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Mein erstes halbes Mac-Jahr

Als ich vor zwei Jahren zum ersten Mal in der Spreeblick-Konzernzentrale war, redeten wir über Beamte, Drogen, Beamtendrogen und dass ich ja mal was für Spreeblick schreiben könne. Als ich nach 24 Minuten wieder ging, sagte Johnny, zum ersten Mal von seinem Rechner aufblickend: „Kauf dir doch noch ein MacBook.“

Ich hielt das für eine Art Berliner Abschiedsgruß, denn warum sollte ich das System wechseln? Ich hatte einen wunderbar zuverlässigen Aldi-PC, bei dem ich zwar die ersten zwei Jahre auf die Farbe Rot verzichten musste (bis mir mein Computer-Guru Matthias Oborski sagte: „Da ist ja gar kein Rot auf deinem Bildschirm“ und ich mir einen neuen Monitor gekauft habe), der aber ansonsten einwandfrei funktionierte.
Wenn dann mal doch etwas nicht klappte und ich unseren spreeblickeigenen technischen Support, den wir der Einfachheit halber Max nennen, um Rat fragte, antwortete dieser: „Kauf dir einen Mac.“

War der technische Support bei mir zu Besuch, sagte er: „Kauf dir einen Mac“ und hatte er drei Biere getrunken, sagte er es etwas lauter. Nach dem fünften sagte er: „Jetzt mal ehrlich – warum kaufst du dir keinen Mac?“ und ich antwortete irgendetwas wie „Wieso“ oder „Warum“, was dann regelmäßig zu Türenknallen, Kündigungsschreiben und irrem Gelächter führte.

Ende letzten Jahres dann ließ sich mein PC nicht mehr starten. Ich ließ ihn reparieren (auf die Frage, ob er einen guten Reparateur kennen würde, antwortete der technische Support: „Warum kaufst du dir keinen Mac?“), aber es blieb ein abnormes Geräusch zurück, so dass ich mich entschied, mir einen neuen PC zu kaufen.

Nun hatte ich jedoch allerlei Gruselgeschichten über Windows Vista gehört und dachte mir: Wenn sowieso ein neues Betriebssystem, dann kann ich mir auch gleich einen Mac kaufen. Als ich das in der Zentrale verkündete, schaute Johnny mir zum ersten Mal in die Augen, dann schaute er irritiert auf seinen Mac, twitterte etwas und sagte dann, in seine Tastatur murmelnd: „Womit hast du denn bisher geschrieben?“
Ich fühlte mich zum ersten Mal in Berlin heimisch.

(Die nun folgenden Ereignisse sind in diesem Artikel wiedergegeben. Daher jetzt ein Zeitsprung.)

Als dann alle Geräte, das MacBook, der iMac und der Airport funktionierten, stellte ich fest, dass Apple nicht im Geringsten intuitiv ist.
Intuitiv esse ich Salziges, nachdem ich Alkohol getrunken habe, intuitiv esse ich keinen Döner, der weniger als zwei Euro kostet, intuitiv hatte ich beim Anpfiff von Deutschland gegen Spanien ein mulmiges Gefühl – aber einen Screenshot mache ich nicht intuitiv mit einem Apple.

Tatsächlich klappte überhaupt nichts. Man muss nachdenken, wenn man ein @-Zeichen machen will, wenn man einen Ordner aufruft, wenn man ein neues Fenster im Browser öffnen will.

Jedes Zusatz-Programm muss man sich mühsam ergoogeln und viele gibt es gar nicht für den Mac. Mein MusicMaker war wertlos geworden und ich dankte dem Herrn, dass ich wenigstens keine Computerspiele hatte.

Ich fühlte mich verraten und verkauft, ich fühlte mich wie Eva, die auch von einem Apfel aus dem Paradies vertrieben worden war. Jeder Blogbeitrag dauerte plötzlich doppelt so lange, jeder Handgriff wurde zur Qual.
Bis ich eines Morgens feststellte, dass meine bohrenden Kopfschmerzen, die mich in den Monaten zuvor geplagt hatten, verschwunden waren. Der flackerfreie Bildschirm.

Ich fing an, mich meiner neuen Apfelfamilie mit freundlicherem Blick zu nähern. War sie nicht unfassbar schön? War nicht der 24-Zoll-Monitor des iMacs ein Beweis, dass Größe den Unterschied macht? Die tippfreundliche Tastatur, die rasend schnelle Suche, die miserable Verarbeitung. Äh, ja, das ist ein etwas überraschender Punkt. Auch wenn Macs in dem Ruf stehen, Edelprodukte zu sein – das schlägt sich nicht in der Qualität nieder, die man als deutscher Ingenieurssohn erwarten würde. Bei der Herstellung eines MacBooks wird ungefähr die Sorgfalt an den Tag gelegt, die auch bei der Herstellung von Plastikspielzeug (vermutlich in derselben Fabrik) vorherrscht.

Aber man ist ja demütig, Computer sind Massenprodukte und meine Generation ist schließlich mit schreiend hässlichen Swatch-Uhren groß geworden. Und auch wenn alle in der Klasse eine trugen, dachte man noch: Hey. Eine Swatch.

Mein tatsächliches Erweckungserlebnis hatte ich erst, als ich am Windows-Laptop der Lieblingslektorin dafür sorgen sollte, dass iTunes wieder läuft. Die Geräusche, die der macht! Die Steinzeittastatur! Die Umständlichkeit jeden Handgriffs! Wenn man etwas suchen will, dauert es zwei Minuten, überhaupt alles: dauert.

Ich schaute auf den hechelnden Dackel der Windows-Suche, schaute in das müde Gesicht der Lieblingslektorin und schrie über den Lärm des Lüfters hinweg: „Warum kaufst du dir keinen Mac?“

137 Kommentare

  1. 01
    Andi

    Nun hatte ich jedoch allerlei Gruselgeschichten über Windows Vista gehört und dachte mir: Wenn sowieso ein neues Betriebssystem, dann kann ich mir auch gleich einen Mac kaufen.

    Wie schön, daß die Welt nur aus Windows und Apple OS besteht…

  2. 02

    Ich liebe meinen Mac. Und du deinen auch. Mehr gibt’s zu dem Thema wohl nicht mehr zu sagen. Außer: Man liebt seinen Mac einfach.

  3. 03
    Torsten Klaes

    Hallo Malte!
    Selten, ach was – noch nie habe ich einen so einfühlsamen Textbeitrag über die Fehde der Computer-Nutzer gelesen. Meine Erfahrungen auf beiden Plattformen – die Fans sprechen von Welten – sind: Beide Maschinen, damit meine ich die beiden Betriebssysteme und die daran hängende Software, versehen ihre Arbeit – zu meiner vollen Zufriedenheit. Sowohl daheim, als auch auf der Arbeit bin ich nur Benutzer und will, dass die Maschinen das tun was ich will. Sollen sich doch die Marxisten, die Konservativen, die Extremisten oder wer auch immer streiten. Aber nicht die Nutzer von verschiedenen Maschinen zur Datenverarbeitung.

  4. 04

    Den Text habe ich mit einem nicht verschwinden wollenden Schmunzeln gelesen. Toller Text. Toller Mac.

  5. 05

    Apple ist toll!

    (Achim Bodewig seit 1990)

  6. 06
    Markus

    Apple rules :)

  7. 07
    Stephan

    Ich habe deinen Text gerade auf meinem Vista-Rechner gelesen und wenn ich an die vielen kleinen und unnötigen Unzulänglichkeiten des Betriebssystems denke, die einen in den Wahnsinn treiben, frage ich mich jetzt ebenfalls: „žWarum kaufst du dir keinen Mac?“

    Schön geschrieben. Manchmal geschmunzelt. Danke für den Denkanstoß.

  8. 08

    Fein geschrieben, Herr Welding. :-) Auch wenn die „Kauf dir doch’n Mac“-Leute mich noch nicht mürbe gekriegt haben… ich war oft genug Gast auf Macs und kenn diese „Verdammt, wo ist die rechte Maustaste? Und wo ist mein @?“-Phase.

  9. 09

    Als trotz allem relativ begeisterter Macnutzer kann ich allerdings bestätigen, dass die Verarbeitung meines MacBooks nicht den Werbeversprechen entspricht. Ich finde den Kommentar von Torsten Klaes bislang am gelungensten – gerade, wenn die Jünger JobsËš wieder ihr Jubelgeschrei anstimmen.

  10. 10

    Ein schöner Erleuchtungsbericht. Solange man nicht in der Fußgängerzone mit den „Macwelt“-Heften in der Hand steht und die Leute anspricht… :)

  11. 11

    T3 listet die 10 Top-Dinge Apple Nervereien…

    http://www.t3.com/news/hate-about-apple?=36086

    Punkt 10

    „10. People who like Apple products

    Middle of the road bores who’ve convinced themselves they’re edgy. Passive aggressive twerps who go on Apple’s own message boards to defend Apple’s products from customers with legitimate grievances, saying things like „You’re not using it properly“ and „You haven’t repaired permissions“. Beaming evangelists with hyena smiles and thousand-yard stares. Empty men with empty lives“

  12. 12
    Micha

    Ich las diesen Text gerade auf einem geschmeidigen XP-Rechner, der leise vor sich hin surrt. Und ja, manchmal denke auch ich daran, mir einen MAC zuzulegen. Doch dann entsinne ich mich der etlichen kleinen Unzulänglichkeiten der MACs, den schlechten Support von Apple, den unverschämten Preisen und der mageren Aufrüstbarkeit der appelschen System.

