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Elke Genersch widerlegt Einstein

Keine Sorge, alles bleibt relativ. Es geht um das, was Einstein über Bienen gesagt hat. Frau Dr. Genersch weiß es besser. Eine Viertelstunde Zeit nehmen und man erfährt mehr über Bienen, als man sich je gefragt hat.

12 Kommentare

  1. 01

    Hat er wohl nicht. Und selbst wenn er hätte, der Mann war genialer Physiker nicht Bienenforscher

  2. 02

    Hach, Gabriele Goettle ist wirklich großartig. Ihre langen Texte (Freibank — Kultur minderer Güte) erscheinen jeden letzten Montag im Monat in der Taz. Ich kann auch nur ihre Bücher, die in Enzensberger Anderer Bibliothek erscheinen, sehr empfehlen.

  3. 03

    toller text, aber schrecklich geschrieben. „meine freundin und ich lachen“ und so. da kriegt das dann immer so schülerzeitungsausbrüche. und einer taz-redakteurin klar machen zu wollen, das angst vor genmais stuss ist, mag zwar sinnlos sein, hat aber enormen unterhaltungswert…:)

  4. 04
    kleineMeinung

    ganz typischer PR artikel
    ein haufen details die allesamt bekannt sind, gespickt mit vereinzeltem propaganda schwachsinn
    da wird also behauptet „EU-Handelsklasse 1“ hätte was mit der art der bestäubung zu tun – als würde man behaupten, die missionarstellung führt zu blonden kindern

    ähnlich „wissenschaftlich“ ist die behauptung, zucht u genmanipulation wären im
    prinzip das gleiche, oder zu behaupten, es mache keinen unterschied ob ein toxin
    äusserlich angewendet wird, oder sich in der futterpflanze selbst befindet
    leider versäumen solche leute es immer, zum beweis mal nen teelöffel pestizid zu schlucken

    kein wort zu dem problem, dass die menge der vom transgenen mais produzierten toxine
    zT um den faktor 100 schwankt ( aus bisher unbekannten gründen )
    kein wort zur pestizid und herbizid problematik ( es wird wie immer verschiegen,
    dass die meisten transgenen sorten nur im doppelpack mit super-herbiziden
    vermarktet werden )
    kein wort dazu, dass dies u zuchtmethoden via mutagene ebenso umstritten ist und war
    kein wort zur patent u sortenrechts problematik
    kein wort zur auskreuzungsproblematik
    kein wort zur sortenvielfaltsproblematik

    verschwiegen wird auch, dass bereits vor 30 jahren vermutet wurde, die ursprungspflanze des mais sei : mais ( um ihn aus der nächstverwandten pflanze zu züchten hätte es einige 100.000 jahre zucht gebraucht, u selbst mit gentech wäre man auch heute dazu noch nicht in der lage, diese pflanze in in mais umzufrankensteinen )- reine volksverblödung
    und das von einer biologin die es mit sicherheit besser weiss – propaganda halt

    aber : der „Apfel in EU-Handelsklasse 1“ der mit alle dem nichts, aber auch gar
    nichts zu tun hat, und der dumme spruch von der tomate, die gene hat, weil den versteht auch ein hauptschüler, schenkelklopf, & die ökos sind sind ja sooo doof

  5. 05
    goldkettchen

    Danke kleineMeinung, das war genau was ich hätte sagen wollen, wenn ich’s alles parat gehabt hätte!

  6. 06
    Malte

    @ kleine Meinung und Goldkettchen
    PR von wem für was? Von der taz? Mein Problem mit Texten, in denen es um naturwissenschaftliche Sachverhalte geht: Ich habe auf dem Gebiet nur äußerst geringe Kenntnisse und brauche verlässliche Sherpas. Die taz hielt ich nicht für verdächtig.

  7. 07
    goldkettchen

    PR von Frau Dr. Genersch für die Gentechnik. Ich glaube aber eher ungewollt. Es scheint sie wollte einfach ihr Wissenschaftlerinnenego ein bißchen streicheln, indem sie zeigt, daß die vermeintlich „Guten“, also die Gentechnikverächter und Ökos eigentlich genau so böse wie die Wissenschaftler und Gen-Leute, zu denen Mme Genersch sich wohl zählt. Die Ökos wissen es nur nicht, dass sie böse sind und das Volk weiss es auch nicht. Da sah sie ihre Mission, uns aufzuklären, dass alles zwei Seiten hat. Wie die schöne und gerade sehr populäre Geschichte vom lokalen Bioapfel, den man im Supermarkt kauft und weil man aber im Auto zum Supermarkt fährt macht man sich seine schöne CO2-Bilanz wieder kaputt und hätte auch gleich den Neuseeländischen Apfel kaufen können und so weiter.

