23

Touch me, touch me now!

surface350.jpg

Erinnert sich noch jemand an Jeff Hans Multitouch-Demo?

Die ging durch die Blogosphäre und weckte Sehnsüchte. Jetzt, kaum mehr als ein Jahr später, präsentiert Microsoft mit Surface ein fertiges Produkt, dass den Vorstellungen Hans‘ schon sehr nahe kommt.

Aber bis sich Otto Normalblogger so ein Touchcouchtisch ins Wohnzimmer stellen kann, wird wohl noch die ein oder andere Windows-Version veröffentlicht gepatcht werden. Zielgruppe sind zunächst einmal Läden, Cafés und Casinos. Klar.

Erschreckend langweiliges Video einer spannenden Technologie nach dem Klick.


Direkttatschen

[via]

23 Kommentare

  1. 01

    Die Leute von der C-Base habe etwas ähnliches gebaut. Soweit ich weiß, gibt sind die Anleitungen dafür Open Source. Wer also mit Lötkolben und Baustrahlern umgehen kann, hat demnächst ein besonderes Conersation Piece.

    http://c-base.org/ (die Page ist allerdings ein wenig unübersichtlich)

    Chris

  2. 02
    Oweh

    Ein noch viel langweiligeres Video gibt es hier: http://www.on10.net/Blogs/larry/first-look-microsoft-surfacing-computing/

    Marketplaces allüberall! Vorhin hatte ich ein Buch über die Olympiade 1972 in der Hand. Auf den Fotos: kaum Werbung, die Höschen und Hemdchen der Athleten einfach einfarbig. Startnummernschilder mit der Startnummer drauf. Und die Berichterstattung im Fernsehen war damals auch noch ohne Werbeeinblendungen. Schöne Zeit, so eigentlich.

  3. 03
    leo

    Wieso reden eigentlich alle immer von den Geräten? Das sind doch nur Multitouchs. Das eigentlich spannende ist die Software und deren GUIs dahinter.
    Ansonsten habe ich das Gefühl, das MS mal wieder versucht hat, etwas mit aller Gewalt schneller auf den Markt zu prügeln, als der, der die Idee dazu hatte.

  4. 04
    Malte

    und gottverdammt: ich habe jetzt samantha fox im ohr.

  5. 05

    leo: „Nur Multitouchs?“ So richtig verfügbar sind Multitouch Panels ja bislang noch nicht. Klar ist die Sofware dahinter das wirklich interessante. Ich kenne ein paar Leute, die würden sich um so ein MS Surface reissen – um ihre eigenen Anwendungen darauf zu realisieren…

  6. 06

    Sobald Apple das in besser entwickelt hat, werde ich es kaufen. Für ein Produkt von MS sieht es anerkennend gesagt aber recht gut aus, auch wenn es auf absehbare Zeit für Karl Arsch nicht bezahlbar sein dürfte.

  7. 07
    leo

    Naja, die Geräte sind halt sehr teuer, aber ich habe sie doch in den letzten Jahren immer mal wieder gesehen, deswegen entlocken sie mir keine Jubelgeräusche mehr. :)
    Die Technologie dahinter ist eher emotionslos gehalten, während die Software und die neuen Desktop-Metaphern in meinen Augen der eigentliche kreative Teil sind. Natürlich würde ich trotzdem eher das Display als die CD mit der Software nehmen, wenn ich mich entscheiden dürfte. ;)

  8. 08
    Markus

    Der Vollständigkeit halber: Ein Link zu Jeff Hans (in 2006 gegründeter) Firma Perceptive Pixel, Inc. (http://www.perceptivepixel.com/), auf deren Homepage es ebenfalls ein Video — mit einem etwas größeren Display — anzusehen gibt.

  9. 09

    Man beachte vor allem auch, dass das Interface ausschließlich von der performenden Dame so inuitiv zu bedienen sein dürfte.

    @Malte
    me2 :-)

    Grüße
    @spamschlucker.org">stephan@spamschlucker.org

  10. 10
    y

    Microsoft hat großes iPhone gebaut….

  11. 11
    Peter H aus B

    @Chriso: Grad wollt ichs sagen..von wegen Multitouch…

    Was soll den das für ein Klotz sein? Hat K. Zuse da noch selbst mit Hand angelegt?
    Das wird bestimmt genauso ein Renner wie die Rückprojektions-TVs :)

  12. 12

    „Hi Mom“ – nee, was soll das. Die Hi-Technisierung von Belanglosigkeiten? Da habe ich manchmal doch Probleme auch mit den Gimmicks aus der Apple Küche. So zum Beispiel mit iWeb und so. Naja, Geschmackssache. Was hingegen wirklich in meinen Augen (und Ohren) Innovation bedeutet, geht eher mehr in diese Richtung:

    http://mtg.upf.edu/reactable/?media

  13. 13

    Ich finde das Video gar nicht so langweilig. Nette Technologie, nüchtern präsentiert – ist mir lieber als so einen Hype drum zu machen.

  14. 14

    Ich finde die Idee gut, aber die Umsetzung total beknackt. Für was brauche ich so etwas in einem Tisch?

