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Unschön. Aber lustig

Da will man sich quälen mit der 0:4-Klatsche, die sich Toulouse in Liverpool gefangen hat (kennt eigentlich einer diesen dämlichen Witz noch?), hat sich seine Sonntagstrauermine aufgeschnallt, und das erste, was man hört, ist:
Krutsch au deuxième poteau
Krutsch. Und hierzulande hagelt es Rügen, wenn man sechs Konsonanten am Stück nicht angemessen über die Lippen bringt.

Keine Kommentare

  1. 01

    Ich glaube den Witz hat Stefan Raab auch mal erzählt. Ich fand‘ ihn gut ;-)

  2. 02

    Muss es nicht „hagelt es auf Rügen“ heißen? *duck*

  3. 03

    Herr Grau, ich überreiche Ihnen hiermit den Pokal des schlimmsten Kalauers der letzten Wochen. Aber keine Angst, ist ein Wanderpokal.

  4. 04
    scorer

    Nein, weder hagelt es zwangsweise Rügen, noch wird die schöne Ostseeinsel von Unwettern heimgesucht. Die Alternative: Man wird deutschsprachiger Eurosportkommentator.

    Ich denke dabei an den ansonsten durchaus verdienstvollen Gottfried Weise, dem es einfach nicht gegeben war, den Namen des vormaligen französischen Nationalspielers Laurent Blanc auch nur einigermaßen angemessen ins Mikrophon zu sprechen. Es kam immer irgendetwas wie „Long Blong“ dabei heraus.

    Aber bis zu solcher Meisterschaft ist es ein weiter Weg, auf sich die Kommentatoren anderer Sender erst noch abmühen. Anfängern wird beigebracht, die weichen Konsonanten des Spanischen möglichst gewalttätig auszuspucken und die Fortgeschrittenen dürfen dann schon lernen, die Ausspracheregeln slawischer Sprachen (hier insbesondere des Tschechischen) souverän zu ignorieren. Ans Russiche mit seinen vielfältigen Verwerfungsmöglichkeien oder gar das Ukrainische, das ja von ungeahnten Verschleifungen geprägt ist, darf man erst kurz vor dem ersten eigenen Interview mit Kamera und Mikro heran.

  5. 05

    Und bei Englischen Namen wird so ziemlich jedes a wie ein ae ausgesprochen.

    Nein, der gute Mann heisst nicht Laempaerd, der heisst Lampard.

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