  8. 08
    Malte

    Ich bin ganz pauschal auch Anhänger der Theorie, dass die meisten Angelegenheiten zwei Seiten haben.
    Bleiben wir doch mal kurz bei der Geschichte mit dem lokalen Bioapfel. Die Geschichte besteht ja nicht nur aus der Fahrt zum Supermarkt, sondern auch aus der Lagerung. Um den lokalen Apfel zur Verfügung zu halten, um ihn kühl zu halten, geht angeblich genauso viel Energie drauf, wie für den Neuseeländischen Apfel. Was ist da dran?

  9. 09
    goldkettchen

    Die Frage muß ich weiterreichen, bin ich nicht im Bilde, kann ich mir aber sehr gut vorstellen. Neuseeländische Äpfel sind ja genau zu der Zeit reif wenns bei uns keine gibt. Die werden also dort schon mal nicht gelagert. Zimelich bekloppt wäre es allerdings, Äpfel aus China zu kaufen, denn die werden zur gleichen Teit reif wie unsere. Wobei, wenn man mit nem Geländewagen zum Supermarkt fährt, kommt das wohl auch wieder aufs gleiche raus.

  10. 10
    goldkettchen

    Was ich aber gut fand an dem Artikel war ihre Aussage, dass es sinnlos ist, nach dem EINEN Schuldigen zu suchen. Und dass es die zwei Fronten Öko und ähm Geni so nicht mehr gibt. Die überholen sich quasi gegenseitig von hinten. Die Ökos setzen mal eben so aus Versehen die Varroamilbe in Europa aus und die Genis setzen ihre Technik ein um die Welt mit nachwachsenden Rohstoffen vor dem Absaufen zu retten. Wie soll man da noch die Bösen finden?

  11. 11
    kleineMeinung

    ja es war auch sinnhaltiges und wahres in dem artikel..

    was den apfel angeht, Malte, sei doch nicht so denkfaul :

    der apfel wird entweder gekühlt oder nicht – egal wo er herkommt, und wo er sich gerade befindet ( bei obstbauern in DE war es bis vor kurzem üblich, äpfel im keller ohne klimaanlage zu stapeln – ob das heute auch noch gang und gäbe ist weiss ich nicht )

    im supermarkt wird das obst in der regel nachts gekühlt, ( bzw weggeschmissen )- egal wo es herkommt oder ob ein bio aufkleber draufpappt oder nicht

    der apfel wird entweder transportiert oder nicht
    je weiter er transportiert wird, desto mehr muslime, öl oder äpfel muss mann wohl essen um den apfel nach zuhause zu schleppen zu können, u um ihn dort dann kleinzukochen, das aroma abzudampfen, zu bleichen, färben, aromatisieren und als „maracuja-guave fruchtzubereitung“ an müllers milch mafia weiterzuverhökern …

    goldkettechens china-apfel ist ein gutes beispiel – ein noch besseres wär der knoblauch aus china bei lidel – es gibt wohl kaum ein anspruchsloseres, billigeres und haltbareres gemüse als knoblauch -hier ist der sachverhalt so eindeutig, dass man keine „wissenschaft“ und „studien“ bemühen muss

    allerdings ist das nicht der grund, warum niemand je behaupten würde so eine rechnung mit knoblauch durchgeführt zu haben , sondern der grund ist natürlich, dass knoblauch PR hirnwaschmässig nicht funktioniert – dazu braucht man eine ikone, *das* symbol apfel, das ohne denken funktionert: apfel – grün – bio
    deswegen muss der apfel auch aus neuseeland kommen ( grüne weiden, sanfte schafe ) und nicht aus chile oder südafrika – hat nichts mit dem weg zu tun, sondern mit dem bild

    – dabei war der co2 ausstoss der apfelproduktion bisher eigentlich weder ein ökologisches noch ein PR problem …
    aber stell dir vor es wär um den pestizideinsatz der topinamburproduktion aus südgeorgien gegangen – du wüsstet jetzt nicht meht ob das nun besser oder schlechter ist als im norden von wo nochmal ?

    mit den äppeln kann man sichs bis ins hohe alter merken : öko gleich dummer technikfeindlicher unsinn + die welt ist zu komplex für die ökos, ( und im spiegel stand sowas neulich auch aber da ging es um putin oder vielleicht hab ich das jetzt mit china verwechselt oder mit der taz )

  12. 12
    kleineMeinung

    schade – mein langer text scheint verschwunden zu sein :(
    kurzfassung :

    der apfel ( grün , bio ) aus neuseeland ( grün, schafe ) für Malte ( jung & kritisch ) ist 100% PR & hat in deinem ( Malte ) fall 100% funktioniert :

    den pestizideinsatz bei tobinambur in südgeorgien im vergleich zu nord-irgendwo kann sich keine sau merken

    die apfelstory schon, merke: apfel = grün, bio; öko = dumm, technikfeindlich; technik = zu kompliziert für ökos

    selbst = jung, kritisch; früher öko, heute aber informiert

    funktioniert – die geschichte vom appel weist du garantiert in 3 jahren auch noch

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