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Ein Mann wie Woody

Als Adrian ihre Katze Muush im Vorübergehen geraderückte, wusste Mascha mit einem Mal ganz genau, dass sie mit ihm keine Kinder bekommen wollte. Sie hatte sich daran gewöhnt, dass er grummelnd hinter ihr herräumte. Sie hatte es geschafft, Solitaire so zu spielen, dass das Klicken der Maus für Adrian nicht mehr zu hören war. Um mit Adrian zusammen zu sein, musste sie Opfer bringen, aber Adrian war einfach besonders.

Wenn Adrian eine Sendung über Prosopagnostiker sah, sagte er mit tonloser Stimme, dass es ihm ebenfalls schwer falle, Gesichter zu unterscheiden. Filme, in denen mehr als ein Asiate mitspielt, brauche er sich gar nicht anzuschauen und ein olympisches Hundertmeterfinale sehe für ihn aus wie der Angriff der Klonkrieger.

Sie nahm ihn in den Arm, erinnerte ihn daran, dass er kürzlich auf der Straße ihre Mutter noch vor ihr erkannt hatte (er zog sie damals sofort in eine Bäckerei hinein, denn er fürchtete sich vor ihrer Mutter), dass er sogar diesen deutschen Schauspieler, der nicht Herbert Hermann ist, sondern der andere, der in den achtziger Jahren immer in den romantischen Liebeskomödien des Zweiten Deutschen Fernsehens mitspielte, wenn Herbert Hermann verhindert war, am Hinterkopf erkannt hatte. Adrian sammelte sich, küsste Mascha auf die Stirn, was angesichts ihres Altersunterschiedes für sie immer einen seltsamen, aber auch reizvollen inzestiösen Beigeschmack hatte und lächelte auf diese traurige Art, bei der trotz aller Verlorenheit immer noch ein kleiner Schimmer von Hoffnung mitschwang. Wenn er so schaute, liebte sie ihn immer sehr.

Wegen Adrian war sie nach Berlin gezogen. Es gab noch andere Gründe, schließlich war Berlin nicht Bamberg und ob sie wegen Adrian nach Bamberg gezogen wäre, ist abschließend nicht zu klären. Aber doch war das die Antwort, wenn sie jemand fragte: „Ich bin wegen Adrian nach Berlin gezogen.“

Diane Keaton sagt in Manhattan über ihren Ex-Mann, dieser habe sie sexuell erschlossen. Adrian tat nichts dergleichen, aber es kann an dieser Stelle nicht falsch sein, Woody Allen zu zitieren. Chuck Klostermann wiederum schreibt, dass alle neurosengeplagten Männer von Woody Allen profitieren, denn seit Woody Allen ist es für schöne Frauen akzeptabel mit Männern, die wie Woody Allen aussehen, zusammen zu sein. Sie müssen nur den Eindruck nervöser Intellektualität, gepaart mit schutzbedürftiger Schüchternheit vermitteln und schon fliegen ihnen die Herzen zu. Das Herz von Mascha hatte besonders große Flügel.

Kennengelernt haben Mascha und Adrian sich vor ziemlich genau zwölf Monaten bei einem Filmdreh. Vier Jahre zuvor hatte Adrian eine Novelle geschrieben, die sich sehr ansehnlich verkauft hatte. Im vergangenen Jahr war die Novelle dann nach zahlreichen Verwicklungen endlich verfilmt worden von einem mit dem Studentenoscar ausgezeichneten Jungregisseur.

Obwohl Drehbuchautoren am Drehort nicht wohlgelitten sind, hielt Adrian sich dort auf. Mal stand er hinter dem Beleuchter und sagte: „Das Licht hatte ich mir herbstlicher vorgestellt.“ Mal tauchte er neben dem linken Ohr des Kameramanns auf, flüsterte einige selbsterfundene Fachbegriffe, sagte „Bergmanniger!“.