    Nein, da bleib ich doch lieber bei meinem PC und meinem dienlichen XP.

  13. 13
    David

    Ich hatte mal einen iPod und war mehr als enttäuscht von der Qualität des verarbeiteten Akkus, der miesen Garantieabwicklung und der Widerstandsfähigkeit des Displays.

    Als es für mich Zeit wurde mich von Microsoft und Windows loszusagen, hieß es deshalb nicht Mac OS sondern konsequent Ubuntu Linux. Mit die beste Entscheidung, die ich im Laufe meiner Laufbahn an flackernden Bildschirmen bislang getroffen habe.

  14. 14
    Peter H aus B

    Schöne Schreibe..

    Aber was ist an deinem Mac schlecht verarbeitet? Ich supporte zig Macs und hab noch nie Verarbeitungsfehler entdeckt.. Konstruktionsfehler ja ( schnell verdreckendes Minibällchen der MightyMouse), aber Qualität?
    Und mein iPhone ist nur mir einer Rolex zu vergleichen.. technisch nicht ganz up to date – aber top verarbeitet.. ;)

  15. 15
    Sascha

    Warum kaufst du dir nicht irgend einen günstigen Laptop und installierst dir eine Linux Distrubtion drauf. Wie Ubuntu / Kubuntu oder openSUSE? Kostet nix extra und ist meist viel günstiger als ein iMac oder ähnliches. Und bei Ubuntu bekommst du sogar die CD noch zugeschickt.

    Mac-User sind Fanatiker.
    Ist ein angebissener Appfel drauf; drehen die durch.

  16. 16

    Macht mal einer Popcorn? Das koennte laenger werden hier…

  17. 17

    „Mein tatsächliches Erweckungserlebnis hatte ich erst, als ich am Windows-Laptop (…) Die Steinzeittastatur!“

    Das wart dann aber kein ThinkPad ;P

    Immerhin lässt dich deine Schreibe nicht so „sehr her, ich bin elitär, ich nutze einen Mac!“-mäßig wirken ;)
    (es gibt auch für Wintelkisten 24-zoll-TFTs btw.) Ich las sogar mal, dass (zumindest die der „kleinen“ iMacs) die Displays am iMac eher nicht so gut sein sollen.

  18. 18

    Ha! Ich war in genau der gleichen Situation, hab allerdings dann gekniffen* und sitze noch ausschließlich vor Vista, ein Mac-Zukauf ist allerdings längerfristig geplant. Vom ersten eigenhändig eingeklagten Nutzungsrechtsschadenersatzgeld.

    *Ersatz bräuchte ich erstmal fürs mobile Teil, beim zu kleinen MacBook hätte ich mir Nackenstarre eingehandelt, beim zu teueren MacBook Angst gehabt, das auch mal mitzunehmen. Ich kenn mich ja …

  19. 19
    Rotti

    Macs sind nach wie vor was für Leute, die keine Universalwerkzeuge brauchen. Wer ein bißchen schreibt, ein paar Fotos bearbeitet und Musik macht, herrje, das ist doch nur 1% von dem, wofür Computer eigentlich geschaffen wurden. Mein XP-Rechner ist über 4 Jahre alt, ist trotzdem 10 Bootsekunden schneller als das Macbook (1 1/2 Jahre alt) und in vielen anderen Bereichen auch wesentlich flexibler. Ausserdem zerlegt sich das Gehäuse meines PC noch nicht, ganz anders da dieses nihilistische Macbook

  20. 20
    Christian

    Ihr habt alle recht! Und ich, ich liebe meinen Mac. (since 2001)

    Schöner Bericht, hat Spass gemacht!

  21. 21

    Ich stehe die Zwangs-Windows-Tage im Büro nur durch, weil ich weiß: am Wochenende bin ich auf dem Golfplatz Abends wartet mein Mac auf mich. – Nee, im Ernst: schön geschrieben.

  22. 22
    Peter H aus B

    @Rotti:
    Was meinst du mit Universalwerkzeug?
    Was macht man denn mit einem PC tolleres als mit einem Mac? Schreiben, Fotos, Internet, Musik, Spielen, Email, Filme anschauen erstellen, Animationen erstellen.. Coden, alles das macht man dem Mac (und noch einiges mehr)

    Benutzt du ihn vielleicht zum Feuermachen? „..verrat mir das Geheimnis, komm schon und dann lass ich dich in Ruh’…“

    Und das ein mobiles Ding eher Ausfallerscheinungen hat als ein stationäres Teil.. wen wundert’s?

  23. 23

    Nun tu mal nicht so, als sei „Druck“ die völlig nahliegende Tastaturbelegung für einen Screenshot (also, um einen Screenshot im Zwischenspeicher abzulegen, für dessen Abspeicherung man dann ein Grafikprogramm starten muss).

    Ich bin ja erst seit anderthalb Wochen Apple-Nutzer, kann mir andere Computer aber nicht mal mehr vorstellen. Mit der Maus meines alten PCs, die ich über sechs Jahre täglich in der Hand gehalten hatte, kam ich nach einem halben Tag Mightymouse nicht mehr zurecht.

    Trotzdem machen mir Menschen, die sich Reden von Steve Jobs live im Internet angucken, Angst.

  24. 24

    Bruder im Herzen!

  25. 25

    schöne geschichte, ähnlicher plot bei mir. nur dass sich das glücksgefühl sofort eingestellt hatte und ich die missionierung in den ersten tag begann, also ähnlich wie das bei tom und den anderen scientologen läuft.
    positiver nebeneffekt der gehirnwäsche war bei mir dass ich schwächen der gerätschaft gnadenlos ausgeblendet habe.

  26. 26
    BAsti mac KO.

    MAC ist net gut kann davon abraten denn zu Kaufen… grösse scheisse ever :D

  27. 27

    Malte du hast noch viel zu lernen, solche Artikel veröffentlicht man traditionsgemäß am Freitag!

    @Rotti: Schreiben(Mails, Programme, Briefe), Bilder bearbeiten, Zeichnen – damit verdiene ich mein Geld. Bllizard Spiele laufen auch – gut auf die restlichen 99% des Windows Funs muss ich verzichten, also Registry Hacken, stundenlange Fehlersuche, Virenbekämpfung und Programme die zu blöd sind PDFs zu erzeugen.

  28. 28

    Yeah, „Kauf dir einen Mac“. Ich glaube das ist überhaupt die beste Lösung für PC-Probleme. Ich habe meinen MacBook nun seit 1 1/2 Jahren und bin immer noch begeistert. Da macht es sogar mehr Spaß als früher mal wieder mit Windows zu arbeiten, weil man nicht ständig diese Fummelei hat um das System jetzt endlich auf Vordermann zu bringen.
    Ich liebe meinen Mac.

  29. 29

    Ich kann deinem Artikel eigentlich zu 100% zustimmen. Wenn ich nicht schon wieder überlegen müsste einen Rechner zu kaufen und irgendwie sehe ich es nicht ein für einen Apple mehr als das Doppelte auszugeben, für die Hälfte an Geschwindigkeit…auf der anderen Seite bin ich mit meinem jetzigen Mac sehr zufrieden…bin ich ein Linux Kandidat?

  30. 30

    Ich mag blau lieber als gruen….manchmal mag ich auch gelb lieber…oder…nein doch blau…nein beides.

  31. 31
    Cristo

    Ubuntu Linux FTW :)

    … wobei ich schon zugeben muss, dass ich mir bereits das ein oder andere Mal überlegt habe mir einen Apfel über mein Dell-Symbol zu malen …

  32. 32
    Alex

    Wenn ich sowas wie „Ich liebe meinen Mac“ lese, wird’s mir ja ganz anders! Ich glaube ich würde mir schon deshalb keinen kaufen, um nicht auch noch objektophil zu werden. Aber im Ernst: ein Computer ist ein Werkzeug – für wen es mehr ist, der tut mir leid! Geht mal wieder an die frische Luft, es ist Sommer!

  33. 33

    Objektophil ist doch jeder wenigstens ein wenig, da würd ich mir mal nix vormachen.

    Was diese Glaubenskriege angeht, bin ich auch ein bisschen irritiert. Ich mag Schalke und BVB, PC und Mac, hab ein groß genuges Herz. :-)

  34. 34

    Gibt es wirklich noch andere Computer?

  35. 35
    BlixaWillBargeld

    ein thinkpad mit ner anständigen linux distribution und man verschwendet keinen gedanken mehr an macs :-)

    und zum thema tastatur: ich schreib zuhause auf ner 20 jahr alten ibm model m….macht krach ist aber unschlagbar !

