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Kreuzberger Kiezoper

Klingt spannend:

Gemeinsam mit Jugendlichen aus Kreuzberg wurde ein Musikclip entwickelt: Wie erleben die Jugendlichen Ihren Kiez? Welche täglichen Wege gehen sie? An welchen Orten halten sie sich gern auf und warum? Um welche Ecken im Kiez machen sie lieber einen Bogen? Wenn sie Fremdenführer wären: Wie möchten sie anderen, die Kreuzberg nicht kennen, ihren Kiez – wie sie ihn sehen – zeigen?

(Der Rechtschreibfehler ist wohl der strit credibiliti geschuldet.) Erste, einzige und hinterher befeierte Aufführung ist am Samstag um 15:30 im fsk-Kino am Oranienplatz.

13 Kommentare

  1. 01
    kallefuffzich

    Bin ich blind? Welcher Rechtschreibfehler?!

    Klingt aber spannend, indeed..

  2. 02
    Frédéric Valin

    Das „Ihren“. Na, istn Fitzel, und ganz schön kleinlich von mir. Aber ich wollte so gern strit credibiliti hinschreiben.

  3. 03
    spa

    Gemeint ist die Kleinschreibung? Soweit ich weiß, ist in der Anrede auch Kleinschreibung möglich, es gab da mal eine Reform der Rechtschreibreform…… Ansonsten könnte ich keinen Rechtschreibfehler entdecken.

  4. 04
    Frédéric Valin

    Jetzt hol ich doch das Hackebeil aus der Küche, zum Haare spalten: Das Ihren in „Wie erleben die Jugendlichen Ihren Kiez?“ ist ein Possessivpronomen, keine Anrede. Deswegen Kleinschreibung.

    (Ich bin ein Rechtschreibnazi. Außer, was meine eigenen Texte angeht.)

  5. 05
    spa

    Man kann e auch anders deuten. Ihren bezogen auf den Leser, der auch in dem Kiez wohnt. Wie finden sie (die Jugendlichen, Nicht-Angesprochene) es, dass Ihr (Leser, Angesprochener) Nachbar Ihre (Leser, Angesprochener) Frau vögelt?

  6. 06
    kallefuffzich

    Aber ist das dann nicht sowieso eher ein Grammatikfehler? :-)

  7. 07
    Frédéric Valin

    @spa: Stimmt. Ich hab mir mal geschworen, keine blöden Witze über Tippfehler zu machen. Jetzt schwör ich mir, hin und wieder mal konsequent zu sein.

    @kallefuffzich: Oha. Jetzt wirds richtig kompliziert…

  8. 08
    corax

    @spa: Nein, das kann man nicht anders deuten, zumindest nicht in diesem Zusammenhang. Wie sollen die Jugendlichen denn meinen Kiez erleben, wenn sie noch nicht einmal wissen welcher das ist, weil sie mich als Leser ja gar nicht kennen? Und um generell „žJugendliche“ also eventuell Jugendliche tatsächlich in „žmeinem“ Kiez kann es sich auch nicht handeln, da ja eindeutig auf Kreuzberg Bezug genommen wird. Und das nur Leser aus Kreuzberg angesprochen sein sollen kann auch nicht sein, da es sich ja dann um ein gemeinsames Objekt handeln würde und es folglich: „žWie finden die Jugendlichen den oder diesen Kiez (hier)“ lauten müsste.

    @kallefuffzich: Da „žIhr“ in dem Zusammenhang keinen Sinn ergibt, s.o., „žihr“ an dieser Stelle aber sehr wohl, halte ich die Möglichkeit, dass es sich hier um einen Fehler in der Syntax statt eines simplen Irrtums in der Groß- und Kleinschreibung handelt, hm für eher unwahrscheinlich.

  9. 09
    Lowedge

    Okay, okay… aber was ist „strit credibiliti“ dasselbe wie „street credibility“?

  10. 10
    spa

    das hat der autor reingeschrieben, damit er damit er mit diesem begriff bei google auf platz eins kommt

  11. 11
    Frédéric Valin

    @spa: Nee, ich hab bloß meine IPA-Tastatur verlegt.

  12. 12

    Interessante Spekulationen. Da ich die Autorin bin, kann ich das Geheimnis ja mal lüften: banaler Tippfehler. Die Kreuzberger Kiezoper gibt es jetzt auch online unter http://www.kiezoper.de. Ob sie auch den Kiez zeigt, wie _I_hr ihn seht, könnt ihr ja selbst entscheiden :)

  13. 13
    Frédéric Valin

    @niko: Danke für den Nachtrag!

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