Schließlich zischte der Regisseur in Richtung von Mascha, die ihm assistierte, sie solle ihm diesen Irren vom Leib halten. Also schwebte Mascha auf Adrian zu und sagte: „Ich habe Ihr Buch in einer Nacht durchgelesen.“ „Dann sagen Sie doch dem Regisseur, was drinstand, er“, Adrian fuchtelte mit dem Zeigefinger der rechten Hand in der Luft herum, „er jedenfalls“, Adrians Schultern sackten ein, „wie kann man so ein Buch verfilmen wollen, wenn man die intellektuellen Fähig…“, er schaute zu Mascha hoch, „da kommt jemand, der, der äh – Gandhi für einen asiatischen Kampfmönch hält“, er nahm seine Brille ab und blinzelte kurzsichtig, „aus Casablanca hätte der vermutlich, ich will da nichts präjudizieren, einen Actionfilm gemacht.“
Mascha wusste nun, dass sie Adrian sehr mochte.

Sie hatte sein Buch tatsächlich geliebt und auch die anderen, die sich nicht so gut verkauft hatten, hatte sie nach und nach aufgestöbert. Sie hatte leise gehofft, dass er bei den Dreharbeiten auftauchen würde, weil sie glaubte, er würde sie verstehen und sie würde ihn aufrichtig bewundern können.

Sie waren dann recht bald ein Paar geworden. Adrian war in Liebesdingen sehr aufrichtig, es gab keine Spielchen und keine Machtrangeleien, er mochte Mascha, er wollte, dass sie in seine Stadt zog. Er bestand allerdings darauf, dass sie eine eigene Wohnung anmietete, er verwies auf seine festen Schlafrituale, bei denen ein anderer Mensch leicht zu Ruhelosigkeit führen könne.

Die nächsten Monate waren für Mascha die beste Zeit ihres Lebens. Sie war zuletzt so glücklich gewesen, als sie mit dem Harfenunterricht aufhören durfte, weil sie behauptet hatte, der Lehrer hätte anzügliche Bemerkungen gemacht, während er mit feuchten Fingern über die Harfe strich. Sie tauchten gemeinsam in das kulturelle Leben Berlins ein, sie besuchten Veranstaltungen aller Art, sie gingen in Museen, auf Vernissagen, Lesungen und Mascha liebte es, so erzählte sie es mir, dass Adrian „sich eben nicht durch den Berliner Filz kumpelte sondern ein distanzierter und geistreicher Spötter“ blieb.

„Mehr Mitte geht nicht“, murmelte er hinter dem Rücken der aufwendig nachlässig gekleideten Bohèmiens und Mascha sagte ihm zum ersten Mal, dass sie ihn wahrscheinlich liebe. Adrian sagte, dass er, seitdem er Richard Dawkins gelesen habe, nicht mehr glaube, dass es die Liebe gibt, aber für etwas, das es nicht gibt, fühle sich das mit ihr sehr echt an.

Dann trat ein Kellner hinzu und bot ihnen Tiramisu an. Adrian zog Mascha rasch weg und flüsterte: „Mein Gott, jetzt wollen die uns auch noch vergiften.“ Ihm brach der Schweiß aus. „Ein nicht zu vernachlässigender Prozentsatz von Menschen stirbt an Salmonellenvergiftung. Dieses italienische Gepansche darfst du niemals essen, es gibt Salmonellendauerausscheider“, er rang kurz nach Atem, „das sind Menschen, die ihr Leben lang Salmonellen in ihrem“, er räusperte sich, „Stuhl haben. Ich könnte niemals mit einer Salmonellendauerausscheiderin zusammen leben.“
Das war schon beinahe ein Heiratsantrag.

Dann musste Adrian auf Lesereise. Vor nichts fürchtete Adrian sich so sehr wie vor deutschen Mittelstädten. Schon wenn jemand in seiner Nähe Wolfsburg sagte, knöpfte er sich hektisch das Hemd auf. Und nun sollte er in Iserlohn, Ulm, Bonn, Aachen und Saarbrücken lesen. „Das Saarland“, ächzte er, „da kommen Honecker und Lafontaine her und die heizen da mit Braunkohle. Du musst mitkommen.“
Aber Mascha hatte Termine an der Uni. Adrian war dementsprechend panisch. An seinem ersten Abend auf großer Fahrt saß ich mit Mascha im 103. Nach wenigen Minuten ging die erste SMS ein.

warum lesen nur grundschullehrerinnen mit hässlichen schuhen meine buecher? sie lachen bestimmt an den falschen stellen. mein hals bringt mich um, ich werde keinen ton rausbringen.