  36. 36
    stefanx

    die 20 jahre alten ibm-tastaturen waren ja auch wundervoll und wirklich unglaublich gut. aber: sowas gibt’s heute leider nicht mehr. insofern: mac. ;)

    nein, aber ich kann die geschichte gut nachvollziehen, ging mir anfangs auch so. und ja: die verarbeitung neuerer macbooks entspricht von der qualität her in etwa der eines trabis. beim alten alu-macbook meiner freundin sieht es da noch ganz anders aus. runtergefallen verbogener akku und trotzdem läuft die kiste tadellos.
    zurück zum pc möchte ich nicht mehr. programmieren geht mit komodo auch am mac hervorragend. und wenn ich tagsüber im büro am pc sitze, bekomme ich inzwischen des öfteren die krise. das einzige was mir ganz ganz selten mal fehlt: der beste kleine texteditor der welt: das textpad.

  37. 37
    BlixaWillBargeld

    ich hab mir auf der uni noch ein paar alte ibm gesichert :-) sonst kann man die cherry g80 empfehlen..die gibts auch mit „click“

  38. 38

    das einzige was ich vermisse ist MSPAINT.

    die klone davon sind einfach scheisse. ich hätt gern das schnöde olle paint… für osx 10.4 powermac, sprich prae-intel. gibts sowas?

  39. 39
    Flo

    man gewöhnt sich an ‚alt L‘ und ‚cmd shift 3‘, genauso wie an ‚START -> Computer ausschalten…‘

  40. 40

    Linux… stabil, sicher, schnell, inzwischen schön und beliebig erweiterbar – und kostenlos (dass sowas bei der Bohème nicht zieht? Doch nicht so selbständig, hm? ;) )

  41. 41
    Niclas

    Ich habe einen von diesen alten G4 mirrored drive doors. Den liebe ich zwar auch, aber leise ist der ganz und gar nicht. Mit seinen fünf Ventilatoren macht der einen Lärm, dass man beim Booten denkt, in der Nähe startet ein Flugzeug. Meine Freundin hat mich mal am Telefon gefragt, ob ich staubsauge.

  42. 42

    Ihr alle könnt über BS schreiben was ihr wollt.

    Je nach persönlichen Ansprüchen soll das System stabil laufen!

    Will keine unnützen Programme vorinstalliert haben, die ich
    nicht benötige oder gar nicht will. Da ist Apple nicht ebenso,
    wenn auch nicht ganz anders ‚bestimmend‘ wie Microsoft.

    P.s.:
    Was hat die falsche Farbdarstellung mit dem Betriebssystem…

    Vielleicht entscheide ich mich irgendwann für eine Linux-Version.

  43. 43
    konrad

    Tja, Sommerloch gibt es wohl auch bei Spreeblick. Trotzdem wäre es auch für den Autor gut zu wissen, dass PC nix mit Windows und Windows nix mit PC zu tun hat. War Windows Bashing nicht irgendwie voll 90er?

  44. 44

    Ich liebe meinen Mac nicht (ich schaffe es selten, emotionale Bindungen zu Dingen aufzubauen), die MacBooks waren schlecht verarbeitet (die neuen scheinen besser zu sein und bei den Rissen an den alten wurde das Topcase kostenlos ersetzt) und ich finde, es gibt durchaus sehr schicke Windows-Laptops.

    Aber das mit Linux „¦ bei aller Sympathie für Open Source und Linux sowieso und bei aller Abneigung gegen Windows und auch die dunklen Seiten von Apple: Linux ist noch lange nicht dort, wo es hin muss. Wenn schon mir (mit den Schwerpunkten Online, Photoshop (bitte nicht GIMP), Illustrator und Videobearbeitung) damit teilweise die Laune vergeht, weil ich mehr Zeit mit Forums-Besuchen als mit tatsächlicher Arbeit verbringe, wie soll das dann einem „Durchschnittsnutzer“ gehen?

    Linux mag eine Weltanschauung sein, aber ein wirkliches Mainstream-System ist es noch nicht (auch wen Ubuntu klasse gemacht ist).

    [Zweite Runde Popcorn!]

  45. 45
    rio

    @Johnny:

    seh ich ähnlich – v.a. die Programm-Installation unter Linux ist ein Horror – zumindest für den Newbie – und ja ich kenne apt-get und ja, es ist komfortabel, aber meine Mutter versteht das bestimmt nicht!

    Und als sie letztens das Wort kompilieren aufschnappte, dachte sie dinieren verstanden zu haben…

    Bin mit meinem MacBook auch insofern sehr zufrieden, als dass ich Programme aller drei Welten (Windows über vmware, Linux über x11) ausführen kann — welches System kann das denn noch?

    –> soviel zum Thema Universalwerkzeug @Rotti

    Ach ja und das wichtigste: ich liebe die Tastatur-Kombo Apfel alt crtl 8 !;-)

    (…und quicklook und spotlight und expose und….)

  46. 46

    @rio: Das gilt aber nur für Distributionen, die eben nicht auf den Normaluser zugeschnitten sind. Denn Distributionen mit „Windows-Feeling“ (schwieriges Wort, ich weiß) gibt es definitiv inzwischen.

  47. 47
    westernworld

    @Neuraum: das müssen wir einmal im monat, das steht so in den AGB“¦ AppleGlaubensBekenntnis „¦

    früher war nicht alles besser aber mit meinem wallstreet, die älteren gläubigen erinnern sich, konnte man noch nägel in die wand schlagen und mit den alten adb tastaturen cricket spielen „¦

    ich bin froh um jeden der sich keinen mac kauft, das war mal ganz anders, denn jeder weitere user macht unsere wohlgestalte kleine welt intressanter für malwareschreiber.

    heute rate ich das nur noch leuten an denen mit was liegt.

    @johnny re: linux „¦ full ack.

  48. 48
    Lucas

    Tatsächlich klappte überhaupt nichts. Man muss nachdenken, wenn man ein @-Zeichen machen will, wenn man einen Ordner aufruft, wenn man ein neues Fenster im Browser öffnen will.

    – dann kauf‘ dir doch einen PC!

    (Ich mag keine Umsteigerberichte mehr lesen. Bitte. Ich glaube es gibt mehr Umsteigerberichte von ehemaligen PC Usern als Pornoseiten im Web. Ist der Umstieg wirklich ein sooo traumatisches Erlebnis? Mein letzter Umstieg war übrigens von einem Texas Instruments TI-31 auf eine Apple Macintosh Perfomer. Vor 20 Jahren. Die Trauer hielt sich in Grenzen.)

  49. 49
    rio

    @tom

    ja aber selbst ubuntu hat zwar ein newbie-easy-installer-programm, aber mit einer SEHR dürftigen auswahl an packeten – allein (ein neueres) flash zu installieren (welches nicht unter oben genannter auswahl vorhanden war) hat eine freundin von mir den letzten nerv geraubt – weder konnte sie mit administrator-rechten noch mit dependencies was anfangen…

  50. 50
    Lucas

    Und hier noch der ultimative Switch – wir dürfen uns ergo auf weitere 10.000 Umsteigerberichte freuen. Juhu.

  51. 51

    @Lucas:
    Na ist doch mal wieder Prima.
    Das hat sicherlich nichts mit
    dem Absturz meines S60 zu
    tun. (Wenn es Regeln gibt…)

  52. 52
    Jens

    I have joy, i have fun, i have Linux on my Sun.

  53. 53
    Wayne Schlegel

    warte erstmal ab bis die tastatur nicht mehr geht… oder die Festplatte abraucht… das war nämlich bei mir nach einem halben Jahr so… denn die Hardware bei den neuen mac books ist einfach eine Katastrophe…

  54. 54
    BlixaWillBargeld

    zu den linuxkommentaren noch schnell:
    es ist (mittlerweile mit einsteigerdistributionen) nicht schwerer als andere systeme…nur ANDERS….genauso wie malte oben von seinen anfangsproblemen mit den macs geschrieben hat ist auch bei linux umgewöhnung erforderlich wenn man von woanders kommt….das ist aber kein argument dafür, dass es schwieriger ist…..und ich bin froh um eine vernünftige distribution mit gut gewarteten paketen wo ich nicht mehr mit installationsdialogen wie unter windows konfrontiert werde….

    bei macs stört mich am meisten, dass osx einem viele entscheidungen automatisch abnimmt die ich lieber selbst treffen würde….von apples geschäftspolitik gar nicth zu reden

  55. 55

    Fuer Flamewars ist das bis jetzt aber ganz schoen zivilisiert hier.

    Ich frag‘ mich ja vor allem wie etwas „cool“ und „different“ sein kann das 10,000 Axel Springer Verlag Mitarbeiter (koennen die jetzt noch schneller Mist fuer die Bild verzapfen?) und Schorsch W Bush (hatte der nicht diese weissen Kopfhoerer im Ohr als er von seinem Segway geplumpst ist?) benutzen.

    Ich glaube jetzt muss ich hier noch Phrase 17b bringen:

    Denkt mal drueber nach!

