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Podcast vom 5.5.08

Wir waren bei Superpunk und Fettes Brot, das Bier war schlecht, wir wollen mehr Bombast und Glamour, erzählen nicht von einer Schlägerei und fragen uns, ob Laufräder als Sportgeräte für halbwegs Erwachsene funktionieren könnten.

MP3, 24:49, 22,7 MB
(Diesmal in 128kbps, reicht euch das?)

19 Kommentare

  1. 01
    Uwe

    Klar reichen 128 kbps!
    Habt ihr es mal mit MP3 VBR probiert? Da sollten die Dateien nochmal um 1/4 bis 1/3 schrumpfen. Und kompatibel ist es allemal…

  2. 02

    @Uwe: Kann ich gerne mal machen, aber ich hatte irgendwo mal gelesen, dass es Player gäbe, die mit VBR nicht klar kämen?

  3. 03
    Uwe

    @Johnny: Diese historischen Maschinen dürften dann aber auch nicht mehr mit 192 kbps klarkommen…

  4. 04
  5. 05
    ber

    Die Brote füllen wirklich noch 3000er Hallen? Erstaunlich – ich dachte die wären fast verschwunden.

  6. 06

    Das Konzert war standesgemäß würde ich sagen. Superpunk sind handwerklich 1a gewesen, aber die Bühnenshow ist doch ein wenig statisch. Wenn das auf undankbares Publikum in Frühsommerlaune trifft, dann geht da wenig. Taten mir etwas leid.

    Schön finde ich den dörflichen Charakter Eurer Kreuzberger Frühstückumgebung – illustriert durch mehrfach eingeworfenes „Moin“.

    Und Laufräder für Erwachsene werden glaube ich im Reha-bereich eingesetzt, aber das war nicht ganz worauf ihr hinaus wolltet…

  7. 07
    Ohrenschmauß

    Kurzes technisches Feedback (habe den Cast mit Kopfhörern gehört): Ein leichtes Rauschen, dass zuvor manchmal hörbar war ist jetzt weg. Die Nebengeräusche sind jetzt klarer und damit auch angenehmer. Besonders das Klappern der Tassen und Johnnys voller Mund am Anfang erklangen in neuem Sound.
    Ob nun 192kbps oder 128kbps machen für meine Ohren und meine Festplatte keinen Unterschied.
    Wird nun wieder mehr gepodcastet?

  8. 08

    Klar reicht das – solange der josefine-Schnarch-Loop in 192 noch kommt :)

  9. 09

    PS: die Ärzte haben meiner Ansicht nach ebenfalls einen hinreichend humorvollen Umgang mit dem Thema. Die spielen einfach ein paar „Klingeltonversionen“ ihrer Songs, und bitten darum, dass man doch nochmal fünf Euro zusätzlich beim rausgehen hinterlässt.

    Kein Wunder, dass die Brote und die Ärzte gut konnten. Hat man aber auch am Konzert gemerkt. (Ja, ich bin älter, das ganze ist schon was her.)

  10. 10
    RC

    IMHO seid ihr toll zu verstehen (als wärt ihr da), die Athmo ist also spitze. Ich höre es im Augenblick mit Kopfhörer. Ihr liegt qualitativ bei den besten Podcasts. Einbußen durch 128 kbit, falls es welche gibt, kann ich nicht heraushören. Ich kenne genug Podcasts die nur 96 kbit benutzen, selbst die haben oft noch brauchbare Quali (solange es bei Sprache bleibt, bei Musik macht sich 96 dann natürlich bemerkbar), insofern denke ich nicht das man sich bei 128 sonderlich Gedanken machen muss.

    Von einem neuen Gerät habe ich nichts bemerkt, schlecht waren die Aufnahmen IIRC noch nie. Das einzige was immer mal wieder vorkommt sind die typischen Störgeräusche von Handys, die ihr wohl immer nahe am Gerät habt. Aber auch das überlagert die Sprache nicht und ist ja wieder schnell verschwunden.