Pünktlich zur Pause der Lesung rief er an. Als Mascha ihm sagte, dass sie mit mir im 103 war, hörte man ihn für fast zwanzig Sekunden schweigen. Ich wusste, dass er mich verachtet. Er hält mich für einen Internetsüchtigen, der gerade so viele Trottel um sich versammelt hat, dass er seine bizarre Randexistenz finanziert bekommt. Das hat er so nie gesagt, aber Adrian kann mit einem Absetzen seiner Brille (gerade wenn er sich gleichzeitig mit der anderen Hand die Augen reibt) sehr viel ausdrücken.

Ich mag nicht, wie (eine extrem „entschlackte Sprache“ – so nennt er sie selber) und worüber (Selbstfindungsgeschichten über osteuropäische Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs) er schreibt, aber ich bewundere ihn dafür, dass er es trotz seiner völligen sozialen Inkompetenz geschafft hat, einen Verleger zu finden. Er hat schon mit jedem halbwegs bedeutenden deutschsprachigen Schriftsteller wütende Feuilletondebatten zu jedem erdenklichen Thema geführt und obwohl er jedesmal vor Angst fast stirbt, ist er ein gern gesehener Gast in vielen Talkshows geworden.

Sein Markenzeichen ist das beredte Schweigen, das allerdings, wie Mascha mir erzählt hat, lediglich davon herrührt, dass er in diesen Momenten eine Dissoziationsstörung erlebt. Er fühlt sich dann „fremd im eigenen Körper“, er durchleidet eine Depersonalisation, was ihn aber, wenn er zum Beispiel in einer Sendung mit Claudia Roth auftritt, die immer bei sich ist, sehr seriös wirken lässt.

Sehr viel später am Abend rief er erneut an. Er schrie fast in den Hörer und schien sehr aufgeregt zu sein. Seine Ärzte seien allesamt Idioten, er habe gerade angefangen ein Buch zu lesen, in dem alle seine Symptome erklärt werden. Es sei der Hefepilz Candida Albicans, der ihm den Lebenssaft aussauge. Von jetzt an müssten sie beide eine streng zuckerfreie Diät halten, täglich die Bettlaken wechseln und schon nach wenigen Monaten könne er ein neuer Mensch sein. Er wisse gar nicht, wie er mit diesem Wissen jetzt den Fraß in Iserlohn überstehen solle, diese verbrecherischen Buchhändler würden immer ein in Suppenküchen zusammengeraubtes Büffet auffahren und in Wolfsburg (Wolfsburg!), wo er gerade war, versuche er, möglichst nicht das Bett zu berühren, wer wisse schon, was sich dort an Hefesporen und Gott weiß, was noch, tummele.

Mit meinem Lebenssaft könnte man nicht einmal die äthiopische Familie ernähren, die mein Vater mir immer ins Bewusstsein rief, wenn ich einen nur halbgegessenen Apfel in den Müll werfen wollte. Aber einen Hefepilz hatte ich nie damit in Verbindung gebracht. Ihrem Gesichtsausdruck zufolge hatte Mascha auch noch nie in diese Richtung gedacht.

Einige Wochen später sah Mascha sehr blass aus. Da in beinahe allen Lebensmitteln Zucker enthalten ist, sogar in den salzigen, dauerte jeder Einkauf momentan doppelt so lang und meistens musste sie das Essen dann trotzdem wegschmeißen, weil Adrian entdeckt hatte, dass Fruchtzucker genauso den Hefepilz begünstigt wie raffinierter oder aber das Bioessen zu wenige Konservierungsstoffe enthält und er sich schließlich nicht mit Mutterkorn vergiften wolle.