    Goes away to don fireproof jacket….

  56. 56

    Ich konnte Seiten in HTML texten noch bevor ich ein Modem besaß.
    Heute begegnen mir Leute die ein Internetname(Domain) haben wollen aber nicht wissen was sie damit vor haben. Email nicht sie haben ja so eine tolle WEB.de Adresse.
    Das MacUserForum ist nach dem Intelswitsch dermassen von DAUs überlaufen,das es sich anfühlt wie MTV nach der Erfindung von Jambawerbung.
    Ich durfte meiner Mutter kürzlich erklären wozu Apfel-C und Apfel-V gut sind, nachdem sie nun 10 Jahre meine Rechner mitbenutzt hat.
    Was ein Blog ist weiß eh kein Schwein.
    Und morgen kommen die Nachbarn und fragen wozu der rote Knopf an ihrer Persönlichen Atombombe gut ist. (Kleine Abwandlung von 5. Element)

    Jedes System ist bedienbar, nur einem DAU bringt das beste System nichts.
    Solange sich die Leute nicht mal Basics aneignen wollen ist alles vergebens.

  57. 57

    Ich mag linux, denn ich weiss gerne genau was mein rechner grad so macht. Wenn mich etwas sehr stört, dann schau ich in den code und ändere es. Ich mag diese ganze moderne iconklickerei nicht, genauso wie die unsäglichen drag’n drop maussportarten. ich mag mein BS deterministisch, das erlaubt feine scripte die mir das leben vereinfachen. Eine Arbeitsumgebung bestehend aus div terminals bringt einen dazu klar und strukturiert zu denken, eine schöne sache, sowas.

    Zur flexibilitätsdiskussion hier: Der eine macht dies, der andere macht das mit seinem rechner. Mit jedem betriebssystem kann man eigentlich alles machen, man braucht nur einen editor und einen c compiler. Wenn man nicht programmieren kann und es nicht lernen will, ist man halt darauf angewiesen was andere leute für einen bereits vorbereitet haben. So einfach ist das, man ist quasi, wie so oft im leben, mal wieder selbst schuld wenn etwas nicht so läuft wie man es sich vorgestellt hat.

    Zur verarbeitungsqualität: Alle großen hersteller haben eine heimanwender und eine business modellreihe im angebot, die business notebooks sind vllt. 500€ teurer als die consumergeräte trotz gleicher hardware. und wo steckt dann die kohle? In der verarbeitungsqualität und im support. Muss halt jeder selbst wissen ob es ihm wert ist. Ich kenne jetzt nicht wirklich die apple modellpalette, dürfte aber ähnlich sein.

  58. 58

    Oh, Mann, ist der Apple toll!

    (und ich dachte, das wäre einfach nur ein Computersystem, viel Plastik usw. – keine Religion)

    Nebenbei: Wer glaubt, dass er nur mit einem a-pple eine gute Tastatur haben kann, ist diesbezüglich ein Idiot.

  59. 59
    Philipp A.

    Mal im Ernst: 90% von euch kaufen doch nur den Mac wegen dem schönen blauen Apfel. Mac, iPod und iPhone sind halt irgendwie „in“ und damit bezahlt ihr den Trend-Aufschlag. Das man ohne Probleme ein ähnlich kompfortables System auf Windows- oder Linux-Basis haben kann scheinen viele zu vergessen.

    Die Tage, an dem Apple der trendige Underdog war sind jedenfalls vorbei. Sie sind längst zu den Chucks unter den Schuhen geworden – jeder Depp läuft mit rum. Und damit haben meines Erachtens auch qualitative Vorzüge der Äpfel gelitten.

  60. 60

    @Jan(TM): „gut auf die restlichen 99% des Windows Funs muss ich verzichten, also Registry Hacken, stundenlange Fehlersuche, Virenbekämpfung und Programme die zu blöd sind PDFs zu erzeugen.“
    Jaja, das Klischée, das Klischée. Ich hatte in 10 Jahren Windows noch keine Virenprobleme.
    Aber Mac-User haben auch eine schwule Grundattitüde!1!1elf!

  61. 61

    Hurra, in Abwandliung von Godwin’s Law jetzt also das obligatorisch peinliche Homosexuellenbashing im Zusammenhang mit Apple-Usern. Ich hol mir ein Bier. Jemand noch Chips?

  62. 62
    lork

    Mich juckt’s ja in den Fingern wenn ich Kommentare wie „Linux ist viel toller“ oder „Macs sind was für Angeber“ lese, aber sowas gehört nach heise.de. Warum muss man sowas immer lesen, wenn irgendwer was positives über ein Apple Produkt zu berichten hat?

  63. 63
    maniacator

    Nachdem ich einmal dieses Woahh -Erlebnis beim Umstieg von Windows auf ein schickes Debian-Linux hatte (nach ca. 6 Monaten man-page-gewühle und RTFM-Antworten auf Forenfragen usw.) bin ich nach meiner Ausbildung wieder auf Windows umgestiegen- aus einem einfachen Grund: Ich wollte wieder zocken.
    Und zwar ohne vorher in diversen Foren, man-pages und config-Dateien rumzuwühlen bis ich auf irgendeinem Emulationsprogramm Spiel X mit der Hälfte der Grafikeinstellungen zum Laufen brachte.
    Ich mag Windows grundsätzlich nicht, aber als Zocker gibts doch keine Alternative, oder?

    Frage an die Mac-User: Gibts da irgendeine Software (Für Linux gibts ja Cedega, das teilweise recht gut funzt… aber halt auch oft nicht) auf dem Mac, mit dem ich beliebige Windows-Spiele zocken kann?

    (Die Aussage „Blizzard-Spiele laufen“ zieht bei mir nicht, da ich ca. 15-20 verschiedener Spiele auf der Platte hab, teilweise neue bekannte, teileweise unbekannte alte, teilweise Open-Source-Spiele und auch einige von Indie-Spieleschmieden… also mehr heterogen geht eigentlich nicht ;))

  64. 64

    @lork:

    Mich juckt“™s ja in den Fingern wenn ich Kommentare wie „Windows muss man alle drei Tage neu installieren“, „Windows stuerzt jeden Tag 27 Mal ab“ oder „PCs sind ja sowas von haesslich“ lese, aber sowas gehört nach mac-essentials.de. Warum muss man sowas immer lesen, wenn irgendwer was positives über ein Apple Produkt zu berichten hat?

    ;-)

    Mehr Popcorn!!!!1elf

  65. 65
    David G.

    Also ich schätze auch, dass ein Mac in erster Linie in ist. Ich fahre eigentlich schon mein ganzes IT-Leben gut mit Windows, arbeite auch damit (als Softwareentwickler).

    In der Wohnung macht sich sowas natürlich schick, wenn man da einen schneeweißen Mac zu stehn hat.

    Das würde aber vor allem wohl meine Frau interessieren ;)

  66. 66
    fredge

    thinkpad, thinkpad, thinkpad.

  67. 67
    Jolka

    Ich arbeite seit 12 Jahren mit Mac. Damals nannte man die noch Macintosh ;) never-ending-love.

    Aber die Verarbeitung vom MacBook ist wirklich grottisch! Nach nur einem Jahr hatte ich den ersten Riss im Gehäuse, obwohl ich das Teil wie eine Prinzessin behandelt habe…

  68. 68

    @David (65) Hättest Du einen, würdest auch Du ihn lieben. Ich habe mich Ewigkeiten davor gesträubt, bin auch jahrelang sehr gut mit Windows (auch als Entwickler) zurechtgekommen. Nun habe ich einen iMac und kann ebenfalls nur sagen:

    Ich liebe meinen Mac!

  69. 69
    al

    Verrückte nekrophile Objektanbetung.

    Erich Fromm würde sich vor Ekel im Grabe umdrehen.

    Wird man für so etwas von Apple bezahlt?

    Ps:War gut geschrieben:)!

  70. 70

    also malte, irgendwie versteh ich nicht, worin jetzt deine liebe (oder auch nicht) zu mac besteht.

    es ist schneller, aber dafür richtig beschissen?!?

  71. 71

    Ich hab Linux über die Jahre immer mal wieder getested und es meist nach ein paar Tagen wieder runtergeschmissen, weil es mich nie überzeugen konnte. Seit dem neuen Laptop habe ich mich allerdings mit Ubuntu angefreundet, weil partout nicht mit Vista arbeiten wollte (das ist wirklich grauenhaft). Und ich bin überrascht, dass Ubuntu wirklich schon ziemlich weit ist. Für Standard-Anwendungen, wie Schreiben, Surfen, Videos gucken und Mails machen ist es bestens gerüstet und auch die paar Probleme die ich hatte, waren nach 2-3 Tagen gelöst, denn als Ubuntu-User kann man recht sicher sein, dass andere schon ähnliche Probleme hatten und sich jemand eine Lösung überlegt hat. Was wirklich genervt hat war GIMP (furchtbar unausgereift und nicht im Ansatz so intuitiv und mächtig wie Photoshop), aber seit ich per WINE auch Photoshop zum Laufen bekommen habe, bin ich mit Ubuntu als Laptop-Lösung völlig zufrieden. Für den Desktop bleibt es allerdings bei XP, weil der Bereich Videobearbeitung und Soundbearbeitung nach wie vor unter Linux nicht vernünftig zu lösen ist… Aber wer wirklich nur die normalen Programme nutzt, für den kann Ubuntu eine sehr günstige und angenehme Alternative sein.