    Abgesehen davon würde ich alter Neurotiker mit großer Wahrscheinlichkeit permanent eine Flasche Glasreiniger neben dem Tisch stehen haben.

    Fettfinger!
    Grüße aus Motorcity
    Mario

  15. 15

    Hallo Leute …

    ja wir haben so ein „Ding“ (bei uns heisst es schlicht MultiTouchConsole) bereits gebaut. Bei Interesse einfach mal Do. ab 20.00 (da iss bei uns Lounge) in der Rungestr. 20 in Berlin Mitte vorbei kommen und anschauen/testen. Allerdings geht die Console wohl gerade auf irgendeine Ausstellung oder Messe (weiss ich jetzt nich so genau) also am besten erst so in 14 Tagen vorbeikommen! … wie oben bereits in einem Kommentar erwähnt ist die Umsetzung der Hardware eher trivial (auch wenn wir einiges lernen mussten beim Bau) ..die Software: Infrarotcamera-Bilderkennung und deren Tracking sowie die GUI´s sind aber genau die Sachen die reichlich Anpassung/Entwicklung bedürfen. Wie gesagt bei Interesse einfach mal bei uns vorbei schauen.

    lg brain *from c-base e.V.*

  16. 16

    Manueller Trackback
    http://wonko.twoday.net/stories/3784209/

    […]Microsoft will den Multitouch Surface Computer bringen
    Und zwar bis Ende des Jahres. Aha!
    Ich will ja nicht unken, aber wer MS kennt, der weiss, wie weit da der Weg von einer Technology Preview hin zu einem fertigen und kaufbaren Produkt ist. Immerhin reden wir hier vom ungeschlagenen König der Terminüberziehung. So ganz glaube ich dem Braten noch nicht, was das Multitouch-Super-Surface-Tabeltt da im Video angeht.[…]

  17. 17

    Apropos, gleich mal ein Veranstaltungstip in eigener Sacher dazu:
    Job 2.0 // Vom Schönreden, echten Sorgen und idealer Freiheit.
    Eine Podiumsdiskussion mit Holm Friebe und Martin Diekmann
    am Do 14. Juni 2007, 20 bis 22 Uhr in der Bar Monarch in der Skalitzer 134 – direkt am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg

    Intro: Die Digitalisierung hat die Arbeitswelt verändert. Job 2.0 – das ist Medienarbeit unter digitalen Vorzeichen. Was heißt das für die Medienschaffenden? Welche Bedeutung hat die Digitalisierung für ihre Arbeit? Wie gehen Medienarbeiter mit diesen Veränderungen um?

    Dass es sich die entstandene „Digitale Bohème“ erträglich und sinnvoll einrichten kann, hat Holm Friebe in seinem Buch „Wir nennen es Arbeit“ geschildert und vertritt damit die Profiteure dieser Entwicklung.
    Martin Dieckmann, medienpolitischer Referent bei ver.di, wird die Digitalisierung in den medienpolitischen Kontext setzen, die Verbindung zwischen den einzelnen Branchen schlagen und Thesen zur Zukunft der Medien zur Diskussion stellen.

    Kontakt: Katja.Karger, berlin@connexx.av, 030.8866-5416 http://www.connexx-av.de

  18. 18
    lasse

    „Touchcouchtisch“

    Bruahaha!
    ‚Tschuldigung.

  19. 19

    Wenn man sich Jeff Hans Demonstration anschaut und dann die von Microsoft, so scheint Hans Interface mit Null Latenz daher zu kommen, wogegen Microsoft mit der Darstellung etwas hinterher hinkt. Ich will ja nun nichts sagen, aber ich denke Jeff Han benutzt hier Linux als Betriebssystem.

    Nebenbei hat Apple mit dem iPhone schon das erste markttaugliche Consumerprodukt bald auf dem Markt. Zudem ist es um einiges günstiger und man muß nicht extra Platz im Wohnzimmer schaffen. Ich denke, der Punkt geht eindeutig an Apple.

  20. 20

    (die Page ist allerdings ein wenig unübersichtlich) *lol* ein wenig???

  21. 21

    Nette Idee aber mir schwant schon wieder, was passiert, wenn man sowas in einer öffentlichen Lokalität installiert: solch High-Tech lädt doch viele schon wieder glatt zum Vandalismus ein. Ansonsten netter Gimmick aber nur im Verbund mit einer Grosspackung Glasreiniger zu verkaufen und bitte nich im Couchtisch integriert.

  22. 22
    Will

    …stelle mir gerade vor, wie ich mich 1 h lang über den Couchtisch beuge und mit ausgestreckten Armen an dem Ding rumfummel. Da werden alle Compifreaks zu Hochleistungssportlern. Ist ja schön was die können (wobei ich mindestens 3 Projekte aus Hochschulen kenne, die das schon seit 2 Jahren und länger in ähnlicher Form haben), aber wo liegt der Zusatznutzen? Nur um Fenstergrössen anzupassen, Postkarten zu schreiben und Lieder zu kaufen, brauch ich doch kein so teures Ding!

  23. 23
    m_art_in

    ich würde gern mal wissen, mit welcher Grafik Software Jeff Han arbeitet. Jemand ne Idee? Maya C4D…?

Diesen Artikel kommentieren