Adrians Angst vor Koterbrechen, vor Gesichtslähmung, eingebildete Allergieschocks durch Wesepenstiche, die nächtliche Panik vor plötzlichem Kindstod („Wer sagt, dass das nicht auch Erwachsene betreffen kann?“), die hektische Flucht aus der U-Bahn, weil ein Afrikaner in seiner Nähe gehustet hatte („Ebola!“), das war alles durch Beruhigungstee, gute Worte und mütterliche Umarmungen in den Griff zu bekommen. Aber von Candida Albicans war Adrian besessen, darüber verhandelte er nicht, da gab es keine andere Möglichkeit als Fasten, Lakenwaschen, Badetücherwaschen und duschen, duschen, duschen. Mit viel Terzolin.

Nun war Adrian natürlich nicht völlig wahnsinnig. Ihm war durchaus bewusst, dass er sich häufiger als der Durchschnittsbürger mit Ängsten, Panikattacken und Sorgen herumschlagen musste. Er wusste, so gestand er in einem Moment der Vertrautheit Mascha gegenüber ein, dass er „eine leichte Neigung zur Hypochondrie“ habe.

Adrian sah sich daher dazu gezwungen, sein Ärzteteam in einem Rundbrief darauf hinzuweisen, dass man „nicht immer gesund bleibt, nur weil man sich Krankheiten einbildet“. Beigelegt hatte er den alten Bilderwitz mit dem verstorbenen Hypochonder.

Die Gesundheit von Mascha handhabte er hingegen erstaunlich lax. Natürlich, er sorgte sich darum, was sie aß, damit sie ihn nicht mit Hefepilzen vergiftete oder eine Salmonellendauerausscheiderin wurde.

Aber auch mit beinahe 40 Grad Fieber musste sie seine Artikel Korrektur lesen und als sie sich einmal beim Tennis die Hand stauchte, war er beleidigt, dass sie ihn nicht zu einem Versöhnungsessen mit einem seiner prominenteren Feinde begleiten wollte. Aber selbst mit 40 Grad Fieber lasen sich seine Artikel brillanter als alles andere, was sonst die Zeitungen füllte und bei dem Versöhnungsessen mit einem seiner prominenteren Feinde, musste sie sowieso nur acht Minuten bleiben, weil Adrian schon zur Begrüßung erwähnte, dass er Bischof Mixa für einen „ehrenwerten Streiter gegen die Shareholdervalueisierung der Gebärfähigkeit“ halte, während er die neue Frisur von Frau von der Leyen verachte, woraufhin sein Feind von einem „notdürftig verbrämten Hang zum Zwangsnonkonformismus“ redete, mit dem Adrian „sich künstlich im Gespräch“ halte. Adrian hatte dann einen tatsächlich sehr dramatischen Abgang hinbekommen, er zog Mascha an ihrem versehrten Arm hinter sich her, schrie, das sei derselbe Ton, mit dem Intellektuelle schon zu Zeiten des Autobahnbaus mundtot gemacht worden seien und schmiss die Tür mit einem lauten Knall zu.

Als Mascha nun jedoch sah, wie er die Katze Muush geraderückte, merkte sie zum ersten Mal, dass sie ihn nicht mehr für voll nahm. Sie dachte daran, dass einer von Adrians Ärzten sie vor zwei Monaten zur Seite genommen und ihr gesagt hatte, dass Adrian gar nicht unter Zwangsstörungen leide, sondern sich den Putzzwang, den Kontrollzwang und den Ordnungszwang nur einbilde. Sie hatte das getestet und festgestellt, dass es durchaus Momente gab, in denen ihn fehlerhaft aufgestellte Vasen nicht im Geringsten störten.

Er bildete sich ein, diese Katze geraderücken zu müssen.

Es mag ein kleiner Unterschied sein zwischen jemandem, der zwanghaft ist und jemandem, der sich Zwanghaftigkeit einbildet. Für Mascha bedeutete das den Unterschied zwischen einem herrlichen Geist, der gefangen ist im engen Korsett seiner Zwänge, einem Geist, der sie braucht, um frei zu sein und einem gesunden egozentrischen Arschloch.

