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Spreeblick goes forward

In den kommenden Wochen werden wir hier über forward, den ersten Wettbewerb für virale Filme auf einem Filmfestival in Deutschland, nämlich dem 24. Internationalen Kurzfilmfestival, berichten und damit den Wettbewerb medial unterstützen. Details nach dem Klick!

Gesucht werden bei forward „Filme mit Botschaft. Alle Einreichungen sollen die Absicht haben, eine werbliche, ideelle, politische oder originelle Botschaft zu vermitteln. Sie dürfen höchstens zwei Jahre alt sein und sollten sich bereits erfolgreich im Netz verbreitet haben — oder auf dem besten Weg zur Verbreitung sein.“

Und da wir mit der Verbreitung von Videos unsere eigenen, wenn auch meist zufälligen Erfahrungen haben, sind wir sehr gespannt auf die Einsendungen. Die ersten bereits eingetroffenen Filme, die wir sehen, aber noch nicht zeigen dürfen, versprechen einige Lacher und Überraschungen, man kann seine eigenen Kreationen aber noch bis zum 19.9.2008 einreichen.

13 Kommentare

  1. 01

    topsache. ich hätte da einzwei ergänzungsvorschläge zum anmeldeformular, denn so – ohne die nennung zentraler beteiligter – kann ich keinen film einreichen, vielleicht geht’s anderen genauso. dementsprechend würde ich folgendes ändern: anstelle des FILMEMACHERS würde ich nach REGIE und PRODUKTION(SFIRMA) fragen, da sich das allermeistens in diese zwei kategorien teilt; unbedingt zu nennen wäre auch die Ideegebende WERBEAGENTUR 8so denn eine beteiligt war). Uuups, sehe grade, dass ich das bvielleicht den machern des FORWARD schreiben sollte, schulligung.

  2. 02

    @the_stephan: Danke, das sind gute Ergänzungen. Regie/Director sowie die ideengebende Agentur werden in das Formular schnellstmöglich aufgenommen.

  3. 03
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    werbefernsehen 2.0 hypen?

    mann-mann-mann, Spreeblick, ts-ts-ts

  4. 04
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    …haben Sie das weiße Kaninchen gesehen?

  5. 05
    elias

    die interfilm-website bzw. die ganzen projekte sehen nicht so aus, als wären die leutz von interfilm und zucker unbedingt drauf aus, den tollsten neuen adidas-werbefilm, der für‘ n haufen geld produziert wurde, zu prämieren. insofern – warten wir’s ab.

  6. 06

    @elias:
    Kommerziell ist auch unterscheidbar.

    Alles Gute

  7. 07
    Jan(TM)

    Ich dachte mittlerweile besitzen die meisten Menschen ähm sry der Grossteil der Zielgruppe Antikörper gegen virale Videos?!

    Mein Tip:
    Altersklasse 12-18
    Platz 1: Lützenkirchen – 3 Tag wach
    Platz 2: Tim Toupet – Ich bin ein Döner

  8. 08
    Bullshit-Marketing

    Virales Marketing gehört verboten!

    Es ist beschämend, wofür sich „Kreative“ hergeben. Naja, sind wohl auch nur Menschen…

  9. 09
    Gert_der_Bert

    Was habt Ihr denn: Viral Films sind nicht nur Werbung und Marketing, sondern auch Filme, die mehr sagen als nur ne Geschichte zu erzählen. Is doch ne coole Idee, die mal in nen Wettbewerb zu kippen. Die Festivalleute werden doch kaum nur auf Werbung reinfallen. Ich finde, es tummelt sich viel interessant Virales im Online. Da ändert sich halt grad einiges.

  10. 10
    Josh

    Ich finds ja lustig wie einige Leute gleich nach Verboten rufen. Wie sie es beschämend finden, dass Menschen Virals machen. Tatsache ist doch, dass die kleinen Filme (von denen jede Menge einfach nur schlecht gemacht sind) eine gesellschaftliche und mediale Realität sind. Und mitunter sehr lustig, gut gemacht, unterhaltend. Oder auf der anderen Seite aufklärend, politisch, unterhaltend.

    Wenn hier gleich von beschämend geredet wird, von bösem Werbefernsehen 2.0, dann wird doch verkannt, dass diese kleinen Filme auch denen die Möglichkeit geben für ihre Sache zu werben, die sonst kein Geld haben. Ich denke da an den Viral zur Vorratsdatenspeicherung oder an den großartigen Film zu Trusted Computing und zahlreiche weitere Möglichkeiten dem System ans Bein zu pinkeln. Und zwar mit wenig finanziellem Einsatz und guten Ideen.

  11. 11

    @Josh: Danke sehr.

    Bei den bisherigen Einsendungen ist, soweit ich es bisher durchstöbert habe, keine Produkt-Werbung dabei. Aber man kann ja für alles mögliche werben, eben auch für einen bestimmten Zweck oder ein Anliegen.

    Außerdem wäre es lächerlich, wenn wir als Spreeblick so tun würden, als würde uns der virale Verbreitungsaspekt nicht interessieren. Grup Tekan, Jede Zelle „¦ — das sind alles Sachen, die sich „viral“ verbreitet haben und diese Verbreitung findet über Blogs statt, sie ist also Teil dessen, mit dem wir uns auseinandersetzen.

    „Viral“ bedeutet nicht „Schleichwerbung“, das verstehen bisher auch viele Agenturen nicht. Ich kann es nicht ab, wenn jemand versucht, mir Werbung unterzujubeln und wenn er dabei so tut, als wäre es etwas anderes als Werbung. Ich mag aber nach wie vor gute Ideen und gute Umsetzungen und wie Josh es schon sagte: Die virale Verbreitung von guten Ideen im Netz ist (auch) eine Chance für die, die außer einer guten Idee nicht viel mehr haben, z.B. Budgets.

    Deshalb machen wir da mit: es kommen internationale, kreative Einsendungen und wir finden das spannend.

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