  72. 72
    luminanzmuster

    „plastikspielzeug aus derselben fabrik“ trifft es vielleicht genauer als es malte lieb ist: http://de.wikipedia.org/wiki/Foxconn
    ach & mit „kalyway“ hätteste den leoparden auch an der alten leine ausführen können…

  73. 73
    David G.

    ich denke für viele ist es ein cooles gefühl, vor einem riesigen 24-zoll lcd zu sitzen, der auch noch schneeweiß is ;)

  74. 74

    @David G.:

    der ist silberfarben und glänzt weiß :)

  75. 75

    @Maggi: Nein, ich binbewusst mit altbekannten Klischées (und mir ist klar dass es ein dämliches ist) angekommen weil das imho genauso dämlich ist wie immer die „bluescreen viren unintuitiv!1“ – keule zu schwingen ;)

    Den Bericht finde ich im übrigem sehr gut.

  76. 76
    David G.

    @Malte Welding:
    sorry für meine unwissenheit. ich kenn macs doch nur aus werbung *g

  77. 77

    @Malte Welding: Aber der Vorgänger doch nicht?

  78. 78

    @David G.:
    @Malte Welding:

    Versteh ich nicht. Also bei mir ist der meistens bunt. In ganz vielen verschiedenen Farben.

    Was ist der Sinn eines Bildschirms wenn der weiss ist?

  79. 79

    Ach ich würde Dir so gerne zustimmen.
    Leider habe ich mir aber vor 3 Wochen ein Macbook Air gekauft und bin damit auf „DEN GRÖSSTEN SCHEISS EVER“ reingefallen. Niemals kaufen, wenn man damit 10 Stunden am Tag arbeiten will. Das hält es nicht aus und schaltet regelmäßig die 2. CPU aus. WTF Steve?
    Nun habe ich ein Macbook Pro und langsam komme ich zurecht(Wo ist nochmal der verdammte Backslash?)
    Bin mal gespannt ob ich damit auch zum „Alle müssen Mac benutzen“-Nazi werde.
    Ich sollte das Drama wohl auch mal „zu Blog“ bringen.

  80. 80
  81. 81
    Tim

    Mac oder PC? Es gibt einen dritten Weg: Thinkpad.

  82. 82
    sam

    hab seit eine Woche einen iPod Touch, Schreib auch gerad meinen Beitrag damit. Normalerweise bin ich Sonysricsson Fan aaaber im Elektronikfachhandel alle internetfähigen Geräte mit wlan durchgecheckt und den von Apple als besten empfunden.kann zwar nicht alles das Gerät aber was es kann kann es richtig und macht viel mehr Laune.

  83. 83
    David G.

    @Armin: hoho ;)

    was haben hier eigentlich alle mit einem thinkpad? das steht wohl auch hoch im kurs …

  84. 84

    Vielleicht kann man die Diskussion ja etwas differenzieren: Für mich, der ich Windows seit meinem 12. Lebensjahr nutze, ist Windows XP sehr intuitiv, noch nie (!) abgestürzt und passt zu mir (da ich mich wahrscheinlich daran angepasst habe).

    In der Arbeit nutze ich öfters nen Mac, finde das alles ganz okay, aber natürlich nicht so eingängig, da ich ihn ja kaum nutze (und wohl auch kaum verstehe).

    Mein Laptop hat Kubuntu drauf, nach kurzer Einarbeitungsphase ist auch das Problem mit Root und Co. zu lösen.

    Meinen Eltern dagegen, die schon einige Lenze zählen, will ich schon länger mal an einen Computer bringen – da überlege ich mir stark, ob das dann nicht ein MAC wird, weil ich da offenbar (!) nichts mehr groß einstellen muss, wenn die das Ding daheim haben. (Dafür könnte ich bei Windows Support leisten, auch per Remote-Zugriff).

    Fazit: Wenn man sich an ein System gewöhnt hat, ist das wohl immer das Beste für einen. Stabil sind sie alle (alle!), sicherer als Windows ist MacOS auch kaum noch (nur Ubuntu hat noch den Underdog-Vorteil).

  85. 85
    blixawillbargeld

    @david g.: thinkpads sind einfach top verarbeitet, sehr gute tastatur, stabil, für die arbeit gedacht und sind meiner meinung nach auch um einiges höherwertiger als die macbooks….sind einfach arbeitstiere und keine überdesigneten dinger….und mir gefällt der schlichte look

  86. 86
    shizzo

    ich habe privat nen PC und auf arbeit (grafiker) nen iMac und hatte mir vorgenommen neutral zu bleiben… und nun muss ich zugeben: ich liebe meinen PC!!!
    macs sind sowas von überbewertet, klar es ist ein gut funktionierender computer aber bei weitem nicht so gut wie er von „macianern“ immer angepriesen wird. ich stelle mir meine hardware lieber selber zusammen und habe am ende ein super system als mir von apple zb einen monitor vorsetzen zu lassen, der absolut unterste qualität ist.
    naja, jedem das seine ;)

  87. 87

    @blixawillbargeld: Word. Auch wenn mein Thinkpad (wohlgemerkt mein einziger Laptop, von einigen kaputten Bastelleichen die hier rumliegen abgesehen) leider ein 11 Jahre altes 770 ist.. ich liebe diese Dinger <3

  88. 88

    wenn ich in nrw wohne, muss ich mir dann jetzt auch einen mac kaufen, um mich als berliner heimisch zu fühlen? ;)

  89. 89

    Das einzige, was mir am Mac-Dasein bisher wirklich negativ aufgefallen ist, sind die Hardcore-Fans der Marke, die oft mehr Missionierungseifer als die Kreuzritter besitzen. Ansonsten hat halt alles Nachteile, Macs haben halt nur weniger davon.

  90. 90
    Olli

    Mac = gut, Windows = doof Gäähhhnnnn, Man das sind OSe und Computer, es gibt echt mehr… (nach 10 Jahren sowohl Mac als auch PC unter OS9, OS X, Win2000 OS/2, BeOS, Linux). Ich halte das eher wie Autos: Umzug = LKW gut, PKW = nicht ganz so gut (Olli MacBookPro mit Windows2000 und OS X)

  91. 91
    schläfer

    Um einmal das mir seit dem „Gravis, Gravis“-Eintrag lieb gewonnene Zitat zu bringen: Apple, ist das nicht die Sekte, die glaubt, dass Mikroelektronik nicht mehr kaputt geht, wenn man sie weiß anstreicht?

  92. 92
    Martin2

    Warum entwickelt niemand einen Computer denn auch applegates alias Dumpfbacke bedienen könnte?

  93. 93
    David G.

    der größte nachteil ist für mich der preis – das ist ja wohl unwiderlegbar

  94. 94
    gurkenjawoll

    Es gibt nichts langweiligeres, überdesignteres und häufiger abstürzendes als einen Apple. Aber bevor der Jobs nicht ins Grass gebissen hat, müssen wir wohl mit Mitmenschen leben, die glauben damit besser arbeiten zu können.
    Das schreibe ich in mit einem portable firefox auf einem usb stick in einer vmware grütze auf einem glitzerdudel imac… weil sicher ist sicher;-)

  95. 95
    Col. Kurtz

    Ich bin mit XP immer noch am schnellsten unterwegs, perforance-maessig, mit komplett abgeschaltetem Klickibunti ist das immer noch das effektivste digitale Werkzeug. Linux ist vielleicht sogar noch ein Pups schneller, aber wer sich einmal an Paketmanagern und RPMs verkohlt hat, kommt nicht so schnell wieder zurueck. Ausserdem fehlt gute professionelle Software. Macs sehen nur schoen aus.

  96. 96
    martin

    Hab ein gefühltes „uraltes“ Powerbook aus titanium, 400 Mhz. Gefällt mir besser als z.B. ein Thinkpad. Selbst Dreamweaver 8 kann ich noch darauf benutzten, in akzeptabler Geschwindigkeit. Wobei mir das gleiche Gerät mit einem 1Ghz-Prozessor besser gefallen würde (hat wer rein zufällig eines zum loswerden?)

    Und nein, ich liebe meine Powerbook nicht, aber mir gefällt die Arbeitsweise an dem Gerät. Und das Design ist angenehm für das Auge, das welches ich habe jedenfalls.

  97. 97

    Sei froh, dass es ein MAC geworden ist. Vista ist wie eine Brotbackmaschine. Jeder laden verkauft sie, jeder hat eine und dennoch richtig funktionieren will sie nicht.

    Der Vista Beitrag auf meinem Blogg sagt alles.