Wie bei jedem anderen Mann zuvor war es nun soweit: Sie konnte nicht mehr zu ihm aufschauen. Das zuckerfreie Essen schmeckte an diesem Abend noch etwas bitterer als sonst.

Ein Jahr ist Mascha jetzt mit Adrian zusammen. Noch ein Jahr wird diese Beziehung halten. Noch ist es besser, mit Adrian Zeit zu verbringen, als allein zu sein und die anderen Männer, die sie kennt, bewundert sie sowieso nicht. Ein Jahr noch. Und dann wird sie einen Hefezopf essen, ihn in Tiramisu tunken und ein wenig weinen.

32 Kommentare

  1. 01
    erlehmann

    jibbets eijentlisch diese janzen sachen vonne mallte auch jebunden im laaden ?

  2. 02
    toss

    geschmeidig schreiben kann der Kerl … aber in diese Woody-World
    kriegen mich keine zehn Pferde!

  3. 03

    ach wenn wenn mundtot doch alles gewesen wäre was sie gemacht wurden…und wenn der geisteszustand den game-show-claudia bewohnt dieses ominöse bei-sich-sein von dem die esos immer faseln darstellt will ich mir fürderhin ferne bleiben.

    einige schöne und witzige stellen, aber deine längeren texte kranken daran das sie wirken wie ein mit bunten tonkrüglein behängter esel, die handlung ist immer nur der aufhänger für die witze und verzierungen.

    das soll kein diss sein, ich wollte nur meinen eindruck wiedergeben.

  4. 04
    toss

    Würdenträger umgeben sich gern mit wütenden Rohrspatzen in Form von Politikern, wenn sie in den Medien auftauchen … das sorgt für Aufsehen, und lässt sie noch würdevoller erscheinen.

    [Rest gekürzt, hochgradig offtopic]

  5. 05
    toss

    „Du liegst falsch, Christin … es ist den Amerikanern nicht „p a s s i e r t“.
    [Rest gekürzt, hochgradig offtopic]

  6. 06
    toss

    „Eine Computer-Festplatte dürfe kein Raum sein, wo ein [ Terrorist ] tun und lassen könne
    was er wolle, ohne überwacht zu werden.“ O-Ton [ Spiegel ]

    [Rest gekürzt, hochgradig offtopic]

  7. 07

    @Malte: Zuweilen mag ich deine Schreibe nicht, aber Texte wie dieser versöhnen mich immer wieder mit ihr. Auch wenn ich das Ende etwas fad finde…

  8. 08
    toss

    [gelöscht, hochgradig offtopic]

  9. 09
    ingvo

    ein erfrischender montag morgen text, guter start in den tag! danke! ingvo

  10. 10
    toss

    [gelöscht, hochgradig offtopic]

  11. 11
    Tobi

    Schöne Anlehnung des Namens an Monk :-)

    Gruß,

  12. 12
    toss

    [gelöscht, hochgradig offtopic]

  13. 13
    sunny

    westernworld – dieser text ist ja auch verbrämt. hihi

  14. 14
    toss

    [gelöscht, hochgradig offtopic]

  15. 15
    toss

    [gelöscht, hochgradig offtopic]

  16. 16

    Ein ganz feiner Text, mit herrlichen Sätzen, wie beispielsweise dem hier:
    „… ich könnte niemals mit einer Salmonellendauerausscheiderin zusammen leben.“ Das war schon beinahe ein Heiratsantrag.

    ==========================

    Now for something completey different:
    Was will uns eigentlich toss im Zusammenhang mit diesem Text mitteilen?

  17. 17
    Manuel

    „Er hält mich für einen Internetsüchtigen, der gerade so viele Trottel um sich versammelt hat, dass er seine bizarre Randexistenz finanziert bekommt.“

    Hmmm, könnte was dran sein ;-) Aber ich mag die Texte – bin ja auch internetsüchtig…

    „Winfried“ Toss fängt an zu saugen, by the way.

  18. 18
    toss

    [gelöscht, hochgradig offtopic]

  19. 19

    Aber sowas von.
    Macht den weg. Bitte.