  11. 11
    Erik

    Das mit dem schlechten Bier auf Konzerten liegt ja vielleicht an einer unsauberen Zapfanlage. Wer weiß, was die Coli-Bakterien so alles anrichten im Schädel. Wie kommt es eigentlich, daß man manchmal nach eine Menge die einen sonst nicht kratzt, nen dicken Schädel bekommt. Ich mag ja die Columbiahalle, aber das Heineken ist auch nicht mein Bier.

  12. 12

    Zum Thema Aspirin und Magen: Keine tolle Mischung – wie Schmerzmittel&Magen allgemein, weil:
    [klugscheiss]
    Die meisten Schmerzmittel hemmen die Aufnahme des für die Übermittlung der Schmerz-Signale zuständigen Neurotransmitters im synaptischen Spalt. Das Problem dabei: Der gleiche Neurotransmitter wird im Magen ausgeschüttet, um die Erneuerung der Magenschleimhaut auszulösen. Wird seine Ausschüttung oder seine Aufnahme gehemmt, führt das 1) dazu, dass die Information „Aua! Schmerz!“ nicht im Hirn ankommt, aber leider auch 2) dazu, dass die Information „Magenschleimhaut erneuern“ nicht bei den dafür zuständigen Zellen eintrifft -> Magenschleimhaut wird nicht erneuert, was doof ist, weil sie durch die eigene Magensäure permanent abgebaut wird. Darum ist die zu lange Einnahme auch fast ein Garant für Magengeschwüre – im Prinzip verhindern Schmerzmittel langfristig, dass sich der Magen davor schützt, sich selbst zu verdauen
    [/klugscheiss]

  13. 13

    Amüsant: Da sitzt ihr herum und schimpft wie „Runter-von-meinem-Rasen“-Rentner über nebenanige Lärmbelästigung durch vorbeifahrende Fahrzeuge…

    Ansonsten: ich würde gerne CDs kaufen, doch kann nicht. Die erreichbaren Musikläden schränken ihr CD-Angebot immer mehr ein. Das Metallmusikangebot im örtlichen Saturn war, als ich vor ein paar Jahren in diese Stadt zog, mindestens vier Mal so umfangreich wie jetzt. So erachte ich es als kein Wunder, dass die CD-Verkäufe zurückgehen. Also bleibt nur das legale oder illegale, auf jeden Fall aber böseböseböse Internet…

  14. 14
  15. 15
    oehi

    @diaet 08
    der Vogelgezwitscherloop aber rockt.

  16. 16

    den von johnny erwähnten antwortbrief auf den brief der musikindustrie an die kanzlerin gibt’s – irgendwo..

  17. 17
    Kosh

    technisches Feedback:
    Höre den Podcast auch per Kopfhörer und muss „Ohrenschmauß“ voll recht geben – Sound ist klarer, statisches Rauschen weg und Hintergrundgeräusche deutlich besser zu hören. BTW: Ganz schöne vö**lei in Kreuzberg.

  18. 18

    @bastian: Wir sind ja sozusagen im Vorvorruhestand und warten auf unsere Krückstocklieferung „¦ ;)

    @alle: Danke für die Reaktionen zur technischen Qualität!

  19. 19

    Erstmal Hallo!

    Ich bin ein relativ junger neuer Spreeblick Podcast Hörer. Von daher kann ich schlecht mit älteren Spreeblick Podcasts vergleichen. Podcasts höre ich mir meistens nur mit iPod (und Ohrhörern) an. In punkto Qualität von eurem Podcast stimme ich RC zu, dass er qualitativ ein hohes Niveau hat.

    Soviel zur Form. Inhaltlich finde ich, dass die Überlegungen zur Musikindustrie und deren Vermarktungsstrategien (wenn man denn überhaupt von Strategie reden kann) eine Erwähnung im Abstract verdient hätten. Außerdem finde ich die Idee einer Online-Lobby begrüßenswert. Ich freue mich auf weitere Episoden zu diesem Thema.

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