    Das einzige Problem was mich an Windoof bindet sind halt die Programme die unter Apple nicht mehr laufen würden oder die Spiele… ES IST EIN FLUCH!

  98. 98
    Alex

    Gute Tastatur?
    Wo genau? Keine Pos1-Taste, keine Ende-Taste. Gibt’s Bildlauf? Über Entf kann ich meinetwegen hinwegsehen.

    Dann sind die Tasten vier Quadratkilometer voneinander entfernt. Da brauch ich Spreizfinger..

    Also Tastaturmäßig liegt Apple einfach falsch.

  99. 99
  100. 100

    100. !!!!1!!!11!!!

    wollte ich schon immer mal machen. und da wir jetzt fast schon auf heise-niveau sind… *duck*

  101. 101

    Wenn ich keinen hätte, würde ich ihn jetzt kaufen ;)

    Nee echt, das Leben kann so einfach sein. Man macht ihn an. Man surft. Man hört Musik. Man sucht Sachen. Man schaut Filme. Und alles funktioniert einfach.

  102. 102

    Bin jetzt nicht dazu gekommen, alle Kommentare zu lesen, aber ich hab nochwas zum Thema Verarbeitung.

    Ich hab mein MacBook (13“) jetzt seit nem knappen halben Jahr und ich schlepp es nahezu jeden Tag (in so einer schönen Gimp(?)-Neopren-Schutzhülle) im Rucksack mit in die Uni. Ich habe manchmal wirklich Herzklopfen bekommen, wenn ich mal wieder schnell zum Bus gerannt bin und dabei der Laptop im Rucksack irgendwo gegen gestoßen ist, aber kaputt gegangen ist da nichts. Gebrauchsspuren sind normal, wobei sich sogar Kratzer auf der Display.Rückseite in Grenzen halten.

    Ich bin da hochzufrieden mit.

  103. 103

    Also ich habe ja damals meinen Sinclair ZX Spectrum geliebt. Diese Zuneigung steigerte sich dann noch beim Comodore Amiga. Aber diese richtige Zuneigung zu einem Computer bekommt man heute schwer hin, außer es ist ein Apple.

  104. 104

    Tolles Buch zum Thema:
    „Die Diktatur des schönen Scheins – wie grafische Oberflächen die Computernutzer entmündigen“ von Neal Stephenson

  105. 105

    Meck! Die Schotten haben’s gut, die haben alle einen Mac.

  106. 106
    leonardo

    @Alex: damit das hier nicht unwidersprochen bleibt:

    auch ich bin erst dieses jahr umgestiegen und hielt es anfänglich für ein ärgernis: keine entfernen-taste. kein bild auf, bild ab. kein pos1 oder ende. oder doch?

    oder eben doch: die funktionen sind alle da, nur werden sie durch eine tastenkombination angesteuert. so ist entfernen eben die löschentaste+fn. und die anderen apfel+pfeil bzw. fn+pfeil. klingt umständlich? ist es aber nicht.

    schon nach kurzer zeit wundert man sich, weswegen solche aktionen eine extrataste erfordern sollten. lassen sie sich doch, ja: intuitiver mit den tasten verwenden, die ich ohnehin brauche.

    kleines beispiel: ich scrolle hier vielleicht lieber mit der tastatur als mit dem touchpad durch die kommentare. dafür verwende ich die pfeile nach oben und unten. will ich noch eben ganz nach oben zum ursprünglichen text drücke ich eben noch apfel dazu, will ich womöglich schneller die kommentare durchforsten, etwa zu deinem kommentar, auf den ich antworte, nehme ich fn dazu und scrolle wie mit der bild auf/ab seitenweise. voilà.

  107. 107
  108. 108

    Wofür braucht man einen Apple?

  109. 109
    MissMutig

    War ja klar, daß die Diskussion losgeht. Können nicht einfach mal alle dabei bleiben, ihre eigene beste Lösung okay zu finden? Muß das immer ins Missionieren ausarten?
    Ich übrigens würde mir das hier sogar über meinen Apfel kleben…

  110. 110
    gurkenjawoll

    Missionieren? apple hat den sektencharacter quasi erfunden und mich nerven all diese ex-coolen punktypen, die in ihren spätdreissigern auch noch auf die idee kommen, das mac kaufen cool macht.
    mac kaufen war vor 15 jahren cool. jetzt ist es angestrengt und peinlich und die dinger sind nunmal recht häufig in der werkstatt auch wenn man teuer geld dafür hingelegt…

    DSHHHIHHHADDDDDD!-)

  111. 111
    j4k3

    „Tatsächlich klappte überhaupt nichts. Man muss nachdenken, wenn man ein @-Zeichen machen will, wenn man einen Ordner aufruft, wenn man ein neues Fenster im Browser öffnen will.
    …“

    BOOOOOIOIOIOIOIOINGG!!!

  112. 112
    wolf

    Ich benutze meinen Computer wie jedes andere technische Gerät. Auspacken, einschalten, geht. Ich habe keine Lust zentimeterdicke Bedienungsanleitungen zu lesen. Und erst recht nicht in irgendwelchen Foren zu suchen. Ich will in mein Auto schalten, den Schlüssel reinstecken und losfahren. Was zur Hölle interessiert mich der Motor oder das Getriebe, es hat gefälligst zu funktionieren. Und ich will auch nicht tausend Hebel und Schalter ausprobieren um das Licht einzuschalten. Und wenn ich mal den Zigarettenanzünder suche, erwarte ich den im Aschenbecher und nicht unter irgendeiner komischen Ablage. Leider haben das die wenigsten Hersteller von Auto und anderen technischen Produkten nicht verstanden. Im BS-Umfeld gibt es auch nur eines bei dem halbwegs alles am richtigen Platz ist und das ist bei OS X der Fall. Mein letztes wohlwollendes Linux-Erlebnis mit dem immer wieder hochgelobten Ubuntu habe ich dann auch nach drei Tagen drangegeben weil ich doch mehr Google bemüht habe als damit gearbeitet. Und immer wieder gebe ich einmal im Jahr Linux eine Chance für den Desktop, ich bin ein zu positiv denkender Mensch. Auch wenn bei Apple nicht alles so ist wie ich mir das wünsche, sind die Apple-Produkte (Hard/Soft) doch die , welche meiner Vorstellung von Arbeiten am Computer am nächsten kommen.

  113. 113

    @Andi: Na ja, es gibt ja auch noch Linux!! Ich will aber nix gegen Apple sagen, die haben eben verstanden, ein Produkt zu schaffen, das funktioniert.

  114. 114

    Umgestiegen Anfang 2003, als man es als Mac-Anwender noch schwer hatte: Kaum Hardware, kaum Software und trotzdem hab ich komplett auf den PC verzichtet. Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen! ;)
    Dieser Intel-Mac-Unfug ist zwar schön schnell, aber Umsteigen für Weicheier :D

  115. 115
    Sponski

    Ach, schöner Artikel, Kompliment! Habe doch das ein oder andere Mal geschmunzelt…

    Aber mal zum Thema: Ich habe mir in den letzten zwei Jahren, weil ich absolut überzeugt war (und vielleicht auch noch bin) sage und schreibe drei Intel-Macs zugelegt! Einen MacMini, ein MacBook und ein MacBook Pro. Alles in allem bin ich auch sehr zufrieden. Da ich mich jetzt aber selbständig mache, stelle ich fest, dass es viele Programme für Mac einfach nicht gibt. Leider! Und als ich vor einer Woche meinen Win-PC wieder reaktiviert habe, ist mir aufgefallen, dass der Work-Flow auf dieser Kiste doch irgendwie viel eher gegeben ist als auf den Macs. Und das nach 2 Jahren, in denen ich nur die Macs benutzt habe. Natürlich habe ich auch in diversen mac-Foren wahre Schauergeschichten über den Apple-Support und die Qualität der Geräte gelesen. Was mir, wenn man seine(n) Mac(s) beruflich nutzen möchte etwas bitter aufstößt, ist die Vorstellung, schnell ein neues Gerät zu brauchen, falls das alte mal abschmiert… Einen normalen PC hat man sich schnell mal besorgt. Aber wenn ich überlege, ich müsste ewig auf den Support warten, damit der teure Mac wieder repariert wird…

    Nicht falsch verstehen: Ich will Macs nicht schlechtmachen. Und für den Heimanwender sind die Geräte als auch das System wie geschaffen. Aber sobald es irgendwie gewerblich wird, würde ich (schon wegen der Kosten) sofort auf „herkömmliche“ PCs umsteigen.