  20. 20

    @toss: Kannst du bitte deine Texte in einem eigenen Blog veröffentlichen? Die Kommentarfunktion hier ist für möglichst kurz gefasste Ergänzungen zum Artikel.

    Danke dir.

    Falls es dir nicht möglich sein sollte, kurz und zum Thema zu schreiben, muss ich dich leider sperren.

  21. 21
    Mcsimilian

    [gelöscht, hochgradig offtopic]
    [gelöscht, hochgradig offtopic]
    Ich hab mich gestern über Phil4 auch geärgert.
    Toller Text.
    [gelöscht, hochgradig offtopic]
    [gelöscht, hochgradig offtopic]
    [gelöscht, hochgradig offtopic]

  22. 22
    sunny

    wegen dieser gesichtsgedächtnissache. es ergeht mir manchmal ähnlich. meist passiert das aber wenn ich alleine unterwegs bin, in gedanken bin und jemand mich von weitem ansieht, anlächelt. dann nehme ich die person zwar wahr, aber mit meinen gedanken bin ich woanders.

    so geschah es vor wochen, dass ich ein paar minuten später dachte: mensch, dass war doch die ***. dieses aber nicht mehr nachprüfen konnte, da sie weg war. beim darauffolgenden gespräch mit *** hatte ich das schon wieder vergessen, da in gedanken. obwohl ich hätte locker nachfragen können.

    sowas nennt man zerstreut, glaube ich. ansonsten bin ich scharfsichtig.

  23. 23
    Maltefan

    Er hält mich für einen Internetsüchtigen, der gerade so viele Trottel um sich versammelt hat, dass er seine bizarre Randexistenz finanziert bekommt.

    Hihi. Ist doch herrlich, dass Du geradesoviele von uns Trotteln um Dich versammelt hast. Stell Dir mal vor es wären gerade ums Arschlecken zu wenige …

  24. 24

    Sehr sehr spassig! Genau das richtige nach Schopenhauer und Nietzsche. Das Lockert die Synapsen…

  25. 25

    Wieder einmal sehr gelungen, Malte.

    [Und warum packt Ihr den „t_o:ss“ nicht in die Blacklist?]

  26. 26
    Jessica

    Ein wirklich schöner erster Satz.
    Hat mich gefreut zu lesen, es sind doch meist die vermeintlich kleinen Gesten die Großes auslösen und über die es lohnt zu schreiben.
    Bei mir hat es ziemlich genau ein Jahr gedauert vom Moment der Bewußtwerdung (Schlafanzug in Porzellantellerblümchenoptik als Geschenk) bis zur Aktion (Auszug).
    Fein gemacht.

  27. 27
    toss

    hi Johnny!
    ich fürchte, da bin ich unflexibel.
    würdest du die Dimension meiner Botschaft erfassen können, würdest Du schon aus geschäftlichen Gründen auf eine Löschung verzichten. leider scheint das nicht der Fall zu sein.
    vielleicht versuchst du’s nochmal in Ruhe … is nämlich wirklich wichtig. is ’ne völlig neue Qualität!
    nich der übliche Verschwörungsscheiß.
    ich verwüste dir deine knackigen Kommentarfächer nur ungern, doch es muss sein.
    ich flehe dich an, nimm dir die zeit!!
    und wenn’s doch nicht funkt, hauste mich eben raus.

    hey G.
    falls es sich um deine Nase handeln sollte, die in den Büchern der beiden Herren steckt, kann ich mir deinen Nietzsche wohl nicht als Kompliment anstecken, oder?!

  28. 28

    Ähhhh…. Hä?

  29. 29

    Großartig..
    BTW: „Er bildete sich ein, diese Katze geraderücken zu müssen.“ wär ein prima Buchtitel ;-)

  30. 30
  31. 31
    xconroy

    @ toss:

    Spreeblick ist doch ein Gemeinschaftsblog. Bewirb dich halt, vielleicht nehmen sie dich.

  32. 32
    G.Grochowski

    textlastig

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