann mich nur anschliessen!

    ich konnte den ganzen hype um myspace auch nie richtig nachvollziehen. abgesehen mal von anderen sachen (myspace ist schlecht/boese usw.) ist das ganze doch schon vom design her nicht ueberzeugend. die meisten user seiten sind einfach nur ueberladen mit irgendwelchen grafiken und die kommentare tun ihr uebriges.

  6. 06
    ber

    Für das, was die „Chicks“ machen sind sie mindestens 10 Jahre zu alt. Nur Mädels Anfang-Mitte 20 können in bunt-collagierten Kleidern zu Elektromukke rumhüpfen ohne dass es peinlich wirkt. Aber ab Mitte 30 …

  7. 07

    ICH fand die schon immer furchtbar.

  8. 08

    Nee, nee, nee! Das 99ct Album ist ganz gross.

  9. 09

    Das ChicksonSpeed-Album, das von Cristian Vogel produziert wurde, fand ich toll. Erinnerte mich teilweise vom Gefühl beim Anhören her an Captain Beefheart. Und das will was heißen!

    „Ja, aber kann man denn ein „Phänomen“ bekämpfen in dem man sich daran beteiligt bzw mitmacht?“

    Exakt auch mein Gedanke. Äußerst inkonsequent, das Ganze. Man könnte sogar bigott sagen.
    Und über 6000 ‚Freunde‘? Die sind nicht erst ‚jetzt auch‘ da. :)

  10. 10

    @Marcel: Dass die Chicks nicht „jetzt“ erst dort sind, stimmt wohl Da hast Du einen Punkt.

    Aber wieso sollte man MySpace bekämpfen wollen? Viel mehr sollte man ziemlich genau beobachten und versuchen zu verstehen, was da gerade passiert.

    Es ist natuerlich auch jedem Künstler selbst überlassen, da mitzumsichen. Das kann man kritiklos tun – oder sich eben Gedanken machen, darüber was man da tut.

  11. 11

    Die Chicks On Speed fand ich auf Platte auch nie soo toll, aber live haben die mich absolut begeistert. Tolle Bühnenshow und live hat die Musik viel mehr Energie als auf Tonträger.

    Myspace nutzt wohl niemand des Designs wegen. Warum sonst? Nun, der Musikplayer bietet jedem Künstler, egal wie bekannt oder unbekannt, die Möglichkeit sich und seine Musik zu präsentieren. Ich finde die Vorteile schon ziemlich offensichtlich, man muss sich nicht groß mit Webdesign herumschlagen, muss sich nicht um irgendwelche Kosten für Webhosting sorgen und traut sich weil die Songs gestreamt werden können auch eher komplette Songs anstatt 30-Sekunden-Schnipsel als Hörprobe anzubieten. Als Musikhörer finde ich das auch ungemein praktisch, wenn ich eine grobe Vorstellung davon haben will wie eine Band so klingt wird in den meisten Fällen direkt nach der Myspace-Seite gegoogelt, die ist nämlich auch oft leichter zu finden als die Bandwebseite (wenn sie überhaupt existiert).

    Sicher, es gibt dafür auch andere Plattformen mit besserer Technik die nicht Rupert Murdoch gehören, aber Myspace ist derzeit mit Abstand die bekannteste und Tatsache ist dass ich immer weniger Musiker finde die keine Myspace-Seite haben. Ebenso legen sich die meisten Leute privat ein Profil an weil dort eben „jeder“ ein Profil hat. Bitte die Anführungszeichen beachten.

  12. 12
  13. 13

    Na das nenne ich mal QED :)

  14. 14

    Nicht mein Ding :\ ^^

  15. 15
    samson

    ist da Tobi Neumann immer noch dran beteiligt, netter Kerl auf jeden Fall! Hab mal im Wörterbuch nachgeschaut und folgenden Eintrag gefunden:

    Chicks on Speed – [n] Gemeinschaft oder Gruppierung von Individuen, die die dreißig lämgst überschritten haben und dennoch nie von der Idee lassen können, die Party bis ins hohe Alter fortzuführen. Aufgrund starker Drogenexzesse leiden diese Menschen meist unter starkem Realitätsverlust, was für andere Menschen meist in ihrer Kleidung und in ihren Bewegungen sichtbar wird. Soziologen bezeichnen die C.o.S. meist als eine aussterbende Spezies Mensch, die sich mit der abnehmenden ecstasy-Überflutung Europas erst allmählich zurückbildet. Zumeist wird auch vom Konsum der geistigen Ausflüsse der C.o.S abgeraten, da sich darin versteckte Aufforderungen zum unkontrollierten Drogenkonsum befinden. Die C.o.S. nisten meist in großen Metropolen, da sie dort aufgrund ihres bunten Gefieders weniger auffallen als in ländlichen Regionen. Die C.o.S. ernähren sich ausschließlich vom Geist des Menschen, wobei sie auch durch den anhaltenden Drogenkonsum einen Großteil ihres Nahrungsbedarfs abdecken.

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