    Wie auch immer, ich werde mich wohl von 2 Macs trennen und nur noch das kleine MacBook behalten… :-)

  116. 116
    Bernd

    Hallo,

    es geht hier nur um Computer! Ich habe im Büro immer mit einem PC gearbeitet und zu Hause fast immer mit einem Mac. Funkioniert haben bisher beise Systeme einwandfrei (wenn man von Win95 und ME absieht). Bei meinem iBook fehlt mir die delete Taste, dafür kann man von mir aus gerne die Feststelltaste weglassen. Das @ hätte ich auch gerne woanders. Wieso ALT+L? Wieso nicht ALT+A? da fürde die Taste sogar Sinn machen. Naja, Intuitiv ist da wirklich nicht alles. ALT GR +Q ist auch seltsam. Verstehe ich auch nicht. Und jetzt kommt mir nicht mir der Registry. Ich benutze meinen Computer wie 99% der Computernutzer zum emails schreiben, surfen und Excel tabellen angucken und erstellen und ab und zu mal eine Powerpoint Präsentation erstellen. Ach ja, ich habe auch schon mal einen Brief geschrieben und importiere Musik um sie auf den iPod zu spielen. Ich installiere keinen zusätzlichen Programme. Meine Freizeit nutze ich lieber für nützlichere Dinge. Fernsehen zum Beispiel. Oder Kochen. Oder Freunde treffen. Oder sich langweilen.

    Für meine Ansprüche sind beide Systeme ideal. Da auf den meisten PC Notebooks allerdings viel zu viele tasten sind, so daß ich mich ununterbrochen vertippe, werde ich wahrscheinlich beim Mac bleiben…

  117. 117
    Annabella Odry

    Ich habe von Windows Vista zum Mac gewechselt und
    bin zu 100% voll zufrieden damit :-)

  118. 118
    Gerdy

    Apple ist seit Intel der neue Oberhype und hat null mehr mit Kult zu tun wie noch vor 3 Jahren.

    Ich hoffe auf ein neues Unternehmen mit noch besserem Design, teurerem Preis und somit endlich wieder dem „Hat-nicht-jeder-Status“.

    Apple ist (leider) Hype und wird bald gleich auf mit Microsoft und den ganzen furchtbaren Massenwaren-Mängeln behaftet sein. Apple ist das neue Microsoft.

  119. 119

    Ich habe vom Mac zu Vista gewechselt. Ich hatte es einfach satt für jedes kleine Tool, Geld auszugeben, wenn es auf Windows diese kostenlos als Freeware und Open Source gibt.

    Damit ist es bereits das 5.te mal das ich zwischen Mac und Windows wechsele. Im Moment hat Vista optisch bei mir einfach die Nase vorn. Ja ich geb es zu, Ich will Transparenzen und eine Oberfläche die cool aussieht, und die ich zumindest noch etwas farblich verändern kann. Doch am meisten hat mich die Apple-Community aufgeregt, die nicht besseres zu tun hat, sich über die transparente Menüleiste bei Leo aufzuregen, statt Apple mal einen Arschtritt zu verpüassen, wegen der vielen Bugs und Design-Fehler in 10.5. Scheinbar ist das iPhone eben doch wichtiger als der Mac, jedenfalls bei der Community.

    Bei Vista läuft alles sehr schnell, und tadellos. Seit Leopard und Vista sehe ich leistungsmäßig und von der Stabilität her, keinen Unterschied mehr, zwischen Microsoft und Apple-Systemen.

  120. 120

    @BlixaWillBargeld:
    Richtig, Ich nutze selbst schon immer Windows, sprich seit 3.1, aktuell XP Pro. Nebenher hab Ich noch einen älteren Zweitrechner auf dem Ubuntu läuft. Anfangs einfach zum „anschauen“ und „sich dran gewöhnen“. Denn es stimmt: Linux ist einfach anders. Das mit den Paketen hat mich auch ziemlich überfordert am Anfang, aber es klappt mit jedem Tag besser.
    Bei Ubuntu ist IMO die Synaptic (Schreibfehler?) Paketverwaltung gut gelungen. Ich geb den Namen des Pakets ein, klicke installieren, Passwort und los gehts. Wenn es in den Quellen aber kein Paket gibt und es ums händishce Installieren geht mach Ich das auch nach wie vor Schritt für Schritt wie in Wiki/Forum beschrieben. Eine gewisse (teilweiße steile) Lernkurve ist also nicht von der Hand zu weisen.

    Meine Meinung: Jedes OS hat einen Blick verdient. Vor Ubuntu konnt Ich micht mit Linux nicht wirklich anfreunden und OpenSuse hat meinen Geschmack damals auch nicht so wirklich getroffen.
    Mit Mac hab Ich überhaupt keine Erfahrung, würde es aber testen. Nur gleich einen Mac kaufen, soweit bin Ich eben nicht.
    Also.. mal schön den Kopf benutzen und testen was für Einen persönlich das Beste ist. Ob jetzt ein Flagge, Pinguin oder Apfel who cares?

  121. 121
    DagBO

    Shalömchen zusammen

    Netter Text, Malte

    Nachdem ich jetzt von Diesem und vom Gravis-Artikel alle Kommentare gelesen habe, muss ich mal Meine loswerden -Popcorn gefällig? ;-)

    Ich habe seit über einem Jahrzehnt wieder Spaß am Computer zu Hause – das war sogar das Umlernen wert :-)

    Kompatibilität:
    Ich kann alle Dateiformate lesen, bearbeiten / ich warte Win-Server von OS X aus / VPN kein Problem / 5250 Terminal Emulation für iSeries vorhanden / Parallels VM nie wirklich gebraucht / BootCamp zum Zocken / nur meine Lancom 7111 SW gibt es nicht für Mac (aber per Telnet/HTTPS).

    Sicherheit / Zeitgewinn:
    Ich habe den Switch erst gewagt (07.2007) seit es auf Intel-HW läuft und bisher nicht bereut – trotz der „Ungereimtheiten“ (die man aber meistens bereinigen kann). Der Grund bei mir war, dass ich zu Hause genug hatte von Config-Orgien, Registry-bearbeiten und der Dinge mehr. Ich habe seit Anfang der 92er keinen Virus mehr unter DOS (Win 3.11) gehabt. Man kann also Win-PC sehr sicher machen. Allerdings zu welchem Preis? – Einem Wochenende! – Dann ist ein System so von Images wieder so aufgesetzt, dass es Lauf- / Internet- / Virus-Stabil ist. Davon hatte ich einfach genug (muß mich ja noch auf Arbeit administrierender Weise damit rumprügeln). Ich wollte das System einfach nur Einschalten und tun, was auch immer ich tun will ohne zu warten bis ein Update durch ist (gerade letztens starte ich Vista unter BootCamp für eine Runde TwoWorlds als das System nach 10 Minuten spielen neu startete – Frechheit).

    Sicherheit die Zweite:
    Beim Mac kann ich von einem BackUp booten und mit diesem BackUp weiter arbeiten oder die HD wieder herstellen. Nach dem OS Update nehme ich das BackUp um meine (Zugangs-) Daten und Einstellungen zu übernehmen – komplette Dauer ca. 2 Stunden und das System war wieder lauffähig.

    Kosten / Wertigkeit:
    Gravis (und auch Apple) hatte ich immer als Apotheke empfunden (auch früher schon, als ich noch in Berlin bei Herlitz und PLM in der IT arbeitete) aber das hat sich inzwischen niveliert, denn „zu häufig billig kaufen kann auf die Dauer ziemlich teuer werden“. Ich hole die HW hier in Köln bei Teampoint weil ich lieber kleine Läden / Unternehmer unterstütze als große Ketten und den persönlichen Kontakt sowie einen kurzen Dienstweg mag. DAS ist MIR „mehr-wert“. Zusätzlich weiß ich, dass mein Rechner Mac wenn ich den bei Teampoint abhole – ich kaufe nicht die Katze im Sack wie z.B. beim Kauf im Internet. Ebenso wertige Schönheiten bzw. optische Zuckerstückchen gibt es jetzt auch in der WinTel Welt (www.rahulsood.com/2008/07/beautiful-envy-packaging.html) und verarbeitungs-technisch ist Apple genauso gut / schlecht wie andere HW, da abhängig vom OEM-Hersteller. Allerdings wirkt Alu als Material hervorragend und wertig(er) als die ganzen „Plastik-Kisten“ in der WinTel Welt.

    Intuitivität:
    Für Neulinge ist Mac OS ist genauso viel / wenig intuitiv wie die verschiedenen Win-Derivate oder die div. Unixe. Allerdings hat es den Vorteil, dass ein Großteil der guten Ansätze / Eigenschaften vom alten Mac OS (vor 10) und von NextStep mit übernommen wurden und alte Zöpfe opferte man. Win schleppt zuviel Mist aus den Anfängen mit sich rum. Mac OS ist für mich das best-konfigurierte und „out-of-the-box“ fertig einzusetzende Betriebssystem, welches ich kenne und DAS als Unix. ICH muß MICH nicht mehr mit so vielen Nebensächlichkeiten aufhalten und kann direkt das machen, was ich möchte. Es hält mich nicht irgend was auf (Treiber, etc.) wenn ich scannen will. Es funktioniert sofort, ohne daß ich eine Std. mit Treibersuche verschwende.

    Programmvielfalt:
    Ich war erstaunt zu sehen, dass es soviel freie SW für Mac OS gibt. Bei den wichtigsten Programmen hatte ich das Glück, dass meine Lizenzen für Windows sowie für Mac galten (Lightroom / NoiseNinja). Von Adobe PS 7 und CS habe ich die Lizenzen an Freunde übertragen da ich festgestellt habe, dass mir Pixelmator als PS-Ersatz reicht. Alle SW die ich sonst genutzt hatte gab es (auch) als freie Mac Version oder Äquivalente dazu. NeoOffice bzw. in BetaV3 jetzt auch OpenOffice hat mein Office2003 vom PC ersetzt. Dann gibt es auch noch MacHeist.com um günstig an qualitative SW zu kommen (z.B. 1Password war bei letzter Aktion dabei). Und SW wie die neue DeliciousLibrary kauft man aus Fun ;-) Bücher, DVDs, Software, etc. mit der alten iSight per Barcode einzuscannen (300+ DVDs in 30+ Minuten im System / OK, die Bücher haben länger gebraucht) macht einfach nur Spaß – und diesen sollte man einfach bei allem haben, was man macht

    Cheers und sonnige Grüße aus dem verregneten Köln
    DagBO

  122. 122
    DagBO

    /* edit */

    Zusätzlich weiß ich, dass mein Rechner Mac wenn ich den bei Teampoint abhole – soll heissen – Zusätzlich weiß ich, dass mein Rechner LÄUFT wenn ich den bei Teampoint abhole

    Sorry

  123. 123
    blowup

    Seit 20 Jahren bin ich „in der Werbung“ und arbeite in Agenturen regelmäßig an MACs. Seit 20 jahren habe ich mit den Apple-Fanatikern zu tun, deren höchster Feiertag offensichtlich „Keynote“ heißt. Ich bin bisher allen Bekehrungsversuchen widerstanden. Ich weiß nicht mal richtig woran es liegt: ich mag keine MACs.

    OK, ich bin ein Oldie. Ich hatte einen Commodore 64, als die meisten nicht mal wußten, wie man Computer schreibt. Ich war mit Compuserve online, als es das WWW noch gar nicht gab. Ich bin noch mit 300 Baud Akustikkoppler online gegangen.

    Ich pendle zwischen den OS-Welten, aber mein Heim ist die DOSE, auf der natürlich Windows statt DOS läuft. Ich mag keine Gängelung und schätze die Freiheit und Vielfalt. Seit 10 jahren baue ich mir meine Compis selbst, das heißt, ich rüste permanent auf, und irgendwann kann man aus den entfernten Teilen einen Zweit- oder Drittcomputer bauen. Bei uns stehen jetzt 4 Compis und ein Notebook in der Wohnung. Von allen kenne ich das Innenleben.

    Keiner sieht so schick aus wie ein Apple-Produkt. Aber alle haben mich in unglaubliche Game-Welten begleitet. Sie waren das Tor zur Freiheit mit Millionen von Programmen. Ich habe ihr Herz – den Prozessor – mit Händen berührt und ihnen regelmäßig die feinsten Hardware-Updates beschert. Schon vor 10 jahren habe ich mit Spracherkennung die ersten Texte diktiert. Und bin verstanden worden.

    Aus mir wird kein Apple-Jünger mehr. Auch den iPods kann ich nichts abgewinnen. Ich schätze die Freiheit und Offenheit anderer Player. Allein beim iPhone könnte ich schwach werden.

    Vielleicht hat meine Liebe zu den DOSEN etwas damit zu tun, dass ich im Ruhrgebiet aufgewachsen bin. Wir wissen gerne, was wo drin steckt, basteln gerne irgendwo rum, bis es uns passt und sind mitunter eigenbrötlerische Individualisten, die sich nicht gerne unterordnen. Und an Keynote gehen wir lieber in die Eckkneipe. MACS sind was für Düsseldorf, München oder Hamburg. MACs sind eher so Schikimicki-Porsches. Mir ist der selbstgetunte GTI lieber.

    So, nun schlagt mich nicht zu feste. Ich muss jetzt in die Agentur an meinen MAC. Und wenn der nicht so richtig will, rufe ich den Administrator. …

  124. 124
  125. 125
    gurkenjawoll

    Ich will Dich heiraten blowup! Oder wir gründen eine Sekte, wie wär es damit? Du hast mir aus der Seel geschrieben;-)

  126. 126
    atropa

    mei mei,
    dieses verblendete apple gequatsche
    is schon ziemlich kindergarten,
    denn „sie wissen nicht was sie schwafeln“…

    schon mal an apple und umweltschmutz jedacht…
    ihr aplleposer->http://www.greenpeace.org/apple/itox.html

    und wattn ipod anjeht->www.greenpeace.de/themen/chemie/nachrichten/artikel/iphone_kein_apfel_zum_reinbeissen/

  127. 127
    wese

    Hach, wie ich solche Stränge liebe!
    @blowfish:
    Den Spass, den Du beschreibst, hatten WIR früher auch:
    „¢ diese riesigen NuBus Radius® Karten in einen cx einstecken, damit er einen 68040 Prozessor hat und irgendwie mehr Speicher konnte und sogar eine RAM Disk
    „¢ Rip Karten mit Intel Prozessoren in fxe reinstecken, weil nur so «Fast Raster Image Processing» damals noch ©
    „¢ VRAM auf 512 kB aufrüsten, um „ž256 Graustufen“ auf einem 16″ Monitor zu haben, damals als ein Pixel noch ~â…“ dm war.
    „¢ FirstClass™ Mailboxen bei 9600 Baud ( ok das sind mehr, aber ich durfte 5 Minuten warten, nachdem ich auf eines dieser Bildchen geklickt¡ hatte)

    Was ich allerdings immer vermisst habe, war ein Soundkarte zu installieren oder einen Maustreiber in den „žhohen“ Speicherbereich zu laden.

    Ja, das war schon ein Riesenspass.
    Warum WIR das heute nicht mehr machen? — Keine Ahnung. Weil es nicht Not tut? Der Rest ist Hobby!

    Zum Thema „žVielfalt“:
    Ich persönlich finde es gut, wenn [Befehlstaste des Betriebssystems]-P druckt und nicht die persönliche Homepage des „žP“rogrammierers öffnet.

    Warum ich diese Macs mag? — Deswegen:
    http://www.europatastatur.de/etdownload.html

    Außerdem:
    Ich habe natürlich nicht alles gelesen, was da oben steht, schließlich ist es ein Glaubenskrieg, aber diese ganzen Linux-OpenSoucre-Typen (die sind da bestimmt, oder?) sollen mal:
    a) einen Drucker einrichten (vernünftig, nicht so „Ey, guck mal Buchstaben auf Papier, krass wa?“)
    b) eine Tabelle mit diesen OpenOffice-Dings erstellen, die nicht aussieht wie von einem pickeligem Nerd gemacht und mehr kann als Plus rechnen.

  128. 128
    gerd

    Manchmal fast vergessen ist der Keyboard Viewer von Mac OS X, mit dem man auch Sonderzeichen auf der Tastatur finden und in Texte einfügen kann.

    http://codesnippets.joyent.com/posts/show/1638

    Übrigens: Wem Numbers nicht gefällt, hat mit Tables eine interessante Alternative.

    http://osx.hyperjeff.net/Apps/apps?f=spreadsheet%20tables

  129. 129
    fredge

    Auf meinem Thinkpad mit Vista SP2 läuft ALLES einwandfrei. Ich hatte noch nie einen Absturz, der Lüfter surrt nur leise im Hochsommer, wenn ich im vierten Stock sitze, die Tastatur ist so druckgenau, wie keine andere, der Bildschirm hat eine Auflösung, von der ein Powerbook nur träumen kann und mit den neuen Tastaturkürzeln von Vista ist dieses System genauso schnell, wie OS X. Nur mit dem Unterschied, dass ich alle Programme, die ich brauche sofort finde und nicht ewig rumsuchen muss und das Gerät für weniger als ein Drittel des Preises eines Apples bekomme. Das Einzige, was an diesem Gerät wirklich beschissen funktioniert, ist iTunes. Noch nie habe ich auf einem PC ein so schlecht programmiertes Programm gehabt. Vollkommen unverständlich für den Otto-Normal-Anwender, langsam wie auf nem 386er und vollkommen dumm. Ich ärgere mich eigentlich jedes Mal, wenn ich diesen Schrott benutzen muss.

    Abgesehen davon: Windows wird von Microsoft wenigstens schnellstens gebugfixed, wenn eine Sicherheitslücke besteht.

    Und zu Linux: Ich habe mittlerweile an vier! verschiedenen Rechnern versucht, dieses rotznasige System zu installieren. Angefangen habe ich mit Knoppix, dann zu Suse, zwischendurch RedHat, schließlich Ubuntu. Es ist mir NICHT EIN EINZIGES MAL geglückt, WLan zum Laufen zu bringen. Und man kann jetzt behaupten, das sei meine Schuld. Ich behaupte, dass ein junger Mensch, wie ich es bin, der seit über fünfzehn Jahren einen PC sein eigen nennt, sowas spielerisch einrichten können sollte. Und wenn das nicht klappt, ist das Programm auch Schrott. Nicht der junge Mensch davor.

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